Feuerwerk fotografieren

Feuerwerk – wie ich es fotografiere

[dropcap text=“asp“] Weihnachten ist vorbei und die nächste große Feier steht an, Silvester. Lust, dieses Jahr das Feuerwerk zu fotografieren ? Vielleicht sogar mit neuer Kamera oder Objektiv ?

Letzte Woche habe ich erzählt, wie ich auf Feiern stimmungsvolle Bilder ohne Schlagschatten mache, daher möchte ich heute mal einen kleinen Einblick geben, wie ich, wenn es jemand schafft mich in die Kälte zu locken, Feuerwerk fotografiere.

Was braucht man um Feuerwerk zu fotografieren ?

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fotograf witten

Bilder mit Stimmung und ohne Schlagschatten

[dropcap text=“asp“] Heute ist Weihnachten, heute leuchten die Augen von groß & klein, Familie & Freunde sitzen bei Kerzenlicht gemütlich zusammen und geniessen den Abend. Da ist doch klar, dass wir zur Kamera greifen um genau diese Momente festzuhalten. Doch leider zerstört der Automatik Modus häufig die Stimmung, blitzt sie einfach davon. Kerzen leuchten nicht mehr und harte Schlagschatten zerstören den Rest des Bildes.

Dabei sind stimmungsvolle Bilder gar nicht so schwer, auch benötige ich kein Vollformat Rausch Monster a la Nikon D810 oder Canon 5D Mark III.

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Ist Adobe RGB besser als sRGB ?

Farbräume & Farbmanagement von Sam Jost, meine Meinung

Es  trifft jeden von uns einmal, die Kamera ist neu und im Menu muss eingestellt werden welches Farbprofil genutzt werden soll. Später bekommt man von anderen das Feedback, die Bilder hätten einen Farbstich, obwohl bei Euch alles korrekt aussieht.

Spätestens jetzt fragt man Dr. Google oder liest das Kamerahandbuch auf der Suche nach mehr Informationen. Doch meist, so ging es mir damals, findet man deutlich mehr Erklärungen und Empfehlungen als man eigentlich lesen kann. Dabei will man doch nur wissen, was zum Teufel in der Kamera oder in Lightroom eingestellt werden soll.

Als ich vor ein paar Tagen mit Sam Jost über sein Buch Farbräume & Farbmanagement – Wo Adobe RGB besser ist als sRGB sprach, hatte ich genau diese Erfahrungen im Hinterkopf

Wenige Tage später fand ich das Buch im Briefkasten und war extrem erstaunt, hatte ich bei diesem Thema doch einen dicken Schinken erwartet, 400 Seiten stark und 12 kg schwer, so lagen nur knapp 80 Seiten in meinen Händen und ich wurde neugierig. Ein so komplexes Thema auf so wenig Seiten ?
Der Nachmittag darauf war dahin und das Buch war gelesen, denn Sam versteht es zu schreiben. Er konzentriert sich auf die wichtigsten Punkte und vermittelt sein Wissen ohne zu langweilen, ja richtig, auch bei diesem doch trockenem Thema kam keine Langeweile auf !

Der Inhalt

 

Farbräume & Farbmodelle, was zum Teufel ist was ? Ich sag nur soviel, Sam bringt mit nur einem Bleistift Klarheit in das Thema.
Im anschließenden Kapitel geht er direkt in die Vollen, ist Adobe RGB besser als sRGB ? Oder doch ProPhotoRGB ? Sam bleibt bei seinem Stil und erläutert das Thema einfach und verständlich, verdeutlicht er das Thema doch passend an verschiedenen Farb – Workflows.
Natürlich folgen in den weiteren Kapiteln das Kalibrieren von Monitor & Drucker, die Softproof Funktionen von Lightroom & Photoshop und jede Menge hilfreiche Tipps aus seiner eigenen Praxis.

