Fotobuch mit Pixum – Mein Nachtrag

Wie bereits angekündigt folgt heute ein Nachtrag von mir zu meinem Fotobuchtest, und zwar habe ich ein weiteres Fotobuch testen dürfen, diesmal von Pixum.de.
Thematisch gibt es in diesem 4. Teil etwas anderes, da einem ja nicht ständig Hochzeiten zur Verfügung stehen, musste unser letzter Juist – Urlaub dran glauben auf Papier gebracht zu werden, ein 26 – Seiten Querschnitt durch 4 Tage Insel, Wasser und Erholung, das ganze etwas aufgelockert mit Portrait- und Landschaftsaufnahmen.

Die Gestaltung läuft natürlich wie auch bei allen anderen Kandidaten über eine eigene Software ab, einfach herunterladen, installieren und loslegen.
Die Software steht in punkto Funktionalität bei mir weit vorne, angefangen bei nützlichen Gimmicks, wie z.B. das automatische Tauschen von Fotos über 2 Seiten, einer Vielzahl an Design- und Layoutvorlagen, bis hin zu einer große Anzahl an Cliparts und der Möglichkeit seine zu Bilder zu rahmen bietet die Software eigentlich alles, was man für ein Fotobuch – Design benötigt. Die automatische Bildoptimierung durch das Labor ist natürlich über die Optionen deaktivierbar, sowie auch die automatische Rote-Augen Korrektur.
Selbstverständlich gilt aber auch hier, eine Software wie Capture NX2 oder Photoshop sind bei entsprechenden Ansprüchen an die Qualität weiterhin notwendig.

Ist der kreative Teil abgeschlossen heisst es die Bestellung abschicken und warten bis das Buch kommt. Der Bestellprozess selbst ist vergleichbar einfach, persönliche Daten hinzufügen und die Daten direkt zu Pixum hochladen, altertnativ gibt es auch hier die Möglichkeit das Fotobuch auf CD zu brennen und anschließend per Post zu schicken, besitzt man aber eine schnelle Internetverbindung ist der Upload die bessere Wahl.
Wie bei allen anderen Fotobüchern in meinem Test, erhielt ich nach 2 Tagen die Versandbestätigung, als besonderen Service enthält diese eMail einen Link für die Online – Vorschau. Dort kann man sich das Buch online vorab anschauen, nicht dass man das Buch nicht kennen würde, aber auf diese Weise kann man Freunden das Buch zeigen, ohne es jedesmal dabei haben zu müssen um es dann doch zu vergessen.

Das Buch selber fällt durch hohe Qualität auf, sowohl das Cover, als auch der Einband sehen sehr hochwertig aus, das 200 g/m² schwere Papier gefällt und das Druckbild ist schön, die Farben stimmen genau überein. Bei wenigen Fotos und genauem Betrachten kann man an problematischen Stellen einzelne Pixel erkennen.
Besonders gefreut hat mich die Einhaltung der Ränder, der Text geht weder im Einband verloren, noch wird er am Rand abgeschnitten.

Fazit, das Fotobuch von Pixum überzeugt durch hohe Qualität, und ein schönes Druckbild. Die Software bietet sehr schöne Funktionen, ist an seine Anforderungen konfigurierbar und einfach zu bedienen. Rundum ein schönes Buch für schöne Fotos.

