Fotobuch mit druckstdu.de und Fujidirekt.de – Mein Fazit

So, mit einer kurzen Verzögerung durch unseren Kurzurlaub in Stuttgart geht es nun weiter mit dem Fazit zu unseren beiden Fotobüchern von druckstdu.de und Fujidirekt.de.
Die Erstellung der beiden Bücher habe ich ja bereits in Teil 1 und Teil 2 beschrieben, daher werde ich versuchen mich hierbei kurz zu fassen und einen objektiven Vergleich beider Bücher durchzuführen.

Fangen wir mit dem Versand an, beide Bücher wurden innerhalb kürzester Zeit gedruckt und ausgeliefert, es vergingen jeweils nur 2 Tage bis ich die Versandbestätigung per eMail erhielt und der Paketmann kurz darauf an der Tür klingelte.

Das erste Buch ist das von druckstdu.de, und macht gleich auf den ersten Blick einen sehr schönen Eindruck, der Einband mit der Glanzfolienkaschierung fühlt sich gut an, das Druckbild ist sehr schön und scharf. Der Blick in das Buch zeigte aber leider auch ein paar Schwächen, einzelne Texte liegen doch sehr dicht am Rand, so daß die letzten Buchstaben etwas in die Buchfalz rutschen und damit an Lesbarkeit verlieren. Hier sollte man zur Sicherheit etwas mehr Abstand einplanen, als von der Software bei der Gestaltung vorgegeben.
Die Fotos sind leider etwas pixelig, man sieht bei genauerem Betrachten Pixel in den dunkleren Bereichen, sowie wurden die Bilder auch etwas optimiert, die Farben sind deutlich kräftiger, was bei bei einzelnen Bildern dazu geführt hat, dass die warme Stimmung in der Kirche etwas übertrieben stark war.

Als nächstes das Fotobuch von Fujidirekt.de, auch hier macht der Einband einen sehr guten Eindruck, im Vergleich zu druckstdu.de fällt dieser aber wesentlich fester aus, das Druckbild ist ebenfalls schön klar. Fujidirekt verwendet für seine Fotobücher das Fujifilm Fotopapier, hierdurch erhalten die Fotos eine schöne Brillianz. Die Qualität der Fotos ist im allgemeinen etwas besser, ob alleine durch das Fotopapier verursacht kann ich nicht sagen, aber es sind keine Pixel sichtbar, und dank der Möglichkeit direkt in der Software die Bildoptimierung zu deaktivieren, kommen die Farben im Buch sehr nahe an die Ausgabe auf meinem Monitor heran, der warme Eindruck in der Kirche wirkt authentisch und nicht übertrieben.
Allerdings hat auch das Fotobuch von Fujidirekt.de eine Schwäche, wie auch bei druckstdu.de sind die Texte zu weit am Rand, allerdings laufen diese nicht in die Buchpfalz, sondern werden gar abgeschnitten.

Mein Fazit, beide Bücher gefallen mir durchweg sehr gut, die mangelnde Brillianz der Fotos bei druckstdu.de fällt nur bei genauem Betrachten auf und der günstige Preis von 14,99 EUR machen das Fotobuch von druckstdu.de zu einer günstigen und einfachen Möglichkeit seine Fotos in Buchform zu erhalten. Fujidirekt.de ist in diesem Vergleich mein Favorit, die Fotos auf dem Fotopapier haben eine tolle Brillianz, die Farben passen und die Haptik ist qualitativ sehr hochwertig. Das ganze hat mit 24,95 EUR natürlich auch seinen Preis, ist meiner Meinung nach aber bei der Qualität gerechtfertigt.
Abschließend noch eine kurze Anmerkung zum Kontakt bzw. Support beider Kandidaten, in beiden Fällen war dieser freundlich und schnell, also ein ganz klares Weiter so !

Fotobuch mit Fujidirekt.de

Heute geht es weiter mit dem Zweiteler, und gleich gibt es auch eine Änderung – es wird nämlich ein Dreiteiler.
Die Gestaltung zu druckstdu.de gab es ja bereits im Teil 1 und heute möchte ich auf die Gestaltung mit Fujidirekt eingehen. Was fehlt ? Genau, eine Zusammenfassung und Bewertung der beiden Bücher und diese hebe ich mir für Teil 3 auf, immerhin müssen die beiden Bücher erst noch ankommen.

