photokina Bloggertour 2012, da bin ich dabei

Kaum fange ich wieder an zu bloggen, schon steht die photokina samt Bloggertour 2012 vor der Tür, wenn ich es nicht besser wüsste, könnte man fast denken da gibt es einen Zusammenhang 😉

Was liegt da natürlich näher als den unbeschreiblichen Weg von Gevelsberg nach Köln auf mich zu nehmen und etwa 30 Min später die heiligen Hallen der diesjährige photokina zu betreten. Natürlich bin ich neugierig was Nikon so präsentieren wird, mit etwas Glück schaffe ich es ja, einen intensiven Blick auf die D600 zu werfen, speziell auf die Bilder, welche laut aktuellen Gerüchten nun 16 Bittig sein sollen würde ich mir gerne näher anschauen.

Auch Sony ist für mich dieses Jahr einen Besuch Wert ;), so flirte ich bereits intensivst mit einer NEX-5 und hier bringt Sony das neue Model NEX-5R heraus, evtl. finde ich ja genau damit eine kompakte und leistungsstarke Kamera, die auch Full HD Videos aufzeichnen kann.

Aber eins ist dieses Jahr besonders, die schon genannte photokina Bloggertour, organisiert von Pearson Deutschland und DigitalPHOTO. Ich freue mich am Dienstag auf die geführte Bloggertour, die Möglichkeit auf den persönlichen Kontakt zu Firmen wie Video2brain oder Wacom. Doch was mich besonders freut, ist die Chance, endlich etliche meiner Bloggerkollegen persönlich kennen zu lernen und bei einem entspannten Cappuccino zu plaudern ! Übrigens könnt Ihr Euch als Blogger ebenfalls noch für die Bloggertour 2012 bewerben, wie das geht und was Ihr dafür anstellen müsst findet Ihr bei Addison Wesley im Blog, vielleicht bietet sich ja auch für uns die Möglichkeit auf einen Cappuccino 😉

Wasserkleid

Mein Wasserkleid – Aqua di Janin

Es war wieder eines dieser kalten Märzwochenenden, die Ostsee peitschte an die Fenster und die Luft war rau, der ideale Tag zusammen mit einem frischen Kaffee, der zauberhaften Janin und Daniel Wocisnki das neue Projekt Wasserkleid anzugehen.
Wir waren also wieder an der Ostsee in Heiligenhafen, auf unserem Plan standen neben einem Wasserkleid, Aufnahmen am Strand und in den Dünen. Doch wie das so ist, kommt es immer anders als man denkt und so zwang das Wetter uns voll und ganz auf das Wasserkleid zu konzentrieren.
Die Küche meines Apartments war in wenigen Minuten zum onLocation Studio umgebaut und frisch gestärkt mit einem Kaffee konnten wir uns ans Licht machen. Das Lichtsetup war schnell besprochen, es sollte hell sein, mit einen strahlenden Look, umgesetzt natürlich mit Kompaktblitzen, ich hatte meine Metz 48 dabei, direkt neben dem Backofen 🙂
Hier nun unser Lichtsetup :
 


Das Appartement war diesmal etwas kleiner als im Oktober, was uns aber nicht weiter störte, so mussten eben ein paar Möbel dem Fotografen weichen.
 
Das Shooting verlief sehr routiniert, Janin posierte sicher und selbstbewusst, so wussten alle Beteiligten was gewünscht war und so hatte jeder bereits sein eigenes Wasserkleid vor Augen als der Auslöser betätigt wurde.
Einige Wochen später, wieder zu Hause, ging das Projekt Wasserkleid weiter, Daniel & ich trafen uns im Studio um das Wasser zu fotografieren. Ausgerüstet mit einem großen Waschkorb, OHNE Löcher ;), einem Kehrblech und geschätzen 270 Liter Wasser versuchten wir in unzähligen Versuchen das Wasser in einer guten Form zu fotografieren. Stefan Uhlmann, der an diesem Nachmittag auf einen Kaffee ins Studio zu Besuch kam, unterstütze uns und machte bei dieser Gelegenheit auch gleich ein passendes MakingOf Bild. – Vielen Dank Stefan !
 
