Interview bei NERO.

Die vergangene Woche war mal wieder hektisch, so hektisch, dass ich weder zum bloggen noch zum Fotografieren kam. Etliche Abende im Büro überfälligen Papierkram erledigt und dazu hat sich dann mein Auto gedacht auch noch so kaputt zu gehen, dass jetzt ein neues kommen muss.
 
Bei all der Arbeit gab es dann auch etwas gutes vergangene Woche, mein Interview von Jörn alias NERO. ging online.
Jörn interviewed in seiner Serie Working Title Fotografen und Lichtbildersteller, über ihre Geschichte und es sind bereits sehr viele interessante Interviews online, daher freu ich mich besonders, ein Teil dieser Serie zu sein.

Natürlich möchte ich Euch das Interview nicht vorenthalten, und freue mich immer über Feedback.
 
Hier der Link 🙂
 
Übrigens, wer sich jetzt denkt, sollte da nicht bald wieder eine neue Rezension kommen ? Ihr habt recht, in den kommenden Tagen folgen weitere Rezensionen zu spannenden Büchern rund um die Fotografie & Bildbearbeitung.
Der nächste Titel wird Professionelle Hochzeitsfotografie von Hendrik Roggemann und geht in wenigen Tagen online.

Lichtsetup 3 – Beauty und Fashion

Nachdem ich vergangene Woche das Bett hüten und mich an den Geschmack von heisser Milch mit Honig gewönen durfte, gibt es heute wieder einen neuen Blogbeitrag zu meiner Reihe Lichtsetups.
Das Lichtsetup 3 – Beauty und Fashion ist ein sehr vielseitiges Lichtsetup, welches ich vor einiger Zeit im Internet gefunden habe und gleich darauf an einem gemütlichen Sonntag Nachmittag im Studio testen konnte und gleich in meinen Lichtsetup Katalog aufgenommen habe, so überzeugt hat es mich.
Die Besonderheit an diesem Lichtsetup ist die Verwendung von meinen 2m Reflektoren als indirekte Lichtquelle, die dem Bild den finalen Look gegen.
Grundsätzlich ist das Lichtsetup nicht sehr speziell, das Model wird mit 2 kleinen Softboxen jeweils von oben herab bzw. von unten hinauf weich ausgeleuchtet und dazu hellt bei Bedarf ein weiterer Blitzkopf mit Barndoors ausgestattet den Hintergrund passend auf.
Übrigens, bedingt durch die Anordnung der beiden Hauptlichtquellen ist dieses Lichtsetup auch sehr gut bei Brillenträgern geeignet, da die Spiegelungen nicht in die Kamera treffen.

Aber nun zum Highlight dieses Lichtsetups, der indirekten Lichtquelle für den finalen Look – meinen 2m Reflektoren.
Wie auf dem Diagramm zu sehen, wird vor dem Model ein großer Reflektor benötigt, damit dieser zur Lichtquelle wird kommt ein weiterer Blitzkopf zu Einsatz, dieser wird verkehrt herum vor dem Reflektor aufgebaut und feuert das Licht in den Reflektor, welcher das Licht frontal auf das Model zurück wirft und damit das ganze Bild zusätzlich aufhellt und diesem einen sehr sanften und weichen Look verleiht.
 
Im Studio aufgebaut sieht das Lichtsetup dann etwa aus wie hier auf der rechten Seite, da ich keinen einzelnen großen Reflektor hatte, nutzte ich meine beiden 2m Styropor Reflektoren nebeneinander. Am Einstelllicht könnt Ihr bereits erkennen, zu welcher Größe die Reflektorlichtquelle etwa wird.
Aber auch hier gibt es natürlich Möglichkeiten zu variieren, zunächst kann der Blitz für den Hintergrund mit farbigen Folien versehen werden und damit einen farbigen Verlauf erzeugen oder man erhöht die Leistung des Blitzes, so dass Licht vom Hintergrund zurück auf das Model fällt, hierdurch bekommt das Model ein sanftes Streiflicht, dass Bild – Look nochmal unterstützt.
 
Ein fertigs Bild seht Ihr hier, für einen Lichtsetup Test finde ich es gelungen und freue mich bereits, auf den nächsten Einsatz bei einem Shooting.
 
