Ein Gruppenfoto lauter Physiotherapeuten

Es begab sich an einem Abend vor etwa 3 Monaten, da kam ich nach Hause und wurde empfangen mit den Worten ‚Schatz, würdest Du von uns ein Gruppenbild machen ?‘ – Nun es dauerte eine Weile bis ich begriff, ja eine ganze Weile, aber es ging um das Physioteam dem meine Frau angehört.
Eine lustige Bande voller Therapeuten die den ganzen Tag nichts anderes machen, als die Arme und Beine anderer Menschen zu bewegen, gut etwas überspitzt aber dennoch etwas wahres dabei.
Der Hintergrund ist – die Physiopraxis aktualisiert Ihren Webauftritt und möchte hierzu gerne ein Gruppenfoto haben.
Natürlich sagte ich gerne zu und begann mir Gedanken zu machen, wie ich das Team am besten positioniere und das Licht nutze – als Ziel bekam ich ein seriöses und kompetent wirkendes Bild vorgegeben, welches von der Art in der Aufstellung und vom Eindruck professionell wirkt und gleichzeitig das Thema, die Physiotherapie, dem Betrachter vermittelt.

Zum Lichtsetup, hier nutzte ich auf der linken Seite meinen 48er Metz auf Stativ durch einen weißen Durchlichtschrim mit einer 1/2 CTO Folie und rechts einen goldenen Reflektor.
Was mir für meine Ideen fehlte war ein weiterer Blitz um den Hintergrund bzw. die Gruppe von hinten zu beleuchten, um so eine bessere Abtrennung zum Hintergrund zu erlangen, aber da ich diesen nicht hatte musste ich versuchen zu improvisieren.
Nun ging es um die Aufstellung und weitere Ratschläge, hier surfte ich durch diverse Foren und Twitter, MonochromeChris unterstütze mich hierbei mit klasse Ideen, ein großes DANKE nochmal dafür !

Als Endergebnis fuhr ich am Samstag Morgen dann mit 3 Grundideen in die Praxis :

Idee 1 : Die V – Formation

Mit dieser Aufstellung wollte ich klar den Chef in den Mittelpunkt rücken, seitlich aber hinter ihm aufgereit sein Team und zusätzlich 2 Kollegen mit Physiotherapeutischem Werkzeug vorne im Bild. Dies war übrigens vor dem Shooting meine favorisierte Aufstellung.
 
 
 
 

Idee 2 : Der Halbkreis

Beim Halbkreis wollte ich weniger den Chef betonen, als mehr das Team im Ganzen, die 4 Therapeuten im Hintergrund bilden einen leichten Halbkreis und in dessem Zentrum sind 3 weitere Kollegen mit Physiotherapeutischem Material.
 
 
 
 
 

Idee 3 : Das Chaos

Diese Idee war etwas anders, ich hatte zwar eine klare Vorstellung 3 Kollegen in den Hintergrund zu stellen, wollte aber die 4 übrigens Therapeuten ‚unordentlich‘ im Vordergrung arrangieren. Diese Idee war eher ein Plan zum improvisieren, falls die beiden vorrigen gar nicht funktionierten.
 
 
 
 
 
Die Räumlichkeiten der Praxis kannte ich vorher nicht, so blieb mir nur die Hoffnung ausreichend Platz vorzufinden. Nach kurzer Verzweiflung am besagten Morgen verursacht durch kleine und winklige Räume wurde ich im Trainingsraum der Praxis dann fündig; kurzer Hand wurden die beliebten Fahrad – Trainer zur Seite geschoben und wir erhielten hierdurch eine ausreichend freie Fläche vor einer Creme farbigen Wand, zusätzlich gab es ein Fenster auf der rechten Seite, wodurch ich noch zusätzlich etwas weiches Licht bekam.
Als Aufnahmestandort bot sich mir eine kleine Holzstufe an, somit kontte ich leicht erhöht auf das Team hinunter fotografieren.