Der Lichtaufbau für das Wasser war gänzlich einfach, so ließen wir den schwarzen Hintergrund herab, positionierten einen Blitz mit einer 90x60cm Softbox schräg vorne um das Wasser aufzuhellen und ein Blitz mit Standardreflektor & Wabe brachte das fliegende Wasser vonhinten zum Glitzern. Dabei hielten wir genügend Abstand vom Hintergrund, so dass dieser schön schwarz blieb.
 
Der eigentliche Kraftakt war die darauf folgende Bildbearbeitung, sicher gab es genug an Vorbereitung zu diesem Thema, doch es ist immer etwas anderes selbst ein solches Wasserkleid zu bauen 😉 Nach einigen Versuchen und gutem Feedback bei Facebook bin ich dann aber auch endlich fertig geworden, hier nun das fertige Ergebnis mit großem Dank an Janin, alle Beteiligten und besonders meine schwangere Frau für die ständige Fragerei, die sie in den letzten Wochen ertragen musste 🙂
 

Rezension – Fotografieren im Studio mit Scott Kelby

Scott Kelby hat ein neues Buch geschrieben, begleitend zu seinem Programm Light it, Shoot it, Retouch it ist nun auch endlich bei uns sein Buch Fotografieren im Studio mit Scot Kelby verfügbar und ich musste es einfach haben 🙂
 
Das Buch behandelt 12 Bilder vom Lichtsetup, über Inszenierung bis hin zur finalen Retusche und verspricht mit Scott Kelby’s lockerer Art ein viel gelesener Titel zu werden.
Das Buch beginnt mit den typischen wichtigen Punkten, die man als Leser wissen sollte um es besser verstehen & lesen zu können, dazu gibt es einen kleinen Überblick mit welcher Ausrüstung die folgenden Bilder gemacht wurden inkl. weitere Erklärungen und Anmerkungen.
Im darauf folgendem Kapitel schreibt Scott Kelby über 10 Dinge, die er gerne gewusst hätte als er mit Studioblitzen begonnen hat und öffnet hiermit einen kleinen Schatz. Er schreibt über persönliche Erfahrungen die jeder Fotograf, sei es Amateur oder Profi, für gewöhnlich macht, diese aber nur zu gerne bereits vorher hätte wissen wollen und sollen. So ging es auch mir als ich die Auflistung las und konnte mich des Öfteren ertappen, dass ich schmunzelnd nickte. Sei es der Hinweis, dass Stative auf Rollen die Arbeit im Studio deutlich erleichtern, oder andere wichtige Punkte, Scott Kelby gibt damit Erfahrung Preis, die sonst mit der Zeit teuer erkauft wird.
Der weitere Verlauf des Buches ist gut strukturiert und entspricht ganz und gar Scot Kelby’s Art die Dinge einfach und leicht verständlich darzustellen, kombiniert mit etwas Humor und fertig ist ein empfehlenswerter Titel für Fotografen, dabei spielt es keine Rolle ob blutiger Anfänger oder ambitionierter Hobby Fotograf, es werden einfache und praktische Lichtsetups gezeigt, die schnell umgesetzt werden können, gefolgt von der finalen Retusche bis zum fertigen Bild.
Scott Kelby gibt dem Leser ein Kochbuch an die Hand, um sich selbst etwas leckeres daraus zu kochen.
Die detailierte Retusche der einzelnen Bilder nach dem Shooting bildet sozusagen die Kür, der Leser hat bis hierhin gesehen worauf es bei der Lichtsetzung ankommt und bekommt nun die letzten Schritte zum finalen Bild erläutert, selbst vor einem Composing macht Scott Kelby nicht halt.
Abschließend sei noch ein wichtiger Punkt genannt, auch wenn es heisst Fotografieren im Studio mit Scott Kelby, so findet man am Ende des Buches alle Lichtsetups nochmal mit Kompaktblitzen, denn schließlich ist es dem Foto egal, ob ein 1000,- Euro Blitzkopf an einem Galgenstativ genutzt wurde, oder ob die Lichtquelle ein günstiger Kompaktblitz an einem Assistenten war.
 
