Blitzaufsätze im Vergleich

Inspiriert durch Patrick Ludolph und sein aktuelles eBook zum Thema Blitzfotografie kam mir die Idee Euch meinen Vergleich verschiedener Blitzaufsätze zu zeigen. Dieser Vergleich wurde bei einem zurück liegendem Blitzfotografie – Kurs gemacht und ich fand es sehr hilfreich einmal die Unterschiede gleich nebeneinander, quasie unter Laborbedingungen, zu betrachten.
Bei dem Vergleich wurde ein Metz 48 auf einer Nikon D200 genutzt, jedes Foto natürlich mit gleicher Brennweite und Belichtung.

Zunächst das Ausgangsbild, direkt geblitzt ohne jegliche Aufsätze, man sieht deutlich die harten Schatten auf dem Hintergrund und am Kinn. Das ganze Bild wirkt platt und konturlos.

Als nächstes kam der original Metz Mecabounce 58-90 zum Einsatz, bis auf den sichtbaren Lichtverlust sieht man nur wenig Unterschied, die Schatten sind ebenfalls noch sehr hart.

Im Anschluß kommt die Mini Softbox von Lumiquest, auch hier sieht man einen deutlichen Lichtverlust. Zusätzlich finde ich, wirkt der Schlagschatten hinter dem Kopf deutlich weicher.

Auch aus dem Hause Lumiquest, haben wir darauf hin den Ultrabounce genutzt. Hier sieht man, wie bei allen Aufsätzen auch den üblichen Lichtverlust und einen zur Mini-Softbox vergleichbar weichen Schlagschatten.

Als letzten Aufsatz nutzten wir einen Lightsphere Universal von Gary Fong, das Resultat vergleichbar, deutlicher Lichtverlust aber Schlagschatten deutlich weicher.

Als Fazit für mich, der original Metz mecabounce 58-90 ist sein Geld nicht wert, ich kann kaum einen Unterschied in den Schatten erkennen, die beiden Lumiquest Diffusoren erzuegen dagegen einen sichtbar weicheren Schatten und sind dabei noch handlich. Der Garry Fong Lightsphere Universal erzeugt zwar auch einen weichen Schatten, allerdings ist er aufgrund seiner Größe nicht mehr wirklich handlich und fällt für mich persönlich somit aus der Liste.

Wirkliches Fazit, es geht nichts übers indirekte Blitzen ! 😉

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3 comments

  • Stefan August 3, 2010  

    Wirklich faszinierend finde ich nur die Farbverschiebung beim Fong-Aufsatz…

  • jens August 13, 2010  

    ich betreibe nebenher noch ein süßwasserbecken. 120 liter…da gibt es auch keute, die optimieren bis nix mehr geht. 24 stunden am tag…
    worauf ich hinaus will ist, man kann alles bis zum st. nimmerleinstag betreiben. auch die blitzerei.

    jedes hobby kann soweit ausgedehnt werden, bis nix mehr geht. muss es aber nicht!

    auch hier finde ich, was soll das ganze? die unterschiede sind so minimal, ich bin der meinung, dass dies nicht viel bringt. sorry.

    ich blitze bisher zB. noch gar nicht, habe zwar vor, mir einen zu zu legen, aber noch, gehe ich ohne. und das geht gut. naja, wie gesagt, alles kann, nix muss. 🙂

  • fotopunk August 13, 2010  

    hi, also ich nutze ganz einfache aufsteckbouncer für 5 euro ! ein joguhrtbecher würde es wohl auch tun, sieht aber unprofessionel aus und fällt gerne mal ab..

    worauf ich hinaus will: es lohnt bei solchem zubehör fast nie die teueren hersteller zu kaufen. diese rechtfertigen den preis mit der idee bzw starker qualitätskontrolle. aber ob man für ein stück plaste dann tatsächlich so viel geld ausgibt muss jeder für sich entscheiden.

    soll ja auch leute geben die nen 2gig mp3 player für 50euro kaufen, ne ? 😉

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