Lichtsetup Beauty und Fashion Beispiel

Rezension – Portrait Retusche Tricks von Scott Kelby

Tja, was soll ich Euch sagen, ich habe mich mal wieder fortgebildet und ein Buch gelesen. Diesmal ging nicht direkt um Fotografie, sondern Bildbearbeitung und wer wenn nicht Scott Kelby ist da immer eine gute Wahl ?
 
Der aktuelle Titel Scott Kelbys Portrait – Retusche – Tricks, erschienen im Addison Wesley Verlag ist ein typischer Scott Kelby, mit lockeren Schreibstil und an jeder Ecke mit einer Portion Humor verfeinert schafft es der Autor auch ein Fachbuch alles andere als trocken zu gestalten.
 
Doch nun genug Schwärmerei vorab, Scott Kelby beginnt sein Buch mit der Einleitung Sieben Dinge, die Sie liebend gern vorher gewusst hätten und verdeutlicht in dieser mit klaren und klärenden Worten für wen dieses Buch gedacht ist – für Fotografen !
Er betont gleich vorweg, dass seine Methoden ein Portrait zu retuschieren darauf ausgelegt sind möglichst schnell, effizient und einfach ein natürliches Ergebniss zu erreichen, und nicht das perfekte Bild, wie es für professionelle Bildbearbeiter das Ziel ist.
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Bevor es aber losgeht, Falten und Flecke bei Erhaltung der natürlichen Strukuur zu retuschieren, gibt es noch zwei interessante Punkte, zum Einen referiert Scott Kelby über die Frage Wieso überhaupt Retusche ? und und zum Anderen zeigt er Schnelle Tips, die die Arbeit mit Photoshop erleichtern.
Übrigens, mit dem letzten Punkt seiner Tips schneidet Scott Kelby einen Punkt an, den ich persönlich immer sehr wichtig finde. Es geht um die Frage Wie lange sollten Sie ein Bild retuschieren ? und gibt als Fazit die Antwort :

Sie müssen realtistische Entscheidungen treffen, wie viel Zeit Sie mit der Retusche zubringen.

Genau das ist es worum es auch in der Fotografie und mindest ebenso der Bildbearbeitung geht, eine eigene realistische Entscheidung zu treffen und nicht immer stur nach Prinzip F zu verfahren.
 
Zum Aufbau, das Buch ist in 6 Kapitel rund um die Retusche von Portraits aufgeteilt, gefolgt von Kapitel 7, wo Scott Kelby 3 vollständige Retuschen von Anfang bis Ende zeigt.
Das erste Kapitel dreht sich um den Blickfang eines jeden Portraits, die Augen. Es werden unzählige Methoden gezeigt und auch wenn ich die Eine oder Andere Methode bereits kannte ist es erstaunlich wie viel man alleine an den Augen machen kann.
Das nächste Kapitel handelt von der Hautretusche und den Wegen eine natürliche Haut mit Strukuktur zu erhalten. Im folgendem Kapitel 3 dreht sich alles um die Gesichtsform und dessen Korrektur äh Optimierung. Dieser Schritt der Retusche ist seit kurzem fester Bestandteil meiner Retuschen und es zeigt sich immer wieder, welche Verbesserung noch so kleine Änderungen bewirken können.
Kapitel 4 & 5 führen den Leser zu Haare, Lippen & Mund und zeigen vielfältige Arten wilde Haare zu korrigieren, oder noch sinnlichere Lippen zu erhalten. Im letzen Kapitel schreibt Scott Kelby über das Abspecken und zeigt wie schnell ein Dopelkinn verschwindet oder man auch bei Gruppenfotos einzelne Personen zum Vorteil verschlankt.
 
Das wirklich letzte Kapitel sind die eingangst genannten vollständigen Retuschen, hier sieht man nochmal komprimiert, welche Methode wo eingesetzt wurde und hilft anschaulich eigene Entscheidungen bei seinen eigenen Bildern zu treffen.
 
Mein Fazit ? Absolut empfehlenswert ! Nein, nicht weil ich ein Fan von Scott Kelby bin, sondern weil dieses Buch schnell und anschaulich zeigt, was möglich ist und wie es funktioniert. Dabei ist es keine schwere Kost und dient auch nach dem Durcharbeiten als ideales Nachschlagewerk, wenn es um eine bestimmte Retusche geht, die man nicht jeden Tag macht.