Mein persönliches Fazit, ein gelungener Scott Kelby ! Das Buch liefert die Grundlagen für die Studioarbeit und bietet zwischen den Zeilen immer wieder viele neue Ideen & Inspiration zu den verschiedensten Themen.

Rezension – Der Fotografie – Kurs Portrait

Verzögert durch viel Arbeit und Termine konnte ich in den letzten Tagen endlich Der Fotografie – Kurs Portrait von Mark Jenkinson abschließen, einem Buch, dass mich relativ früh überrascht hat. Mark Jenkinson macht mit seinem eher sachlichen Schreibstil Der Fotografie – Kurs Portrait zu dem was es ist, einem Fachbuch mit enorm viel Wissen.
 
Doch für wen ist dieses Buch überhaupt ? Nach den rund 200 Seiten würde ich die Zielgruppe als ambitionierte Hobbyfotografen bezeichnen wollen, und zwar genau jene Hobbyfotografen die nicht nur Neues lernen, sondern auch gleichzeitig die Frage Warum beantwortet haben wollen.
 
Das Buch beginnt mit einem interessanten und umfassenden Überblick über die Portrait Fotografie an sich, gefolgt von einem ebenso umfangreichen und nicht weniger interessantem Abschnitt über Fotoausrüstung & Technik. Beide Kapitel bestechen dabei mit viel Hintergrundwissen.
Neben Grundlagen beschreibt Mark Jenkinson aber auch die etwas weicheren Themen, so heisst es in einem späteren Teil, der Fotograf müsse nicht nur ein echtes Multitalent sein, sondern sei bei seiner Arbeit nicht selten auch offener Kritik ausgesetzt, wie z.B. ‚Machen Sie das auch richtig ?‘ oder anderen skeptischen Fragen. Hier empfiehlt er, gerade bei kritischen Aufträgen keine größeren Experimente & Tests zu machen, schließlich kommt es auf Resultate und die Zufriedenheit des Kunden an.
Später geht es um das Thema Komposition & Kontext, hier macht der Autor klar, das ein gutes Bild zwingend eine gute Komposition benötigt um nicht banal oder inhaltslos zu wirken. Dazu passend geht es im Folgeteil um Objekte & Requisiten, wer von uns hat nicht schon unzählge male Requisiten verwendet und dachte sich am Ende „Was ein Mist! Als Idee so gut aber im Bild so unpassend“, hier findet der Leser guten Rat passende Requisiten zu finden.
 
Ein Punkt, der mir persönlich und auch in meinen Workshops immer sehr wichtig ist, die Modelführung, kein Buch zum Thema Portrait Fotografie ist ohne sie vollständig. So widmet sich Mark Jenkinson auch diesem Thema und bringt das wesentliche kurz und knackig auf den Punkt, schließlich ist abseits jedes Equipments dieser Teil der Portrait Fotografie einer der wichtigsten und entscheidet mehr als jeder Blitzkopf über ein tolles oder durchschnittliches Portrait.
Anschließend geht es um die Lichtführung, hier sind die Übungsaufgaben zu erwähnen, ein Lichtsetup oder die Verwendung eines Reflektors zu zeigen ist eine Sache, die Wirkung später bei den gestellten Übungen selbst zu erfahren eine ganz andere.
 
Der letzte Teil ist dem Weg in den Beruf gewidmet, hier verdeutlicht der Autor, dass eine Spezialisierung enorm wichtig ist, schließlich ist keiner von uns ein hervorragender Metzger, Friseur & KFZ Mechaniker zugleich. Darüber hinaus ist es für einen erfolgreichen Berufsweg als Fotograf wichtig einen eigenen Stil zu entwickeln, an seinen Bildern wiedererkennbar zu sein. Dabei bedeutet Stil nicht ausschließlich Technik, wie z.B. eine bestimmte Bildbearbeitung, sondern die eigene Sichtweise in seinen Fotos einzufangen.
 
