Rezension – Professionelle Foto-Shootings

Heute ist es mmal wieder soweit, anstatt Bilder von vergangenen Shootings zu zeigen wende ich mich, passend zur Weihnachtszeit und den ruhigen Momenten am Abend, wieder mal dem gedruckten Wort zu 🙂
 
In den kommenden Vorweihnachtswochen geht es hier in erster Linie um Bücher rund um das Thema ‚Fotografie‘, beginnend heute mit dem Titel Professionelle Foto-Shootings von Peter Travers & Brett Harkness folgen u.a. die Titel Tabletop-Fotografie mit Kompaktblitzen von Cyrill Harnischmacher und das neue Buch Professionelle Hochzeitsfotografie von Hendrik Roggemann.
 
Professionelle Foto-Shootings, aus der Edition ProfiFoto erschienen beim mitp Verlag ist ein Buch für ein sehr breites Publikum. Es kombiniert Grundlagen, wie z.B. verschiedene Lichtsetups, nach denen Anfänger schmachten mit Informationen über Shootingplanung und den Umgang mit dem Kunden, die gestandene Profis nicht oft genug lesen können.
Zusammengefasst würde ich aber den typischen ambinionierten Amateur- bzw. Hobbyfotografen als den idealen Leser dieses Buches sehen.
 
Kapitel 1 widmet sich den verschiedenen Aspekten eines Shootingprojekts, es werden die einzelnen Rollen und deren Zusammenspiel erläutert, die Autoren betonen die eigentliche Rolle des Fotografen als Dienstleister und erinnern, dass auch wenn man noch so gut ist, der Kunde im Zweifelsfall immer Recht hat, ganz klassisch nach dem Motto Der Kunde ist König.

Im Anschluß geht es direkt weiter mit einem Punkt, der oft viel zu kurz kommt, der eigentlichen Vorbereitung auf ein Shooting. Es ist erstaunlich an wie viele Dinge ein Fotograf denken sollte, um sich am Set zu 100% auf das Shooting konzentrieren zu können. Da lobe ich mir doch meine Assistenten die mir bereits im Vorfeld zu einem Shooting unter die Arme greifen.
 
In den folgenden Kapiteln gibt es einen gelungenen Überblick über Grundlagen, praktische Ratschläge und die immer wiederkehrende Aufforderung zu üben und zu experimentieren. Diese Aufforderung findet man selten so deutlich in Büchern und ist mir positiv aufgefallen.
Im praktischen Teil folgen dann weitere Erklärungen anhand einzelner Bilder mit weiteren Details zur Aufnahme inkl. Lichtsetup und Kameraeinstellungen, gekrönt durch interessante Interviews mit professionellen Fotografen zu den jeweiligen Genres der Fotografie.
Der letzte Teil von Professionelle Foto-Shootings verläuft ähnlich weiter, eine gesunde Mischung aus Informationen und Ratschlägen.
Hat man der Versuchung zu experimentieren bis zum Ende des Buches widerstanden, so wird man sich spätestens nach dem letzten Kapitel aufmachen und die zahlreichen Tipps & Ideen auf seine eigene Art und Weise umsetzen …

Als persönliches Fazit kann ich Professionelle Foto-Shootings als abendliche Weihnachtslektüre nur wärmstens empfehlen !

Heiligenhafen – Fashion und Dessous an der Ostsee – Teil 1

Es wurde Oktober und zusammen mit Daniel von DW – Fotodesign und unserer Visagistin Mi$$ Gexxy ging es an die Ostsee, genauer gesagt nach Heiligenhafen.
Hintergrund war ein gemeinsames Wocheende, kombiniert aus freien Fotoshootings und Urlaub an der See.
 
Heute, etwa 2 Monate später bin ich mit den Bildern fertig und möchte Euch Auszüge aus unseren Shootings zeigen.
Wie es sich gehört stand am ersten Shootingtag Outdoor auf dem Plan, zusammen mit unserem Model Sarah sind wir also sowohl runter an den Strand, als auch nach oben auf die Steilklippen gefahren. Das Wetter war anfangs etwas schwierig, wurde aber mit der Zeit immer besser, bis am Nachmittag gar die Sonner heraus kam und uns für unsere Geduld asgiebig belohnte.
 
