Rezension – Beruf Fotograf von Jens Brüggemann

Gut 3 Wochen ist es nun her, da erhielt ich ein Paket mit sehr interessantem Inhalt, es war das neue Buch ‚Beruf Fotograf‚ von Jens Brüggemann, erschienen in der Edition ProfiFOTO beim mitp Verlag.
 
Das Thema zum richtigen Einstieg und der Entwicklung des eigenen Business interessiert mich schon eine ganze Weile, denn wie einzelne von Euch bereits über Twitter & Facebook mitbekommen haben, ist es mir seit Anfang diesen Jahres ernst. Unter ASP Fotografie biete ich meine fotografischen Dienste im Bereich Portrait & Werbung auch unter dem kommerziellen Aspekt an; im Mai kam dann das eigene Studio noch dazu und jetzt heisst es, Kundenpflege, Aquise & Marketing.
 
Zurück zu Jens Brüggemann und seinem Buch, bereits nach den ersten 20 Seiten schafft er es einen sehr sympathischen Eindruck zu machen und räumt dabei auch gleich zu Beginn mit den typischen Fotografen Klischees auf, und wie das mit Klischees so ist, sind nicht immer alle falsch.
So lag ich entspannt bei einem Cappuccino auf der Couch und las also dieses Kapitel in dem es u.a. heisst, Fotografen hätten nur schwarze Klamotten. Fast hätte ich gesagt ‚Ach was nen Unsinn …‚, doch eine Millisekunde bevor ich es aussprechen konnte, bemerkte ich mein ausgesprochenes Lieblingshemd, natürlich schwarz, zu tragen und dachte mir nur leise *Ups* 😉
 
Das Buch ‚Beruf Fotograf‘ ist sehr schön gegliedert und führt den Leser von den sog. Soft Skills, wie z.B. die persönliche Eignung zum Fotografen, über die Möglichkeiten in das Berufsfeld hineinzukommen weiter zu den harten Fakten, wie z.B. Einkaufsberatung für die Studioblitzanlage, Datensicherung & IT, den notwendigen Behördengänge weiter zu den Themen Recht & Auftragsabwicklung und schließt das Buch mit Berichten diverser Berufsfotografen über das Leben als Fotograf ab, für mich persönlich fast das beste Kapitel im Buch.
Jens Brüggemann geht hierbei sehr detailliert vor und gibt dem Leser stets das Gefühl gut beraten zu sein, seine Ratschläge unterstützt er mit persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen, die an vielen Punkten die Themen erst so richtig schön rund machen.
 
Doch fehlt mir auch etwas in seinem Buch, so schreibt Jens Brüggemann ausführlich worauf man beim Kauf einer Studioblitzanlage achten soll ohne einen technischen Aspekt zu vergessen, doch leider schreibt er nichts über die Auswahl der dazugehörigen Lichtformer. Aus eigener Erfahrung in diesem Jahr, muss ich sagen, hatte ich mich schnell für, die für mich richtige, Studioblitzanlage entscheiden können, habe aber sehr lange über die notwendigen Lichtformer nachgedacht, ehe ich diese bestellen konnte.
 
Das letzte Kapitel, bzw. gar Anhang A genannt, ist mein Favorit. Hier berichten eine Vielzahl von Berufsfotografen, darunter auch ‚Schwergewichte‘ wie z.B. Calvin Hollywood, über Ihre Schwerpunkte und Erfahrungen.
Es ist für mich immer wieder interessant über den Alltag anderer Fotografen zu lesen, gar inspirierend. Daher habe ich diesen Teil des Buches auch gleich 2 mal verschlungen. In den darauf folgenden Anhängen, es geht bis F, werden viele nützliche Informationen geboten, so sind weiterführende Links immer interessant zu besuchen, oder auch die Liste privater Fotoschulen in Deutschland.
 
Mein persönliches Fazit, ein sehr interessantes und nützliches Buch für jeden der ernsthaft darüber nachdenkt oder den Schritt bereits gemacht hat beruflich in die Fotografie einzusteigen, sei es nun Voll- oder Nebenberuflich. Aus diesem Grund gebe ich auch gerne 4 von 5 Sternen mit einer eindeutigen Empfehlung !
 
Blogg dein BuchZum Ende möchte ich mich noch bei Bloog dein Buch bedanken, die mir diese Rezension ermöglicht haben ! Danke Euch !

Lichtsetup 02 – Der große Softie mit der harten Schale


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OK, nicht ganz passend der Titel meines heutigen Lichtsetups aber die Richtung stimmt 🙂
Diesmal möchte ich Euch eine Abwandlung von meinem Evergreen vorstellen. Der große Softie ist im Prinzip sehr vielseitig, zur Verwendung kam er bereits bei Kindern, Paaren, kleineren Gruppen und gar einem Fashion Shooting.
Das mir wichtige Merkmal vom großen Softie ist die gleichmäßige und extrem weiche Ausleuchtung der Person bzw. Personen und gleichzeitig separieren die Striplights von schräg hinten deutlich.
Erst vor kurzem hab ich den großen Softie für ein junges Elternpaar samt Kleinkind genutzt, denn unabhängig von seinen lichttechnischen Merkmalen bot mir der große Softie einen entschiedenen Vorteil anderen Lichtsetups gegenüber, ich erhielt einen sehr großen Bereich, wo das Licht passte.
Daher konnte der kleine Justus fast frei auf der Bühne herum krabbeln, was der ganzen Situation sehr half und mir ermöglichte ein natürliches Kind zu fotografieren.
Als Besonderheit sei bei diesem Lichtsetup gesagt, dass die Striplights sehr weit in Richtung Fotograf gerichtet sind, weswegen ich die Wabeneinsätze genutzt habe um Streulicht zu verhindern, wenn das noch nicht ausreicht nehmt einfach auf jeder Seite je einen Abschatter zwischen Euch und den Striplights.
 


 
Hier nun ein paar Beispiele aus dem Leben dieses Lichtsetups :