Mit Interviews verschiedener Fotografen und wichtigen Worten zum Portfolio eines Fotografen schließt der Auto sein Buch ab, mein persönliches Fazit – Für jeden aufstrebenden Hobbyfotografen eine gute Investition und Basis seine Fähigkeiten mit Hilfe der gestellten Übungsaufgaben zu perfektionieren.



Workshop in Bochum – Portrait & Studiofotografie

Sag mal kannst Du nicht ? Ach, wie hast Du das eigentlich gemacht ? Übrigens, was ich Dich noch fragen wollte ….
Wer kennt sie nicht, Fragen zu Bildern oder Ausrüstungsgegenständen. Bei solchen Fragen nehme ich mir immer sehr gerne etwas Zeit und versuche das Thema gemütlich bei einem Cappuccino oder auch telefonisch zu erläutern. Dafür bin ich auch mit viel zu viel Begeisterung beim Thema, als das ich mit einem plumpen 2 Zeiler antworten wollen würde.
Das folgte dann natürlich zu der Idee auch selbst Workshops zu geben, konzentriert auf Zielgruppe und Thema. Durch das eigene Studio gibt es nun die Möglichkeit & Räumlichkeit spannende Workshops, kombiniert mit einem Model anbieten zu können, schließlich lernt man am besten, wenn es selbst auch gleich praktisch umgesetzt werden kann.
Vor wenigen Wochen war es dann soweit, aus der einst spontanen Idee entstand der Workshop – Portrait- & Studiofotografie, schnell fanden sich auch gleich 3 Teilnehmer, die mal wieder im Studio etwas machen und dabei der Theorie ein Gesicht geben wollten.
Das Konstrukt für den Workshop war schnell gefunden, basierend auf eigenen Erfahrungen aus diversen Workshops wusste ich, was mir wichtig ist und was meine NoGos sind. So ist es mir wichtig bei einem Workshop auch etwas zu vermitteln, wahnsinns Idee, oder ? Es soll kein geführtes Modelsharing werden, wo ich alles vorgebe und nur für Rückfragen & Kaffee zur Verfügung stehe. Am Ende eines Workshops, wenn die Teilnehmer nach Hause gehen und behaupten etwas gelernt zu haben, dann habe ich mein persönliches Ziel erreicht.
Nach ein wenig Fachsimpelei mit anderen Workshop Trainern in Bezug auf Organisation & Ablauf stand dann ein paar Tage später der grobe Ablauf fest, fehlte nur noch die Detailarbeit 🙂 Die darauf folgenden Tage bestanden aus reiner Büroarbeit, ich schrieb mir mein Script. Nachdem ich also unzählige Bücher, Blogbeiträge und Unterlagen gelesen und verarbeitet hatte war es endlich fertig, das Script oder wie man es auch nennen könnte, mein Buch 😉
 
Workshop bei Alexander SpankeThematisch ging es, wie geschrieben, um die Portraitfotografie im Studio , mit ein wenig Grundlagen zu Beginn ging es an dem Tag um Fragen wie die ‚richtige‘ Brennweite, Schärfentiefe und ihre Wirkung oder auch den so oft diskutierten Aufnahmewinkel bei einem Portrait mit möglichen Bildkompositionen.
Die Theorie über die Studiotechnik ließ ich bei diesen Themen möglichst unauffällig mit einfließen ohne einen ermüdenen Monolog über Blitzleistung, Funkauslösung und Galgenstative halten zu müssen.
Workshop bei Alexander SpankeNach unserer Mittagspause und einem frischen Kaffee ging es vermehrt um Arbeitsabläufe, strukturiertes Arbeiten im Studio und einen Punkt der mir immer sehr wichtig ist, das souveräne Auftreten, selbst wenn neben mir gerade ein Blitzkopf in Flammen aufgeht.
Im Laufe der Zeit lernten die Teilnehmer die unterschiedliche Wirkung diverser Lichtformer und beurteilten Bildwirkung & Schatten, dabei blieb stets immer Zeit für individuelle Fragen und Experimente.
Als Highlight für den Tag kam am späten Nachmittag die zauberhafte Julia, unser Model für das abschliessende Shooting, um die besprochenen Themen praktisch umzusetzen und einem weiteren wichtigen Punkt, der Modelführung. Hier war Julia natürlich eine besonders große Hilfe und ich bin ihr sehr dankbar für die tolle Zusammenarbeit !
 
