Fotobuch mit Pixum – Mein Nachtrag

Wie bereits angekündigt folgt heute ein Nachtrag von mir zu meinem Fotobuchtest, und zwar habe ich ein weiteres Fotobuch testen dürfen, diesmal von Pixum.de.
Thematisch gibt es in diesem 4. Teil etwas anderes, da einem ja nicht ständig Hochzeiten zur Verfügung stehen, musste unser letzter Juist – Urlaub dran glauben auf Papier gebracht zu werden, ein 26 – Seiten Querschnitt durch 4 Tage Insel, Wasser und Erholung, das ganze etwas aufgelockert mit Portrait- und Landschaftsaufnahmen.

Die Gestaltung läuft natürlich wie auch bei allen anderen Kandidaten über eine eigene Software ab, einfach herunterladen, installieren und loslegen.
Die Software steht in punkto Funktionalität bei mir weit vorne, angefangen bei nützlichen Gimmicks, wie z.B. das automatische Tauschen von Fotos über 2 Seiten, einer Vielzahl an Design- und Layoutvorlagen, bis hin zu einer große Anzahl an Cliparts und der Möglichkeit seine zu Bilder zu rahmen bietet die Software eigentlich alles, was man für ein Fotobuch – Design benötigt. Die automatische Bildoptimierung durch das Labor ist natürlich über die Optionen deaktivierbar, sowie auch die automatische Rote-Augen Korrektur.
Selbstverständlich gilt aber auch hier, eine Software wie Capture NX2 oder Photoshop sind bei entsprechenden Ansprüchen an die Qualität weiterhin notwendig.

Ist der kreative Teil abgeschlossen heisst es die Bestellung abschicken und warten bis das Buch kommt. Der Bestellprozess selbst ist vergleichbar einfach, persönliche Daten hinzufügen und die Daten direkt zu Pixum hochladen, altertnativ gibt es auch hier die Möglichkeit das Fotobuch auf CD zu brennen und anschließend per Post zu schicken, besitzt man aber eine schnelle Internetverbindung ist der Upload die bessere Wahl.
Wie bei allen anderen Fotobüchern in meinem Test, erhielt ich nach 2 Tagen die Versandbestätigung, als besonderen Service enthält diese eMail einen Link für die Online – Vorschau. Dort kann man sich das Buch online vorab anschauen, nicht dass man das Buch nicht kennen würde, aber auf diese Weise kann man Freunden das Buch zeigen, ohne es jedesmal dabei haben zu müssen um es dann doch zu vergessen.

Das Buch selber fällt durch hohe Qualität auf, sowohl das Cover, als auch der Einband sehen sehr hochwertig aus, das 200 g/m² schwere Papier gefällt und das Druckbild ist schön, die Farben stimmen genau überein. Bei wenigen Fotos und genauem Betrachten kann man an problematischen Stellen einzelne Pixel erkennen.
Besonders gefreut hat mich die Einhaltung der Ränder, der Text geht weder im Einband verloren, noch wird er am Rand abgeschnitten.

Fazit, das Fotobuch von Pixum überzeugt durch hohe Qualität, und ein schönes Druckbild. Die Software bietet sehr schöne Funktionen, ist an seine Anforderungen konfigurierbar und einfach zu bedienen. Rundum ein schönes Buch für schöne Fotos.

Ein kleine Serie – Tropfen bei Nacht + Making Of

Nachdem es heute durchweg ein eher regnerischer Tag war gab es viel Zeit auch jenseits meiner sonst favorisierten Bereiche zu experimentieren. Durch den Regen inspiriert und mit Grundlagen durch das Video von Gavon Hoey fing ich einfach mal an.

Der Aufbau an sich schien recht einfach und war es im Endeffekt auch, ein altes Stativ auf den Tisch gestellt und einen mit Wasser gefüllten Gefrierbeutel oben befestigt.
Bei der Auswahl eines geeigneten Gefäßes für die Tropfen wurde es dann schon etwas schwieriger. Meine erste Wahl, eine alte blaue Pfanne erwies sich gleich als ungeeignet, der Bildausschnitt fiehl damit nur sehr klein aus und man sah deutlich, dass die Pfanne schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Meine nächste Wahl, eine silberne Rührschüssel, spiegelte schlicht zu viel. Anschließend versuchte ich es mit einer weißen Auflaufform, hier gab es schon deutlich bessere Resultate, doch durch den hohen Rand gefiehl mir die Perspektive nicht, so schräg von oben fand ich einfach zu gewöhnlich.
Meine letzte Wahl war dann auch die beste für heute, ein graues Backblech. Hier konnte ich mit der Kamera schön weit hinunter und durch die Größe des Backblechs bekam ich auch genügen Raum für die Fotos.

Bei der Belichtung wollte ich das ganze ein wenig interresant machen, allerdings ist dies nicht einfach mit nur einem Blitz. Nachdem ich also einen zwiten Blitz auf meine Wunschliste geschrieben hatte, nahm ich mir ein Dauerlicht mit Schirm. Dieses stellte ich links neben meinen Aufbau und positionierte das Blitzgerät, welches ich mittels Funk auslöste, rechts hin.
Hinter das Backblech stellte ich zwei blaue Tüten von Esprit, welche eine schöne Musterung hatten – hier ein Bild von meinem Tropfenaufbau.

Der Tropfenaufbau

Übrigens, auf dem Foto ist das Blitzgerät zwar noch links vom Backblech, es wanderte aber kurz danach rüber auf die rechte Seite, versprochen 🙂

Alles was dem Aufbau noch fehlte waren nun die Tropfen, also vorsichtig ein kleines Loch mit dem Messer in den Beutel gemacht und mit einem mal war ich Nass ;( Ja richtig, das Wort hier lautet ‚VORSICHTIG‘ 😉 Also ein möglichst kleines Loch in den Beutel machen, dann klappts auch mit den Tropfen.

Nachdem also alles aufgebaut war, stellte ich die Kamera auf 1/250 Sek und Blende 8, fokussierte manuell auf eine Messerspitze genau an der Stelle wo der Tropfen immer ins Backbleck fiehl und fing an Bilder zu machen.
Ein wenig Übrung braucht man schon, um die wirklich schönen Momente zu erwischen, natürlich ist hier eine schnelle Serie unbezahlbar und man hat eine wesentlich größere Chance einen guten Moment zu treffen.

Aber nun ein paar Aufnahmen die heute dabei entstanden sind,

Die Tropfenkrone
Die Tropfenkrone

Der Tropfen im Nachtleben
tropfen_nachtleben

Ein Tropfen und ein Wunsch
Ein Tropfen ein Wunsch

Ein Tropfen zur blauen Stunde
Ein Tropfen bei Nacht

Ein Tropfen in Grün
Ein Tropfen in Grün

Wie an den letzten Bilder ersichtlich habe ich im Laufe meiner Versuche mit anderen Hintegründen gespielt, hier hat sich der Bastelschrank meiner Frau quasie angeboten 🙂 Farbige Pappe im Hintergrund und farbige Folien vor das Blitz, schon verändert man die Stimmung der Fotos ganz extrem und man sieht auch nichts mehr vom grauen Backblech.

Mal sehen ob ich das ganze nochmal versuche, evtl. mit anderen Flüssigkeiten wie Milch und einem zweiten Blitz.