Partyfotografie – Das Ding mit dem Licht

So, nachdem ich die letzten Tage ausschließlich Fotobücher erstellt habe und es bald auch noch einen 4.Teil des eigentlichen 2 – Teilers geben wird, es tut mir leid aber kurz fassen fällt mir so schwer, ging es kürzlich einen fotografischen Schritt weiter.
Diesmal bot sich eine Geburtstagsparty an, auf der wir vor etwa 2 Wochen eingeladen waren.
Natürlich nahm ich gerne die Kamera dorthin mit und versuchte mich im Einfangen stimmungsvoller Partyfotos.
Bei der Wahl der Ausrüstung nutze ich für den Abend mein Tamron 28-75 mit Blende 2.8 und mein 48er Metz, bestückt mit einer CTO Folie und dem Ultrabounce, beides von Lumiquest.
Würde ich die Ausstattung so nocheinmal nutzen ? Ein klares Jein, grundsätzlich bin ich damit sehr gut zurecht gekommen, das Tamron bot mir wirklich gute Möglichkeiten auch mal nah an das Objekt meiner Begierde heran zu zoomen war aber in einzelnen Situationen mit 28 mm etwas lang bzw. der Raum zu klein.
Die CTO Folie hat eine tollen Farbton in den Gesichtern erzeugt, war in manchen Situationen aber etwas intensiv, so dass ich hier in der Bearbeitung etwas korrigieren musste, werde daher das nächste mal wohl eher mit einer 1/2 CTO Folie experimentieren.
Seitens der Belichtung arbeitete ich den ganzen Abend über mit 1/30 Sek und dem Blitz auf dem 2. Vorhang, hiermit wurden fast alle Fotos ausreichend scharf und durch die lange Belichtungszeit in Verbindung mit der CTO Folie kam die gemütliche Stimmung, verursacht durch wenige einzelne Tisch- und Stehlampen in einem hellen Wohnzimmer, doch deutlich auf den Bildern rüber.
Geburtstag - Lydia
Hier ein Beispiel, von der Komposition vielleicht nicht gerade die Krönung aber die Stimmung gefällt mir, ein gemütliches warmes Licht, sogar der Gesichtsausdruck scheint zufrieden und voller Genuß 🙂

Abschließend noch etwas am Rande, ich finde es immer wieder klasse, wenn man auf einer Party nicht alle Gäste kennt und aufgrund der Kamera gleich von anderen DSLRs begrüsst wird, es gibt kaum eine bessere Methode schnell Anschluß zu finden, da sieht man wieder, ein gemeinsames Hobby verbindet.

Fotobuch mit druckstdu.de und Fujidirekt.de – Mein Fazit

So, mit einer kurzen Verzögerung durch unseren Kurzurlaub in Stuttgart geht es nun weiter mit dem Fazit zu unseren beiden Fotobüchern von druckstdu.de und Fujidirekt.de.
Die Erstellung der beiden Bücher habe ich ja bereits in Teil 1 und Teil 2 beschrieben, daher werde ich versuchen mich hierbei kurz zu fassen und einen objektiven Vergleich beider Bücher durchzuführen.

Fangen wir mit dem Versand an, beide Bücher wurden innerhalb kürzester Zeit gedruckt und ausgeliefert, es vergingen jeweils nur 2 Tage bis ich die Versandbestätigung per eMail erhielt und der Paketmann kurz darauf an der Tür klingelte.

Das erste Buch ist das von druckstdu.de, und macht gleich auf den ersten Blick einen sehr schönen Eindruck, der Einband mit der Glanzfolienkaschierung fühlt sich gut an, das Druckbild ist sehr schön und scharf. Der Blick in das Buch zeigte aber leider auch ein paar Schwächen, einzelne Texte liegen doch sehr dicht am Rand, so daß die letzten Buchstaben etwas in die Buchfalz rutschen und damit an Lesbarkeit verlieren. Hier sollte man zur Sicherheit etwas mehr Abstand einplanen, als von der Software bei der Gestaltung vorgegeben.
Die Fotos sind leider etwas pixelig, man sieht bei genauerem Betrachten Pixel in den dunkleren Bereichen, sowie wurden die Bilder auch etwas optimiert, die Farben sind deutlich kräftiger, was bei bei einzelnen Bildern dazu geführt hat, dass die warme Stimmung in der Kirche etwas übertrieben stark war.