Abschließend möchte ich natürlich auch noch Bilder zeigen, die auf dem Workshop entstanden sind. Mein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Sabine, die mir ihre Bilder für den heutigen Blogbeitrag zur Verfügung stellt. Danke!
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Hier nun Sabine’s Aufnahmen vom Nachmittag, ich freue mich schon auf den nächsten Workshop !
 


Fotografiebücher suchen ein zu Hause – Die Gewinner

So, der Freitag ist rum und es geht nun darum die Gewinner der Verlosung Fotografiebücher suchen ein zu Hause auszulosen …
Zunächst aber noch eine Frage – Seid Ihr eigentlich von allen guten Geistern verlassen ? Bei der umwerfenden Vielzahl an Teilnehmern musste Heinz der Glückshase ja richtig arbeiten 🙂
 
An dieser Stelle geht ein Riesen Dank an Euch für Eure Teilnahme und Kommentare !!!
 


Nun zu aber einem ernsten Thema, die Gewinner. Hierzu hat sich Heinz in die Tiefen der Teilnehmer gestürzt und folgende Gewinner gezogen …
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
Für die kommenden Tage wünsche ich Euch allen ein frohes Osterfest und den Gewinnern dazu noch einen herzlichen Glückwunsch !
 
In ein paar Wochen steht übrigens wieder eine weitere Verlosung an, die Titel dazu werde ich Euch demnächst noch ankündigen 😉

Verlosung – Fotografiebücher suchen ein Zuhause

 
Nach rund 6 Monaten Rezensionen rund um die Fotografie hat sich doch das eine oder andere Buch angesammelt 🙂 Viel zu schade die Bücher im Regal einstauben zu lassen, dafür sind es auch viel zu gute Bücher !
Also was liegt näher als sie Euch zu schenken, denn schließlich habe ich euch ja bereits erzählt worum es in den Büchern geht, und dass diese die Reihe durch zu empfehlen sind.
 
Aus diesem Grund starte ich heute meine Verlosung Fotografiebücher suchen ein Zuhause !
 
Um welche Bücher es geht ? Es geht um je ein Exemplar der Büchern aus meinen Rezensionen, hier die Übersicht der verfügabren Titeln :
 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 

    52 Fotografische Projekte

    ist ein Buch, dass ich immer wieder gerne an einem Abend oder Nachmittag durchblättere wenn es darum geht, endlich mal wieder etwas anderes zu machen, etwas Neues zu probieren.


    Zur Rezension

 
Die Teilnahmebedingungen sind im Prinzip ganz einfach, hinterlasst ein Kommentar mit dem Wunschbuch, postet den Link zu dieser Verlosung mit @alexanderspanke bei Twitter oder schreibt bei Facebook bzw. Google+ darüber und verlinkt mich darin.

Die Verlosung läuft bis kommenden Freitag, den 6. April, ich freue mich auf Eure Teilnahme und bin gespannt wer gewinnt !

Fashion Shooting in Wuppertal am Bahnhof Mirke

Es war an einem November Wochenende auf einem 100 Jahre alten Dachboden, kalt, dunkel, jedes Knarzen lies uns zusammen schrecken und trotzdem nahmen wir allen Mut zusammen, bauten mit einem komischen Gefühl im Bauch die Blitze auf, stellten das Licht ein und machten Musik an, es schien eine Ewigkeit zu dauern aber dann begannen wir und man hörte nur noch das einsame Klacken der Kameras. Jeder von uns wusste, es wird ein guter Tag …
 
OK, etwas übertrieben, aber das onLocation Shooting im Bahnhof Mirke in Wuppertal war schon ein Highlight letztes Jahr, Daniel von DW-Fotodesign und ich hatten durch das Statementmagazin clownfish die Möglichkeit im alten Bahnhof Mirke shooten zu dürfen, und der Charme war noch wie vor 100 Jahren, als es noch Wartesääle für die 1., 2. und auch 3. Klasse gab.
Leider nicht mehr alles in bestem Zustand kamen wir wenige Tage zuvor zur Besichtigung, auf dem Dachboden angekommen stand sie fest, unsere Location. Die alten Holzbalken, die maroden Lehmwände, es war schlicht fesselnd.
 

