Mein Kameragurt – ein Sun Sniper

Wie Ihr eventuell über Twitter schon mitbekommen habt, war ich letzte Woche spontan und habe mir nach langem Hin und Her den Sun Sniper Kameragurt bestellt.
Wieso ? Das würde ich gerne etwas näher erläutern. Mein eigentlicher Grund war, dass ich bei Fotowalks die Kamera nicht ständig in der Hand halten möchte und das Umhängen über eine Schulter mir nicht sicher genug ist.
Welcher Gurt es nun wird hatte ich in den letzten Wochen intensivst mit mir selbst diskutiert, man schaute mich schon komisch an. Nachdem meine Frau das Thema nun auch nicht mehr hören konnte, musste ich mich endlich entscheiden.
Zur Auswahl standen für mich 3 Systeme,

Am R – Strap reizte mich die kleine Tasche im Schulterpolster, speziell für die eine oder andere Speicherkate oder ähnliches, allerdings hab ich nun wirklich genug Taschen und Fächer, wieso sollte ich also meine perfekt abgestimmten Hosentaschen nicht weiter benutzen.
Der Sun Sniper begeisterte mich besonders mit dem sog. Schock-Absorber, hier war das Extrafach dann auch egal, wenn es darum geht der Kamera etwas mehr Schutz zu bieten.
Beim Spider Holster reizte mich die eigentlich Umsetzung, zumal ich bei den beiden Gurten die Jacke ausziehen muss um diese anzulegen, und der SpiderHolster ja einfach nur um die Hüfte getragen wird.
Allerdings muss ich zugeben, sah mir die Spider Holster Lösung doch zu sehr nach Cowboy aus, so daß ich dann wieder beim Sun Sniper gelandet bin.

Der Sun Sniper selbst ist für meinen Geschmack gut verarbeitet und die Haken bis zur Kamera machen einen stabilen Eindruck. Das Einstellen der Länge bedarf nun auch keinem Studium, so daß nach kurzer Einstellung der Gurt einsatzbereit war.
Für dieses Wochenende stand dann natürlich auch der erste Einsatz bevor, nichts extremes, aber ein Sonntagsspaziergang durch die Gevelsberger Wildniss mit Option auf ein paar Herbstportraits standen auf dem Plan.
Den Gurt trug ich unauffällig unter der Jacke, die Kamera hing damit knapp unterhalb dieser in Höhe meiner Hand, wo ich immer sicherstellen konnte, dass noch alles da war. Das Gewicht verteilt sich wirklich besser durch den diagonalen Gurt, aber was mir wirklich gefällt, ich hatte die Hände frei wenn ich es brauchte.
So konnte ich heute z.B. ohne viel Aufwand den Blitz einstellen und die Kamera dabei locker hängen lassen, den Blitz in einer Asthöhle positionieren und die Kamera hing immer noch lässig an meiner Seite. Gut, auf diese Weise hatte das Model weniger zu tun, aber irgendetwas ist ja immer 🙂

Alles zusammen kann ich nur sagen, die Entscheidung für den Sun Sniper war definitiv kein Fehler und auch wenn der Preis selbstbewusst ist, so war es dennoch eine gute Investition.

You may also like

3 comments

Leave a comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.