(Blog-)Parade: Mein bestes Foto 2010

Weihnachten liegt nun hinter uns und wir befinden uns in der unwirklichsten Zeit des Jahres, in der wir auf das Jahr zurück blicken, uns fragen ob wir alles richtig gemacht haben oder atemberaubende Vorhaben wir das kommende Jahr planen.
Genau jetzt finde ich die Idee von Martin auf http://visuellegedanken.de klasse, die Blogparade ‚Euer bestes Foto‘ aus 2009 wieder aufzugreifen.
 
Damals hab ich es verpennt, heute bin ich dabei, und zwar mit folgendem Foto :
 


 
Die Aufnahme ist, wie so oft, ungeplant entstanden, wir trafen uns mit 4 Fotografen(-innen) mit Lucielle im Studio auf ein gemütliches Modelsharing. Es standen sowohl das weiße, als auch das schwarze Studio auf der Liste. So verlief das Shooting eigentlich ganz normal, ich konnte etwas experimentieren, probierte die eine oder andere Idee, zumeist im schwarzen Studio, und als wir langsam zum Ende des Shootings kamen, wollte ich noch mal eben was ganz anderes versuchen, und sagte zu Ihr ‚Schrei mich an !‚ und habe drauf gehalten 🙂
 
Das Ergebnis – für mich das beste Foto, das ich 2010 gemacht habe.

Frohe Weihnachten !

Es ist mal wieder soweit, das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch das Wetter weiß es schon seit Längerem – Weihnachten kommt !
Aus diesem Grund möchte ich Euch heute Frohe Weihnachten wünschen, geniesst die ruhige Zeit, entspannt Euch bei einem Glas Wein und lasst den Stress einfach draussen im Schnee stecken.
 
Das Jahr 2010 war nicht immer einfach, vor kurzem es gab sogar einen schweren Verlust für die gesamte Community, der mich, auch wenn ich sie nicht persönlich kannte, doch sehr schockiert hatte – Foto Chaotin ist unerwartet in sehr jungen Jahren verstorben. An dieser Stelle möchte ich nochmal allen Hinterbliebenen mein tiefstes Mitgefühl aussprechen.
Aber wie das im Leben so ist, es geht immer weiter, selbst in so schweren Momenten wie Anfang November, und da hilft es nur sich an die schönen Momente zu halten und nach Vorne zu blicken.
 
In diesem Sinn, erholt Euch gut und nutzt die Zeit für alles was Ihr Euch vorgenommen habt …. in der kommenden Woche gibt es dann auch wieder einen neuen Blogbeitrag.
 
Euer Alex

Sedcardaufnahmen für Bianka

Nachdem in letzter Zeit mehr die Eventfotografie im Fokus lag und ich auf der einen oder anderen Modenschau fotografieren durfte, ging es nun wieder mal ins Studio – Bianka benötigte neue Bilder für Ihre Sedcard.
Die Idee für die Bilder lag deutlich im Bereich Fashion, auf den Bilder sollte Bianka die verschiedensten Outfits präsentieren, ich wollte versuchen die passende Stimmung für das entsprechende Outfit einzufangen, das Gefühl dazu vermitteln.
Schließlich gehen die Aufnahmen in die Sedcard von Bianka, welche in erster Linie für Events, wie eine Modenschau genutzt wird.

Das eigentliche Licht – Setup war relativ einfach gehalten, ich würde fast sagen etwas langweilig – vorne in ~45° stand eine große Octabox als HA, links gab es für die Kontur ein kleines Striplight und der Hintergrund hatte einen Blitz mit Farbfolie. Bei den letzten Aufnahmen, CloseUps, haben wir dann etwas mehr mit Schatten gearbeitet, und haben frontal von oberhalb einen BeautyDish eingesetzt und dazu noch den Hintergrund durch eine rote Farbfolie angeblitzt.

Hier nun die ausgewählten Bilder vom Shooting …


 

 

 

Modenschau – die Fortsetzung

Fängst Du einmal damit an, machst Du es immer wieder“ – so oder so ähnlich könnte man meinen Ausflug in die fotografische Begleitung einer Modenschau nennen.
Angefangen im Oktober mit dem Dortmunder Herbst ging es im November nach Wuppertal zu La vie mariage, einem Fachgeschäft rund um die Braut- und Abendmode.
Die Veranstaltung fand direkt im Ladenlokal in Wuppertal statt und war sehr gemütlich ausgerichtet, gar ein kleiner Laufsteg wurde eingerichtet und es gab einen DJ samt Lichtorgel, der für Unterhaltung sorgte. Wie sich später heraus stellte, hatte ich später noch etwas intensiver mit dem DJ bzw. seiner Lichtorgel zu tun 🙂
 