Das Besondere an Sam’s Buch

 

Sam bietet zum Fachwissen auch persönliche Empfehlungen, so z.B. zum Thema Monitorhelligkeit oder dem Weisspunkt, überall im Buch. Fast übersehbar weit hinten im Buch erwähnt Sam eine eigene Initiative bzgl. Druckdienstleister, so sammelt er Informationen zusammen wie Druckdienstleister mit den verschiedenen Farbräumen umgehen. Hier ist Sam auf Euch, die Community, angewiesen. Also meldet Euch bei Sam, diese Aufstellung hilft jedem von uns, der bei seinen Prints hohe Qualität möchte !

Mein Fazit

Merkt man es ? Ich habe lange auf so ein Buch gewartet ! Eigentlich sollte ich Sam böse sein, hat er mich doch so lange warten lassen, mir meine Infos mühsam in Foren & Blogs suchen lassen 😉
Meiner Meinung nach ist es Pflichtlektüre für jeden Fotografen egal ob Hobby oder professionell. Kaum einer will wohl gleich seinen Master an der örtlichen Uni zu diesem Thema machen und doch ist es so wichtig. Mit seinem Titel Farbräume & Farbmanagement – Wo Adobe RGB besser ist als sRGB habe ich nun endlich eine passende Empfehlung in meinen Workshops, wird das Thema schließlich fast immer angesprochen.

Fotoshooting Werft Heiligenhafen

Mit dem Jinbei FL-II Porty und Ringblitz nach Heiligenhafen

Heiligenhafen, ja schon wieder, und auch dieses mal war Daniel Wocinski mit dabei, besser gesagt, war er wieder der Grund. Wir haben uns also wieder ein paar Tage an die Ostsee verdrückt. Natürtlich nicht um Urlaub zu machen, OK ein wenig, aber in erster Linie ging es um etliche lang überlegte onLocation Ideen.

Was bei Abfahrt noch nicht feststand, eine Location lag in der Werft von Heiligenhafen, diese entdeckten wir am ersten Tag und nach einem kurzen Schnack mit dem Chef stand fest, hier findet am Freitag ein weiteres Shooting statt !

Doch geht es mir heute gar nicht so sehr um unsere Tour nach Heiligenhafen, hierzu folgen noch Fotos & Videos, sondern vielmehr um ein spezielles Shooting, dem Werft Shooting mit dem Ringblitz. Daniel hatte sich kurz vorher noch den Ringblitz für seinen Jinbei FL-II 500 bestellt und da stand ein Ringblitz Shooting natürlich ganz oben auf der Liste.

Das Ringblitz Shooting

Zeitpunkt & Perspektive standen fest, der Blick sollte aufs Hafenbecken hinaus gehen. Damit waren wir gezwungen mit der Sonne zu fotografieren, was zur Mittagszeit keine leichte Aufgabe war, zumindest für den Blitz. Die Sonne stand perfekt ungünstig und erzeugte natürlich harte Schatten wo sie niemand haben wollte. Hier kam nun der Ringblitz, mit entspfechend Leistung, waren die Schatten eliminiert und ein genialer Look entstand.

Der Hintergrund bot mit seinem blauen Himmel und einem Boot auf der Seite einen klasse Anblick, da störte es dann auch niemanden, dass Janin für das Foto ins Hafenbecken durfte, OK fast niemanden 😉

Da ich bei diesem Shooting fürs MakingOf zuständig war, nahm ich meine Aufgabe natürlich ernst und genoss eine kühle Brise auf einer Mauer zwischen Schiffsschrauben und dem Hafenbecken. Ein wirklich toller Anblick andere arbeiten zu sehen 😉

Zurück zum Foto, Janin war etwa 3m von Daniel entfernt, der Jinbei FL-II 500 stand zu Beginn auf etwa 300 Ws, so ausbalanciert, dass Janin eine deutliche Aufhellung erhielt und die Schatten von der Sonne weg waren. Die Belichtungszeit lag bei der Blitzsynchronzeit von 1/200 Sek. und Daniel arbeitete bei Blende 14, immerhin war die Sonne extrem stark um diese Zeit.

