Ein freies Fashion Projekt – 70s Style am See

Es war an einem warmen Sommer Wochenende mitten im August …
So oder so ähnlich müsste ich diesen Blogbeitrag eigentlich beginnen, wenn wir da nicht das Jahr 2011 schreiben würden und der Sommer sich erfolgreich drücken konnte.
Stattdessen ging es gut gelaunt an einem grauen und zu Beginn trockenem Wochenende in die Nähe von Münster, Mi$$ Gexy rief zum Shooting und so folgten Modelle, Fotografen und ich 🙂
 
Der Nachmittag sollte im Zeichen der 70er Jahre stehen bzw. einer modernen Umsetzung des Themans.
Wir stimmten uns bei einem Kaffee vor Ort gemeinsam ab, sortierten die Outfits und gingen erstmal spazieren, der See wollte erkundet werden.
Etwa 6 gefundene Locations später waren die Modelle soweit vorbereitet, ich völlig verschwitzt von der körperlichen Anstrengung und bei einem weiteren Kaffee suchten wir uns mit den Modellen zusammen 4 Locations für das Shooting aus.
 
Zum Lichtsetup, so arbeitete ich mit einem relativ einfachem OneLight Setup, meinem Sunbounce Micro Mini in welchen ich mit einem SB900 in die golene Seite hinein blitze, das ganze natürlich hochfrontal durch meine Frau oder Mi$$ Gexy gehalten 😉
 
Wir arbeiteten uns quasie einmal um den See herum wobei die folgenden Fotos entstanden :
 
Shooting am See
 
Shooting am See
 
Shooting am See
 
Shooting am See
 
Hier gibt es am Lichtsetup noch eine kleine Änderung, da ich bedingt durch Bäume und dem bereits fortgeschritenem Nachmittag kein Gegenlicht mehr hatte gab es einen zweiten Blitz, der direkt im Bild die Sonne immitierte und damit die gewünschten harten Streiflichter erzeugte.
 
Shooting am See
 

Fotokalender-tips.de – Ein neues Portal rund um den fotografischen Kalender

Lange war es ruhig hier bei mir, doch jeder Stress geht auch mal vorbei und so möchte ich mich heute mit einer kurzen Vorstellung eines neuen Berliner Webprojektes aus den Tiefen zurückmelden.
 
Einige von Euch wissen bereits, dass ich derzeit dabei bin meinen eigenen Kalender ‚Landschaften‚ auf den Markt zu bringen, unklar ist jedoch noch ob wie geplant für 2012 oder doch erst 2013.
In diesem Zusammenhang traf die eMail von Diana Zeidler bei mir auf offene Ohren und möchte Euch daher auch Diana’s neues Webprojekt – Fotokalender-tips.de (hier geht es zur Website) vorstellen.
 
Es werden hier viele Informationen für den ambinionierten Einsteiger rund um den eigenen Fotokalender geboten, angefangen bei einer kurzen Übersicht der Kalenderformen wird natürlich auch das Thema Equipment aufgegriffen und es wird von der passenden Kamera über Speichermedien recht ausführlich das Thema Bildbearbeitung & -verwaltung besprochen.
Weiterführend findet man ebenfalls das mitunter schwierige Thema der Fotoauswahl besprochen und erfährt hier gleich auch ausführlich die Theorien des goldenen Schnittes und der Fibonacci – Folge.
 
Doch was mir am besten gefällt, etwas versteckt im Bereich ‚Sonstiges‘ heisst es unter dem passenden Titel ‚Zeitplanung – Gut Ding will Weile haben‘ :
 
[…]
Wenn etwas wirklich gut werden soll, dann braucht es vor allem eines: Zeit. Und das ist nicht nur bei Weinen oder Käse so, sondern auch bei einem Fotokalender.
[…]
 
Nicht, dass dieser Tip so neu ist, dass die Welt sich nun andersherum dreht, aber ich finde er wird viel zu selten ausgesprochen. Es geht immer viel zu schnell darum welche Einstellung, welches Equipment oder Lichtformer genutzt werden, dabei sind viele Probleme so einfach zu lösen, wenn man sich ihnen mit Ruhe und ohne Hektik nähert.
 
