Fotoholiker’s Blogparade – Mein Fotorezept

So, die gute Julia startet also eine Blogparade zum Thema ‚Verrate Dein Fotorezept‘ und da möchte ich natürlich auch etwas beisteuern.
Doch bevor ich mein Rezept hier näher beschreibe kurz zu mir, mein Name ist Alexander Spanke und ich bin nun mitlerweile bereits 32 Jahre alt.
Die Fotografie war für mich schon immer faszinierend, das Festhalten einzigartiger Momente, so daß ich mir mit 16 etwa meine erste SLR gekauft habe, ein gebrauchtes Schätzchen von Cosina, zusammen mit einem 50er und einem 28-70mm Objektiv.
Mein Schwerpunkt, wenn man das so nennen kann, war damals die Landschaftsfotografie, speziell ein See ganz in meiner Nähe und der Park gleich vor meiner Haustür. Meine Bilder waren damals allesamt in s/w, da ich den Film selbst entwickelte und mir der Aufwand für die Farbentwicklung schlicht zu hoch war 😉
Heute, nur wenige Jahre später, habe ich die Fotografie erneut für mich entdeckt und versuche nun mein Glück mit einer Nikon D200. S/W gibt es nun nur noch vereinzelt und auch wenn ich mich immer noch für die Natur- und Landschaftsfotografie begeistern kann, so finde ich derzeit die Peoplefotografie wesentlich aufregender.

Aber nun genug zu mir, immerhin geht es ja um mein Fotorezept und nicht um mich. Abseits jeder Theorie in sämtlichen Blogs, Podcasts und der Fachliteratur wird häufig ein wichtiger Aspekt vergessen oder leider nur am Rande erwähnt, und zwar geht es darum nichts zu erzwingen.

Im Grunde doch wohl eher ein langweiliger Tipp, nicht wahr ? Aber es steckt so viel Wahrheit darin, denn ein ständiges Erzwingen von guten Fotos und permanentes ‚Geknipse‘ bringt im Endeffekt nur den Kamera – Herstellern etwas, wenn die Kamera verschlissen und ausgetauscht werden muss, OK ein wenig übertrieben – aber Ihr wisst was ich meine.
Gerade auch wenn ich wieder eine neue Errungenschaft ‚Mein‘ nennen kann, neige ich dazu sofort loszuziehen und gute Bilder machen zu wollen. Dabei ist es wie mit allem im Leben, unter Zwang gibt es höchstens Mittelmäßige Ergebnisse, wenn überhaupt, und nichts ist frustrierender als von einer solchen Fototour ohne brauchbare Fotos zurück zu kommen.
Natürlich soll das nicht heissen, dass alle guten Aufnahmen einem zugeflogen kommen wenn man an etwas völlig anderes denkt und dabei noch die Küche tapeziert; ich habe natürlich meine Kamera häufig dabei und probiere ebenso gerne und viel herum, aber wie so oft kommen die besten Fotos meist unerwartet, wenn man nicht ständig die Wörter ‚Will‘ und ‚Muss‘ im Kopf dabei hat.
Gut jetzt habt Ihr natürlich alle recht, im Falle eines Auftrags ist genau dies schonmal ein klein wenig schwieriger, aber genau dann ist es besonders wichtig einen klaren Kopf zu behalten und nichts zu erzwingen.

Wenn Ihr Euch also das nächste mal erwischt beim schönsten Hobby der Welt ein ‚Muss jetzt unbedingt‘ zu denken, dann macht die Kamera aus, holt Euch einen Latte Macchiato und verfallt in hemmungslose Tiefenentspannung.
Anschließend seht Ihr das ganze von einem völlig neuem Standpunkt und mit ein wenig Glück bekommt Ihr dann die besten Bilder aller Zeiten.

