Schloss Dyck bei Nacht – illumina 2010

Letzte Woche habe ich ja bereits versucht Euch farblich etwas einzustimmen, am Freitag ging es dann nach Jüchen, dort startete das diesjährige illumina 2010 auf Schloss Dyck.
Die Veranstaltung ist ein schönes Erlebnis und zugleich der Start in die Saison der Illumination, denn solche Veranstaltungen finden in der dunkleren Jahreshälfte in vielen Städten statt.

Darüber hinaus hatte ich die Möglichkeit meinen neuen Ruckack, einen Lowepro Pro Trekker 300, in freier Natur, OK im Schlosspark, endlich testen zu können. Mein Fazit – einfach klasse, bequemer Tragekomfort, ausreichend Platz und die Seitenfächer sind ideal für ‚Kleinkram‘. Was mir dazu auch wichtig ist, der Rucksack sieht nicht wie ein typischer Foto – Rucksack aus, natürlich nur solange wie man das Lowepro Logo nicht sieht.

Aber nun zurück zum Licht, der Thomas von www.mielke.de war schon dort, und hat bereits tolle Bilder mitgebracht.

Hier nun ein Auszug aus meinen Bildern einen Tag zuvor, etwas mehr habe ich derzeit bei Flickr online.

Ein überraschendes Geschenk

Das sommerliche Wetter scheint derzeit eine Pause einzulegen, und passend zu den etwas dunkleren Tagen erhielt ich vor kurzem ein überaschendes Geschenk von ClickandPrint.de. Man ist dort auf meine Bilder vom Herbstleuchten 2009 in Hamm aufmerksam geworden und hat mir kurzerhand eines meiner Bilder als Poster geschickt.
An dieser Stelle ein recht herzliches Danke an das Team von ClickandPrint.de !

Nachdem ich zu diesen Bildern auch von den Illuminatoren des Herbstleuchten 2009 in Hamm angesprochen wurde und einzelne meiner Bilder auch auf der offiziellen WebSite zu sehen sind, krame ich nun den alten Beitrag heraus, es ist tatsächlich schon fast ein Jahr her, und zeige Euch nochmal die damals entstandenen Bilder.
Wieso ich das tue ? Nein, nicht weil dazu aufgefordert worden wäre, oder mir der Blog – Stoff ausgegangen ist, sondern weil es zeitlich sehr gut passt und am kommenden Wochenende ein ähnlicher Termin ansteht. Diesmal geht es nach Jüchen, zum Schloß Dyck.
Dort findet vom 3. September bis zum 12. September die Veranstaltung ‚illumina Schloss Dyck – BilderZauber‘
statt und nach der Erfahrung in Hamm werde ich natürlich dort sein.
Vielleicht kommt ja einer von Euch aus der Gegend und man kann sich gemütlich bei einem Cappuccino vor Ort austauschen 🙂

Hier nun nochmal die Bilder vom Herbstleuchten 2009, meiner ersten Erfahrung mit Langzeitbelichtungen und auch wieder etwas Experimentierfreude …

Montzen Gare – Immer einen Besuch wert

Montzen Gare, bis vor kurzem sagte mir das gar nichts, doch wie das im Leben so ist, lernt man immer wieder dazu. OK, im Vergessen bin ich besser aber daran arbeite ich noch.

Aber zurück zu Montzen, ein kleiner Ort kurz hinter der belgischen Grenze besitzt einen ehemaligen Güterbahnhof, welcher ungenutzt so vor sich hin vegetiert und damit eine tolle Location für eine große Gruppe an Fotografen ist.
Das Gelände ist frei zugänglich und man gibt sich dort als Fotograf, speziell an Wochenenden, die Klinke in die Hand.
Wir haben uns an einem Sonntag ins Auto gesetzt und einen Tagesausflug nach Montzen unternommen.