Als nächstes das Fotobuch von Fujidirekt.de, auch hier macht der Einband einen sehr guten Eindruck, im Vergleich zu druckstdu.de fällt dieser aber wesentlich fester aus, das Druckbild ist ebenfalls schön klar. Fujidirekt verwendet für seine Fotobücher das Fujifilm Fotopapier, hierdurch erhalten die Fotos eine schöne Brillianz. Die Qualität der Fotos ist im allgemeinen etwas besser, ob alleine durch das Fotopapier verursacht kann ich nicht sagen, aber es sind keine Pixel sichtbar, und dank der Möglichkeit direkt in der Software die Bildoptimierung zu deaktivieren, kommen die Farben im Buch sehr nahe an die Ausgabe auf meinem Monitor heran, der warme Eindruck in der Kirche wirkt authentisch und nicht übertrieben.
Allerdings hat auch das Fotobuch von Fujidirekt.de eine Schwäche, wie auch bei druckstdu.de sind die Texte zu weit am Rand, allerdings laufen diese nicht in die Buchpfalz, sondern werden gar abgeschnitten.

Mein Fazit, beide Bücher gefallen mir durchweg sehr gut, die mangelnde Brillianz der Fotos bei druckstdu.de fällt nur bei genauem Betrachten auf und der günstige Preis von 14,99 EUR machen das Fotobuch von druckstdu.de zu einer günstigen und einfachen Möglichkeit seine Fotos in Buchform zu erhalten. Fujidirekt.de ist in diesem Vergleich mein Favorit, die Fotos auf dem Fotopapier haben eine tolle Brillianz, die Farben passen und die Haptik ist qualitativ sehr hochwertig. Das ganze hat mit 24,95 EUR natürlich auch seinen Preis, ist meiner Meinung nach aber bei der Qualität gerechtfertigt.
Abschließend noch eine kurze Anmerkung zum Kontakt bzw. Support beider Kandidaten, in beiden Fällen war dieser freundlich und schnell, also ein ganz klares Weiter so !

Fotobuch mit Fujidirekt.de

Heute geht es weiter mit dem Zweiteler, und gleich gibt es auch eine Änderung – es wird nämlich ein Dreiteiler.
Die Gestaltung zu druckstdu.de gab es ja bereits im Teil 1 und heute möchte ich auf die Gestaltung mit Fujidirekt eingehen. Was fehlt ? Genau, eine Zusammenfassung und Bewertung der beiden Bücher und diese hebe ich mir für Teil 3 auf, immerhin müssen die beiden Bücher erst noch ankommen.

Aber nun zum Thema, unser Hochzeits – Fotobuch mit Fujidirekt, wie auch zuvor wählten wir als Typ ein Hardcover in 20×20 cm mit 24 Seiten, bei Fujidirekt ist es das Fotobuch brilliant.
Die Gestaltung erfolgt bei Fujidirekt natürlich auch über die hauseigene Software, welche im Laufe der Arbeit aber deutliche Unterschiede zur genutzten Software von druckstdu.de zeigte.
Zunächst aber ist der Ablauf aber sehr ähnlich, die Software wird installiert und nach dem Start erscheint ein Assistent, der einen auf dem Weg bis in die eigentliche Gestaltung begleitet.
Einmal in der Gestaltung angekommen beginnen dann auch schon die Unterschiede, die Oberfläche ist auf den ersten Blick komplexer und verspricht mehr Möglichkeiten, so sind z.B. verschiedene Hintergründe und Effekte auswählbar. Auch die Bearbeitung der einzelnen Bilder hat mehr Funktionen, was meiner Meinung nach aber den Einsatz von Capture NX bzw. Photoshop nicht ersetzt.
Positiv viel mir die Möglichkeit auf, die automatische Bildverbesserung deaktivieren zu können, eine solche Funktion hatte ich bei druckstdu.de leider nicht gesehen.
All die erweiterten Möglichkeiten haben aber auch ihren Preis, die Software benötigt im Vergleich mehr Ressourcen und reagiert etwas langsamer, wenn auch alles im erträglichen Rahmen.