Erfahrungen im Botanischen Garten – Nachtrag

Hier noch ein Nachtrag zu unseren Erfahrungen in Botanischen Gärten, und zwar sind wir auf Empfehlung noch nach Essen gefahren. Eine übliche kurze Vorbereitung über die WebSite hatte bereits viel versprochen, die Bilder und dazu gehörige Beschreibungen liessen Gutes hoffen.
So kam es dann auch, der Botanische Garten in Essen ist mit Abstand der fotografisch schönste Garten in unserer Reihe, hier findet man fast alles was man sich für Natur- und/oder Portraitaufnahmen wünschen kann.
Das mindern auch nicht die 3,- EUR Eintritt.

Eine große Auswahl an sehr schönen Blumen, eine schöne Wasserfläche und ebenfalls sehr schöne Lichtspiele durch Bäume und Sträucher. Die Blumenbeete sind in der Regel alle nach oben frei und es gibt kleinere Berg- und Tal – Abschnitte, die das ganze noch reizvoller machen.

Der Park ist sehr groß und es gibt hierdurch keine Probleme auch weitere Aufnahmen zu machen ohne das diese durch andere Besucher sichtlich gestört werden. Darüber hinaus, bedingt durch seine Größe, findet man ebenfalls schöne und ruhige Ecken um auch kurze Portraitsessions machen zu können.

Alles in allem hat sich der spontane Abstecher nach Essen gelohnt, und ich bin gleichzeitig froh, dass wir uns nun auch wieder einem anderen Bereich der Fotografie widmen können, so langsam mag ich keine Blumen mehr sehen 🙂
Mal sehen wie lange das anhält, denn für ein paar Portraits steht Essen bei uns definitiv auf der Liste der zu besuchenden Locations, es wird also noch etwas hierzu kommen.

Herbstimpressionen

Der Herbst bietet immer wieder tolle Momente mit besonders schönem und warmen Licht. Diese Idee im Hinterkopf ging es für uns, meine Frau und mich, am letzen Samstag in den Landschaftspark nach Duisburg.
Die eigene Vorgabe lautete ein herbstliches Bild zu machen, welches den ‚Kampf‘ zwischen Natur und Industrie zeigt.

An diesem Nachmittag wurden wir auch gleich zweimal fündig, beide Szenen standen hier in direkter Verbindung mit alten Bahngleisen; das erste Bild zeigt eine Bahngleise im Detail mit einem rostigen Bolzen im Vordergrund, möglichst freigestellt durch eine große Blende von 2,8 und mit im Hintergrund wuchernden Pflanzen in der Unschärfe.

Bahngleise

Die beiden folgenden Bilder ergaben sich etwas später, wo alte Bahnschweller zum Verrotten gelagert wurden. Hier wird versucht, durch das Lichtspiel betont, den natülichen Bewuchs heraus zu stellen, auch hier wieder mit weit offener Blende von 2,8.

Bahnschweller #1Bahnschweller #2

Zwischenzeitlich fand ich ein einzelnes gelbes Blatt an einem sonst grünen Ast, irgendwie begeistert von dem Anblick, wenn auch etwas abseits der eigenen Vorgabe, entstand dieses Bild.

Blatt

Wenn ich dieses Bild auch persönlich schön finde, so musste ich im Nachhinein zugeben, dass etwas fehlt, das gewisse Etwas, der Blick wird nicht gefesselt und man geht schnell weiter zum nächsten.

Am Ende blieben uns also die 3 zuvor gezeigten Bilder, dennoch war für uns die Zusammenstellung an sich ein Geheimnis, keines der einzelnen Bilder wirkte derart stark für sich alleine, so dass wir schnell auf ein Triptychon kamen. Ja Moni, Du hast uns nachhaltig geprägt 😉

Nach ein wenig Experimentieren entstand abschließend dann diese Zusammenstellung der 3 Bilder mit einem schwarz / weißem Rahmen und etwas Text.

