fotograf witten fotokurse

Test – Foto auf Holz drucken

Es heißt ja immer ein Foto wirke erst dann so richtig, wenn man es druckt. Genau dies habe ich mir schon oft gesagt und Bilder für Wand, Portfolio oder andere Gelegenheiten zu Papier, Leinwand oder Alu Dibond gebracht.
Jetzt habe ich mal etwas neues probiert. Ich habe ein Foto auf Holz drucken lassen.
 
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Feuerwerk fotografieren

Feuerwerk – wie ich es fotografiere

[dropcap text=“asp“] Weihnachten ist vorbei und die nächste große Feier steht an, Silvester. Lust, dieses Jahr das Feuerwerk zu fotografieren ? Vielleicht sogar mit neuer Kamera oder Objektiv ?

Letzte Woche habe ich erzählt, wie ich auf Feiern stimmungsvolle Bilder ohne Schlagschatten mache, daher möchte ich heute mal einen kleinen Einblick geben, wie ich, wenn es jemand schafft mich in die Kälte zu locken, Feuerwerk fotografiere.

Was braucht man um Feuerwerk zu fotografieren ?

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fotograf witten

Bilder mit Stimmung und ohne Schlagschatten

[dropcap text=“asp“] Heute ist Weihnachten, heute leuchten die Augen von groß & klein, Familie & Freunde sitzen bei Kerzenlicht gemütlich zusammen und geniessen den Abend. Da ist doch klar, dass wir zur Kamera greifen um genau diese Momente festzuhalten. Doch leider zerstört der Automatik Modus häufig die Stimmung, blitzt sie einfach davon. Kerzen leuchten nicht mehr und harte Schlagschatten zerstören den Rest des Bildes.

Dabei sind stimmungsvolle Bilder gar nicht so schwer, auch benötige ich kein Vollformat Rausch Monster a la Nikon D810 oder Canon 5D Mark III.

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Ist Adobe RGB besser als sRGB ?

Farbräume & Farbmanagement von Sam Jost, meine Meinung

Es  trifft jeden von uns einmal, die Kamera ist neu und im Menu muss eingestellt werden welches Farbprofil genutzt werden soll. Später bekommt man von anderen das Feedback, die Bilder hätten einen Farbstich, obwohl bei Euch alles korrekt aussieht.

Spätestens jetzt fragt man Dr. Google oder liest das Kamerahandbuch auf der Suche nach mehr Informationen. Doch meist, so ging es mir damals, findet man deutlich mehr Erklärungen und Empfehlungen als man eigentlich lesen kann. Dabei will man doch nur wissen, was zum Teufel in der Kamera oder in Lightroom eingestellt werden soll.

Als ich vor ein paar Tagen mit Sam Jost über sein Buch Farbräume & Farbmanagement – Wo Adobe RGB besser ist als sRGB sprach, hatte ich genau diese Erfahrungen im Hinterkopf

Wenige Tage später fand ich das Buch im Briefkasten und war extrem erstaunt, hatte ich bei diesem Thema doch einen dicken Schinken erwartet, 400 Seiten stark und 12 kg schwer, so lagen nur knapp 80 Seiten in meinen Händen und ich wurde neugierig. Ein so komplexes Thema auf so wenig Seiten ?
Der Nachmittag darauf war dahin und das Buch war gelesen, denn Sam versteht es zu schreiben. Er konzentriert sich auf die wichtigsten Punkte und vermittelt sein Wissen ohne zu langweilen, ja richtig, auch bei diesem doch trockenem Thema kam keine Langeweile auf !

Der Inhalt

 

Farbräume & Farbmodelle, was zum Teufel ist was ? Ich sag nur soviel, Sam bringt mit nur einem Bleistift Klarheit in das Thema.
Im anschließenden Kapitel geht er direkt in die Vollen, ist Adobe RGB besser als sRGB ? Oder doch ProPhotoRGB ? Sam bleibt bei seinem Stil und erläutert das Thema einfach und verständlich, verdeutlicht er das Thema doch passend an verschiedenen Farb – Workflows.
Natürlich folgen in den weiteren Kapiteln das Kalibrieren von Monitor & Drucker, die Softproof Funktionen von Lightroom & Photoshop und jede Menge hilfreiche Tipps aus seiner eigenen Praxis.

Das Besondere an Sam’s Buch

 

Sam bietet zum Fachwissen auch persönliche Empfehlungen, so z.B. zum Thema Monitorhelligkeit oder dem Weisspunkt, überall im Buch. Fast übersehbar weit hinten im Buch erwähnt Sam eine eigene Initiative bzgl. Druckdienstleister, so sammelt er Informationen zusammen wie Druckdienstleister mit den verschiedenen Farbräumen umgehen. Hier ist Sam auf Euch, die Community, angewiesen. Also meldet Euch bei Sam, diese Aufstellung hilft jedem von uns, der bei seinen Prints hohe Qualität möchte !