Nun folgt die eigentliche Aufgabe, das Fotobuch kreativ zu gestalten. Hier benötigt man durch die komplexere Oberfläche einen kurzen Moment mehr um sich in der Software zurecht zu finden, die Gestaltung verläuft dann aber wie gehabt reibungslos, sofern man auch kreativ ist 🙂
Positiv sei anzumerken, dass man auf der linken Seite in Tabs unterteilt stets Zugriff auf diverse Effekte, Hintergründe und die eigenen Bilder hat, welche mittels Doppelklick bzw. Drag & Drop schnell und einfach genutzt werden können.

Einmal am Ziel angekommen geht es weiter mit der Bestellung, die nach Eingabe der persönlichen Daten einfach abläuft. Die Software packt im Anschluß alles zusammen und lädt das erstellte Fotobuch direkt auf den Server bei Fujidirekt hoch.
Kurz darauf folgt eine Bestätigungs – eMail und es heisst warten auf den Postboten.

So eine kurze Anmerkung, das Buch von druckstdu.de ist bereits angekommen und Fujidirekt hat mir auch schon die Versandinformation geschickt. Es wird also bald Teil 3 mit dem Vergleich und der Bewertung geben.

Wie immer gilt, bei Fragen oder Wünschen einfach eine eMail …

Fotobuch mit druckstdu.de

Heute möchte ich einen Zweiteiler starten, und zwar geht es dabei um das Thema Fotobücher.

Speziell zur Weihnachtszeit werden ja oft und gerne Fotobücher verganger Partys, Hochzeiten oder Urlaubserlebnissen verschenkt.
Diese Idee ging natürlich auch nicht spurlos an uns vorbei, so dass wir zu Weihnachten zwei Fotobücher verschenken wollen. Als Thema für die Fotobücher dient die Hochzeit im August meines Schwagers, welche ich als Fotograf begeliten durfte, demnach gehen die Fotobücher natürlich an das Brautpaar und die Brauteltern.
Liebes Brautpaar, liebe Brauteltern, solltet Ihr diesen Artikel gerade lesen, so seit dennoch bitte überascht wenn die Bücher zu Weihnachten überreicht werden. 🙂

Nun aber zur Umsetzung, das Thema ist wie gesagt die Hochzeit, es stehen rund 200 überarbeitete Fotos zur Verfügung und das Zielformat soll ein Hardcover im quadratischen Format sein.
Durch einen glücklichen Zufall hatte ich vor kurzem Kontakt zu druckstdu.de und Fujidirekt.de, da lag es natürlich nahe je ein Buch bei einem Anbieter zu bestellen und hier über meine Erfahrungen zu berichten.

Der erste Teilnehmer dieses Zweiteilers ist druckstdu.de, hier haben wir gestern Abend das Fotobuch für das Brautpaar bestellt. Wie zuvor erwähnt ist es ein Hardcover „Premium Cube“ mit 24 Seiten.
Die Gestaltung läuft üblicherweise über die hauseigene Software, welche im Vorfeld herunter geladen und installiert wird. Zusätzlich bietet drucksdu.de weitere Designvorlagen nach Anlass sortiert auf Ihrer WebSite, welche nach dem Download einfach installiert werden können.
Im Anschluß geht es an die Auswahl des gewünschten Buches und die Auswahl der genutzten Bilder. Der Ablauf ist dank eines Assistenten sehr einfach und intuitiv, es bedarf also keinem Studium von endlosen Hilfeseiten oder Handbüchern.

Nun kommt aber der eigentlich schwierige Part, und es musste ja etwas schwieriges kommen, man muss nun auf Kommando kreativ sein und das Buch mit den Fotos, evtl. einzelnen Cliparts und ein wenig Text gestalten. Dazu beendet sich der Assistent und man gelangt in den sog. Gestaltungsmodus.
Hierbei sei zu beachten, dass die Fotos natürlich mit der Software bis zu einem bestimmten Grad bearbeitet werden können, allerdings ist bei Größe, Helligkeit und Kontrast bereits Schluß. Daher kam Capture NX2 bzw. Photoshop zum Einsatz um die Fotos auf die finale Größe zu rechnen und Effekte wie Vignetierungen zu ermöglichen.