Triptychon

Da wir diese Woche beide Urlaub haben, war der Samstag damit ein guter Start in unsere fotografische Woche und hoffen in den kommenden Tagen noch weitere Unternehmungen machen zu können und vor allem uns selbst weiter zu entwickeln, das Gelesene bzw. Gehörte in die Praxis umzusetzen.

Erfahrungen im Botanischen Garten Dortmund

So, am Sonntag war es soweit und wir waren im Botanischen Garten von Dortmund, dem Romberg Park.
In Dortmund angekommen haben wir zunächst an den Blumen – Schauhäusern bzw. Eingang Zoo geparkt, übrigens kostet es dort 1 EUR / PKW Parkgebühren.
Den Weg in den Botanischen Garten hatten nicht gleich finden können und fragten daher am Eingang der Blumen – Schauhäuser. Dort bekamen wir die Information, dass sich der gesamte Rombergpark als Botanischer Garten verstehe, und dieser selbstverständlich kostenlos zu betreten ist, lediglich für die Blumen – Schauhäuser sind 1,50 EUR / Person zu zahlen.

Mit dieser Information ging es dann quer durch den Rombergpark – eins vorweg, der Park ist riesig, lt. WebSite 65 ha. Womit wir auch gleich beim ersten Punkt sind, durch die Größe hat man so gut wie keine Probleme, dass andere Besucher ins Bild laufen. Allerdings relativiert sich das auch gleich wieder, denn im Vergleich zu Bochum und Wuppertal gibt es auch nur eine verschwindent geringe Anzahl von Blumen, hier punkten sowohl Bochum als auch Wuppertal mit einer großen Auswahl in den verschiedensten Farben.
Vergleichbar und gar etwas schöner als in Bochum, sind die Lichtspiele am Nachmittag, welche durch die verschiedenen Baumkronen dort entstehen und einen manchmal zum Träumen bringen anstatt nach der Kamera zu greifen.

Kurzum mein Fazit für Dortmund, ein sehr schöner Park der vor allem durch seine enorme Größe und Weite ein hervorragendes Erholungsgebiet ist, allerdings ist die Auswahl an Blumen doch sehr mager, womit sich aus fotografischer Sicht der Park für die Blumenfotografie im Vergleich zu Bochum und Wuppertal wenig eignet, dafür kann ich mir Portrait- oder Landschaftsaufnahmen sehr gut im Romberpark vorstellen.

Abschließend eine kurze Zusammenfassung aller 3 Gärten,

  • Bochum, ein großer Botanischer Garten mit einem schönen Angebot an farbenfrohen Blumen, ausreichend Platz und weiteren Möglichkeiten außer der reinen Blumenfotografie.
  • Wuppertal, ein eher kleiner, gemütlicher Botanischer Garten, allerdings mit schönen Blumen und einer schönen sauberen Wasserfläche.
  • Dortmund, ein enorm großer Park, allerdings empfinde ich den Begriff Botanischer Garten in Dortmund etwas hochgegriffen, da die Auswahl an Blumen doch eher gering ist. Dennoch sehr schön, vor allem wenn es um mehr als die Blumenfotografie geht.

Wie geht es nun weiter ? An dieser Stelle bin ich auf Euch angewiesen, gibt es noch weitere interessante Botanische Gärten ? Lasst es mich einfach per Mail an info@alexander-spanke.de wissen, evtl. kann man ja auch einen gemeinsamen Fotowalk veranstalten.

Erfahrungen im Botanischen Garten

Bevor ich zu meinem heutigen Thema komme, möchte ich mich zuerst bei Euch bedanken für das Feedback bzgl. EBV in meinem Beitrag von letzter Woche.
Wie schon erwartet, erzeugt das Thema EBV mit all seinen Aspekten eine sehr breite Diskussion :). Allerdings kristalisiert sich heraus, dass ein überwiegender Teil von Euch Bildmanipulationen nur durchführt wenn es wirklich notwendig ist, also nach bestem Wissen und Gewissen die Komposition gleich in der Kamera macht.