Zum Lichtsetup, so haben wir Outdoor versucht möglichst minimal zu arbeiten. Als Hauptlicht haben wir an beiden Locations mit einer 60er Softbox gearbeitet. Am Strand kam hinten rechts, vom Model aus gesehen, noch ein zweiter Blitz ohne Lichtformer als Streiflicht zur Unterstützung, oben auf den Klippen war es dann nur die Softbox, da sich die Sonne so schön als Streif- bzw. Gegenlicht anbot 🙂
 
Hier nun die Bilder vom Strand …
 
Strandshooting in Heiligenhafen
 
Strandshooting in Heiligenhafen
 
Strandshooting in Heiligenhafen
 
Am Nachmittag ging es dann hoch auf die Steilklippen …
 
Strandshooting in Heiligenhafen
 
Strandshooting in Heiligenhafen

Ein freies Fashion Projekt – 70s Style am See

Es war an einem warmen Sommer Wochenende mitten im August …
So oder so ähnlich müsste ich diesen Blogbeitrag eigentlich beginnen, wenn wir da nicht das Jahr 2011 schreiben würden und der Sommer sich erfolgreich drücken konnte.
Stattdessen ging es gut gelaunt an einem grauen und zu Beginn trockenem Wochenende in die Nähe von Münster, Mi$$ Gexy rief zum Shooting und so folgten Modelle, Fotografen und ich 🙂
 
Der Nachmittag sollte im Zeichen der 70er Jahre stehen bzw. einer modernen Umsetzung des Themans.
Wir stimmten uns bei einem Kaffee vor Ort gemeinsam ab, sortierten die Outfits und gingen erstmal spazieren, der See wollte erkundet werden.
Etwa 6 gefundene Locations später waren die Modelle soweit vorbereitet, ich völlig verschwitzt von der körperlichen Anstrengung und bei einem weiteren Kaffee suchten wir uns mit den Modellen zusammen 4 Locations für das Shooting aus.
 
Zum Lichtsetup, so arbeitete ich mit einem relativ einfachem OneLight Setup, meinem Sunbounce Micro Mini in welchen ich mit einem SB900 in die golene Seite hinein blitze, das ganze natürlich hochfrontal durch meine Frau oder Mi$$ Gexy gehalten 😉
 
Wir arbeiteten uns quasie einmal um den See herum wobei die folgenden Fotos entstanden :
 
Shooting am See
 
Shooting am See
 
Shooting am See
 
Shooting am See
 
Hier gibt es am Lichtsetup noch eine kleine Änderung, da ich bedingt durch Bäume und dem bereits fortgeschritenem Nachmittag kein Gegenlicht mehr hatte gab es einen zweiten Blitz, der direkt im Bild die Sonne immitierte und damit die gewünschten harten Streiflichter erzeugte.
 
Shooting am See
 

Shooting Projekt Heiligenhafen – Tag 2

Heiligenhafen, Tag 2 – der erste Shooting Tag beginnt diesmal mit strahlender Sonne und blauem Himmel deutlich freundlicher als gestern, ein gutes Zeichen vielleicht !?
Die Locationsuche gestern bot das eine oder andere schöne Fleckchen Erde in und um Heiligenhafen, besonders die nahegelegenen Dünen & Steilklippen waren unsere Favoriten, aber dazu gleich mehr. Am Abend haben wir dann mit insg. 9 Locations in der Auswahl begonnen und uns mit Unterstützung von frischem Kaffee auf unsere Top 3 geeinigt.
 
Hier findet Ihr unsere engere Auswahl, die Top 3 sind natürlich die ersten 3 :
 


 

 

 
Hier noch Locations, die wir alternative nutzen können bzw. wollen, wenn sich Zeit & Gelegenheit bieten :
 

 

 

 

 
Heute geht es dann nun auch endlich los, wir fotografieren 2 Themen, einmal ein sexy Dessous Shooting mit Sarah, natürlich indoor, und sofern das Wetter so schön bleibt werden wir mit Sarah und Hendrik gemeinsam raus ans Meer. Welche Location genau ? Das werden wir mit den beiden abstimmen, wenn wir auch das Wetter besser abschätzen können.
Für den morgigen Blogpost kann ich Euch schonmal auf MakingOfs vorbereiten und etwas später folgt dann eine kleine Premiere, wir planen unsere Setups in kurzen Videos zu erläutern und Euch somit noch besser die Location und unsere Arbeit zu zeigen.

Shooting Projekt Heiligenhafen – Tag 1

Es ist soweit, nach langer Vorbereitung und etwas schwieriger Anfahrt am gestrigen Mittwoch beginnt unser Shooting Wochenende an der Ostsee mit Wolken & Regen am frühen Donnerstag Morgen.
 
In den kommenden 3 Tagen haben wir uns nicht nur vorgenommen durchzuatmen und uns gegenseitig zu inspirieren, sondern natürlich auch zu fotografieren. 😉
Wir, das sind Daniel von DW-Fotodesign, Gexy Qunidt und ich, 3 Fotoverrückte die mit der Kamera Urlaub machen.
Damit wir uns also in den kommenden Tagen nicht ständig gegenseitig fotografieren müssen, haben sich Sarah, Janin-Christin und Stefan bereit erklärt, sich mit uns in Heiligenhafen zu treffen um onLocation die eine oder andere Idee umzusetzen.
An dieser Stelle bereits vielen Dank an Euch drei ! 😉
 
Als grobe Richtung haben wir von Dessous bis Dünen fast alles im Hinterkopf und hoffen trotz etwas widrigem Wetter etwas davon auch umsetzen zu können.
Da es aber nicht genügt mit dem Auto einfach 6 Stunden in eine Richtung zu fahren und sich dort mit 3 hübschen Modellen zu treffen, ist der heutige Tage für das Location Scouting vorgesehen, gleich nach dem Frühstück werden wir ausgerüstet mit Kamera die Umgebung erkunden. Es wird also von Zeit zu Zeit heute immer wieder mal eine Lebenszeichen von uns geben …
 
Ich freue mich auf ein paar aufregende Tage hier oben und werde Euch Morgen unsere Location Auswahl hier vorstellen, natürlich inklusive Fotos und weiteren Details zu den geplanten Aufnahme !