Am Ende des Shootings schauten wir kurz auf dem Kameradisplay die Bilder durch, und es gab gleich große Zustimmung für Idee #2, dem Halbkreis. Persönlich musste ich zustimmen, aufgrund, dass ich nur eine Lichtquelle, vorne links, hatte funktionierte der Halbkreis sehr schön, bei der V-Formation, meinem Favorit vor dem Shooting lagen die Kollegen auf der rechten Seite zu deutlich im Schatten, was die Wirkung einfach zerstörte.

Bedauerlicherweise musste ich dann vergangenes Wochenende feststellen, dass der Webmaster nachträglich das Foto retuschiert hat, so wurde der Hintergrund ausgeschnitten, und die rote Übungsmatte auf dem Boden wurde entfernt; die rote Farbe der Matte dagegen wurde genutzt um einen knallroten Fußboden zu erzeugen.
Abgesehen von der unprofessionellen Qualität der Nachbearbeitung, hat das Bild aufgrund der nicht unwesentlichen Veränderung deutlich an Wirkung verloren. Sei es in Bezug auf die Stimmung, die durch den nun weißen Hintergrund unnatürlich ins neutrale geschoben wurde, oder auch die Veränderung des Fußbodens, ursprünglich Parkett mit einer roten Übungsmatte und nun ein knallrot unnatürlicher Boden.

Persönlich bin ich enttäuscht, immerhin steckt Mühe in dem Bild, viel Zeit ist bei der Vorbereitung eingeflossen und am Ende steht ein, für mich ruiniertes Bild im Internet.

Unabhängig zu meiner Enttäuschung hier nun aber die besprochene Gruppenaufnahme wie sie heute online steht (direkte Verlinkung) :

Mein neues Großprojekt – eine Kommunion

Da hat das neue Jahr gerade begonnen, ja ich weiß, dass Ende Februar ist, geht es auch schon wieder weiter mit der Fotografie. Diesmal wurde ich gefragt, ob ich die Kommunion meiner Nichte fotografieren würde.
Natürlich sagte ich ja und bin zugleich Stolz, da ich anscheinend keinen schlechten Job bei der letzten Hochzeit gemacht habe.

Nun, die Kommunion der kleinen Kathi ist im April, somit habe ich also wieder etwas Zeit mich darauf vorzubereiten, und mit der Erfahrung durch die Hochzeit hab ich gleich ein paar Punkte, die ich diesmal besser machen möchte.
So habe ich versucht meine Fragen bereits im Vorfeld in einem Gespräch zu klären, um so die Erwartungen und Möglichkeiten besser heraus zu finden.

Die gewünschten Aufnahmen beziehen sich überwiegend auf die Feierlichkeit, da die Kirche für die Kommunion einen eigene Fotografen beauftragt hat. Zusätzlich zur Feierlichkeit sind Portraitaufnahmen und eine Gruppenaufnahme vor der Kirche gewünscht.
Bei den Portraits stellt sich mir gleich die Frage – „Wie sieht die Location aus ? Besser On-Location oder Studio im Vorfeld ?“ Nun, da noch nicht feststeht wo gefeiert wird, ist diese Frage ganz klar mit Studio zu beantworten, sofern Zeit und Möglichkeit besteht kann ich schließlich immer noch On-Location einzelne Portraits aufnehmen.
Die Portraitaufnahmen der kleinen Kathi sind natürlich die wichtigsten Aufnahmen für diesen Tag, ein verwackeltes Foto von Onkel Ernst bei Kaffee & Kuchen ist schließlich leicht zu verschmerzen. Im Studio haben wir zudem unsere Ruhe und erhöhen damit auch die Chancen auf gute Ergebnisse.

Beim Thema Ausrüstung kann ich aus meiner Hochzeitserfahrung profitieren, richtig es war nur 1 Hochzeit bisher, hier wurde es bei der eigentlichen Feier für mich schwer, da mein Sigma 18-125 nicht sehr lichtstark und ich auch noch nicht sehr geübt mit dem Blitz war. Aus diesem Grund habe ich mir bereits vor geraumer Zeit das Tamron 28-75 f1/2,8 zugelegt, mit dem ich auch bereits erste Partyerfahrung inkl. Blitz sammeln konnte.
Dazu werde ich die weiteren Aufnahmen mit meinem neuen 70-200 f1/2,8 machen, um im Verlauf des Tages diskret aus der Entfernung schöne Situationen einfangen zu können, evtl. spielt das Wetter und die Zeit ja mit und wir können noch einzelne On-Location Portraits schiessen.