Diese Einstellung teile ich und es freut mich zu sehen, dass ich damit nicht alleine bin 😉

Nun aber zum eigentlichen Thema, nämlich ein erster Erfahrungsbericht in Bezug auf Botanische Gärten im Ruhrgebiet und Umkreis.

An den vergangenen zwei Wochenenden haben wir uns jeweils den Sonntag Nachmittag genommen und sind in einen Botanischen Garten im Ruhrgebiet gefahren.
Der erste war der Botanische Garten in Bochum, der Garten selbst ist relativ groß und bietet doch einige Abwechslung, sowohl an Pflanzen, als auch vom Licht, bedingt durch die verschiedene Bewachsung mit Bäumen und Sträuchern.
Die eigentlichen Blumenbeete sind in der Regel frei und man hat dort die Möglichkeit auch sehr gut mit dem Himmel zu arbeiten, besonders schön bei gelben Blumen durch die passende Komplementärfarbe.
Die etwas dunkleren Bereiche, durch Bäume bewachsen, bieten dabei sehr schöne Stellen um mit dem Licht zu spielen, das hatten wir z.B. einmal für ein spontanes Portrait genutzt, da das Licht durch die Baumkronen brach und daher lokal sehr begrenzt war.
Ein weiterer Pluspunkt für Bochum ist bedingt durch die Größe, man hat seine Ruhe und hat nur recht selten Situationen wo andere Besucher durchs Bild laufen.

Fazit für Bochum, ein durchweg schöner Botanischer Garten mit einer Vielzahl an Möglichkeiten.

Am gestrigen Sonntag ging für uns der Weg in den Botanischen Garten nach Wuppertal, doch ein wenig verwöhnt durch Bochum waren die Erwartungen auch dementsprechend.
Die Realität zeigte sich vor Ort dann etwas anders, der Park selbst ist nach unserem Eindruck deutlich kleiner, hierdurch bedingt ist das Thema der Komposition ein deutlich schwierigeres, da nicht selten ein anderer Besucher im Bild stand.
Nichts desto trotz war auch dieser Garten sehr schön, die Wasserflächen schienen gestern in Wuppertal etwas sauberer und gefiehlen uns auch vom Aufbau etwas besser.
Zum Thema Lichtverhältnisse, so ist der Garten im Prinzip relativ frei und nach oben hin offen. Am Rand des Gartens findet man etwas mehr Bäume, hier blieben aber Lichtspiele, wie wir sie in Bochum gefunden haben, leider aus.

Fazit für Wuppertal, ein ebenfalls schöner Park mit gewissen Einschränkungen.

Als nächstes werden wir kommenden Sonntag den Botanischen Garten in Dortmund besuchen, natürlich wird es auch hier wieder ein kurzes Feedback dazu geben.

EBV – Ein Thema für sich

Die digitale Bildbearbeitung bzw. Manipulation gehört mitlerweile zur Fotografie wie die Tasse zum Kaffee, oder etwa nicht ?

Zum Hintergrund, es ist nun 1 Woche her, dass ich meinen ersten Auftritt als Hochzeitsfotograf hatte und bin seither dabei meine rund 610 geschossenen Fotos zu sichten, sortieren, bewerten und nachzubearbeiten.
Bei dieser Arbeit werde ich immer wieder damit konfrontriert, was ich eigentlich nie machen wollte, nämlich der intensiven Nachbearbeitung und speziell der Manipulation von Fotos.
Bisher war mein Standpunkt, lieber von Anfang an ‚gute‘ Bilder zu machen und abschließend nur ein Wenig den Kontrast und die Farben zu korrigieren als später X Stunden in die digitale Manipulation von Fotos zu investieren.
Heute muss ich dazu sagen, dass einem speziell bei der Eventfotografie, in meinem Fall die Hochzeit, nicht immer die Wahl bleibt, sondern einfach notwendig ist.
Sei es, weil dem Pfarrer in der Kirche plötzlich eine Kerze aus dem Kopf wächst, oder von der Seite ein Ellbogen ins Bild kommt.