Im ganzen konnte ich vor Ort aus meiner Erfahrung vom Dortmunder Herbst profitieren, ich suchte mir einen Platz mit gutem Blick auf den Laufsteg und den Örtlichkeiten entsprechend schönem Hintergrund, hier hatte ich bereits den ersten Kontakt mit dem DJ, da dieser direkt rechts neben dem Laufsteg seine Ausrüstung aufgebaut hatte.
Das Einmessen der Belichtung war allerdings etwas schwieriger, entgegen zum Dortmunder Herbst war der Laufsteg nicht gesondert beleuchtet, so daß ich eine besonders gute Balance zwischen meinem Blitz und den verschiedenen Lichtquellen im Raum erreichten musste, nach etwas experimentieren mit dem Weißabgleich und ein paar Probefotos fand ich aber recht schnell meine favorisierten Einstellungen – Blende 4 bei einer 1/200 Sek und ISO500.
 
Nach einem kurzen Kaffee ging es dann auch bereits los, Claudia betrat die Bühne und kündigte Ihre Mädels an. Die Show bestand aus insg. 80 Kleidern, 40 Brautmoden und 40 Abendkleidern. Zur Überaschung meines rechten Arms gab es keine Pause und ich schaute fast 2 Stunden non-stop durch den Sucher meiner Kamera.
Mit dem ersten Mädel begann nun aber auch die eigentliche Herausforderung, die Lichtorgel vom DJ. Natürlich wurde alles sowohl musikalisch, als auch farbenfroh aus dieser Lichtkanone untermalt, was ich manchmal verteufelte und manchmal auch wieder liebte.
Sobald ich den Bildausschnitt zu weit nach rechts wählte, standen nicht nur Stative, Lampen und das DJ Pult im Bild sondern ich bekam direktes Gegenlicht, was in etlichen Fällen das Bild mehrfach unbrauchbar machte. Blieb ich aber bei meinem bevorzugtem Bildausschnitt und passte eine bestimmte Stelle auf dem Laufsteg ab, erhielt ich durch die Lichtanlage des DJs ein schönes Streiflicht auf den Models.

Hier ein Beispiel,

Die 2 Stunden forderten aber auch ihren Tribut, so habe ich es in nur knapp 30 Minuten geschafft meinen SB-900 in die Überhitzung Notabschaltung zu bewegen und bis ich den Blitz, ich hatte zum Glück einen Reserveblitz dabei, getauscht hatte, ist mir das eine oder andere Kleid entgangen.
Da zeigt es sich, dass es oft gut ist zu zweit zu arbeiten, und so hatte ein Freund von mir zu meiner Linken genau diese verpassten Kleider auf den Sensor gebannt.

Abschließend mein persönliches Fazit, es war anstrengend, da es keine Pausen gab, ich brauche unbedingt das Nikkor 24-70 f2,8 und meinen Workflow in der Bearbeitung muss ich definitiv weiter automatisieren, die ca. 100 Bilder von der Show zu Bearbeiten waren schon eine enorme Arbeit.
Die ganze Serie findet ihr bei Facebook, dort gibt es eine eigene Gallerie. Übrigens meine Bilder sind die ersten 100 Bilder bis zum Schnappschuss mit der Schlange.

Fashionshooting mit Cat-m

 
Nachdem ich in den letzten Wochen mehr über mich und meine fotografische Entwicklung geschrieben habe, gibt es heute wieder einen kurzen Erfahrungsbericht vom letzten Shooting – diesmal war das Thema Fashion.
 
 
Wie das im Leben so ist, ergab sich im Oktober auf dem Dortmunder Herbst ein zufälliger aber sehr netter Kontakt zu Cat-m.
Bei einem Cappuccino in der Pause entstand die Idee, doch einmal zusammen zu arbeiten und bereits wenige Wochen später war es dann soweit – pünktlich um 11:00 Uhr trafen wir uns samt Visagistin mitten in Wuppertal.
 
Im Gegensatz zu anderen Shootings, hatten wir uns diesmal als Vorbereitung eine feste Planung für Licht & Dekoration vorgenommen, so dass Experimente weder notwendig noch erwünscht waren. Wir bauten also auf, haben das Licht eingemessen und konnten auch sofort loslegen. Da diverse Outfits gewünscht waren brauchten wir auch eine gute Planung um mit der gebuchten Studiozeit auszukommen.
Am Ende muss ich zugeben, ohne die ausführliche Planung hätten wir nur halb so viel geschafft und damit ist auch mein Fazit aus diesem Shooting :
 
Planung ist nicht nur das halbe Leben, sondern auch ein wichtiger Teil des Shootings.
 
Hier aber nun die Bilder …