Nun, Location war gefunden, unsere Modelle waren gebucht und wir arbeiteten unseren Shootingplan aus, welches Lichtsetup ? Wir wollten uns nicht zuviel vornehmen, da wir beide davon ausgingen, im Laufe des Shootings spontane Ideen umsetzen zu wollen. So haben wir uns auf 2 Grundideen geeinigt, zunächst meinen Evergreen mit Hauptlicht und 2 Streiflichtern und dann noch etwas OneLight, da wir die Struktur der Wände unbedingt mit einbauen wollten.
 


 
Hier aber nun ein Auszug der entstandenen Bilder, wie immer freue ich mich über jede Art von Feedback 🙂
 
Bahnhof Mirke in Wupertal
 
Bahnhof Mirke in Wupertal
 
Bahnhof Mirke in Wupertal

Rezension Portrait Composings gestalten von Matt Kloskowski

In den letzten Wochen verliere ich mich immer mehr in Büchern und schreibe auch darüber, dabei wird mir erst heute bewusst wie viel es bereits geworden ist. Woran das liegt ? Ich weiß es nicht, zur Zeit kann ich nicht genug bekommen Neues zu lesen und zu lernen.
Eigentlich ideal um mal wieder einen Studioday zu machen …
 
Heute möchte ich Euch daher auch wieder ein Buch vorstellen, dass ich am letzten Shooting Wochenende in Heiligenhafen gelesen habe, es ist der neue Titel Portrait Composings gestalten von Matt Kloskowski.

Matt Kloskowski, Fotograf und Kursleiter für die NAPP, hat ein Buch geschrieben, dass ich so in der Form bisher noch nicht gesehen hatte und es mich gerade deswegen sehr interessiert hat.
Es geht um diese coolen Composings, zu denen es immer wieder Video Tutorials oder ganze Blogbeiträge gibt. Bilder die auf Ihre eigene Art & Weise völlig unrealistisch oder einfach extrem cool sind und den Betrachter immer wieder fesseln.
Nun, das Buch soll also helfen coole Bilder zu erstellen ? Na dann mal los …
 
Portrait Composings gestalten ist in 2 grundlegende Bereiche untergliedert, den Anfang (Kapitel 1) mit jeder Menge nützlichen Hinweisen und Erklärungn und das Ende (Kapitel 2-16), welches 15 Composings im Detail erläutert.
Mit dem ersten Kapitel legt der Autor gleich richtig los, die Grundlagen müssen her. Der Aufbau einer eigenen Hintergrund Bilderdatenbank, geeignete Lichtsetups und jede Menge kleine Kniffe machen den Einstieg leicht und dabei Hunger nach mehr, also keine Chance das Buch aus der Hand zu legen.
 
Im Anschluß geht es weiter zu Auswahltricks und der Art & Weise, wie Matt Kloskowski eine saubere Auswahl schnell und einfach erhält und somit realistische Composings ermöglicht.
Zum Ende des ersten Kapitels sind fast alle wichtigen Punkte angesprochen, so gibt es nur noch ein Thema, bevor es weiter zu insgesamt 15 Composings geht, der richtge Hintergrund.
Das Thema habe ich ein wenig mit Angst gelesen, denn hier gehen die Meinungen gerne auseinander, wie so oft in der Fotografie, doch gibt der Autor einen guten Überblick über die Vor- und Nachteile einer jeden Hintergrundfarbe, letztendlich verrät Matt Kloskowski auch womit er am liebsten arbeitet – grau.
Trotz aller Techniken und Erfahrungen, die beste Auswahl hilft gar nichts ohne den kreativen Teil, und dieser ist gerade bei Composings enorm wichtig.
So führt das Buch in den folgenden 15 Kapiteln von einem kreativen Composing zum nächsten, einmal eher cool & lässig, danach gar Düster bis hin zu Business und Familie. Ja, auch bei der Familie kann man sehr gut ein Composing nutzen, schließlich müssen ja nicht immer zur gleichen Zeit alle aufeinander treffen 😉
 