Das Wetter war etwas trübe und nass – aber vielleicht war es auch genau richtig bei grauem Himmel und Regenschauern einen alten verfallenen Güterbahnhof zu besuchen. Mein erster Eindruck, als ich um die Ecke kam und der Bahnhof inkl. Zügen vor mir lag war kurz gefasst ‚Uff‚, ich hatte zwar keine wirklich Vorstellung was mich erwartet, auch wenn ich diverse Bilder im voraus mir angeschaut hatte, aber was ich sah erstaunte mich, ich wurde geradezu von Eindrücken erschlagen.

Nach kurzem Staunen griff ich dann zur Kamera und versuchte das vor mir liegende auf den Sensor zu bringen, doch eins steht fest, in Montzen war ich mit Sicherheit nicht das letzte mal !

Hier nun die Bilder …

Und natürlich habe ich auch bei dieser Gelegenheit wieder etwas experimentiert, ein wenig zoomen bei der Belichtung lässt den ruhigen fast melancholischen Eindruck der Bilder in eine ganz andere Richtung gehen, lebendiger fast stressig.

Schottland 2010 – Fotografische Impressionen einer Reise

Es ist nun bereits über 8 Wochen her, dass wir aus unserem Fotourlaub in Schottland zurück sind.
Was soll ich Euch sagen, es war einfach herrlich 🙂 – 10 ganze Tage voller Entspannung, die Kamera stehts dabei und es gab nichts worüber man sich Sorgen oder Gedanken machen musste, OK fast nichts. 😉

Wie zu Anfang geschrieben, startete unser Urlaub bereits bei Amsterdam, von dort ging es mit der Fähre hinüber nach NewCastle, von wo wir mit unserem Auto die eigentliche Rundreise begannen.
Nach einem kurzem Stop in Glasgow am ersten Tag fuhren wir weiter in Richtung Highlands, wir haben unzählige km hinter uns gelassen und mitunter traumhafte Orte gefunden, dabei sind wir meist einfach nur der Nase und dem Gefühl nach durchs Land gefahren; Abends ging es dann in ein Hotel und zum Abendessen.

Die Tage vergingen natürlich wie im Fluge, als wir nach 7 Tagen im ersten Hotel mit WLAN eingecheckt hatten, viel uns auf wie weit der Urlaub schon war. Die restlichen Tage verblieben wir dann in Edinburgh, und sortierten zunächst unsere >1600 Bilder, die wir zuvor geschossen hatten.
Es brauchte eine Weile, bis wir allein das Gröbste sortiert hatten und noch länger, bis eine finale Auswahl bearbeitet war, speziell bei der Auswahl für diesen Beitrag hatte ich so meine Probleme, ich konnte mich einfach nicht von Bildern trennen, kann Euch aber auch nicht fluten 🙂

Hier nun eine ‚kleine‘ Auswahl unserer Bilder …

Es geht hinunter in den Philippstollen

Wie im Interview bei Der Holg – Menschen hinter der Sucher und auf Twitter bereits erzählt, wurde ich vor einigen Wochen gefragt, ob ich nicht Lust hätte Aufnahmen von einem alten Bergwerksstollen bei authhentischem Licht zu machen.
Natürlich sagte ich sofort zu, ein solches Abenteuer lass ich mir nur ungerne entgehen. Das ganze verlief in einer Privatführung, ausserhalb der üblichen Touristenzeiten. Auf diese Weise hatten wir die Möglichket die Touristenbeleuchtung auszuschalten und dazu natürlich alle Freiheiten beim Fotografieren.

Wir trafen uns also an einem Wochenende, und fuhren ein, in die Welt von Gestein und Dunkelheit, begleitet durch eine Karbid Lampe und dem stetig schwenkendem Licht der Helmlampen. Der Abstieg, OK es ging weniger hinab als mehr gerade hinein, begeisterte uns von Anfang an. Die engen Gänge und Zeugen vergangener Arbeiten war wirklich faszinierend, vor allem aber die Stille weiter hinten war erstaunlich, ausser dem eigenem Atem, etwas plätscherndem Wasser und hin und wieder ein wenig Gestein das irgendwo hinunter rollte hörte man nichts, es war unglaublich.