Wenn alle Ideen umgesetzt und auch alle Einwände evtl. beteiligter Personen verarbeitet wurden geht es weiter zum Bestellvorgang, hier gibt es keine sonderlichen Überaschungen, wenn mich auch die zusätzliche Gebühr für eine schriftliche Rechnung gewundert hat.
Man gelangt nochmal in die Vorschau um ein letztes mal die eigene Gestaltung zu prüfen, gibt seine Daten ein und schickt die Bestellung ab. Es gibt 2 Möglichkeiten die Daten zur Verfügung zu stellen, entweder man lädt diese gleich auf den Server von drucksdu.de hoch oder brennt eine CD um diese per Post zu verschicken; in unserem Fall nutzen wir den Upload, das Datenvolumen mit ~20 MB war auch überschaubar und schnell hochgeladen.

Die Bestätigung über die Bestellung kam gleich nach erfolgreichem Upload, so daß wir uns nun darauf konzentrieren diese Woche das zweite Fotobuch für die Brauteltern zu erstellen, sobald das fertige Fotobuch geliefert wird, gibt es hier natürlich Bilder und eine kurze Beurteilung.

Abschließend noch eine Bitte, da dieser „Vergleich“ der erste seiner Art für mich ist, würde ich gerne wissen ob Euch noch weitere Aspekte bei diesem Vergleich interessieren, sollte ich also ein wichtiges Thema vergessen haben, schickt mir einfach eine eMail.

Mein Kameragurt – ein Sun Sniper

Wie Ihr eventuell über Twitter schon mitbekommen habt, war ich letzte Woche spontan und habe mir nach langem Hin und Her den Sun Sniper Kameragurt bestellt.
Wieso ? Das würde ich gerne etwas näher erläutern. Mein eigentlicher Grund war, dass ich bei Fotowalks die Kamera nicht ständig in der Hand halten möchte und das Umhängen über eine Schulter mir nicht sicher genug ist.
Welcher Gurt es nun wird hatte ich in den letzten Wochen intensivst mit mir selbst diskutiert, man schaute mich schon komisch an. Nachdem meine Frau das Thema nun auch nicht mehr hören konnte, musste ich mich endlich entscheiden.
Zur Auswahl standen für mich 3 Systeme,

Am R – Strap reizte mich die kleine Tasche im Schulterpolster, speziell für die eine oder andere Speicherkate oder ähnliches, allerdings hab ich nun wirklich genug Taschen und Fächer, wieso sollte ich also meine perfekt abgestimmten Hosentaschen nicht weiter benutzen.
Der Sun Sniper begeisterte mich besonders mit dem sog. Schock-Absorber, hier war das Extrafach dann auch egal, wenn es darum geht der Kamera etwas mehr Schutz zu bieten.
Beim Spider Holster reizte mich die eigentlich Umsetzung, zumal ich bei den beiden Gurten die Jacke ausziehen muss um diese anzulegen, und der SpiderHolster ja einfach nur um die Hüfte getragen wird.
Allerdings muss ich zugeben, sah mir die Spider Holster Lösung doch zu sehr nach Cowboy aus, so daß ich dann wieder beim Sun Sniper gelandet bin.

Der Sun Sniper selbst ist für meinen Geschmack gut verarbeitet und die Haken bis zur Kamera machen einen stabilen Eindruck. Das Einstellen der Länge bedarf nun auch keinem Studium, so daß nach kurzer Einstellung der Gurt einsatzbereit war.
Für dieses Wochenende stand dann natürlich auch der erste Einsatz bevor, nichts extremes, aber ein Sonntagsspaziergang durch die Gevelsberger Wildniss mit Option auf ein paar Herbstportraits standen auf dem Plan.
Den Gurt trug ich unauffällig unter der Jacke, die Kamera hing damit knapp unterhalb dieser in Höhe meiner Hand, wo ich immer sicherstellen konnte, dass noch alles da war. Das Gewicht verteilt sich wirklich besser durch den diagonalen Gurt, aber was mir wirklich gefällt, ich hatte die Hände frei wenn ich es brauchte.
So konnte ich heute z.B. ohne viel Aufwand den Blitz einstellen und die Kamera dabei locker hängen lassen, den Blitz in einer Asthöhle positionieren und die Kamera hing immer noch lässig an meiner Seite. Gut, auf diese Weise hatte das Model weniger zu tun, aber irgendetwas ist ja immer 🙂