Die nächsten wichtigen Schritte sind für mich nun wie folgt,

  • Noch offene Fragen bzgl. Location klären
    Sobald die Location feststeht, werde ich dort einfach mal auf einen Kaffee und zwei Fotos vorbei schauen, so habe ich im Vorfeld schon eine Vorstellung von schönen Orten bzw. weiß ich wo es kompliziert werden kann.
  • Fotoliste abstimmen
    Im Gegensatz zur Hochzeit werde ich mir aber keine Liste ausdrucken und mit dieser die Feier zu begleiten, es ist vielmehr eine geistige Liste die ich im Kopf als Leitfaden versuche zu nutzen.
  • Studioshooting vorbereiten und durchführen
    Der Studiotermin steht bereits fest, und liegt 2 Wochen vor der Kommunion, hier gehen wir aufgrund der guten Erfahrung wieder ins Mietstudio NRW. Die Vorbereitung hierzu laufen, wir erstellen uns eine kleine Roadmap, um die geplanten 2 Stunden für Kathi so spielerisch und locker wie nur möglich zu machen.

Das wars für erste von meiner Seite zur anstehenden Kommunion, natürlich schreibe ich wieder über die weiteren Schritte, falls Ihr gute Tipps habt, freu ich mich über Feedback, sei es per Kommentar oder eMail.

Unser Studio – Shooting im Mietstudio NRW

Wie auf Twitter mal wieder angekündigt möchte ich Euch heute die Bilder von unserem letzten Studio – Shooting im Mietsudio NRW zeigen. Das ganze ist für mich persönlich etwas Besonderes, weil wir uns das erste mal eigenständig in einem Studio bewegt haben, es gab also keinen Dozenten und wir waren auf uns alleine gestellt, klingt irgendwie traurig – oder ?

Wir hatten uns also im Mietsudio NRW das Studio 3 für einen Samstag Nachmittag gemietet um zusammen das zuvor Erlernte umzusetzen und um verschiedenste Experimente in Bezug auf Licht und Pose auszuprobieren.

Bevor ich nun aber wieder zuviel schreibe, ein besonderes Danke! natürlich noch an unsere Models Melanie, Linda und Roxy !

Hier nun die Ergebnisse :




Zum Licht Setup, es standen uns im Studio sowohl eine weiße, als auch eine schwarze Bühne zur Verfügung. Die Licht Setups sahen dabei folgendermaßen aus,

Licht Setup auf der weißen Bühne :

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Portraitworkshop an der VHS Dortmund

Die Festtage liegen nun bereits eine Weile hinter uns und ich hoffe Ihr konntet die Tage ein wenig ausspannen und genießen. Wie bereits getwittert, möchte ich heute über den vergangenen Portraitworkshop im Dezember an der VHS in Dortmund berichten.
Der Workshop nennt sich ‚Portraitkurs für Fortgeschrittene‘ und läuft ein Wochenende, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf 9 Personen begrenzt, zuzüglich dem Dozenten und verschiedenen Modellen natürlich.

Zum Ablauf

Nach Begrüßung und kurzer Vorstellung ging es auch gleich mit der Einweisung in das vorhandene Equipment los, in diesen 2 Tagen standen uns diverse Studioblitze mit einer Leistung vonn 600 bis 1000 Ws, Softboxen, Schirme und Reflektoren zur Verfügung.
Ebenfalls vorhanden war ein Beauty Dish, Lichtformer und 4 unterschiedliche Hintergründe.
Der erste Tag fing mit einem gemeinsamen Shooting an, das Licht – Setup wurde vorgegeben und es bot sich die Möglichkeit sich im Umgang mit dem Model vertraut zu machen. Im Laufe der nächsten Stunden wurden verschiedene Sets zusammen aufgebaut und jeder Teilnehmer bekam etwas Zeit mit den Modellen.