Mit und ohne Blitz

Hier mal ein kleiner Vergleich mit & ohne Ringblitz, man sieht deutlich die Aufhellung, die fast schwarzen Augen, die dunklen Schatten unterm Kinn, der Jinbei hat hier gezeigt, was er leisten kann. Noch dazu finde ich diesen Look extrem stark !

Fazit ?

Hier noch schnell das finale Bild, ich finde es war eine wirklich gute Idee mit der Werft als Location, ein starkes Bild ! An dieser Stelle auch ein besonderer Dank an die Werft in Heiligenhafen, es war wirklich super ! Der Porty von Jinbei hat auch gezeigt, was er kann und mit dem günstigen Ringblitz ermöglicht er Aufnahmen, die bisher aus Budget Gründen nie oder kaum gemacht wurden. Klasse !

 

 

Moire Effekt Fotografie

Der Moiré Effekt, der Teufel steckt im Detail

Heute schreibe ich mal nicht selbst, sondern lasse schreiben 😉 Die gute Klara Siebert von Pixopolis war so nett und hat mal den sog. Moiré Effekt, den jeder von uns mit Sicherheit schon auf Onkel Heinz seinem Hemd gesehen hat, beschrieben. Aber was ist das überhaupt und was mache ich um ihn zu vermeiden ? Mit diesem Thema hat sich Klara auseinander gesetzt und mir die folgende Erklärung geschickt, zugegeben, die Erklärung ist ein wenig technisch, doch verdeutlicht sie auch was hinter dem Moire Effekt steht und hilft im Foto Alltag.

Aber nun genug, jetzt los mit Klara’s Beitrag 😉

Sind im Digitalbild Farbinformationen oder Strukturen enthalten, die im ursprünglichen Motiv nicht existierten, ist dies oftmals auf den sogenannten Moiré-Effekt zurückzuführen. In der digitalen Fotografie können genau genommen zwei Phänomene dem Moiré-Effekt untergeordnet werden:
das sogenannte Farbmoiré, das sich infolge einer Falschberechnung bei der Farbinterpolation zeigt, und das Luminanzmoiré, das durch eine Überlagerung der Motiv- und Sensorstruktur entsteht (klassischer, bereits aus dem Offsetdruck bekannter Moiré-Effekt).

Gängige, in Digitalkameras verbaute Sensoren bestehen aus einer Vielzahl von Photosites, die jeweils einem Bildelement resp. einem „Pixel“ entsprechen. Diese lichtempfindlichen Sensorelemente sind mit Ausnahme der X3-Technologie farbenblind und zeichnen lediglich die auf ihre Oberfläche einfallende Lichtintensität auf. Um statt eines Graustufenbildes ein Farbbild zu erhalten, sind über den Sensoren Farbfilter wie der verbreitete Bayer-Mosaik-Farbfilter aufgebracht. Solche RGB-Filter segmentieren die Bildinformation in rote, grüne und blaue Pixel, wobei jedes Sensorelement lediglich einen Farbwert aufzeichnet. Damit im späteren Bild die vollständige Farbinformation erfasst wird, verwenden Digitalkameras Rohbildkonvertierungs-Algorithmen, die die fehlenden Farbinformationen anhand der benachbarten Pixel berechnen (Interpolation). Hierbei wird davon ausgegangen, dass die angrenzenden Pixel gleichartige Farbinformationen enthalten. Dies kann allerdings bei kontrastreichen Strukturen zu Fehlern führen, denn in diesen Fällen ist die dem Algorithmus zugrundeliegende Vorbedingung nicht erfüllt und der Algorithmus verursacht eine falsche Farbdarstellung. Übergänge von Schwarz nach Weiß mit farbigen Kanten (Siemensstern) stellen klassische Beispiele für derartige Falschberechnungen dar.