Aber nun zum Thema, unser Hochzeits – Fotobuch mit Fujidirekt, wie auch zuvor wählten wir als Typ ein Hardcover in 20×20 cm mit 24 Seiten, bei Fujidirekt ist es das Fotobuch brilliant.
Die Gestaltung erfolgt bei Fujidirekt natürlich auch über die hauseigene Software, welche im Laufe der Arbeit aber deutliche Unterschiede zur genutzten Software von druckstdu.de zeigte.
Zunächst aber ist der Ablauf aber sehr ähnlich, die Software wird installiert und nach dem Start erscheint ein Assistent, der einen auf dem Weg bis in die eigentliche Gestaltung begleitet.
Einmal in der Gestaltung angekommen beginnen dann auch schon die Unterschiede, die Oberfläche ist auf den ersten Blick komplexer und verspricht mehr Möglichkeiten, so sind z.B. verschiedene Hintergründe und Effekte auswählbar. Auch die Bearbeitung der einzelnen Bilder hat mehr Funktionen, was meiner Meinung nach aber den Einsatz von Capture NX bzw. Photoshop nicht ersetzt.
Positiv viel mir die Möglichkeit auf, die automatische Bildverbesserung deaktivieren zu können, eine solche Funktion hatte ich bei druckstdu.de leider nicht gesehen.
All die erweiterten Möglichkeiten haben aber auch ihren Preis, die Software benötigt im Vergleich mehr Ressourcen und reagiert etwas langsamer, wenn auch alles im erträglichen Rahmen.

Nun folgt die eigentliche Aufgabe, das Fotobuch kreativ zu gestalten. Hier benötigt man durch die komplexere Oberfläche einen kurzen Moment mehr um sich in der Software zurecht zu finden, die Gestaltung verläuft dann aber wie gehabt reibungslos, sofern man auch kreativ ist 🙂
Positiv sei anzumerken, dass man auf der linken Seite in Tabs unterteilt stets Zugriff auf diverse Effekte, Hintergründe und die eigenen Bilder hat, welche mittels Doppelklick bzw. Drag & Drop schnell und einfach genutzt werden können.

Einmal am Ziel angekommen geht es weiter mit der Bestellung, die nach Eingabe der persönlichen Daten einfach abläuft. Die Software packt im Anschluß alles zusammen und lädt das erstellte Fotobuch direkt auf den Server bei Fujidirekt hoch.
Kurz darauf folgt eine Bestätigungs – eMail und es heisst warten auf den Postboten.

So eine kurze Anmerkung, das Buch von druckstdu.de ist bereits angekommen und Fujidirekt hat mir auch schon die Versandinformation geschickt. Es wird also bald Teil 3 mit dem Vergleich und der Bewertung geben.

Wie immer gilt, bei Fragen oder Wünschen einfach eine eMail …

Fotobuch mit druckstdu.de

Heute möchte ich einen Zweiteiler starten, und zwar geht es dabei um das Thema Fotobücher.

Speziell zur Weihnachtszeit werden ja oft und gerne Fotobücher verganger Partys, Hochzeiten oder Urlaubserlebnissen verschenkt.
Diese Idee ging natürlich auch nicht spurlos an uns vorbei, so dass wir zu Weihnachten zwei Fotobücher verschenken wollen. Als Thema für die Fotobücher dient die Hochzeit im August meines Schwagers, welche ich als Fotograf begeliten durfte, demnach gehen die Fotobücher natürlich an das Brautpaar und die Brauteltern.
Liebes Brautpaar, liebe Brauteltern, solltet Ihr diesen Artikel gerade lesen, so seit dennoch bitte überascht wenn die Bücher zu Weihnachten überreicht werden. 🙂

Nun aber zur Umsetzung, das Thema ist wie gesagt die Hochzeit, es stehen rund 200 überarbeitete Fotos zur Verfügung und das Zielformat soll ein Hardcover im quadratischen Format sein.
Durch einen glücklichen Zufall hatte ich vor kurzem Kontakt zu druckstdu.de und Fujidirekt.de, da lag es natürlich nahe je ein Buch bei einem Anbieter zu bestellen und hier über meine Erfahrungen zu berichten.

Der erste Teilnehmer dieses Zweiteilers ist druckstdu.de, hier haben wir gestern Abend das Fotobuch für das Brautpaar bestellt. Wie zuvor erwähnt ist es ein Hardcover „Premium Cube“ mit 24 Seiten.
Die Gestaltung läuft üblicherweise über die hauseigene Software, welche im Vorfeld herunter geladen und installiert wird. Zusätzlich bietet drucksdu.de weitere Designvorlagen nach Anlass sortiert auf Ihrer WebSite, welche nach dem Download einfach installiert werden können.
Im Anschluß geht es an die Auswahl des gewünschten Buches und die Auswahl der genutzten Bilder. Der Ablauf ist dank eines Assistenten sehr einfach und intuitiv, es bedarf also keinem Studium von endlosen Hilfeseiten oder Handbüchern.