Nachdem die ersten Akkus und Speicherkarten das erste mal um Hilfe schrien, ging es zunächst in die Mittagspause – gestärkt mit einer Currywurst und anderen ungesunden Dingen wurden die Teilnehmer ab dem Nachmittag in 3 Gruppen aufgeteilt, 1 Gruppe ging in den nahe gelegenen Park, das Wetter bot sich passender Weise dazu an, und die anderen beiden Gruppen verteilten sich auf 2 Studios.

Mit dieser deutlicher kleineren Aufteilung verlief der Rest des Tages nahezu selbstständig, die Sets wurden nach eigenen Ideen aufgebaut und auch das Shooting lief eigenständig ab.
Fragen konnte man jederzeit an den Dozenten richten, welcher auch gerne tatkräftig zur Seite stand um in schwierigen Fällen, z.B. das Eliminieren von Reflektionen in einer Brille oder einfach bei störenden Requisiten im Hintergrund, zu helfen.
Der 2. Tag verlief vergleichbar zum Nachmittag des Tages zuvor, unser Dozent hielt sich im Hintergrund und die eigene Kreativität war gefordert, sowohl in Bezug auf die Beleuchtung, dem Posing und allen anderen Aspekten.


Was habe ich für mich mitgenommen ?

Nun, abgesehen von etlichen Fotos, Antworten zu Beleuchtungsfragen und Aha – Effekten in Bezug auf die Wirkung von Blende, Abstand und dem gewähltem Hintergrund sind es folgende Punkte, die ich für mich als besonders lehrreich empfand :

  • Natpürlich ist es mir passiert, ein neues Set mit der alten Einstellung zu fotografieren, haben wir ja schließlich alle so gemacht. Daher Kontrolliere Deine Kameraeinstellungen nach jeder Lichtänderung !
  • Natürlich ist knipsen lustig, besonders in der Gruppe aber um wirklich schöne Ergbenisse zu erhalten sollte es immer nach dem Motto gehen – Erst die Idee im Kopf, dann die Umsetzung am Set
  • Der Umgang mit dem Model, OK ich habe es mir einfach vorgestellt und des öfteren ins Fettnäpfchen gegriffen. Daher hier ein paar Punkte, die ich besonders am 2. Tag als positiv empfand,
    • Humor & Charme können nie verkehrt sein
    • Sei locker, egal wir nervöse Du bist, das überträgt sich gleich mit auf das Model
    • Weiß was Du willst, siehe auch den Punkt ‚Erst die Idee im Kopf, dann die Umsetzung am Set‘. Eine Fragerunde, wie z.B. „Wäre es unter Umständen möglich sofern es dir nichts ausmacht, daß Du … “ funktioniert nur recht selten, und das überall im Leben, nicht nur bei der Fotografie.
    • Meinen Sun Sniper gebe ich nicht mehr her, speziell wenn ich mal eben schnell noch eine Einstellung am Blitz ändern, oder den Reflektor bewegen musste, konnte ich die Kamera lässig an der Hüfte hängen lassen, das hat vieles erleichtert und ich hatte die Kamera sofort wieder Griffbereit zur Kontrolle der Einstellungen.

    Hier noch ein Link, der mir in Bezug auf Modelposen sehr geholfen hat, das PDF enthält über 400 Posen, wenn ich also etwas Ruhe hatte, zog ich mich gerne zurück und ging passende Posen für das nächste Shooting durch.

    Abschließend möchte ich mich an dieser Stelle bei Stefan Komarek, Andy und Mel bedanken, die mir freundlicherweise die hier gezeigten Portraits zur Verfügung gestellt haben.

2010 hat begonnen – auch in Wilhelmshaven

Da ist es nun, das Jahr 2010 ! Eigentlich ein Jahr wie jedes andere auch, und dennoch etwas besonderes – wir sind ein Jahrzehnt weiter.
Diesen Anlass möchte ich nutzen um auf diese Weise ein frohes neues Jahr 2010 zu wünschen, hoffe der Übergang ins neue Jahrzehnt war problemlos und auch der Kater am Morgen danach konnte wieder schnell vertrieben werden.