Luminanzmoirés sind hingegen auf die Abstände zwischen den einzelnen Pixeln auf dem Filter, die sich technisch bedingt nicht nahtlos aneinanderreihen und von lichtunempfindlichen Bereichen umgeben sind, zurückzuführen. Analog zum Offsetdruck, bei welchem bei ungünstiger Rasterwinkelung Moirés entstehen, kann das Raster aus blinden Gängen auf dem Sensor bei einer Überlagerung von Objekt- und Sensorstruktur (Interferenz) zu falschen „Punkthaufen“ und somit zu unerwünschten Strukturen führen.

Da der Moiré – Effekt ein physikalisches Phänomen darstellt, tritt dieser grundsätzlich bei jeder Digitalkamera auf. Die wenigen Möglichkeiten zur Vermeidung bzw. Reduzierung des Effekts korrelieren in aller Regel mit einem Qualitätsverlust. Prinzipiell sollte verhindert werden, dass den Moiré-Effekt auslösende Strukturen auf den Bildsensor übertragen werden. Dies kann unter anderem durch eine Modifikation der Brenn- oder Gegenstandsweite, eine Veränderung des Aufnahmewinkels oder den Einsatz von Kameras mit abweichender Auflösung oder anderer Sensorgröße erreicht werden. Einige Kameras sind zudem mit Tiefpasskantenfiltern (Antialiasing-Filter) ausgestattet, die den Moiré-Effekt während der Aufnahme reduzieren.

Bei Luminanzmoirés sind alle drei Farbkanäle betroffen, so dass eine saubere Nachbearbeitung lediglich von Hand möglich ist und mit einem entsprechend hohen Zeitaufwand einhergeht. Dagegen sind bei Farbmoirés zumeist lediglich die Rot- und Blaukanäle betroffen und können vergleichsweise problemlos mit gängigen Bildbearbeitungsprogrammen (u.a. Photoshop, Gimp) retuschiert werden.

Ich hoffe Euch hat die Erklärung ebenfalls geholfen, und der Moire Effekt ist nicht mehr so ‚magisch‘ wie er eins mal war.

In den kommenden Wochen werdet Ihr endlich, gutes braucht eben seine Zeit ;), das Video LA Shooting sehen können, die Bilder sind schon länger fertig, jetzt auch das Video !

Nussecken

Tabletop Fotografie zum Advent

Wer glaubt Menschen zu fotografieren sei schwierig, der soll es mal mit Keksen versuchen ! Nie liegt der Keks wie ich es möchte, der Blick ist nichts sagend und von der Figur müssen wir erst gar nicht reden 😉
Richtig, wir haben Advent, ich hab Lust zu fotografieren und kein Model weit und breit hat spontan Zeit.

Was also machen, gemütlich den Advent mit frisch gebackenen Plätzchen geniessen und quasi nebenbei ein paar Fotos machen.
So ähnlich war die Idee heute Morgen, als meine Frau und ich heute in die Küche gingen. Zu dem Zeitpunkt ahnte noch keiner von uns, dass ich für das finale Keks – Foto rund 1 Stunde Equipment aufbauen sollte, etliche Szenen vom Backen immer und immer wieder wiederholt werden mussten, weil mir gerade das Mehl aufs Objektiv fiel oder das Licht nicht passte.
Doch am Ende gelang uns das Projekt, der Cappuccino schmeckte hervorragend zu unseren, noch warmen, Plätzchen und selbst Nico erfreute sich, die Schokolade von den Plätzchen herunter zu essen.

Soviel zur Kurzfassung, die Idee das Plätzchen Backen zu fotografieren und unsere Rezept – Zettel Wirtschaft damit in ein Fotobuch für den Druck umzuwandeln, bedarf einiger Vorbereitungen.
Die Action Aufnahmen vom eigentlichen Zubereiten in der Küche waren mehr lustig als kompliziert, doch beim Cover Foto für das Rezept wollte ich nichts dem Zufall überlassen.
Vor einer ganzen Weile hatte ich ja mal das Buch Tabletop Fotografie mit Kompaktblitzgeräten von Cyrill Harnischmacher rezensiert, also kurz mal einen Blick hinein geworfen und Anregungen geholt.
Als Leitfaden für das Bild dienten mir die Stichworte, Weihnachtenwarm/gemütlichmodern. Mithilfe dieser Punkte fand ich schnell die passende Dekoration und fing an mit Bildkomposition & Dekoration zu spielen.
Tabletop Fotografie - Lichtsetup

