Ein persönliches Projekt – extreme MakeUp

Es war mal wieder soweit, neben Messen und diversen Sedcard Shootings habe ich mich wieder an ein eigenes Projekt gewagt – diesmal wollte ich etwas in Richtung extreme MakeUp experimentieren. Vielleicht nicht ganz so ‚extreme‚ aber auf jeden Fall sollte es bunt und intensiv sein.
CloseUps mit Wirkung, sei es durch die Farbe, das Licht oder das Model selbst.
 
Die Vorbereitungen haben eine ganze Weile gedauert, bedingt durch andere Aktivitäten und der Suche nach Model & Visa. Doch nach etlichen Wochen war es dann soweit, das Studio war für 6 Stunden gebucht, unsere Visa stand voller Begeisterung in der Tür und wir fingen an alles aufzubauen und auszumessen.
 
An dieser Stelle auch nochmal ein großes Danke schön an das Model Carda und unsere Visa von wow-make-up.de !
 
Heute sind nun die ersten Bilder fertig, und ich möchte sie Euch natürlich hier auch zeigen.
 


 

 

 

BLOGnection – Inspiration

Inspiration, das heutige Thema ist auch gleich ein schwer zu erklärendes.
 Inspiration, sie ist zutiefst persönlich und so individuell wie jeder einzelne von uns, trotzdem oder vielleicht gerade deswegen ist sie ständiger Begleiter, wir diskutieren was uns wozu inspiriert hat, zeigen Bilder die uns inspiriert haben und niemand spricht laut aus, wie schwer es manchmal ist diese Eingebung überhaupt zu finden.
Vor einiger Zeit gab es eine Blogparade zu einem ähnlichen Thema, damals, initiiert von Fotoholiker.com, ging es um das persönliche Fotorezept. Mein Fotorezept passt für mich heute ebenfalls sehr gut zur Inspiration, es geht nämlich darum nichts zu erzwingen.
 
Was ich damit meine ? Nichts funktioniert wenn mann es unbedingt und krampfhaft will ! Sei es eine Freundin zu finden, ein gutes Foto zu machen oder Inspiration zu erlangen.
Für mich gibt es nicht schlimmeres als Stress, unter Stress funktioniere ich eher wie eine Maschine, alles nach Schema ‚F‘, aber Inspiration jeglicher Art bleibt dabei weit außen vor, diese erlange ich nur, wenn ich abschalten, die Welt draussen und alle 5 Fünfe grade sein lassen kann. Erst dann kommen Ideen, entstehen eigene Projekte und denke ich auf eine andere Art und Weise.
 
Am Ende möchte ich noch kurz mein Lob an die 3 Blogger vom Grill, David Teichert, Gabor Richter und Sascha Basmer aussprechen, die Idee Blognection finde ich sehr gut, und hoffe auch in Zukunft weitere schöne Themen vorgegeben zu bekommen 😉

Mein Belichtungsmesser der Sekonic L-358 Flash Master

Lange habe ich mir geweigert, doch mit dem Alter und der Erfahrung wird man nicht nur schlauer, sondern entwickelt auch andere Erwartungen an ein Shooting und dessen Ablauf.
Da ich nun nicht mehr unbedingt schlauer werde, das habe ich oft genug versucht, habe ich daher an meinen Erwartungen gegenüber einem Shooting gearbeitet, und nun ist er da, mein eigener Belichtungsmesser – der Sekonic L-358 Flash Master.
 
Wieso ? Weil es einfacher, schneller und vor allem reproduzierbar ist.
Diese 3 Punkte waren für mich zu Anfang nicht sehr wichtig, sicher habe ich es gerne einfach und auch habe ich nicht für jeden Pups 3 Stunden Zeit aber so ein Shooting war für mich immer wieder ein Abenteuer und damit lag bei mir auch der Punkt Reproduzierbarkeit keineswegs im Fokus.
Doch mit den Shootings merkte ich zunehmend, dass, wenn auch lustige, aber langwierige Lichtspielereien bei einem Shooting nicht immer erwünscht sind, besonders wenn Model und Fotograf das erste mal zusammen arbeiten.
Hier sollte der Fotograf möglichst souverän auftreten können und nicht bei zahllosen Testaufnahmen gar hilflos wirken.
Natürlich ist ein Belichtungsmesser jetzt nicht der Garant für souveränes Auftreten, da gehört nun wirklich mehr dazu, aber er hilft.
 
Soviel zur Theorie und meiner Erwartung, gestern dann der erste Praxistest mit meinem Belichtungsmesser, eins vorab es ist ein deutlicher Unterschied zu merken !
 
Die Aufbauphase ging deutlich schneller, Lichtsetup aufgebaut mittels nur wenigen Blitzauslösungen genau und zügig eingemessen, am Ende noch eine Testaufnahme die bestätigte, was der Belichtungsmesser sagte ‚Alles Roger !‘.
Gut, nun war das Licht fertig, was nun ? Entspannung ! Ich konnte mich beruhigt bei einem Kaffee mit Model und Visa unterhalten, wir stimmten uns für das kommende Shooting ab, entschieden das erste Outfit und ich schaute nochmal in meine Roadmap für das Shooting, suchte die passenden Posen aus, sprach mit meinem Fotopartner über das nächste Lichtsetup und alles in allem war die Situation deutlich entspannter.
 
Ein weiterer Punkt brachte mich zu einem eigenen Belichtunbgsmesser, die eingangs genannte Reproduzierung, immer wieder kam in jüngster Vergangenheit die Situation, dass ich mich auf ein kommendes Shooting vorbereitete und überlegte – Wie war nochmal das Lichtsetup vom Shooting XY, oder wie erreiche ich nochmal den Effekt von DVD XY ?
 
Nun, ursprünglich als einzigartiges Abenteuer gesehen, kam ich nie an den Punkt ein Lichtsetup kontrolliert zu wiederholen, da war immer alles anders und dazu noch aufregend, heute fange ich langsam an mir bevorzugte Lichtsetups zu merken. Doch wie zum Teufel soll ich den Look wiederholen ?
Das geht natürlich nur mit Dokumentation und einem Belichtungsmesser 🙂
 
Aus diesen Gründen habe ich mich für einen Belichtungsmesser entschieden und meinem persönliches Fazit nach eine sehr empfehlenswerte Investition !