In Heiligenhafen an der Ostsee, Fashion und Dessous – Die Bilder

Wie fange ich diesen Blogbeitrag bloß an ? Nachdem ich in den letzten Wochen die eine oder andere Rezension geschrieben habe, schaffe ich es einfach nicht für diesen Blogbeitrag die Kurve zu bekommen und einen vernünftigen Anfang zu finden.
Naja, da müsst Ihr jetzt durch, nächste Woche gibt es wieder eine Rezension mit vernünftigem Anfang 🙂
 
Zum Thema – Wer mir auf Facebook, Twitter oder auch hier im Blog folgt, hat bereits gelesen, dass ich im Herbst letzten Jahres auf ein Shooting Wochenende nach Heiligenhafen gefahren bin. Zusammen mit Daniel & Gexxy hatten wir uns vorgenommen, die dort folgenden 4 Tage zu nutzen um uns fotografisch auszutoben und wieder mal Neues zu versuchen – egal ob Outdoor am Strand oder in unserem Appartment, welches wir hierzu kurzerhand in ein provisorisches Studio umgebaut hatten.
Mein persönliches Highlight an diesen Tagen in Heiligenhafen waren die beiden Dessous Shootings im Schlafzimmer, nicht, dass mir direkt an der Ostseeküste nichts anderes einfiel, aber ein Dessous Shooting in einem Hotelzimmer war schon immer ganz weit oben auf meiner Liste und war daher fester Plan an diesen Tagen.
 
Zum Lichtsetup, hier war die Idee den Raum mit Licht möglichst zu fluten um so einen sanften Bildlook zu erreichen, unterstützt von Creme farbenden Wänden und einem ‚falschen‘ Weißabgleich.


Insgesammt haben wir hier mit 2 Blitze gearbeitet, die wir mittels Funk ausgelöst haben. Das Hauptlicht, rechts vom Fotografen, ging durch einen Durchlichtschirm direkt an die Decke und Wand, so dass Janin Christin möglichst weich von oben herab beleuchtet wurde.
Zusätzlich kam ein weiterer Blitz hinten links im Raum zum Einsatz, dieser war ohne Lichtformer in die Ecke des Schlafzimmers gerichtet um damit gleich 2 Zwecke zu erfüllen, zunächst sollte Janin Christin durch ein etwas helleres Streiflicht vom Hintergrund separiert werden und darüber hinaus erzeugt der Helligkeitsverlauf von Vorne nach Hinten zusätzlich Räumlichkeit im Bild.
 
Nachdem also alles eingemessen war, wir fotografierten mit offener Blende von 2,8 bis 1,8, sind dann folgende Aufnahmen entstanden :
 
Dessous Shooting in Heiligenhafen
 
Dessous Shooting in Heiligenhafen
 
Dessous Shooting in Heiligenhafen
 
dessous-shooting-heiligenhafen

Rezension – 52 Fotografische Projekte

Wir schreiben das Jahr 2012, weit draussen zwischen Pferden, Weiden und der Dorfbäckerei sitzt ein junger charmanter Kerl in einem unentdecktem Ort namens Gevelsberg und schreibt heute eine weitere Rezension zu einem Buch, gefüllt mit Kreativität und guten Ideen. So wollte ich schon immer mal einen Blogbeitrag beginnen 🙂
 
Bei meiner heutigen Rezension geht es um ein etwas anderes Buch, kein reines Fachbuch im herkömmlichen Sinne, dass einem erklärt wieso das Objektiv nach vorne zeigen oder der Kamera Akku nie bei Vollmond geladen werden sollte.
Es geht um Kreativität und den Anstoss die eigene zu beflügeln.
52 Fotografische Projekte von Kevin Meredith, erschienen im mitp Verlag, ist eine Sammlung von 21 Fotografen mit verschiedensten Ideen, dazu passenden Beispielfotos und kurzen Textpassagen worauf bei der jeweiligen Idee zu achten ist oder wie man dieses gelungen umsetzen kann.
 