Tabletop Fotografie - Lichtsetup
Zum Lichtsetup, so wollte ich es möglichst hell & modern, ich entschied mich für meine Firefly als Hauptlicht, links von der Kamera angeordnet, einem Streiflicht rechts von der Kamera und einem Fülllicht von hinten, hier nutze ich die Wand als großen Reflektor. Ich liebe Unschärfe, so landete ich schnell bei etwa 110mm Brennweite und Blende f4, ich wollte einen schönen Verlauf der Schärfe durchs ganze Foto.

Das Shooting lief dann entspannt mittels Tethering über Lightroom, denn ich wollte nach jedem Schuss die Anordnung, den Schärfeverlauf und das Licht beurteilen können. Dazu ist mir das Kameradisplay einfach zu unbequem und wenn ich schon zuhause fotografie, kann das Laptop auch mal wieder arbeiten.

Hier nun das fertige Rezept inkl. der Fotos 🙂 Evtl. schmecken dem Einen oder Anderen ja auch Nussecken 🙂 – Download Rezept

Fotograf Gevelsberg | Witten

Vater sein ist anders als man denkt

Hallo zusammen, ich bin’s 🙂 Nachdem ich in letzter Zeit doch eher selten bis gar nicht zum Bloggen gekommen bin, wollte ich mal wieder ‚Hallo …‘ sagen und ein Lebenszeichen von mir geben.

Der Sommer neigt sich so langsam aber sicher dem Ende zu und damit auch meine Hochzeitssaison, mehr Zeit also für Portrait & Familienarbeiten und natürlich eigene Projekten. Doch wie der Titel dieses Blogbeitrags schon sagt, gibt es da noch jemand anderen, der Papa’s Zeit gerne verplant, Nico

Nico ist nun bereits 13 Monate alt und wenn es einer schafft Zeit, Nerven und Mobiliar zu vernichten, dann mein Sohn. Achja, wenn er alle Zeit der Welt und Papa’s Nerven vernichtet hat, dann greift er liebend gerne zu Lebensmittel; böse Zungen behaupten, er bräuchte weder Schlaf noch Spielsachen, solange nur genügend Fleischwurst im Kühlschrank ist 😉 Übrigens ratet mal, womit ich Nico beim obigen Foto erpresst habe ? 😉

Doch blogge ich heute nicht um Euch meinen Sohn vorzustellen, die meisten von Euch kennen meinen Nachwuchs ja bereits über diverse Fotos bei Facebook, vielmehr möchte ich heute schonmal erste Fotos vom LA Shooting zeigen.

Das LA Projekt fand, wie der Name schon vermuten lässt, im Zimmer LA des RoadStop Motels am Rande von Dortmund statt. Es liegt bereits einige Monate zurück und war wieder mal ein gemeinsames Projekt mit 2 befreundeten Fotografen. Und hier kommt wieder Nico, ich habe noch nie soviel Zeit benötigt Fotos zu sichten, bewerten und final zu bearbeiten. Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell der Tag zu Ende ist bevor man wirklich etwas schafft als stolzer Papa ;).

Doch auch wenn ich heute erst nur zwei Fotos als kleinen Ausblick vom Shooting zeigen kann, es folgt diesmal auch ein Video, extra geschnitten um den Ablauf, das Lichtsetup & immer wieder kurze Einstellungen zu zeigen. MakinOf Fotos sind gut, doch da ich mich immer mehr mit dem Thema Video beschäftige, so seid Ihr einfach mal meine Opfer und müsst Euch hinterher das Video anschauen.

