Ein tierischer Ausflug

Pünktlich zum Wochenende geht es tierisch weiter, denn wir waren kürzlich mit Freunden im Zoo unterwegs und haben versucht das erste mal Tiere statt Menschen zu fotografieren.
Das ganze zeigte sich mal wieder schwieriger als geplant, denn entweder lag der gute alte Pennbär faul auf der Wiese, oder der Ziegenbock rannte derart nervös in seinem Gehege umher, dass der richtige Moment, sofern es diesen überhaupt gibt, schwer zu treffen war.

Nichts desto trotz, hier eine kleine Auswahl der erkämpften Bilder, mit welchen ich Euch auch in ein schönes Wochenende schicken möchte …

Ausflug Zoom
Sun Sniper sehr gute Dienste geleistet

Fotoshooting mit Kindern

Vor kurzem habe ich ja bereits darüber berichtet, im April gibt es wieder eine neue Aufgabe zu meistern, die Erstkommunion meiner Nichte Kathi soll fotografiert werden (Link). Nun, da letztes Wochenende das geplante Studio – Shooting mit Kathi war, möchte ich an dieser Stelle etwas detailierter auf die Kinderfotografie und meine Erfahrungen damit eingehen.

Zum Ersten eine wichtige Erfahrung vorweg, ein Shooting mit einem Kind kann ungeahnt schwierig sein und auch zugleich ungeahnt lustig, je nachdem ob der Funke überspringt oder nicht.
Es ist bei Kindern immer so eine Gratwanderung, entweder sie haben Lust und alles ist super oder sie haben keine Lust und nichts funktioniert.
Genau deshalb ist es auch besonders wichtig, das junge Model bei Laune zu halten 😉

Wer hätte es gedacht, aber wie auch bei ausgewachsenen Menschen ist ein wenig Einfühlungsvermögen nie verkehrt, man sollte versuchen das Kind nicht so gefühlvoll wie ein Panzer zu überollen, vielmehr sollte das Kind aus sich selbst heraus kommen, eigene Posen machen, natürlich sein! Nichts ist unschöner als ein deutlich gestelltes gar erzwungenes Portrait.
Das Spiel vor der Kamera sollte daher nach Möglichkeit wirklich ein Spiel sein, alle müssen daran Spaß haben, also plant nach Möglichkeit einzelne ‚Spaß – Aktionen‘ wie z.B. Hüpfen, Drehen usw. ruhig mit ein.

Wie es in der Fotografie nicht selten der Fall ist gehört Spontanität speziell bei Kindern fest dazu, sturr sein Program durchziehen ist genau das, was den oben erwähnten Spaß sofort zur Nichte macht. Das bedeutet nicht, man sollte gänzlich ohne Planung in das Shooting gehen, ein grober Ablauf ist Pflicht und hilft allen Beteiligten, nur zu strenges daran festhalten ist Gift für die Atmosphäre.

Speziell wenn Kinder das erste mal in ein Studio kommen, wie es z.B. bei Kathi der Fall war, erschlägt die ganze Technik das arme Kind, daher hilft es sich 5 Minuten Zeit zu nehmen und dem Kind die größten und wichtigsten Dinge zu erklären, denn vor einer Lampe hat niemand Angst – vor einem großen schwarz / weißem Ungetüm schon.

Abschließend sind meine Erfahrungen und Ratschläge natürlich keine Geheimtipps, vor allem der Umgang mit Kindern ist immer sehr individuell und stark vom Alter und Charakter abhängig. In meinem Fall ist Kathi 9 Jahre und an sich eine eher schüchterne Persönlichkeit, die den ungewohnten Umfang an Aufmerksamkeit sehr genoß und nach kurzer Phase schön aus sich heraus kam.