Auf die Frage für wen dieses Buch interessant ist, würde ich spontan Für jeden! Antworten, denn es geht hier nicht um fotografisches Wissen sondern um Ideen, und diese umzusetzen.
Im Laufe der über 280 Seiten wird der Leser von einer Idee zur nächsten begleitet und erhält in den begleitenden Texten ganz nebenbei immer wieder gute Ratschläge wie er es schafft, dem fotografischen Alltag zu entfliehen und kreativ zu werden.
Manchmal ist das gar nicht so schwer, wie der Autor Kevin Meredith beim Thema Silhouetten sehr einfach und schön zeigt und genau das macht dieses Buch aus, es ist einfach anders und dabei keine schwere Kost.
 
Als persönliches Fazit, 52 Fotografische Projekte ist ein Buch, dass ich immer wieder gerne an einem Abend oder Nachmittag durchblättere wenn es darum geht endlich mal wieder was anderes zu machen, etwas Neues zu probieren.
 
Aus diesem Grund auch ganz klar meine Empfehlung für 52 Fotografische Projekte von Kevin Meredith

Blogparade: Mein bestes Foto 2011

Eigentlich bin ich ja mitten in meinen Rezensionswochen, aber als ich gestern von Martin’s Blogparade Euer bestes Foto 2011 gelesen habe, musste ich einfach eine kurze Pause einlegen und auch dieses Jahr wieder mitmachen 🙂
In der kommenden Woche mache ich dann auch wieder weiter mit meinen Rezensionen, als nächstes kommt die Rezension zu 52 Fotografische Projekte, einem, das kann ich ja schon verraten, sehr interessantem Buch, wenn es darum geht eigene Ideen zu entwickeln und sich inspirieren zu lassen.
 
Nun aber zurück, das beste Foto eines ganzen Jahres zu finden ist mit nichten einfach, aber wem sage ich das !? Was ich mich immer wieder frage, ist, woran mache ich fest, was das beste Foto ist ? Das Foto mit den meisten Kommentaren und bestem Feedback oder das mit dem größten Herzblut fotografiert ?
 
In diesem Jahr ist sehr viel passiert, so hat der Start in die Selbstständigkeit und später dann das eigene Studio eine Unmenge an neuen Bildern gebracht. Diese Flut an Bildern hat mich nicht nur gezwungen disziplinierter und effizienter in der Nachbearbeitung zu werden, sondern stellt mich jetzt auch vor eine viel größerer Auswahl an Bildern als noch im vergangenem Jahr.
Dazu kommen diverse eigene Projekte, wie z.B. das 70’s Style Sommershooting am See mit der guten Miss Gexy oder das lange Shooting – Wochenende in Heiligenhafen, wovon Ihr bis heute noch nicht alle Bilder gesehen habt.
 
All die Monate zusammen gefasst gibt es aber ein Shooting, welches für mich ganz besonders war und idealerweise Weise beide Kriterien verbindet, das Dessous Shooting mit der zauberhaften Janin Christin in Heiligenhafen. Zunächst als fixe Idee begonnen entwickelte es sich zu einem festen Bestandteil für das Shooting Wochenende in Heiligenhafen und genau hier habe ich mein bestes Foto 2011 gefunden.
 
Hier das Foto meiner Wahl mit einem besonderem Dank an alle Beteiligten !
 
dessous-shooting-heiligenhafen

Rezension – Tabletop – Fotografie mit Kompaktblitzgeräten

Es geht weiter in der Reihe Rezensionen rund um die Fotografie, nach Professionelle Foto-Shootings durfte ich diesmal den Titel Tabletop – Fotografie mit Kompaktblitzgeräten von Cyrill Harnischmacher lesen.
Das Buch richtet sich, bei dem Titel nicht verwunderlich, an jeden Fotografen der sich mit dem Thema Tabletop Fotografie beschäftigt oder einen guten Einstieg in dieses Thema sucht.
 
Cyrill Harnischmacher verdeutlicht gleich im ersten Teil „Grundsätzliches“ wie wichtig Vorbereitung ist, auch wenn bei Still Aufnahmen das Model selten noch den Bus bekommen muss, so bedarf es dennoch einer guten Planung und Vorbereitung, um sich beim Shooting auf die wesentlichen Punkte konzentrieren zu können, dem Fotografieren.
Einige Seiten weiter geht es um die Technik und nützliches Zubehör, wer jetzt eine Auflistung spezieller Multidimensionaler Haltevorrichtungen oder spezieller Repro – Objektive erwartet wird enttäuscht, denn vielleicht gerade in der Tabetop Fotografie ist die Improvisation ein wichtiger Schritt zum Erfolg.