Am Ende noch etwas in eigener Sache – Es geht jetzt wieder regelmäßig weiter ! Versprochen🙂

Shooting Projekt Heiligenhafen – Tag 2

Heiligenhafen, Tag 2 – der erste Shooting Tag beginnt diesmal mit strahlender Sonne und blauem Himmel deutlich freundlicher als gestern, ein gutes Zeichen vielleicht !?
Die Locationsuche gestern bot das eine oder andere schöne Fleckchen Erde in und um Heiligenhafen, besonders die nahegelegenen Dünen & Steilklippen waren unsere Favoriten, aber dazu gleich mehr. Am Abend haben wir dann mit insg. 9 Locations in der Auswahl begonnen und uns mit Unterstützung von frischem Kaffee auf unsere Top 3 geeinigt.
 
Hier findet Ihr unsere engere Auswahl, die Top 3 sind natürlich die ersten 3 :
 


 

 

 
Hier noch Locations, die wir alternative nutzen können bzw. wollen, wenn sich Zeit & Gelegenheit bieten :
 

 

 

 

 
Heute geht es dann nun auch endlich los, wir fotografieren 2 Themen, einmal ein sexy Dessous Shooting mit Sarah, natürlich indoor, und sofern das Wetter so schön bleibt werden wir mit Sarah und Hendrik gemeinsam raus ans Meer. Welche Location genau ? Das werden wir mit den beiden abstimmen, wenn wir auch das Wetter besser abschätzen können.
Für den morgigen Blogpost kann ich Euch schonmal auf MakingOfs vorbereiten und etwas später folgt dann eine kleine Premiere, wir planen unsere Setups in kurzen Videos zu erläutern und Euch somit noch besser die Location und unsere Arbeit zu zeigen.

Shooting Projekt Heiligenhafen – Tag 1

Es ist soweit, nach langer Vorbereitung und etwas schwieriger Anfahrt am gestrigen Mittwoch beginnt unser Shooting Wochenende an der Ostsee mit Wolken & Regen am frühen Donnerstag Morgen.
 
In den kommenden 3 Tagen haben wir uns nicht nur vorgenommen durchzuatmen und uns gegenseitig zu inspirieren, sondern natürlich auch zu fotografieren. 😉
Wir, das sind Daniel von DW-Fotodesign, Gexy Qunidt und ich, 3 Fotoverrückte die mit der Kamera Urlaub machen.
Damit wir uns also in den kommenden Tagen nicht ständig gegenseitig fotografieren müssen, haben sich Sarah, Janin-Christin und Stefan bereit erklärt, sich mit uns in Heiligenhafen zu treffen um onLocation die eine oder andere Idee umzusetzen.
An dieser Stelle bereits vielen Dank an Euch drei ! 😉
 
Als grobe Richtung haben wir von Dessous bis Dünen fast alles im Hinterkopf und hoffen trotz etwas widrigem Wetter etwas davon auch umsetzen zu können.
Da es aber nicht genügt mit dem Auto einfach 6 Stunden in eine Richtung zu fahren und sich dort mit 3 hübschen Modellen zu treffen, ist der heutige Tage für das Location Scouting vorgesehen, gleich nach dem Frühstück werden wir ausgerüstet mit Kamera die Umgebung erkunden. Es wird also von Zeit zu Zeit heute immer wieder mal eine Lebenszeichen von uns geben …
 
Ich freue mich auf ein paar aufregende Tage hier oben und werde Euch Morgen unsere Location Auswahl hier vorstellen, natürlich inklusive Fotos und weiteren Details zu den geplanten Aufnahme !

Rezension – Beruf Fotograf von Jens Brüggemann

Gut 3 Wochen ist es nun her, da erhielt ich ein Paket mit sehr interessantem Inhalt, es war das neue Buch ‚Beruf Fotograf‚ von Jens Brüggemann, erschienen in der Edition ProfiFOTO beim mitp Verlag.
 
Das Thema zum richtigen Einstieg und der Entwicklung des eigenen Business interessiert mich schon eine ganze Weile, denn wie einzelne von Euch bereits über Twitter & Facebook mitbekommen haben, ist es mir seit Anfang diesen Jahres ernst. Unter ASP Fotografie biete ich meine fotografischen Dienste im Bereich Portrait & Werbung auch unter dem kommerziellen Aspekt an; im Mai kam dann das eigene Studio noch dazu und jetzt heisst es, Kundenpflege, Aquise & Marketing.
 