Der Stil und Aufbau von Portrait Composings gestalten erinnert ein wenig an Scott Kelby, was nicht verwunderlich ist, und führt den Leser locker und professionell an ein doch eher komplexes Thema heran.
Es werden vielseitige Composings aus nahezu jedem Bereich der Portraitfotografie erklärt, dazu eine Prise nützlicher Randinformationen, wichtige Aspekte und fertg ist das Composingrezept.
 
Mir bleibt an dieser Stelle keine andere Möglichkeit als eine begeisterte Lese- & Kaufempfehlung auszusprechen, der Autor bietet mit seinem Buch das Rundum Sorglospaket wenn es um Composings geht.

Rezension – Professionelle Hochzeitsfotografie von Hendrik Roggemann

Nach Interview & Lichtsetup geht es heute wieder mit einer Rezension weiter, diesmal zu einem Thema, in das jeder Fotograf mit den Worten ‚Der hat doch eine gute Kamera, der kann doch Bilder machen‘ hineingestossen wird.
Wer jetzt die Überschrift noch nicht gelsen hat und sich fragt wovon ich schon wieder rede, es geht um die Hochzeitsfotografie.
Hendrik Roggemann hat im mitp Verlag den Titel Professionelle hochzeitsfotografie Einstieg in einen kreativen Beruf veröffentlicht, er schreibt über seine Arbeitsweise, seine Erfahrungen und gibt dabei dem geneigten Leser immer wieder Ratschläge worauf zu achten ist oder auch wie etwas funktionieren kann.
 
Bereits der erste Blick ins Inhaltsverzeichnis verspricht ein umfassendes Buch, das die wichtigsten Aspekte berücksichtigt, so gliedert sich das Buch in 6 Kapitel, von der Bedeutung der professionellen Hochzeitsfotografie über die Frage des Stils und der geschäftlichen Umsetzung, wie z.B. effektive Werbung, zur fotografischen Umsetzung und endet bei einer kurzen Besprechung der Ausrüstung und einer sehr nützlichen Liste an Links rund um das Thema Hochzeitsfotografie.
Im Laufe der Seiten muss ich immer wieder bestätigend nicken oder schmunzeln, da Hendrik Roggemann sehr viel wahres schreibt, dass mich immer wieder an meine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse auf Hochzeiten erinnert und ich voll und ganz bestätigen kann.
Interessant ist auch der Teil zum Thema Reklamationen und zeigt mal wieder, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist. Im Fazit hierzu heisst es, in jedem Fall mit Reklamationen professionell umzugehen und nicht emotional zu reagieren, was bei technischen Mängeln durchaus einfacher sein mag, als bei nicht getroffenen Erwartungen und somit einem enttäuschten Brautpaar. Hier kommt nun die Vorbereitung ins Spiel, denn ein gutes und ehrliches Vorgespräch zeigt die Erwartungen und reduziert damit zeitgleich die Gefahr diese nicht zu treffen.
 
Ein weiterer wichtiger Punkt, den der Autor betont, ist Be Yourself. Es macht keinen Sinn sich zu verstellen und jemand anders zu sein, wie überall in der Fotografie ist vieles einfacher, wenn man einfach man selbst ist, gerade dieser Punkt ist in der Hochzeitsfotografie besonders wichtig und sollte auch in Hinblick auf das eigene Marketing nicht vernachlässigt werden.
 
Mein persönlichs Fazit, das Buch Professionelle Hochzeitsfotografie bietet dem Leser durchweg nützliche Tipps und zeigt deutlich, dass die Hochzeitsfotografie ein eigenes Business ist. Es werden die wichtigsten Prozesse erläutert um erfolgreich sein zu können, dabei schreibt der Auto offen über seine Erfahrungen und bietet dem Leser damit einen sehr schönen Einblick in die Thematik der professionellen Hochzeitsfotografie.

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