Alles zusammen kann ich nur sagen, die Entscheidung für den Sun Sniper war definitiv kein Fehler und auch wenn der Preis selbstbewusst ist, so war es dennoch eine gute Investition.

Herbstleuchten im Maxipark

Wie in meinem letzten Beitrag schon angedroht hier ein Review unserer Fototour in den Maxipark am vergangenem Sonntag.
Die Herbstferien werden in Hamm genutzt um im Maxipark das sog. Herbstleuchten zu veranstalten, das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen um dem Stativ endlich einen Existenzgrund zu geben.

Der Park wird auf einem 2 km langen Rundweg mit bunten und z.T. auch bewegten Lichtern entsprechend in Szene gesetzt, stellenweise gibt es dazu auch etwas Sound a la Herzklopfen oder ruhige Melodien.
Zum Thema Fußgänger war es wie vorab schon vermutet, man musste sich natürlich entsprechend arrangieren bzw. zeitweise unter Lebensgefahr aus dem Busch springen um das entstehende Foto zu retten.

Abschließend noch einen Tipp, eine Taschenlampe ist nicht schlecht wenn es draussen sehr dunkel ist und das aus 2 Gründen. Als erstes hätte ich mir damit wohl meine Begegnung mit dem Brennesselfeld ersparen können und zum anderen kann man mit einer starken Taschenlampe bei Langzeitbelichtungen schön mit dem Licht malen, z.B. den in der Dunkelheit verborgenen Weg ein wenig aufhellen.

Hier nun unsere Bilder, es sind mehr als erwartet …

Der Halm

Der Pfad

Strahlung

Der Pfad - V2

Die Figur und der Baum

Ein Paar

Einzelgaengerspiegel

Gegenueber

Gruenblau

Das Untier

Das Ufer - V3

Blaue Nacht

Bbunter Spiegel

Das Ufer

Das Ufer - V2

Linktipp – Strobist 101

Es gibt mal wieder einen Liktipp am heutigen Montag, diesmal geht es um die Blitzfotografie genauer gesagt um das bekannte 101 zur Blitzfotografie a la Strobist.
Vergangenen Freitag wurde auf Strobist die Veröffentlichung des Strobist 101 auf deutsch und polnisch bekannt gegeben.
Das PDF Dokument könnt Ihr hier herunter laden.

Übrigens eine kurze Anmerkung, am gestrigen Sonntag ging es für uns, begleitet von unserer Foto Fetischistin, nach Hamm in den Maxipark, dort findet derzeit das sog. Herbsleuchten statt, einen Bericht inklusive Fotos wird es natürlich noch diese Woche geben, sobald alles gesichtet ist.

Ein kleine Serie – Tropfen bei Nacht + Making Of

Nachdem es heute durchweg ein eher regnerischer Tag war gab es viel Zeit auch jenseits meiner sonst favorisierten Bereiche zu experimentieren. Durch den Regen inspiriert und mit Grundlagen durch das Video von Gavon Hoey fing ich einfach mal an.

