Sedcard Shooting mit Eva – Eine Studioarbeit zu vielen Themen

In letzter Zeit schon fast regelmäßig, ging es vor 2 Wochen wieder ins Studio – Eva brauchte Aufnahmen für ihre Sedcard und da sagt man natürlich nicht nein 🙂
Wir trafen uns am Sonntag, bei der Abstimmung im Vorfeld hatten wir uns bereits vorab auf die Haupt – Themen der Bilder geeinigt, die wir entsprechend umsetzen wollten. Für das Shooting standen daher folgende Themen auf der Liste,

  • Sport / Wellness
  • Rockig
  • Pferd / Cowgirl
  • Elegant

Weitere Experimente waren diesmal nicht ausgeschlossen, und so brachte Eva eine überaschend große Auswahl, im Studio dachte man schon wir wollten für länger bleiben, an weiteren Outfits mit.
 
Ein weiterer Punkt stand für mich persönlich auf der Liste – das Lichtsetup. Zurück blickend auf unsere vergangenen Shootings fand ich, dass wir beim Thema Licht immer ein wenig mehr Pepp gebrauchen könnten. Ich wollte von diesem langweiligem butterweichen Licht, dass keine Akzente setzt weg und etwas neues probieren. Etwas Pepp einbringen.
 
Nach dem Studium diverser Blogs und Galerien habe ich mich für folgendes Lichtsetup entschieden,

Bei diesem Lichtsetup gefallen mir besonders die Akzente seitlich am Model, dazu etwas farbiges Licht auf dem Hintergrund und der Lichtplan stand fest.
Eine Variation habe ich hier allerdings eingebaut, und zwar habe ich je nach Thema als Hauptlicht eine kleine Octabox oder einen Beauty Dish eingesetzt. Heute muss ich sagen, dass mir das Licht vom Beauty Dish deutlich besser gefallen hat.

Hier nun ein Auszug vom Shooting,
 


 

 

 

 

 

 

Tamron SP AF 17-50mm F/f2.8 XR Di II VC – Ein neues Objektiv im Koffer

Das neue Jahr ist bereits fast 2 Wochen alt und wenn ich einen guten Vorsatz für 2011 habe, dann meine Fotografie weiterzuführen und noch tiefer in die Welt des scheinbar stillstehenden Bildes, das umso mehr Geschichten zu erzählen hat, einzutauchen.
Ach ja, weiterhin zu bloggen stand übrigens auch auf der Liste.
 
Wer von Euch meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich letztes Jahr mit meiner D700 ins Vollformat gewechselt habe, meine D200 ist seitdem der Zweitbody und wird oft als Party – Cam genutzt, sei es kürzlich noch zu Weihnachten oder anderen Zusammenkünften.
Was dabei immer wieder spürbar war, dass ich kein lichtstarkes Allround – Objektiv für die D200 habe, mal abgesehen vom Kaffeebecher, dem Nikkor 18-70mm, der bei der D200 dabei war und alles andere als Lichtstark ist.
 
Es dauerte eine Weile bis ich mich durch das große Angebot an Allround – Objektiven auf dem Markt durchgearbeitet hatte und zum Teil auch aufgrund meiner guten Erfahrung mit dem Tamron 70-200/2.8 bin ich auch diesmal wieder bei Tamron fündig geworden – es wurde das Tamron SP AF 17-50mm F/2.8 XR Di II VC.
Laut diversen Vergleichen und Testberichten soll das neue 17-50 mit Bildstabilisierung gegenüber dem Vorgänger ohne Bildstabilisierung bei Offenblende etwas weicher sein – ein Punkt der mich lange hat zögern lassen, da gerade die Offenblende für mich und den geplanten Verwendungszweck wichtig ist und gerne genutzt wird.
Nachdem ich schlussendlich aber das Objektiv im Laden testen konnte war die Entscheidung gefallen und ich fuhr inklusive neuem Objektiv nach Hause.
 
Das Objektiv macht einen sehr schönen Eindruck, die Haptik ist absolut hochwertig und sowohl Zoom, als auch Fokus lassen sich leichtgängig und ohne Spiel bedienen, doch was hilft das beste Gefühl in der Hand, wenn die Bilder ‚weich‘ sind. Aus diesem Grund gibt es hier ein paar Testaufnahmen bei Blende 2,8 mit 17mm, 35mm und 50mm, jeweils als 100% Crop.
 


 

 

 
Als persönliches Fazit bin ich sehr positiv überrascht, die Schärfe finde ich für die Preisklasse sehr gut und bei der Haptik habe ich nichts zu bemängeln. Was mir nicht gefällt ? Nun – einen wirklichen Kritikpunkt habe ich nicht, sicher der Autofokus ist nicht der schnellste, aber das habe ich auch nicht erwartet. Was jedoch auffällt, die Bildstabilisierung ist zu hören, sobald die Kamera auf das gewünschte Subjekt scharf stellt, kommt ein leichtes surren dazu.
An dieser Stelle muss ich aber auch dazu sagen, das 17-50 ist mein erstes Objektiv mit Bildstabilisierung, von daher habe ich keinen Vergleich und man hört auch nur etwas, wenn alle im Raum ganz leise sind – also kein wirkliches Manko.
 
Alles in allem ein schönes Glas für die D200, so etwas könnte ich auch auf der D700 gebrauchen.

Mit Clonni Mau einen Tag im Studio

Letztes Jahr noch, da trotzten wir dem Winter und trafen uns an einem Sonntag Nachmittag mit Clonni Mau alias Sarah im Studio.
Wir wollten zum Jahresende wieder mal etwas experimentieren, versuchen unsere Sedcards aufzuwerten und gleichzeitig dabei etwas zu lernen. Die Idee ? Wir nahmen uns „junge Fashion“ und „Sinnlichkeit“ als Stichwörter, planten also 2 grundlegende Sets, dazu eine interessante Lichtsetzung und wie immer ein wenig Glück.

Die junge Fashion habe wir gleich zu Beginn teilweise verworfen und aufgrund eines passenden Kleides eher in PinUp umgewandelt, später fanden wir dann noch eine schöne Bluse bei Sarah in der Tasche und haben eine 3. Idee, ’sommerlich, hell und luftig‘, in die Tat umgesetzt.
Nachdem unser Spieltrieb dann wieder in die normalen Bahnen kam, bauten wir das Set um und haben uns an das Sinnliche gemacht, hier nutzen wir leiglich ein Striplight und einen Reflektor.

Hier die Bilder vom Sonntag, zunächst die spontane Idee ’sommerlich, ´hell und luftig‘, gefolgt von der roten Sinnlichkeit.


 

 

 

Für diese Aufnahme habe ich etwas länger benötigt, nicht im Studio sondern später in der Bearbeitung. Die Pose mit den fliegenden Haaren und der Ausdruck sprechen mich an, aber der leider etwas triste Hintergrund hat mich lange beschäftigt … doch was ist ein Fotograf ohne das Internet, ich habe mir Inspiration geholt und mich für diese Bearbeitung entschieden, hoffe ich liege damit richtig.