Zurück zu Jens Brüggemann und seinem Buch, bereits nach den ersten 20 Seiten schafft er es einen sehr sympathischen Eindruck zu machen und räumt dabei auch gleich zu Beginn mit den typischen Fotografen Klischees auf, und wie das mit Klischees so ist, sind nicht immer alle falsch.
So lag ich entspannt bei einem Cappuccino auf der Couch und las also dieses Kapitel in dem es u.a. heisst, Fotografen hätten nur schwarze Klamotten. Fast hätte ich gesagt ‚Ach was nen Unsinn …‚, doch eine Millisekunde bevor ich es aussprechen konnte, bemerkte ich mein ausgesprochenes Lieblingshemd, natürlich schwarz, zu tragen und dachte mir nur leise *Ups* 😉
 
Das Buch ‚Beruf Fotograf‘ ist sehr schön gegliedert und führt den Leser von den sog. Soft Skills, wie z.B. die persönliche Eignung zum Fotografen, über die Möglichkeiten in das Berufsfeld hineinzukommen weiter zu den harten Fakten, wie z.B. Einkaufsberatung für die Studioblitzanlage, Datensicherung & IT, den notwendigen Behördengänge weiter zu den Themen Recht & Auftragsabwicklung und schließt das Buch mit Berichten diverser Berufsfotografen über das Leben als Fotograf ab, für mich persönlich fast das beste Kapitel im Buch.
Jens Brüggemann geht hierbei sehr detailliert vor und gibt dem Leser stets das Gefühl gut beraten zu sein, seine Ratschläge unterstützt er mit persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen, die an vielen Punkten die Themen erst so richtig schön rund machen.
 
Doch fehlt mir auch etwas in seinem Buch, so schreibt Jens Brüggemann ausführlich worauf man beim Kauf einer Studioblitzanlage achten soll ohne einen technischen Aspekt zu vergessen, doch leider schreibt er nichts über die Auswahl der dazugehörigen Lichtformer. Aus eigener Erfahrung in diesem Jahr, muss ich sagen, hatte ich mich schnell für, die für mich richtige, Studioblitzanlage entscheiden können, habe aber sehr lange über die notwendigen Lichtformer nachgedacht, ehe ich diese bestellen konnte.
 
Das letzte Kapitel, bzw. gar Anhang A genannt, ist mein Favorit. Hier berichten eine Vielzahl von Berufsfotografen, darunter auch ‚Schwergewichte‘ wie z.B. Calvin Hollywood, über Ihre Schwerpunkte und Erfahrungen.
Es ist für mich immer wieder interessant über den Alltag anderer Fotografen zu lesen, gar inspirierend. Daher habe ich diesen Teil des Buches auch gleich 2 mal verschlungen. In den darauf folgenden Anhängen, es geht bis F, werden viele nützliche Informationen geboten, so sind weiterführende Links immer interessant zu besuchen, oder auch die Liste privater Fotoschulen in Deutschland.
 
Mein persönliches Fazit, ein sehr interessantes und nützliches Buch für jeden der ernsthaft darüber nachdenkt oder den Schritt bereits gemacht hat beruflich in die Fotografie einzusteigen, sei es nun Voll- oder Nebenberuflich. Aus diesem Grund gebe ich auch gerne 4 von 5 Sternen mit einer eindeutigen Empfehlung !
 
Blogg dein BuchZum Ende möchte ich mich noch bei Bloog dein Buch bedanken, die mir diese Rezension ermöglicht haben ! Danke Euch !

