Landschaften 2012 – Mein Kalender kommt in den Handel


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Nachdem ich letzte Woche mehr durch Zufall meine fotografische Entwicklung bemerkt habe, bin ich heute ein wenig stolz einen ersten fotografischen Erfolg verkünden zu dürfen.
Wer von Euch meinen Blog schon etwas länger verfolgt weiß, dass ich im Interview mit Der Holg erwähnt habe, derzeit an 2 Projekten zu arbeiten.
Eins davon, die Veröffentlichung eines eigenen Kalenders ist nun Realität geworden, für das Jahr 2012, ja es dauert noch etwas, wird es einen Kalender ‚Landschaften 2012‘ von Alexander Spanke zu kaufen geben.
 
Die Aufnahmen für diesen Kalender stammen aus Schottland, wo meine Frau und ich dieses Jahr unseren Urlaub verbracht haben, 10 Tage ging es mit dem Auto durch die traumhafte Natur Schottlands und natürlich war die Kamera stets dabei.
 
Einen kleinen Ausblick auf den Kalender gibt es heute schon, natürlich gibt es weitere Details, sobald der Verkauf startet 🙂
 
Hier nun einzelne Bilder für 2012 :

Meine fotografische Entwicklung

Heute gibt es einen etwas anderen Beitrag – und zwar geht es heute um meine persönliche Entwicklung als Fotograf und wie ich diese empfinde und vor allem bemerke.
 
Dieser Beitrag hat eine Vorgeschichte, und zwar waren wir vor ein paar Wochen mit Freunden am Schloß Nordkirchen, da ich bisher nie mit Kamera dort war, nutze ich die Gelegenheit meinen neuen SB-900 zu testen, da es bereits deutlich Herbst geworden war, nahm ich mir als Thema den Herbst, welchen ich auf ein paar Portraits verdeutlichen wollte.
Am Abend kopierte ich dann die entstandenen Bilder auf meinen Rechner und beim ablegen auf meinem Server viel mir ein älteres Verzeichnis ‚2009-02-Herbstshooting_Mel‘ auf.
Damals, noch mit meiner Nikon D50 bewaffnet, hatte ich ebenfalls gerade einen neuen Blitz bekommen und nutze eine Regenpause um herbstliche Portraits zu machen.
 
Hier die Version von 2009 :

Ein kurzer Blick in die alten Bilder zeigte mir eins sehr deutlich – ich habe mich weiterentwickelt, und zwar bin ich nicht nur älter, weiser und schwerer geworden, sondern ich mache heute ganz andere Fotos bei gleicher Zielsetzung und fast identischer Ausstattung.
Auch damals, vor nun 1 1/2 Jahren hatte ich nur einen Blitz als Lichtquelle, eine Portrait taugliche Brennweite und es ging hinaus in die Natur zumThema Herbst. Doch was ich damals aus diesem Thema gemacht habe, erschreckt mich heute zutiefst und eigentlich wollte ich die Bilder hier erst gar nicht zeigen, aber ich finde sie verdeutlichen meine Entwicklung, und darauf kommt es mir in diesem Blogbeitrag auch an.
 
Technisch gibt es eigentlich nur einen nenneswerten Unterschied zwischen 2009 und 2010, damals habe ich den Blitz oben auf die Kamera gesteckt und ohne Lichtformer direkt auf das Model geblitzt, heute dagegen habe ich den Blitz entfesselt ausgelöst und von der rechten Seite durch einen Schirm auf das Model gerichtet.
 
Was aber macht den großen Unterschied zwischen 2009 und 2010 aus ? Nun, ich persönlich finde, dass die Bildkomposition der eigentliche Unterschied ist.
Vor 1 1/2 Jahren bin ich ohne Bild im Kopf losgegangen und es ging mir nur um den neuen Blitz, ich war selbst neugierig was herauskommen wird. Dieses Jahr habe ich mich thematisch vorbereitet, ich habe mit dem Model vorweg das Outfit besprochen, mir ein thematisch passendes Bild im Kopf erarbeitet und habe mit einem Bild im Kopf fotografiert.
Es ging mir um mehr als nur den neuen Blitz auszulösen, ich wollte ein Bild, welches thematisch zum Herbst passt, und zwar nicht nur indem ich halb – nackte Bäume zeige, es ging mir trotz der trostlosen Jahreszeit um Dynamik, wollte im Bild räumliche Tiefe erzeugen.
 