Ein Gruppenfoto lauter Physiotherapeuten

Es begab sich an einem Abend vor etwa 3 Monaten, da kam ich nach Hause und wurde empfangen mit den Worten ‚Schatz, würdest Du von uns ein Gruppenbild machen ?‘ – Nun es dauerte eine Weile bis ich begriff, ja eine ganze Weile, aber es ging um das Physioteam dem meine Frau angehört.
Eine lustige Bande voller Therapeuten die den ganzen Tag nichts anderes machen, als die Arme und Beine anderer Menschen zu bewegen, gut etwas überspitzt aber dennoch etwas wahres dabei.
Der Hintergrund ist – die Physiopraxis aktualisiert Ihren Webauftritt und möchte hierzu gerne ein Gruppenfoto haben.
Natürlich sagte ich gerne zu und begann mir Gedanken zu machen, wie ich das Team am besten positioniere und das Licht nutze – als Ziel bekam ich ein seriöses und kompetent wirkendes Bild vorgegeben, welches von der Art in der Aufstellung und vom Eindruck professionell wirkt und gleichzeitig das Thema, die Physiotherapie, dem Betrachter vermittelt.

Zum Lichtsetup, hier nutzte ich auf der linken Seite meinen 48er Metz auf Stativ durch einen weißen Durchlichtschrim mit einer 1/2 CTO Folie und rechts einen goldenen Reflektor.
Was mir für meine Ideen fehlte war ein weiterer Blitz um den Hintergrund bzw. die Gruppe von hinten zu beleuchten, um so eine bessere Abtrennung zum Hintergrund zu erlangen, aber da ich diesen nicht hatte musste ich versuchen zu improvisieren.
Nun ging es um die Aufstellung und weitere Ratschläge, hier surfte ich durch diverse Foren und Twitter, MonochromeChris unterstütze mich hierbei mit klasse Ideen, ein großes DANKE nochmal dafür !

Als Endergebnis fuhr ich am Samstag Morgen dann mit 3 Grundideen in die Praxis :

Idee 1 : Die V – Formation

Mit dieser Aufstellung wollte ich klar den Chef in den Mittelpunkt rücken, seitlich aber hinter ihm aufgereit sein Team und zusätzlich 2 Kollegen mit Physiotherapeutischem Werkzeug vorne im Bild. Dies war übrigens vor dem Shooting meine favorisierte Aufstellung.
 
 
 
 

Idee 2 : Der Halbkreis

Beim Halbkreis wollte ich weniger den Chef betonen, als mehr das Team im Ganzen, die 4 Therapeuten im Hintergrund bilden einen leichten Halbkreis und in dessem Zentrum sind 3 weitere Kollegen mit Physiotherapeutischem Material.
 
 
 
 
 

Idee 3 : Das Chaos

Diese Idee war etwas anders, ich hatte zwar eine klare Vorstellung 3 Kollegen in den Hintergrund zu stellen, wollte aber die 4 übrigens Therapeuten ‚unordentlich‘ im Vordergrung arrangieren. Diese Idee war eher ein Plan zum improvisieren, falls die beiden vorrigen gar nicht funktionierten.
 
 
 
 
 
Die Räumlichkeiten der Praxis kannte ich vorher nicht, so blieb mir nur die Hoffnung ausreichend Platz vorzufinden. Nach kurzer Verzweiflung am besagten Morgen verursacht durch kleine und winklige Räume wurde ich im Trainingsraum der Praxis dann fündig; kurzer Hand wurden die beliebten Fahrad – Trainer zur Seite geschoben und wir erhielten hierdurch eine ausreichend freie Fläche vor einer Creme farbigen Wand, zusätzlich gab es ein Fenster auf der rechten Seite, wodurch ich noch zusätzlich etwas weiches Licht bekam.
Als Aufnahmestandort bot sich mir eine kleine Holzstufe an, somit kontte ich leicht erhöht auf das Team hinunter fotografieren.

Am Ende des Shootings schauten wir kurz auf dem Kameradisplay die Bilder durch, und es gab gleich große Zustimmung für Idee #2, dem Halbkreis. Persönlich musste ich zustimmen, aufgrund, dass ich nur eine Lichtquelle, vorne links, hatte funktionierte der Halbkreis sehr schön, bei der V-Formation, meinem Favorit vor dem Shooting lagen die Kollegen auf der rechten Seite zu deutlich im Schatten, was die Wirkung einfach zerstörte.