Basierend auf dieser Erfahrung musste ich meinen Workflow und auch meine Einstellung vor etwa 3 Tagen ein wenig anpassen.

Bisher verlief mein Workflow wie folgt :

  • Als ersten Schritt kopiere ich meine .NEF Dateien von den Speicherkarten auf mein RAID System (RAID 1) in ein passendes Verzeichnis.
  • Die erste Sichtung, Sortierung und Bewertung erfolgt dann mittels View NX. Hierzu habe ich mir 3 Labels definiert, 1 = Ausgewählt / 2 = Unsicher / 3 = Abgewählt.
  • Ausgewählte Fotos werden abschließend mit Capture NX 2 bearbeitet und eine Kopie wird im JPEG – Format gespeichert.

Die JPEG Bilder werden dann je nach Nutzung via JPGCompressor mit einem Rahmen versehen und anschließend zum Verteilen an Freunde und Bekannte bzw. zum Upload in den Blog oder andere Fotoplatformen genutzt.

Heute befindet sich in meinem Workflow noch ein weiterer Schritt – die Manipulation, sofern notwendig.
Dieser Schritt erfolgt mittels Photoshop, wobei ich zunächst auf Photoshop Elements setze bis ich einen genauen Überblick über das Ausmaß habe. Nach heutigem Stand kann ich meine Manipulationen, wie z.B. das Retuschieren von Ellbögen oder wild wachsenden Kerzen damit gut erledigen.

Grundsätzlich bleibt es für mich aber dabei, Fotos nur soweit zu bearbeiten bzw. manipulieren wie es für das Foto selbst und der gewünschten Aussage wirklich notwendig ist. An dieser Stelle möchte für mich ich eine Grenze ziehen zwischen der fotografierenden Kunst und der ‚Photoshop – Kunst‘, auch wenn die Grenzen manchmal verschwommen sind.

Was mich interessieren würde, wie haltet Ihr es mit der nachträglichen Bearbeitung ?
Nur Kontraste, Farben, usw. oder umfangreiche Anpassungen inklusive Manipulationen ?

Eure Meinung dazu bitte per Mail an info@alexander-spanke.de oder einfach in die Kommentare.

Am Ende noch eine kurze Information, leider habe ich vom Brautpaar keine Freigabe für die Veröffentlichung der Fotos bekommen, daher werde ich hier keine Hochzeitsbilder zeigen können. Auch wenn ich dies sehr schade finde, ist es natürlich vollkommen OK und wird selbstverständlich respektiert.

NACHTRAG : Der Tag nach der Hochzeit

Ein Erfahrung wollte ich noch als Nachtrag los werden, und zwar bezüglich der ausgearbeiteten Fotoliste.
Wir ich bereits geschrieben hatte, wurde im Vorfeld eine Fotoliste, siehe unten, festgelegt.

Location : Kirche

    Foto der Kirche (außen)
    Foto der Kirche (innen)
    Foto von Kirchenausstattung
    Foto der Kirchendekoration
    Foto Brautpaar beim Einlaufen
    Foto Brautpaar bei der Trauung
    Foto Brautpaar beim Verlassen der Kirche
    Foto Brautpaar an der Kirche
    Foto Braut allein an der Kirche
    Foto Bräutigam allein an der Kirche
    Foto Brautpaar mit Sohn
    Foto Braut mit Sohn
    Foto Bräutigam mit Sohn
    Sohn alleine
    Foto Brautpaar mit Eltern und Geschwistern
    Foto Braut mit Eltern und Geschwistern
    Foto Bräutigam mit Eltern und Geschwistern
    Foto Brautpaar mit Trauzeugen
    Foto Braut mit Trauzeugen
    Foto Bräutigam mit Trauzeugen
    Foto komplette Gesellschaft vor der Kirche
    Foto Beglückwünschung des Brautpaares