Für uns hat das Jahr sehr entspannt begonnen, wir sind über die Tage spontan nach Wilhelmshaven gefahren und haben uns im Spa verwöhnen lassen. Als draussen der Schnee fiehl lagen wir gemütlich im Pool und konnten durch die große Glasfront den Hafen versunken im Weiß beobachten. Natürlich konnten wir die Kamera inklusive neuem Batteriegriff nicht zuhause lassen, so daß sowohl am Silvesterabend als auch am Tag danach ein paar Bilder entsanden sind.


Die Bilder und ein paar Zeilen zur Entstehung folgen natürlich in den kommenden Tagen, nach aktuellem Stand schaffen es ein paar Portraits von uns beiden und einzelne Landschaftsaufnahmen in die engere Auswahl, alles weitere aber in den nächsten Tagen.

Abschließend noch ein paar Worte um die Zukunft und einen kleinen Ausblick, was passiert in diesem Jahr hier und wohin geht die Reise ?

Kurz gesagt, es geht weiter wie bisher und auch nicht – soll bedeuten, natürlich wird auch in diesem Jahr der Blog weiter bestehen und sich immer weiter entwickeln, zumindest hoffe ich dies, und noch mehr als vergangenes Jahr, dem Geburtsjahr von ‚Photgraphy & Art‘, werde ich versuchen deutlich mehr Fotos, Making Ofs und Produktreviews zu schreiben. Evtl. gibt es auch bald eine eigene Flickr Gruppe, aber dies ist derzeit noch in der Überlegung.

Also irgendwie doch wie letztes Jahr, oder ? 🙂


In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Jahresanfang und bis die Tage !

Partyfotografie – Das Ding mit dem Licht

So, nachdem ich die letzten Tage ausschließlich Fotobücher erstellt habe und es bald auch noch einen 4.Teil des eigentlichen 2 – Teilers geben wird, es tut mir leid aber kurz fassen fällt mir so schwer, ging es kürzlich einen fotografischen Schritt weiter.
Diesmal bot sich eine Geburtstagsparty an, auf der wir vor etwa 2 Wochen eingeladen waren.
Natürlich nahm ich gerne die Kamera dorthin mit und versuchte mich im Einfangen stimmungsvoller Partyfotos.
Bei der Wahl der Ausrüstung nutze ich für den Abend mein Tamron 28-75 mit Blende 2.8 und mein 48er Metz, bestückt mit einer CTO Folie und dem Ultrabounce, beides von Lumiquest.
Würde ich die Ausstattung so nocheinmal nutzen ? Ein klares Jein, grundsätzlich bin ich damit sehr gut zurecht gekommen, das Tamron bot mir wirklich gute Möglichkeiten auch mal nah an das Objekt meiner Begierde heran zu zoomen war aber in einzelnen Situationen mit 28 mm etwas lang bzw. der Raum zu klein.
Die CTO Folie hat eine tollen Farbton in den Gesichtern erzeugt, war in manchen Situationen aber etwas intensiv, so dass ich hier in der Bearbeitung etwas korrigieren musste, werde daher das nächste mal wohl eher mit einer 1/2 CTO Folie experimentieren.
Seitens der Belichtung arbeitete ich den ganzen Abend über mit 1/30 Sek und dem Blitz auf dem 2. Vorhang, hiermit wurden fast alle Fotos ausreichend scharf und durch die lange Belichtungszeit in Verbindung mit der CTO Folie kam die gemütliche Stimmung, verursacht durch wenige einzelne Tisch- und Stehlampen in einem hellen Wohnzimmer, doch deutlich auf den Bildern rüber.
Geburtstag - Lydia
Hier ein Beispiel, von der Komposition vielleicht nicht gerade die Krönung aber die Stimmung gefällt mir, ein gemütliches warmes Licht, sogar der Gesichtsausdruck scheint zufrieden und voller Genuß 🙂

Abschließend noch etwas am Rande, ich finde es immer wieder klasse, wenn man auf einer Party nicht alle Gäste kennt und aufgrund der Kamera gleich von anderen DSLRs begrüsst wird, es gibt kaum eine bessere Methode schnell Anschluß zu finden, da sieht man wieder, ein gemeinsames Hobby verbindet.