Doch nun genug geplaudert, hier die versprochenen Fotos, wie immer gilt – Feedback ist jederzeit willkommen !

Liebe Modelle auf ein Wort

 

Heute geht es mir mal um ein anderes Thema; abseits von Portrait & Hochzeitsfotografie, eignen Projekten im Studio oder Rezensionen neuer Bücher. Es geht heute um eine Unart, die ich in den letzten Monaten immer wieder selbst erleben durfte – es geht um Zuverlässigkeit und diese im richtigen Moment nicht zu bieten.

Dabei ist gutes Teamwork, gerade bei kreativen Arbeiten und dazu zähle ich die Fotografie gelegentlich, doch so enorm wichtig. Fotografen, Visagisten, Assistenten eigentlich jeder der an Fotoprojekten hinter der Kamera beteiligt ist, kennt das, da wird ein Fotoshooting geplant & vorbereitet, manchmal tage- gar wochenlang. Jeder wird informiert, kennt die Vorgaben, ist ein fester Bestandteil bereits in der Vorbereitungsphase und am Abend vor dem Shooting, gar wenige Stunden vor dem ersten Foto bricht plötzlich alles wie ein Kartenhaus zusammen, weil das Model die besprochenen Outfits nun doch nicht im Kleiderschrank hat, die Idee spontan nicht mehr gefällt, plötzlich kein Sprit mehr im Auto ist, der Hund die Nachbarshündin geschwängert hat, oder oder oder …

Es gibt unzählige, teils kreative, teils abgedroschene, Ausreden wieso gerade jetzt das Shooting nicht stattfinden kann.

Auch sehr gerne genommen sind plötzliche Diskussionen um Fahrtkosten oder Beteiligung am neuen Outfit. Ich möchte an dieser Stelle auch gar nicht sagen, das Fahrtkosten immer zu vernachlässigen sind, oder Outfits nur 50 Cent kosten, ganz im Gegenteil sowas kann durchaus sehr schnell sehr teuer werden, doch haben wir nicht alle unsere Kosten ? Ich habe noch kein Model kennengelernt, dass mir nach dem Shooting 20,- EUR in die Hand gedrückt hat und sich für die Heizung im Studio bedankt hat, dafür aber in letzter Zeit immer häufiger Modelle, die überaschend auf die Idee gekommen sind keine 24h vor dem Shooting Fahrtkosten zu fordern.

Was ich mir nur wünsche ist ein professionelles und vor allem offenes Miteinander, denn eins sollte doch jedem klar sein, nur mit einem funktionierendem Team kann auch etwas wirklich einzigartiges erschaffen werden.

Ohne Vertrauen und ein Miteinander funktioniert es einfach nicht !

Dabei spielt es auch keine Rolle ob es sich bei dem vereinbarten Shooting um TfP oder einen gemeinsamen Auftrag für eine Agentur oder anderen Auftraggeber handelt, jedes Foto spiegelt auf seine Art die Zusammenarbeit des Teams dar, es ist viel zu oft sichtbar, wenn ein Rad im Getriebe nicht funktioniert.

Aus diesem Grund möchte ich mich für die unzähligen Shootings mit einem wunderbaren Team und einzigartigen Teammitgliedern bedanken, denn erst durch die Erfahrungen der letzten Monate habe ich das Teamwork & Flexibilität zu schätzen gelernt und bin dafür umso dankbarer !

Hochzeitsfotografie – Mein Dresscode

Die Hochzeitssaison geht langsam aber sicher dem Ende zu und da Hochzeiten immer ein beliebtes Thema bei Fotografen, egal ob blutiger Anfänger, Semi- oder Vollprofi sind, was liegt da näher als dieses Thema einmal zum Ende der Saison aufzugreifen und ein paar Gedanken darüber zu schreiben.

Speziell get es mir heute um den Dresscode eines professionellen Hochzeitsfotografen, denn spätestens wenn es darum geht mit Hochzeiten Geld zu verdienen, stellt sich oft die Frage wie man als Fotograf auf einer Hochzeit auftreten sollte. Was angemessen ist, und was nicht.

