Ein tierischer Ausflug


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Pünktlich zum Wochenende geht es tierisch weiter, denn wir waren kürzlich mit Freunden im Zoo unterwegs und haben versucht das erste mal Tiere statt Menschen zu fotografieren.
Das ganze zeigte sich mal wieder schwieriger als geplant, denn entweder lag der gute alte Pennbär faul auf der Wiese, oder der Ziegenbock rannte derart nervös in seinem Gehege umher, dass der richtige Moment, sofern es diesen überhaupt gibt, schwer zu treffen war.

Nichts desto trotz, hier eine kleine Auswahl der erkämpften Bilder, mit welchen ich Euch auch in ein schönes Wochenende schicken möchte …

Ausflug Zoom
Sun Sniper sehr gute Dienste geleistet

Alexander Spanke ist nun bei Foto-Radar.de

Da bin ich aufgrund einer Grippe gut 2 Tage offline und was muss ich heute entdecken ? Mein Blog ist nun auch bei Foto-Radar.de gelistet.

Das freut mich riesig und ich möchte auf diesem Wege alle neuen Besucher mit einem
‚Herzlich Willkommen‘ begrüßen, die alten Hasen bekommen natürlich ein ‚Herzlich Willkommen zurück‘ 😉

In diesem Sinne werd ich mich dann wieder an den nächsten Blogbeitrag machen, es gibt ein paar Fotos aus einem Zoo …

Fotoshooting mit Kindern

Vor kurzem habe ich ja bereits darüber berichtet, im April gibt es wieder eine neue Aufgabe zu meistern, die Erstkommunion meiner Nichte Kathi soll fotografiert werden (Link). Nun, da letztes Wochenende das geplante Studio – Shooting mit Kathi war, möchte ich an dieser Stelle etwas detailierter auf die Kinderfotografie und meine Erfahrungen damit eingehen.

Zum Ersten eine wichtige Erfahrung vorweg, ein Shooting mit einem Kind kann ungeahnt schwierig sein und auch zugleich ungeahnt lustig, je nachdem ob der Funke überspringt oder nicht.
Es ist bei Kindern immer so eine Gratwanderung, entweder sie haben Lust und alles ist super oder sie haben keine Lust und nichts funktioniert.
Genau deshalb ist es auch besonders wichtig, das junge Model bei Laune zu halten 😉

Wer hätte es gedacht, aber wie auch bei ausgewachsenen Menschen ist ein wenig Einfühlungsvermögen nie verkehrt, man sollte versuchen das Kind nicht so gefühlvoll wie ein Panzer zu überollen, vielmehr sollte das Kind aus sich selbst heraus kommen, eigene Posen machen, natürlich sein! Nichts ist unschöner als ein deutlich gestelltes gar erzwungenes Portrait.
Das Spiel vor der Kamera sollte daher nach Möglichkeit wirklich ein Spiel sein, alle müssen daran Spaß haben, also plant nach Möglichkeit einzelne ‚Spaß – Aktionen‘ wie z.B. Hüpfen, Drehen usw. ruhig mit ein.

Wie es in der Fotografie nicht selten der Fall ist gehört Spontanität speziell bei Kindern fest dazu, sturr sein Program durchziehen ist genau das, was den oben erwähnten Spaß sofort zur Nichte macht. Das bedeutet nicht, man sollte gänzlich ohne Planung in das Shooting gehen, ein grober Ablauf ist Pflicht und hilft allen Beteiligten, nur zu strenges daran festhalten ist Gift für die Atmosphäre.

Speziell wenn Kinder das erste mal in ein Studio kommen, wie es z.B. bei Kathi der Fall war, erschlägt die ganze Technik das arme Kind, daher hilft es sich 5 Minuten Zeit zu nehmen und dem Kind die größten und wichtigsten Dinge zu erklären, denn vor einer Lampe hat niemand Angst – vor einem großen schwarz / weißem Ungetüm schon.

Abschließend sind meine Erfahrungen und Ratschläge natürlich keine Geheimtipps, vor allem der Umgang mit Kindern ist immer sehr individuell und stark vom Alter und Charakter abhängig. In meinem Fall ist Kathi 9 Jahre und an sich eine eher schüchterne Persönlichkeit, die den ungewohnten Umfang an Aufmerksamkeit sehr genoß und nach kurzer Phase schön aus sich heraus kam.