Mein Fazit

Merkt man es ? Ich habe lange auf so ein Buch gewartet ! Eigentlich sollte ich Sam böse sein, hat er mich doch so lange warten lassen, mir meine Infos mühsam in Foren & Blogs suchen lassen 😉
Meiner Meinung nach ist es Pflichtlektüre für jeden Fotografen egal ob Hobby oder professionell. Kaum einer will wohl gleich seinen Master an der örtlichen Uni zu diesem Thema machen und doch ist es so wichtig. Mit seinem Titel Farbräume & Farbmanagement – Wo Adobe RGB besser ist als sRGB habe ich nun endlich eine passende Empfehlung in meinen Workshops, wird das Thema schließlich fast immer angesprochen.

Fotoshooting Werft Heiligenhafen

Mit dem Jinbei FL-II Porty und Ringblitz nach Heiligenhafen

Heiligenhafen, ja schon wieder, und auch dieses mal war Daniel Wocinski mit dabei, besser gesagt, war er wieder der Grund. Wir haben uns also wieder ein paar Tage an die Ostsee verdrückt. Natürtlich nicht um Urlaub zu machen, OK ein wenig, aber in erster Linie ging es um etliche lang überlegte onLocation Ideen.

Was bei Abfahrt noch nicht feststand, eine Location lag in der Werft von Heiligenhafen, diese entdeckten wir am ersten Tag und nach einem kurzen Schnack mit dem Chef stand fest, hier findet am Freitag ein weiteres Shooting statt !

Doch geht es mir heute gar nicht so sehr um unsere Tour nach Heiligenhafen, hierzu folgen noch Fotos & Videos, sondern vielmehr um ein spezielles Shooting, dem Werft Shooting mit dem Ringblitz. Daniel hatte sich kurz vorher noch den Ringblitz für seinen Jinbei FL-II 500 bestellt und da stand ein Ringblitz Shooting natürlich ganz oben auf der Liste.

Das Ringblitz Shooting

Zeitpunkt & Perspektive standen fest, der Blick sollte aufs Hafenbecken hinaus gehen. Damit waren wir gezwungen mit der Sonne zu fotografieren, was zur Mittagszeit keine leichte Aufgabe war, zumindest für den Blitz. Die Sonne stand perfekt ungünstig und erzeugte natürlich harte Schatten wo sie niemand haben wollte. Hier kam nun der Ringblitz, mit entspfechend Leistung, waren die Schatten eliminiert und ein genialer Look entstand.

Der Hintergrund bot mit seinem blauen Himmel und einem Boot auf der Seite einen klasse Anblick, da störte es dann auch niemanden, dass Janin für das Foto ins Hafenbecken durfte, OK fast niemanden 😉

Da ich bei diesem Shooting fürs MakingOf zuständig war, nahm ich meine Aufgabe natürlich ernst und genoss eine kühle Brise auf einer Mauer zwischen Schiffsschrauben und dem Hafenbecken. Ein wirklich toller Anblick andere arbeiten zu sehen 😉

Zurück zum Foto, Janin war etwa 3m von Daniel entfernt, der Jinbei FL-II 500 stand zu Beginn auf etwa 300 Ws, so ausbalanciert, dass Janin eine deutliche Aufhellung erhielt und die Schatten von der Sonne weg waren. Die Belichtungszeit lag bei der Blitzsynchronzeit von 1/200 Sek. und Daniel arbeitete bei Blende 14, immerhin war die Sonne extrem stark um diese Zeit.

Mit und ohne Blitz

Hier mal ein kleiner Vergleich mit & ohne Ringblitz, man sieht deutlich die Aufhellung, die fast schwarzen Augen, die dunklen Schatten unterm Kinn, der Jinbei hat hier gezeigt, was er leisten kann. Noch dazu finde ich diesen Look extrem stark !

Fazit ?

Hier noch schnell das finale Bild, ich finde es war eine wirklich gute Idee mit der Werft als Location, ein starkes Bild ! An dieser Stelle auch ein besonderer Dank an die Werft in Heiligenhafen, es war wirklich super ! Der Porty von Jinbei hat auch gezeigt, was er kann und mit dem günstigen Ringblitz ermöglicht er Aufnahmen, die bisher aus Budget Gründen nie oder kaum gemacht wurden. Klasse !

 

 

Moire Effekt Fotografie

Der Moiré Effekt, der Teufel steckt im Detail

Heute schreibe ich mal nicht selbst, sondern lasse schreiben 😉 Die gute Klara Siebert von Pixopolis war so nett und hat mal den sog. Moiré Effekt, den jeder von uns mit Sicherheit schon auf Onkel Heinz seinem Hemd gesehen hat, beschrieben. Aber was ist das überhaupt und was mache ich um ihn zu vermeiden ? Mit diesem Thema hat sich Klara auseinander gesetzt und mir die folgende Erklärung geschickt, zugegeben, die Erklärung ist ein wenig technisch, doch verdeutlicht sie auch was hinter dem Moire Effekt steht und hilft im Foto Alltag.