Lichtsetup 02 – Der große Softie mit der harten Schale

OK, nicht ganz passend der Titel meines heutigen Lichtsetups aber die Richtung stimmt 🙂
Diesmal möchte ich Euch eine Abwandlung von meinem Evergreen vorstellen. Der große Softie ist im Prinzip sehr vielseitig, zur Verwendung kam er bereits bei Kindern, Paaren, kleineren Gruppen und gar einem Fashion Shooting.
Das mir wichtige Merkmal vom großen Softie ist die gleichmäßige und extrem weiche Ausleuchtung der Person bzw. Personen und gleichzeitig separieren die Striplights von schräg hinten deutlich.
Erst vor kurzem hab ich den großen Softie für ein junges Elternpaar samt Kleinkind genutzt, denn unabhängig von seinen lichttechnischen Merkmalen bot mir der große Softie einen entschiedenen Vorteil anderen Lichtsetups gegenüber, ich erhielt einen sehr großen Bereich, wo das Licht passte.
Daher konnte der kleine Justus fast frei auf der Bühne herum krabbeln, was der ganzen Situation sehr half und mir ermöglichte ein natürliches Kind zu fotografieren.
Als Besonderheit sei bei diesem Lichtsetup gesagt, dass die Striplights sehr weit in Richtung Fotograf gerichtet sind, weswegen ich die Wabeneinsätze genutzt habe um Streulicht zu verhindern, wenn das noch nicht ausreicht nehmt einfach auf jeder Seite je einen Abschatter zwischen Euch und den Striplights.
 


 
Hier nun ein paar Beispiele aus dem Leben dieses Lichtsetups :
 

 

 

Unser Paarshooting im Studio mit Samy & Michelle

Umso länger ich fotografie desto mehr Themen oder Ideen finde ich, die mich reizen und ich auch noch nicht versucht habe.
Wie oft standen nun schon einzelne Personen, überwiegend Frauen ;), vor meiner Kamera und nie habe ich bisher daran gedacht mal ein Paar zu fotografieren, das zwischenmenschliche Spiel festzuhalten. Aber wie das im Leben so ist, ergibt sich für alles eine Chance.
 
Vor wenigen Wochen trafen wir uns also an einem Sonntag Mittag mit Samy & Michelle bei uns im Studio und besprachen bei einem Kaffee zunächst die gemeinsamen Ideen und Vorstellungen. Beide wollten keine ‚Verliebt schauend schön Wetter‘ – Fotos, sondern etwas ‚anderes‘.
Da die Vorstellung von ‚etwas anderes‘ mitunter sehr dehnbar ist, versprach das Shooting spannend zu werden. Beim Outfit hatten wir uns bereits im Vorfeld auf eher elegant bis sexy geeinigt, und Samy sollte, als erfolgreicher Personal Trainer, ruhig etwas Haut zeigen.
 
Zur Technik, beim Lichtsetup habe ich mein Lichtsetup Nr. 2 – „Der große Softie mit der harten Schale“ – genutzt. Dieses Setup bot mir die Möglichkeit die beiden Modelle vom Hintergrund sichtbar abzutrennen ohne, dass sie dabei harte Schatten gegenseitig auf sich warfen. Weitere Details und die Zeichnung zum Lichtsetup folgen dann in der kommenden Woche in einem eigenem Beitrag.
 
Hier nun die Bilder vom Sonntag,
 


 

 

 

 

 

 

 

 

Der Fotoguide – Die Verlosung ist beendet

Es war meine erste Verlosung auf alexander-spanke.de und wenn es nach mir geht auch nicht die Letzte !
Zugegeben, am Anfang hatte ich ein wenig Sorge ob sich auch genug Teilnehmer finden würden, heute aber bin ich erleichtert einen Gewinner aus dem Topf ziehen zu dürfen !

Doch bevor ich nun den Gewinner verkünde, Spannung künstlich zum Siedepunkt bringen, ein wenig überrascht bin ich schon, so hat sich über die Kommentare kein einziger Teilnehmer finden lassen, aber dafür hat jeder von Euch Twitter genutzt. Das hätte ich so zwar nicht erwartet aber man lernt nie aus 😉
 
So, nun aber zum Gewinner … nach Aufbau einer gigantische Lostrommel, der Überprüfung durch den TÜV und der Feuerwehr habe ich es geschafft und der Gewinner des mir zur Verfügung gestellten Codes für die iPhone / iPad App ‚Der Fotoguide‘ lautet :
 
@kagamiyama
 
An dieser Steller herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit der App !

Der Fotoguide – Eine neue Fotografen App für iPhone oder iPad

Vor ein paar Wochen erhielt ich eine eMail von BlueBox Productions, ich wurde gefragt, ob ich Interesse hätte die neue iPhone & iPad App Der Fotoguide zu testen. Da ich erst seit kurzem selbst ein iPhone besitze und aktuell auf der Suche nach schönen Foto – Apps bin, kam diese eMail quasie zur idealen Zeit und ich sagte gerne zu.
 