All diese Ideen führten dann zu folgenden Bildern,



 

Mein Fazit – da geht noch was :), denn auch wenn ich einen deutlichen Unterschied in meinen Bildern sehe, ist noch deutlich Platz nach oben und diese Richtung werde ich versuchen zu gehen.

Abschließend sei denen noch gedankt, die mir mit konstruktiver Kritik und Unterstützung den Weg gezeigt haben und ich hoffe auch weiterhin auf Eure Unterstützung setzen zu können und wenn ich kann, gebe ich gerne zurück, was auch mir zu Gute gekommen ist.

Das erste mal eine Modenschau – Dortmunder Herbst 2010

Wie das so ist, wenn man gerne und oft Menschen fotografiert, es ergeben sich immer wieder mal Chancen etwas Neues zu probieren oder manchmal es auch nicht nochmal zu versuchen.
 
Diesmal bin ich über einen Freund an die Möglichkeit gekommen, für eine Modelagentur die Modenschau beim Dortmunder Herbst 2010 mit zu fotografieren.
Am Morgen in den Westfalenhallen angekommen, setzten wir uns direkt am Ende des Laufstegs an den Tisch und machten es uns zunächst bei einem Cappuccino bequem, schließlich wurde es in den kommenden Stunden aufregend genug.

Für diese Aufgabe habe ich wieder mein Tamron 70-200/f2,8 genutzt, so hatte ich die Möglichkeit die Models an fast jeder Position abzulichten – dachte ich – dazu hatte ich natürlich noch ein Blitz mit der Mini Softbox von Lumiquest auf der Kamera für ausreichend Licht.
Was sich später heraus stellte, der begrenzende Faktor war nicht die genutzte Brennweite, sondern das Licht. Sicher, genug Power hatte ich oben auf der Kamera um auch auf Entfernung fotografieren zu können, doch sahen diese Bilder meist sehr platt aus und es entstanden derbe Schlagschatten.
 
Nach der ersten Stunde hatte ich den Dreh raus, etwa auf halber Strecke waren die Models in der richtigen Entfernung um Bildfüllend aufgenommen zu werden und der Blitz konnte sanft genug und nur aufhellend wirken ohne, dass nennenswerte Schatten entstanden.
In der letzten Stunde dann kam schon eine Art Routine auf, es gab 2 Chancen auf den Auslöser zu drücken, reagierte ich zu früh sah es nach nix aus, zu spät mussten die Füße dran glauben. Der Blitz war auf TTL -2/3 Blenden gestellt und so habe ich Bild für Bild wieder etwas gelernt.

Fazit, jederzeit gerne wieder ! Nach der Umgewöhnung, dass man nicht ‚Stop! – und nun bitte von vorne‘ rufen konnte hat es richtig Spaß gemacht.

Hier nun die Bilder …

Portrait – Shooting mit Gory

Es war mal wieder soweit, ich hatte eine Idee ! Diesmal wollte ich angeregt durch das Shooting mit Lucielle dieses Jahr ein etwas anderes eher alternatives Portraitshooting machen. Meine Stichwörter für dieses Shooting waren,

  • dunkel
  • kein Dauergrinsen
  • versuchen es einfach etwas anders zu machen

Daher haben wir uns auf den Weg zu Daniel Daniel Wocinski gemacht, und trafen uns mit Gory und Simona. Natürlich wollte ich auch beim Makeup ins Studio twas experimentieren und auf Wunsch von Gory kam hier noch ein Tribal dazu.
Bei der Lichtfühtung habe ich mit 3 verschiedenen Sets gearbeitet, oder besser herumgespielt, mal extrem weiche Ausleuchtung mal etwas härter.

Hier nun ein paar Aufnahmen vom Shooting …