Aber nun genug, jetzt los mit Klara’s Beitrag 😉

Sind im Digitalbild Farbinformationen oder Strukturen enthalten, die im ursprünglichen Motiv nicht existierten, ist dies oftmals auf den sogenannten Moiré-Effekt zurückzuführen. In der digitalen Fotografie können genau genommen zwei Phänomene dem Moiré-Effekt untergeordnet werden:
das sogenannte Farbmoiré, das sich infolge einer Falschberechnung bei der Farbinterpolation zeigt, und das Luminanzmoiré, das durch eine Überlagerung der Motiv- und Sensorstruktur entsteht (klassischer, bereits aus dem Offsetdruck bekannter Moiré-Effekt).

Gängige, in Digitalkameras verbaute Sensoren bestehen aus einer Vielzahl von Photosites, die jeweils einem Bildelement resp. einem „Pixel“ entsprechen. Diese lichtempfindlichen Sensorelemente sind mit Ausnahme der X3-Technologie farbenblind und zeichnen lediglich die auf ihre Oberfläche einfallende Lichtintensität auf. Um statt eines Graustufenbildes ein Farbbild zu erhalten, sind über den Sensoren Farbfilter wie der verbreitete Bayer-Mosaik-Farbfilter aufgebracht. Solche RGB-Filter segmentieren die Bildinformation in rote, grüne und blaue Pixel, wobei jedes Sensorelement lediglich einen Farbwert aufzeichnet. Damit im späteren Bild die vollständige Farbinformation erfasst wird, verwenden Digitalkameras Rohbildkonvertierungs-Algorithmen, die die fehlenden Farbinformationen anhand der benachbarten Pixel berechnen (Interpolation). Hierbei wird davon ausgegangen, dass die angrenzenden Pixel gleichartige Farbinformationen enthalten. Dies kann allerdings bei kontrastreichen Strukturen zu Fehlern führen, denn in diesen Fällen ist die dem Algorithmus zugrundeliegende Vorbedingung nicht erfüllt und der Algorithmus verursacht eine falsche Farbdarstellung. Übergänge von Schwarz nach Weiß mit farbigen Kanten (Siemensstern) stellen klassische Beispiele für derartige Falschberechnungen dar.

Luminanzmoirés sind hingegen auf die Abstände zwischen den einzelnen Pixeln auf dem Filter, die sich technisch bedingt nicht nahtlos aneinanderreihen und von lichtunempfindlichen Bereichen umgeben sind, zurückzuführen. Analog zum Offsetdruck, bei welchem bei ungünstiger Rasterwinkelung Moirés entstehen, kann das Raster aus blinden Gängen auf dem Sensor bei einer Überlagerung von Objekt- und Sensorstruktur (Interferenz) zu falschen „Punkthaufen“ und somit zu unerwünschten Strukturen führen.

Da der Moiré – Effekt ein physikalisches Phänomen darstellt, tritt dieser grundsätzlich bei jeder Digitalkamera auf. Die wenigen Möglichkeiten zur Vermeidung bzw. Reduzierung des Effekts korrelieren in aller Regel mit einem Qualitätsverlust. Prinzipiell sollte verhindert werden, dass den Moiré-Effekt auslösende Strukturen auf den Bildsensor übertragen werden. Dies kann unter anderem durch eine Modifikation der Brenn- oder Gegenstandsweite, eine Veränderung des Aufnahmewinkels oder den Einsatz von Kameras mit abweichender Auflösung oder anderer Sensorgröße erreicht werden. Einige Kameras sind zudem mit Tiefpasskantenfiltern (Antialiasing-Filter) ausgestattet, die den Moiré-Effekt während der Aufnahme reduzieren.

Bei Luminanzmoirés sind alle drei Farbkanäle betroffen, so dass eine saubere Nachbearbeitung lediglich von Hand möglich ist und mit einem entsprechend hohen Zeitaufwand einhergeht. Dagegen sind bei Farbmoirés zumeist lediglich die Rot- und Blaukanäle betroffen und können vergleichsweise problemlos mit gängigen Bildbearbeitungsprogrammen (u.a. Photoshop, Gimp) retuschiert werden.

Ich hoffe Euch hat die Erklärung ebenfalls geholfen, und der Moire Effekt ist nicht mehr so ‚magisch‘ wie er eins mal war.

In den kommenden Wochen werdet Ihr endlich, gutes braucht eben seine Zeit ;), das Video LA Shooting sehen können, die Bilder sind schon länger fertig, jetzt auch das Video !