Vielmehr geht es auf den folgenden Seiten um Magnete, Stecknadeln & verschiedene Arten von Klebstoff, kombiniert mit praktischen Anwendungen und DIY Tipps, schlägt jedes McGyver Herz höher.
Hat man jetzt auch noch die Veranlagung zum Jäger und Sammler, steht dem nächsten Flohmarkt Besuch nichts mehr im Wege, denn hier findet man immer wieder Requisiten für ein attraktives und anspreches Bild.
 
 
In der zweiten Hälfte zeigt Cyrill Harnischmacher anhand von fertigen Bildern und Lichtsetups wie man gewisse Effekte erreicht und worauf man in der Praxis achten sollte, hierbei reichen die Beispiele von einem Glas oder einer Gitarre mit Nebel über eine Repro-Aufnahme bis hin zur Food – Fotografie, in welcher es besonders auf Farbtreue und dem richtigen Fokuspunkt ankommt.
 
Zusammenfassend ist Tabletop – Fotografie mit Kompaktblitzgeräten ein empfehlenswerter Titel und zeigt auf einfache und veranschauliche Weise wie man auch mit einfachen Mitteln zu sehr guten Ergebnissen kommt.
 
Ein Titel der die kommenden Weihnachtsabende interessant gestalten kann !

Rezension – Professionelle Foto-Shootings

Heute ist es mmal wieder soweit, anstatt Bilder von vergangenen Shootings zu zeigen wende ich mich, passend zur Weihnachtszeit und den ruhigen Momenten am Abend, wieder mal dem gedruckten Wort zu 🙂
 
In den kommenden Vorweihnachtswochen geht es hier in erster Linie um Bücher rund um das Thema ‚Fotografie‘, beginnend heute mit dem Titel Professionelle Foto-Shootings von Peter Travers & Brett Harkness folgen u.a. die Titel Tabletop-Fotografie mit Kompaktblitzen von Cyrill Harnischmacher und das neue Buch Professionelle Hochzeitsfotografie von Hendrik Roggemann.
 
Professionelle Foto-Shootings, aus der Edition ProfiFoto erschienen beim mitp Verlag ist ein Buch für ein sehr breites Publikum. Es kombiniert Grundlagen, wie z.B. verschiedene Lichtsetups, nach denen Anfänger schmachten mit Informationen über Shootingplanung und den Umgang mit dem Kunden, die gestandene Profis nicht oft genug lesen können.
Zusammengefasst würde ich aber den typischen ambinionierten Amateur- bzw. Hobbyfotografen als den idealen Leser dieses Buches sehen.
 
Kapitel 1 widmet sich den verschiedenen Aspekten eines Shootingprojekts, es werden die einzelnen Rollen und deren Zusammenspiel erläutert, die Autoren betonen die eigentliche Rolle des Fotografen als Dienstleister und erinnern, dass auch wenn man noch so gut ist, der Kunde im Zweifelsfall immer Recht hat, ganz klassisch nach dem Motto Der Kunde ist König.

Im Anschluß geht es direkt weiter mit einem Punkt, der oft viel zu kurz kommt, der eigentlichen Vorbereitung auf ein Shooting. Es ist erstaunlich an wie viele Dinge ein Fotograf denken sollte, um sich am Set zu 100% auf das Shooting konzentrieren zu können. Da lobe ich mir doch meine Assistenten die mir bereits im Vorfeld zu einem Shooting unter die Arme greifen.
 
In den folgenden Kapiteln gibt es einen gelungenen Überblick über Grundlagen, praktische Ratschläge und die immer wiederkehrende Aufforderung zu üben und zu experimentieren. Diese Aufforderung findet man selten so deutlich in Büchern und ist mir positiv aufgefallen.
Im praktischen Teil folgen dann weitere Erklärungen anhand einzelner Bilder mit weiteren Details zur Aufnahme inkl. Lichtsetup und Kameraeinstellungen, gekrönt durch interessante Interviews mit professionellen Fotografen zu den jeweiligen Genres der Fotografie.
Der letzte Teil von Professionelle Foto-Shootings verläuft ähnlich weiter, eine gesunde Mischung aus Informationen und Ratschlägen.
Hat man der Versuchung zu experimentieren bis zum Ende des Buches widerstanden, so wird man sich spätestens nach dem letzten Kapitel aufmachen und die zahlreichen Tipps & Ideen auf seine eigene Art und Weise umsetzen …

Als persönliches Fazit kann ich Professionelle Foto-Shootings als abendliche Weihnachtslektüre nur wärmstens empfehlen !