Der Aufbau an sich schien recht einfach und war es im Endeffekt auch, ein altes Stativ auf den Tisch gestellt und einen mit Wasser gefüllten Gefrierbeutel oben befestigt.
Bei der Auswahl eines geeigneten Gefäßes für die Tropfen wurde es dann schon etwas schwieriger. Meine erste Wahl, eine alte blaue Pfanne erwies sich gleich als ungeeignet, der Bildausschnitt fiehl damit nur sehr klein aus und man sah deutlich, dass die Pfanne schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Meine nächste Wahl, eine silberne Rührschüssel, spiegelte schlicht zu viel. Anschließend versuchte ich es mit einer weißen Auflaufform, hier gab es schon deutlich bessere Resultate, doch durch den hohen Rand gefiehl mir die Perspektive nicht, so schräg von oben fand ich einfach zu gewöhnlich.
Meine letzte Wahl war dann auch die beste für heute, ein graues Backblech. Hier konnte ich mit der Kamera schön weit hinunter und durch die Größe des Backblechs bekam ich auch genügen Raum für die Fotos.

Bei der Belichtung wollte ich das ganze ein wenig interresant machen, allerdings ist dies nicht einfach mit nur einem Blitz. Nachdem ich also einen zwiten Blitz auf meine Wunschliste geschrieben hatte, nahm ich mir ein Dauerlicht mit Schirm. Dieses stellte ich links neben meinen Aufbau und positionierte das Blitzgerät, welches ich mittels Funk auslöste, rechts hin.
Hinter das Backblech stellte ich zwei blaue Tüten von Esprit, welche eine schöne Musterung hatten – hier ein Bild von meinem Tropfenaufbau.

Der Tropfenaufbau

Übrigens, auf dem Foto ist das Blitzgerät zwar noch links vom Backblech, es wanderte aber kurz danach rüber auf die rechte Seite, versprochen 🙂

Alles was dem Aufbau noch fehlte waren nun die Tropfen, also vorsichtig ein kleines Loch mit dem Messer in den Beutel gemacht und mit einem mal war ich Nass ;( Ja richtig, das Wort hier lautet ‚VORSICHTIG‘ 😉 Also ein möglichst kleines Loch in den Beutel machen, dann klappts auch mit den Tropfen.

Nachdem also alles aufgebaut war, stellte ich die Kamera auf 1/250 Sek und Blende 8, fokussierte manuell auf eine Messerspitze genau an der Stelle wo der Tropfen immer ins Backbleck fiehl und fing an Bilder zu machen.
Ein wenig Übrung braucht man schon, um die wirklich schönen Momente zu erwischen, natürlich ist hier eine schnelle Serie unbezahlbar und man hat eine wesentlich größere Chance einen guten Moment zu treffen.

Aber nun ein paar Aufnahmen die heute dabei entstanden sind,

Die Tropfenkrone
Die Tropfenkrone

Der Tropfen im Nachtleben
tropfen_nachtleben

Ein Tropfen und ein Wunsch
Ein Tropfen ein Wunsch

Ein Tropfen zur blauen Stunde
Ein Tropfen bei Nacht

Ein Tropfen in Grün
Ein Tropfen in Grün

Wie an den letzten Bilder ersichtlich habe ich im Laufe meiner Versuche mit anderen Hintegründen gespielt, hier hat sich der Bastelschrank meiner Frau quasie angeboten 🙂 Farbige Pappe im Hintergrund und farbige Folien vor das Blitz, schon verändert man die Stimmung der Fotos ganz extrem und man sieht auch nichts mehr vom grauen Backblech.

Mal sehen ob ich das ganze nochmal versuche, evtl. mit anderen Flüssigkeiten wie Milch und einem zweiten Blitz.

Linktipp – Kostenlose eBooks rund um die Fotografie

Das Wochenende ist zwar noch in weiter Ferne, aber dennoch wollte ich einen Linktipp loswerden. Über Twitter habe ich heute eine Entdeckung gemacht, und zwar eine kleine Zusammenstellung kostenloser eBooks rund um das Thema Fotografie.
Auch wenn es unzählige Ratgeber bereits gibt, das ganze an einem Ort gesammelt und gar im PDF Format ist doch immer wieder ein schöner Start, sei es am Abend zuhause oder in einem ruhigen Moment im Büro 😉