Bedauerlicherweise musste ich dann vergangenes Wochenende feststellen, dass der Webmaster nachträglich das Foto retuschiert hat, so wurde der Hintergrund ausgeschnitten, und die rote Übungsmatte auf dem Boden wurde entfernt; die rote Farbe der Matte dagegen wurde genutzt um einen knallroten Fußboden zu erzeugen.
Abgesehen von der unprofessionellen Qualität der Nachbearbeitung, hat das Bild aufgrund der nicht unwesentlichen Veränderung deutlich an Wirkung verloren. Sei es in Bezug auf die Stimmung, die durch den nun weißen Hintergrund unnatürlich ins neutrale geschoben wurde, oder auch die Veränderung des Fußbodens, ursprünglich Parkett mit einer roten Übungsmatte und nun ein knallrot unnatürlicher Boden.

Persönlich bin ich enttäuscht, immerhin steckt Mühe in dem Bild, viel Zeit ist bei der Vorbereitung eingeflossen und am Ende steht ein, für mich ruiniertes Bild im Internet.

Unabhängig zu meiner Enttäuschung hier nun aber die besprochene Gruppenaufnahme wie sie heute online steht (direkte Verlinkung) :

Meine persönlichen FF – Foto Favoriten

Der Urlaub ist nun wieder vorbei, und damit eine Zeit intensivem Blog – Lesens und Podcast schauen bzw. hören. Aus diesem Grund möchte ich Euch heute meine ganz eigenen Foto – Favoriten ans Herz legen, es ist eine Mischung aus diversen Podcasts, Blogs und andersartigen Fotografie – Seiten.
Ich würde die Aufstellung nicht als meine Top 10 bezeichnen, dafür sind es auch zu viele, da ich einfach viel zu sehr nach Inhalten surfe als mich auf spezielle Autoren festzulegen, dennoch besuche ich diese Seiten häufiger, wieso ich gerade diese in die folgende Liste aufgemommen habe.

Podcasts
Da ich häufig und gerne mehrere Dinge gleichzeitig mache, stehen Podcasts bei mir hoch im Kurs. Es ist so einfach wenn man selbst nicht lesen muss …

  • Happyshooting
    Muss ich wirklich zu Happyshooting etwas sagen ? Wer die beiden Chaoten Boris & Chris nicht kennt, sollte sie möglichst schnell kennen lernen, ein lustiges Team im Bann der Kamera.
  • Monis Motivklingel
    Moni ist der beste Zusatz zu Happyshooting, bei Ihr dreht es sich überwiegend um das Bild, dem Gedanken dahinter, der Aussage. Unabhängig ob Analog oder Digital, Bunt oder Schwarz/Weiß.
  • DTown TV
    Ursprünglich ein Nikon Podcast, nun grundsätztlich rund um die digitale Fotografie. Hier präsentieren Scott Kelby und Matt Kloskowski Produkte, Tools und jede Menge Ratschläge.
  • Lime
    Erst vor kurzem gefunden, dafür aber umso besser. Ein Podcast rund um die Fotografie mit zum Teil sehr schönen Video Folgen
  • Gavin Hoey
    Er ist Fotograf, Engländer und trotzdem macht er einen klasse Podcast bzw. Blog rund um das Thema Fotografie und Bildbearbeitung.
  • tips from the top floor
    Ein Teil von Happyshooting, Chris, mit seinem eigenem Podcast. Einfach reinhören !
  • nSonic
    Der andere Teil von Happyshooting, Boris, hier ist das Thema etwas weiter gefächert, reicht bis zum Mac und ist mindestens genauso hörenswert.
  • Blogs
    Irgendwann ist auch der letzte Podcast gehört und das letzte Video geschaut, dann begreife ich, dass ich Blogs auch selber lesen kann.