Heiligenhafen – Fashion und Dessous an der Ostsee – Teil 1

Es wurde Oktober und zusammen mit Daniel von DW – Fotodesign und unserer Visagistin Mi$$ Gexxy ging es an die Ostsee, genauer gesagt nach Heiligenhafen.
Hintergrund war ein gemeinsames Wocheende, kombiniert aus freien Fotoshootings und Urlaub an der See.
 
Heute, etwa 2 Monate später bin ich mit den Bildern fertig und möchte Euch Auszüge aus unseren Shootings zeigen.
Wie es sich gehört stand am ersten Shootingtag Outdoor auf dem Plan, zusammen mit unserem Model Sarah sind wir also sowohl runter an den Strand, als auch nach oben auf die Steilklippen gefahren. Das Wetter war anfangs etwas schwierig, wurde aber mit der Zeit immer besser, bis am Nachmittag gar die Sonner heraus kam und uns für unsere Geduld asgiebig belohnte.
 
Zum Lichtsetup, so haben wir Outdoor versucht möglichst minimal zu arbeiten. Als Hauptlicht haben wir an beiden Locations mit einer 60er Softbox gearbeitet. Am Strand kam hinten rechts, vom Model aus gesehen, noch ein zweiter Blitz ohne Lichtformer als Streiflicht zur Unterstützung, oben auf den Klippen war es dann nur die Softbox, da sich die Sonne so schön als Streif- bzw. Gegenlicht anbot 🙂
 
Hier nun die Bilder vom Strand …
 
Strandshooting in Heiligenhafen
 
Strandshooting in Heiligenhafen
 
Strandshooting in Heiligenhafen
 
Am Nachmittag ging es dann hoch auf die Steilklippen …
 
Strandshooting in Heiligenhafen
 
Strandshooting in Heiligenhafen

Men Fashion – Ein Shooting mit 3 Männern im Studio

Men Fashion – was zum Teufel soll ich mit Männern vor der Linse ? Hab ich denn nicht schon genug Mühe bei hübschen Frauen die richtigen Posen zu finden ? Und dann auch noch gleich 3 an einem Tag, na das kann ja was werden habe ich mir gedacht als mich Mi$$ Gexy in ihren Plan einweite.
Nach wenigen Augenblicken aber sah die Welt schon wieder anders aus und ich dachte mir ‚Wieso eigentlich nicht, wieder mal etwas neues!
 
Nachdem also das Shooting beschlossen war ging es an die üblichen Vorbereitungen, wie z.B. Grundideen und mögliche Lichtsetups absprechen und eine Frage, die ich mir immer wieder bei freien Projekten stelle ‚Gibt es etwas, dass ich mal ausprobieren möchte ?‘.
Nun, alle Punkte waren schnell abgearbeitet bzw. besprochen und das Shooting stand vor der Tür, schnell noch unsere Mi$$ Gexy vom Bahnhof abgeholt und den Herren der Schöpfung den Weg zum Studio erklärt, ja Bochum kann kompliziert sein 🙂
 
Zum Lichtsetup, so habe ich hierbei diesmal nicht experimentiert und auf ein typisches OneLight Setup mit großem Beautydish (70cm Durchmesser) gesetzt. Das Experiment folgte diesmal bei der Bearbeitung, wo ich gleiche diverse Kleinere Sachen probiert habe. Einzelnes at sich bis ins finale Bild gehalten, vieles ist vorher wieder rausgeflogen.

Aber seht selbst, hier eine kleine Auswahl der Bilder :
 
Menfashion im Studio von ASP Fotografie
 
Menfashion im Studio von ASP Fotografie
 
Menfashion im Studio von ASP Fotografie
 
Menfashion im Studio von ASP Fotografie

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