Der Fotoguide ist neu im App Store erhältlich und beschäftigt sich, wie der Name unschwer vermuten lässt, mit der Fotografie.
Die App bietet eine große Sammlung an Tipps & Tricks zu den verschiedensten Themen, z.B. wird hier sehr anschaulich der Unterschied zwischen hartem und weichem Licht erklärt und auch das gern diskutierte Thema Schärfentiefe kommt nicht zu kurz, kleines Wortspiel zum Wochenende:), dazu gibt es ei Glossar mit über 250 Fachbegriffen und für die Zeit zwischen den Shootings ein Fotoquiz, um das erlernte Wissen auch zu vertiefen 🙂
 

Die verschiedenen Themen bestechen durch leicht verständliche Texte und veranschaulichen anhand von Bildern die entsprechende Thematik auf eine sehr schöne Art und Weise. Ebenfalls vorhanden ist eine Suchfunktion, so kann man bei einer konkreten Frage schnell und einfach zum passendem Punkt springen.
 
 
Mein persönlicher Favorit ist das Quiz, damit kann man immer mal wieder etwas Zeit überbrücken und man findet auch immer eine Frage, die man falsch beantworten kann.
 
Als Fazit kann ich sagen, Der Fotoguide ist eine gelungene App für jeden der sich mit der Fotografie beschäftigt und kann sie Euch nur empfehlen !
 
Damit aber nicht nur ich weiß, wie Der Fotoguide aussieht und funktioniert habe ich einen Gutscheincode für den App Store für Euch !
 
Diesen verlose ich unter allen Kommentaren oder Twitter Erwähnung die ich mittels @alexanderspanke in meiner Timeline sehe bis zum 22. Juli, also kommende Woche…
 
In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende und freue mich auf Eure Kommentare …

Lichtsetup 01 – Mein Evergreen

Heute möchte ich mit meiner neuen Serie ‚Lichtsetups‚ beginnen und dabei auch gleich eines meiner liebsten Setups vorstellen, meinen persönlichen Evergreen. Das Setup kann sowohl mit 4 als auch 5 Blitzen genutzt werden, also eine echte Materialschlacht !
Nun aber zum Aufbau, für mich das typische Merkmal dieses Setups sind die deutlich sichtbaren Streiflichter jeweils links und rechts, diese verleihen dem Bild den typischen Look, welchen ich persönlich sehr mag.
Abhängig ob man dieses Setup für Ganzkörperaufnahmen oder in der Halbtotalen nutzt, stehen seitlich zum Model Striplights oder Softboxen, möchte man das Licht noch etwas bündeln dazu auch Wabeneinsätze. Ich persönlich finde es am schönsten, wenn die seitlichen Striplights etwas weiter hinten stehen, aber das ist Finetuning und ganz nach dem persönlichem Geschmack. Ein Wort zur Leistung, diese messe ich meist 1/3 bis 1 Blende höher als mein Hauptlicht ein, immer etwas abhängig vom Outfit und Hintegrund.
Für den Hintergrund selbst nutze ich einen einzelnen Spot mit Barndoors und sehr oft auch Farbfolie, diesen messe ich zumeist mit dem Auge ein, beginne aber mit dem selben Wert wie die seitlichen Striplights.
 
Beim Hauptlicht variiere ich gerne, abhängig vom Outfit, der Bildidee und natürlich dem Model habe ich dieses Lichtsetup bereits mit einem Standardreflektor, einem Beauty Dish oder einer Ocatbox genutzt, jedoch kommt überwiegend der Beauty Dish zum Einsatz, ich einfach das Licht dabei. Wer es richtig weich mag, der kann auch eine Octabox leicht von oben herab und eine kleine Softbox, etwa -2 Blenden zum Hauptlicht, von unten hinauf zum Aufhellen der Schatten nutzen.
 
Hier meine Skizze für das Setup, solche Skizzen fliegen bei mir und im Studio zu hauf herum und helfen mir bzw. unseren Assistenten beim Aufbau und Einmessen.


 
Hier nun zwei Beispiele, beide mit diesem Lichtsetup aber anderer Wirkung,
 

 

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