Location : Festsaal & Umgebung

    Foto Brautauto
    Foto Ringe
    Foto Buffet
    Foto Brautpaar
    Foto Braut allein
    Foto Bräutigam allein
    Foto Brautpaar
    Foto Brautpaar mit Eltern
    Foto Bräutigam mit Freunden
    Foto Braut mit Trauzeugen
    Foto Bräutigam mit Trauzeugen
    Foto Brautpaar mit Trauzeugen
    Foto Braut mit Trauzeugen
    Foto Bräutigam mit Trauzeugen
    Foto Trauzeugen alleine
    Foto Brautpaar mit Sohn
    Foto Braut mit Sohn
    Foto Bräutigam mit Sohn
    Sohn alleine
    Foto komplette Gesellschaft im Garten
    Foto Eheringe liegend
    Foto Eheringe an den Händen
    Foto Hochzeitstorte
    Foto Anschnitt der Hochzeitstorte
    Foto Brautpaar mit seinen Kollegen
    Foto der Tischdekoration
    Foto vom Partyraum
    Porträts der Gäste

Hier gab es ja auch bereits von Euch das Feedback, dass eine solche Liste unpraktisch sei und die Abarbeitung unrealistisch. In diesem Punkt gebe ich Euch ebenfalls zu 100% recht, die Fotoliste war für die Vorbereitung ein sehr guter Leitfaden aber am Tag selbst gab es keine Möglichkeit die Liste als Checkliste abzuarbeiten, es fehlte schlicht und einfach die Zeit.
Hier gilt es also einfach nur Erfahrung zu sammeln und die typischen Bilder bereits im Kopf zu haben, dann kann auch schnell improvisiert werden.

Der Tag nach der Hochzeit

Es ist geschafft, die Hochzeit liegt hinter mir und nach etwa 600 Bildern gilt es nun ein erstes Fazit zu ziehen.

Doch zuerst die Fakten, wie geplant habe ich die Hochzeit mit 2 Objektiven abgelichtet, das 50er / 1,8 Nikkor und das Sigma 18-125mm 3,5 – 5,6.
In der Kirche habe ich wie geplant das 50er Nikkor bei ISO 800 nutzen können, die Lichtverhältnisse waren vergleichbar zum Probeshooting und ich bewegte mich in Belichtungszeiten von rund 1/125 Sek und kürzer. Hier konnte ich also gut aus der Hand arbeiten, ohne das Einbein – Stativ.
Bei der anschließenden Feier kam das Sigma 18-125mm zur Verwendung, es bot mir die Möglichkeit sowohl Gruppenbilder aus kurzer Entfernung, sowie auch Einzel – Portraits aus diskreter Entfernung zu machen.
Ob ich beide Objektive so nochmal verwenden würde ? Ein klares Jein :), in der Kirche bin ich mit dem 50er sehr gut zurecht gekommen, die Lichtstärke hat mir geholfen kurze Belichtungszeiten zu erreichen und der Winkel war ausreichend um sowohl Aufnahmen des Brautpaares als auch der Gesellschaft machen zu können, allerdings für die Feier würde ich das nächste mal ein lichtstarkes 70-200 und wenn notwendig noch ein 24-70 nutzen wollen, da ich doch deutlich die mangelnde Lichtstärke des Sigmas spüren konnte.

Organisatorisch stimmt was man in jedem Ratgeber liest, eine Hochzeit abzulichten bedeutet Arbeit und die Teilnahme als Gast ist damit passee ! Auch kommt man ohne Hilfe nur sehr schwer zurecht, wenn es darum geht die Leute für die Fotos zusammen zu ‚treiben‘ 😉
Darüber hinaus sollte man niemals die Konkurenz zu den fotografierenden und filmenden Gästen vernachlässigen, es sind mir gestern diverse gute Situationen entgangen nur weil Gäste sich direkt in das Bild stellten, sei es mit Video- oder Fotokamera.
Speziell in der Kirche verlor ich hierbei das Tauschen der Ringe, als ich plötzlich einen Rücken samt Videokamera und im Hintergrud eine Fotokamera durch den Sucher sah 🙁 Später im Laufe der Feier verlief es leider ähnlich.
Eine solche Situation muss demnächst durch bessere Absprachen verhindert werden.