Hier nun ein paar Eindrücke unter Tage …

Urlaubsvorbereitungen – Es geht nach Schottland

Eine ganze Weile steht es nun schon fest und ich habe kein Wort darüber verloren, im Mai geht es für uns, meine Frau und mich, auf Entdeckungsurlaub nach Schottland.
Vor einigen Wochen, zum Ende unseres letzten Urlaubs, fragten wir uns ‚Was machen wir eigentlich das nächste mal und vor allem wann ?‚ – Nun, das Wann war schnell geklärt nur das ‚Was‚ dauerte eine Weile.
Eine Vorgabe existierte für uns, es sollte ans Meer gehen und es sollten nicht die üblichen Verdächtigen werden a la Mallorca, Ibiza, usw.

Beeinflusst durch die Schwiegereltern kamen wir auf die Idee mit Schottlad und nach kurzem Einlesen in die dortigen Urlaubsmöglichkeiten war der Entschluß schnell gefasst – Es geht nach Schottland.

Da nun also das Ziel fest steht, haben wir uns eine Route ausgesucht, die uns beginnend in Glasgow an der West – Küste inklusive Loch Ness, diversen Schlössern entlang hoch zu den Inseln und anschließend auf der anderen Seite, vorbei an Steilküsten, Wasserfällen und selbstverständlich auch Destillerien, bis nach Edinburgh zurück führt. Zeitlich ist die Strecke auf 10 Tage geplant, so dass nicht nur die Fotografie sondern auch die Entspannung ganz oben auf der Liste steht. Vermutlich entspannt sich meine Frau am besten wenn ich Abends die Bilder vom Tag sichte und sortiere.

Was aber nun mitnehmen auf so eine Reise ? Mit einem Wort – Alles 🙂
Ja Ihr habt recht, alles ist nicht immer die beste Wahl und zeugt auch nicht gerade von Kreativität bei der Planung, aber mit nur wenigen Ausnahmen werde ich vermutlich mein gesamtes Equipment benötigen. Angefangen bei 12mm bis hin zu 200mm wird alles für die Reise verstaut, zuzüglich diverser Akkus, Adapter, Filter und natürlich auch einem Reisestativ.
Was mich aber viel länger und auch intensiver beschäftigt hat, war die Frage wie ich alles sicher transportieren kann. Bei dieser Frage habe ich unzählige Taschen, Rucksäcke und Koffer mir angeschaut, doch entweder war es zu unpraktisch, entsprach nicht meinem Wunsch nach ’sicher‘ oder kam preislich aus einer anderen Dimension.
Da es aber immer einen passenden Deckel gibt, hab ich mal gehört, ging die Suche weiter und es fand sich tatsächlich der passende Deckel – ein Koffer von B&W Outdoor Case Type 90, hier ein Link zu Taschenfreak mit schönen Bildern dazu.

Nachdem der Transport und die Aufbewahrung nun geklärt, geht es darum das Equipment vor mir selbst und anderen zu schützen, mit anderen Worten eine Versicherung für das Fotoeuipment. Nach etwas Recherche und Vergleich der Bedingungen haben wir uns für Pöpping’s Fotografenversicherung entschieden. Die Unterlagen sind mitlerweile zusammen gesucht und zum Wochenende geht der Antrag so schnell es geht zur Versicherung.

Bevor ich nun aber meinen längsten Beitrag aller Zeiten schreibe – die Vorbereitungen sind mitlerweile abgeschlossen, die Vorfreude fast auf dem Zenit, bin ich gespannt ob sich unterwegs die Möglichkeit bietet Euch Abends einzelne Aufnahmen aus Schottland zu zeigen – Wir werden es sehen, laut Unterlagen haben einzelne Hotels ein WLAN, es bleibt also spannend.

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