Doch so viele Fragen wie es hierzu gibt, so viele Antworten bekommt man auch wenn man Hochzeitsfotografen oder Brautpaare und Gäste fragt. Jeder Fotograf hat dabei seine eigene Philosophie, so habe ich bereits Meinungen gehört, wo es ausschliesslich um die Bequemlichkeit geht, bis hin zu Anzug und Krawatte.

Natürlich stellte sich auch mir vor einiger Zeit diese Frage als es ernst wurde und ich habe lange überlegt und viele Diskussionen geführt, immer um die eine Frage – Was ist angemessen und was professionell ?

Mir persönlich ist es wichtig, als offizieller Fotograf auf einer Hochzeit auch als solcher erkennbar zu sein, nicht, dass ich auffallen möchte, doch ermöglicht es mir ungestörter zu arbeiten, was mir gerade für die kreativen Aufnahmen sehr hilft. Auch hilft es den Gästen, wenn in einer Situation ein spezielles Foto, z.B. Von Tante Klara aus Buxdehude, gemacht werden soll mich zu finden, ohne nach dem Typen mit der dicken Kamera zu suchen. 😉 Doch hierbei gibt es auch immer die Gefahr der Übertreibung, zu aufdringlich zu sein, denn ein großer Schriftzug auf dem Rücken, dazu evtl. noch ein Cap und 34 Logos auf jeder freien Fläche wirken dann doch eher lächerlich statt professionell 🙂 Doch wo ist der Grad zwischen Witzfigur und dezent, zurückhaltend und professionell ?

Meine aktuelle Lösung ? Zur Zeit trage ich auf Hochzeiten ein schlichtes schwarzes Hemd, ja ja wieder das Klischee mit schwarz ;), welches ich mir am Kragen mit meinem Logo bestickt haben lasse. So bin ich auch ohne Kamera, ja das kommt bei mir auch hin und wieder vor :), für die anderen Gäste immer leicht zu erkennen ohne direkt nach 'Hilfe ich brauche Aufträge' zu schreien. Dazu geht es bequem weiter, meist eine Jeans und schwarze Sneekers, damit kann ich problemlos über den Boden robben, mich in den Dreck werfen und habe immer dieses zufriedene Lächeln auf den Lippen, schließlich ruiniere ich keinen Anzug oder teure Lederschuhe …

Doch nun genug zu meiner Lösung, vielmehr interessiert es mich, wie Ihr das so handhabt, was sind Eure Erfahrungen, egal ob als Fotograf, Gast oder gar Brautpaar !

Was haltet Ihr für angemessen oder auch völlig daneben ?

Mallorca Herbst

Mallorca im Herbst, immer eine Reise wert

Mallorca, unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr 2011, dies sind die Eindrücke von Alexander Spanke, der mit seiner Frau, 2 Wochen lang unterwegs war, um neue Landschaften zu erforschen, neue Impressionen und neue Inspirationen. Viele km von Gevelsberg entfernt dringt er in Gebiete vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

So, oder so ähnlich fühlte ich mich bei so manchen unserer Abenteuer, abseits befestigter Strassen, nur um Aufnahmen zu machen, die nicht jeder Tourist mit nach Hause bringt. So ging es mit dem Auto mehr als 1000km quer über die Insel, ja ich weiß Mallorca ist nur 98km lang ;). So haben wir einsame Strände erkundet, sind Zick Zack durchs Gebirge gefahren und haben dabei jede Gelegenheit genutzt den Weg zu verlassen.

In unseren 2 Wochen ging es zu den Steilküsten von Cala Ratjada, dem Wehrturm bei Talaia de'Albercutx, Cap de Formentor, der Bucht von Sa Calobra und vielen vielen anderen teils versteckt liegenden Ecken. Doch was schreibe ich Euch wo wir waren, hier nun meine Auswahl aus 2 Wochen Erholung & Abenteuer 😉

 

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