Dies als erstes Fazit, nun geht es für mich an die Bearbeitung der Bilder…

Ein Fotografenverzeichnis für Twitter

Auch wenn dieses Wochenende keine neuen Fotos entstanden sind, es fehlte einfach die Zeit, möchte ich dennoch eine schöne Entdeckung hier bekannt geben.
Es geht um Twitter, dort hat sich Olaf Bathke die Mühe gemacht und ein Twitterverzeichnis für Fotografen zusammen gestellt, die Anmeldung ist ganz einfach mittels Kommentar in seinem Blog.

Twitterverzeichnis

Das ganze halte ich für eine klasse Idee, speziell wenn es einem um das ‚Fachsimpeln‘ und Vernetzten geht.
An dieser Stelle eine klare Empfehlung für das Verzeichnis und ein ‚Weiter so !‘ an Olaf Bathke.

Monis Motivklingel – Der eiserne Fotograf

Es ist ja nun allgemein bekannt, dass man mit Hilfe des Podcasts von Boris und Chris von Happyshooting so einiges über die Fotografie lernt, nun kommt man auch noch zu weiteren Podcasts 😉 In diesem Fall ist es der von Moni, Monis Motivklingel.

Moni konzentriert sich in Ihrem Podcast überwiegend auf die kreative Seite der Fotografie, sofern ich richtig zugehört habe ;), da darf auch etwas schonmal unscharf sein oder auch negativ …. In der aktuellen Folge #8 geht Sie wieder einen Schritt weiter und integriert Ihre Hörer mittels eines ‚Wettbewerbs‘ noch weiter. Die aktuelle Aufgabe lautet ein neues Foto zu machen, welches folgendes enthält :

1. Ein menschliches Körperteil
2. Die Farbe Weiß
3. Unschärfe (ganz oder partiell)

Da der Sonntag etwas trübe und regnerisch war kam die Idee auf, doch selbst ein Foto für Moni zu machen … Bei der Frage nach etwas Weißem hatten wir eine ganze Weile keine Idee oder Vorstellung etwas vernünftig umzusetzen. Irgendwann sah ich die Fingernägel meiner Frau und dachte mir, dass könnte man doch versuchen umzusetzen, und da der Sonntag wie bereiots erwähnt etwas trübe war, versuchten wir ein Available Light Portrait. Das ganze war im Prinzip schnell gemacht, eine passende Pose aus den unzähligen Posing Guides auf meinem Rechner, eingenommen und aus verschiedenen Positionen gefeuert 😉
Eine ganze Weile ging das hin und her, Hand weiter links, Kopf höher, usw. … Als ich die Bilder am PC später prüfte viel mir ein Foto auf, dass ich etwas weiter bearbeitete. Aufgrund der Stimmung bei dem Wetter versuchte ich das ganze in s/w und fand es um Längen besser als in Farbe.

Nunja, kurzes Fazit, ich hab es bei Flickr in Monis Flickr Gruppe hochgeladen und das entsprechende Tag gesetzt. Jetzt heisst es abwarten … Wenn ich mir das Foto heute, also einen Tag später, anschaue gefällt es mir nicht mehr so gut wie gestern, allerdings finde ich es auch nicht wirklich schlecht. Bin einfach neugierig wie das Feedback sein wird … ein erstes gibt es schon, bei Flickr wurde das Foto von einem user als Favorit gekennzeichnet, es bleibt also spannend.

Hier noch das Foto, über das ich heute so viel geschrieben habe :

Mel

Kommentar und Kritik sehr gerne gesehen !