Rezension – Beruf Fotograf von Jens Brüggemann

Gut 3 Wochen ist es nun her, da erhielt ich ein Paket mit sehr interessantem Inhalt, es war das neue Buch ‚Beruf Fotograf‚ von Jens Brüggemann, erschienen in der Edition ProfiFOTO beim mitp Verlag.
 
Das Thema zum richtigen Einstieg und der Entwicklung des eigenen Business interessiert mich schon eine ganze Weile, denn wie einzelne von Euch bereits über Twitter & Facebook mitbekommen haben, ist es mir seit Anfang diesen Jahres ernst. Unter ASP Fotografie biete ich meine fotografischen Dienste im Bereich Portrait & Werbung auch unter dem kommerziellen Aspekt an; im Mai kam dann das eigene Studio noch dazu und jetzt heisst es, Kundenpflege, Aquise & Marketing.
 
Zurück zu Jens Brüggemann und seinem Buch, bereits nach den ersten 20 Seiten schafft er es einen sehr sympathischen Eindruck zu machen und räumt dabei auch gleich zu Beginn mit den typischen Fotografen Klischees auf, und wie das mit Klischees so ist, sind nicht immer alle falsch.
So lag ich entspannt bei einem Cappuccino auf der Couch und las also dieses Kapitel in dem es u.a. heisst, Fotografen hätten nur schwarze Klamotten. Fast hätte ich gesagt ‚Ach was nen Unsinn …‚, doch eine Millisekunde bevor ich es aussprechen konnte, bemerkte ich mein ausgesprochenes Lieblingshemd, natürlich schwarz, zu tragen und dachte mir nur leise *Ups* 😉
 
Das Buch ‚Beruf Fotograf‘ ist sehr schön gegliedert und führt den Leser von den sog. Soft Skills, wie z.B. die persönliche Eignung zum Fotografen, über die Möglichkeiten in das Berufsfeld hineinzukommen weiter zu den harten Fakten, wie z.B. Einkaufsberatung für die Studioblitzanlage, Datensicherung & IT, den notwendigen Behördengänge weiter zu den Themen Recht & Auftragsabwicklung und schließt das Buch mit Berichten diverser Berufsfotografen über das Leben als Fotograf ab, für mich persönlich fast das beste Kapitel im Buch.
Jens Brüggemann geht hierbei sehr detailliert vor und gibt dem Leser stets das Gefühl gut beraten zu sein, seine Ratschläge unterstützt er mit persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen, die an vielen Punkten die Themen erst so richtig schön rund machen.
 
Doch fehlt mir auch etwas in seinem Buch, so schreibt Jens Brüggemann ausführlich worauf man beim Kauf einer Studioblitzanlage achten soll ohne einen technischen Aspekt zu vergessen, doch leider schreibt er nichts über die Auswahl der dazugehörigen Lichtformer. Aus eigener Erfahrung in diesem Jahr, muss ich sagen, hatte ich mich schnell für, die für mich richtige, Studioblitzanlage entscheiden können, habe aber sehr lange über die notwendigen Lichtformer nachgedacht, ehe ich diese bestellen konnte.
 
Das letzte Kapitel, bzw. gar Anhang A genannt, ist mein Favorit. Hier berichten eine Vielzahl von Berufsfotografen, darunter auch ‚Schwergewichte‘ wie z.B. Calvin Hollywood, über Ihre Schwerpunkte und Erfahrungen.
Es ist für mich immer wieder interessant über den Alltag anderer Fotografen zu lesen, gar inspirierend. Daher habe ich diesen Teil des Buches auch gleich 2 mal verschlungen. In den darauf folgenden Anhängen, es geht bis F, werden viele nützliche Informationen geboten, so sind weiterführende Links immer interessant zu besuchen, oder auch die Liste privater Fotoschulen in Deutschland.
 
Mein persönliches Fazit, ein sehr interessantes und nützliches Buch für jeden der ernsthaft darüber nachdenkt oder den Schritt bereits gemacht hat beruflich in die Fotografie einzusteigen, sei es nun Voll- oder Nebenberuflich. Aus diesem Grund gebe ich auch gerne 4 von 5 Sternen mit einer eindeutigen Empfehlung !
 
Blogg dein BuchZum Ende möchte ich mich noch bei Bloog dein Buch bedanken, die mir diese Rezension ermöglicht haben ! Danke Euch !