  • Joe McNally
    Verursacht durch sein aktuelles Buch Hot Shoe Diaries, welches ich nur empfehlen kann, lese ich zu gerne den Blog von Joe, mit seiner Art zu schreiben verpackt er viel Erfahrung und Wissen in einen angenehm und leicht zu lesenden Blog.
  • Kwerfeldein
    Martin Gommel, fast so alt wie ich, mit einem klasse Blog und immer wieder tollen Bildern. Lese dort sehr gerne, wenn auch nicht jeden Tag.
  • Olaf Bathke
    Olaf Bathke, ein Nordlicht mit einem tollen Beruf, Fotograf. Sein Blog liest sich sehr schön, die Themen passen – weiter so Olaf 🙂
  • Krolop Gerst
    Ein Dreiköpfiger – Blog welchen ich fast täglich besuche, da wird jedes Shooting aufs kleinste beschrieben, in Videos dokumentiert und ist immer wieder die Grundlage eigener Ideen.
  • Fokussiert
    Fokussiert lese ich erst seit kurzem, aber was mich hier fesselt sind die Bildkritiken, ich kann kaum genug davon bekommen, die sachliche Kritiken zu Aufnahmen zu studieren.
  • Anderes

  • Foto Radar
    Eigentlich DIE Quelle jeglichem Foto – Blog Wissens ist das Foto – Radar mein persönlicher Startpunkt, wenn es darum geht mal wieder ein paar Blogs lesen zu wollen, übersichtlich & einfach. Nur schade, dass ich den Weg in diese Liste noch nicht geschafft habe.
  • Fotos-verkaufen.de
    Wer sich jemals mit dem Verkauf der eigenen Bildern beschäftigt hat, ist hier genau richtig. Eine schöne Platform rund um den Verkauf, dazu gehören News, Anleitungen und vieles mehr.
  • Twitter
    Was Twitter mit Fotografie zu tun hat ? Gar nichts und dennoch alles, denn mit den richtigen Verfolgten wirst Du hier alle 30 Sekunden über neue Blogbeiträge, Projekte & alles andere informiert. Für mich immer wieder ein Genuss wenn mein Tweetdeck leise wie eine Taube gurgelt und es Neuigkeiten zu lesen gibt.
  • So, das war sie, meine persönliche Liste rund um die Fotografie. Ich hoffe, ich konnte dem Einen oder Anderen einen neuen Link zeigen können …

Der skurrile Alte in der Abendsonne …

… ist in Wirklichkeit nur ein alter Baum, der mich auf meinem letzten Fotospaziergang in der Elfringhauser Schweiz spontan angesprochen hat.

Er stand alleine zwischen Feld und Wiese, die Wolken zogen vorbei und seine zum Teil abgestorbenen Äste wirkten irgendwie traurig. Es hat einen Moment gedauert bis die Sonne richtig stand, aber ich finde das Warten hat sich gelohnt.

Hier nun das Bild in der S/W Umsetzung, ich persönlich finde es stimmiger als das Original in Farbe, was meint Ihr ?

Fotografie Bücher – Tausch Verschenk Ecke

Vor Kurzem habe ich auf Zoomyboy.com eine Aktion gefunden, die ich nicht nur klasse finde, sondern mich auch beteligen möchte.
Fotografie Bücher - Tausch Verschenk Ecke

In den Kommentaren bei Zoomyboy bereits versprochen bin ich also durch mein Regal gegangen, richtig mitten durch, und habe dort nach mehrfach gelesenem rund um die Fotografie gesucht.
Dabei ist mir folgendes Buch in die Finger gefallen, welches ich auch hiermit zum Tausch anbiete.

Das Buch befasst sich, bei dem Titel auch wahrscheinlich, mit der Blitzfotografie. Hierbei beginnt der Autor bei den Grundlagen und arbeitet sich im Laufe der Seiten über typische Bereiche, wie z.B. den Sünden beim Bllitzen, die Lichtstimmung oder Porträts mit Blitz.

Bei Euch steht auch ein bereits X-mal gelesenes Exemplar im Regal und Ihr habt Interesse an der Blitzfotografie ? Dann schnell eine eMail an info@alexander-spanke.de oder Kommentar hinterlassen …