Nun kommt aber der eigentlich schwierige Part, und es musste ja etwas schwieriges kommen, man muss nun auf Kommando kreativ sein und das Buch mit den Fotos, evtl. einzelnen Cliparts und ein wenig Text gestalten. Dazu beendet sich der Assistent und man gelangt in den sog. Gestaltungsmodus.
Hierbei sei zu beachten, dass die Fotos natürlich mit der Software bis zu einem bestimmten Grad bearbeitet werden können, allerdings ist bei Größe, Helligkeit und Kontrast bereits Schluß. Daher kam Capture NX2 bzw. Photoshop zum Einsatz um die Fotos auf die finale Größe zu rechnen und Effekte wie Vignetierungen zu ermöglichen.

Wenn alle Ideen umgesetzt und auch alle Einwände evtl. beteiligter Personen verarbeitet wurden geht es weiter zum Bestellvorgang, hier gibt es keine sonderlichen Überaschungen, wenn mich auch die zusätzliche Gebühr für eine schriftliche Rechnung gewundert hat.
Man gelangt nochmal in die Vorschau um ein letztes mal die eigene Gestaltung zu prüfen, gibt seine Daten ein und schickt die Bestellung ab. Es gibt 2 Möglichkeiten die Daten zur Verfügung zu stellen, entweder man lädt diese gleich auf den Server von drucksdu.de hoch oder brennt eine CD um diese per Post zu verschicken; in unserem Fall nutzen wir den Upload, das Datenvolumen mit ~20 MB war auch überschaubar und schnell hochgeladen.

Die Bestätigung über die Bestellung kam gleich nach erfolgreichem Upload, so daß wir uns nun darauf konzentrieren diese Woche das zweite Fotobuch für die Brauteltern zu erstellen, sobald das fertige Fotobuch geliefert wird, gibt es hier natürlich Bilder und eine kurze Beurteilung.

Abschließend noch eine Bitte, da dieser „Vergleich“ der erste seiner Art für mich ist, würde ich gerne wissen ob Euch noch weitere Aspekte bei diesem Vergleich interessieren, sollte ich also ein wichtiges Thema vergessen haben, schickt mir einfach eine eMail.

Mein Kameragurt – ein Sun Sniper

Wie Ihr eventuell über Twitter schon mitbekommen habt, war ich letzte Woche spontan und habe mir nach langem Hin und Her den Sun Sniper Kameragurt bestellt.
Wieso ? Das würde ich gerne etwas näher erläutern. Mein eigentlicher Grund war, dass ich bei Fotowalks die Kamera nicht ständig in der Hand halten möchte und das Umhängen über eine Schulter mir nicht sicher genug ist.
Welcher Gurt es nun wird hatte ich in den letzten Wochen intensivst mit mir selbst diskutiert, man schaute mich schon komisch an. Nachdem meine Frau das Thema nun auch nicht mehr hören konnte, musste ich mich endlich entscheiden.
Zur Auswahl standen für mich 3 Systeme,

Am R – Strap reizte mich die kleine Tasche im Schulterpolster, speziell für die eine oder andere Speicherkate oder ähnliches, allerdings hab ich nun wirklich genug Taschen und Fächer, wieso sollte ich also meine perfekt abgestimmten Hosentaschen nicht weiter benutzen.
Der Sun Sniper begeisterte mich besonders mit dem sog. Schock-Absorber, hier war das Extrafach dann auch egal, wenn es darum geht der Kamera etwas mehr Schutz zu bieten.
Beim Spider Holster reizte mich die eigentlich Umsetzung, zumal ich bei den beiden Gurten die Jacke ausziehen muss um diese anzulegen, und der SpiderHolster ja einfach nur um die Hüfte getragen wird.
Allerdings muss ich zugeben, sah mir die Spider Holster Lösung doch zu sehr nach Cowboy aus, so daß ich dann wieder beim Sun Sniper gelandet bin.

Der Sun Sniper selbst ist für meinen Geschmack gut verarbeitet und die Haken bis zur Kamera machen einen stabilen Eindruck. Das Einstellen der Länge bedarf nun auch keinem Studium, so daß nach kurzer Einstellung der Gurt einsatzbereit war.
Für dieses Wochenende stand dann natürlich auch der erste Einsatz bevor, nichts extremes, aber ein Sonntagsspaziergang durch die Gevelsberger Wildniss mit Option auf ein paar Herbstportraits standen auf dem Plan.
Den Gurt trug ich unauffällig unter der Jacke, die Kamera hing damit knapp unterhalb dieser in Höhe meiner Hand, wo ich immer sicherstellen konnte, dass noch alles da war. Das Gewicht verteilt sich wirklich besser durch den diagonalen Gurt, aber was mir wirklich gefällt, ich hatte die Hände frei wenn ich es brauchte.
So konnte ich heute z.B. ohne viel Aufwand den Blitz einstellen und die Kamera dabei locker hängen lassen, den Blitz in einer Asthöhle positionieren und die Kamera hing immer noch lässig an meiner Seite. Gut, auf diese Weise hatte das Model weniger zu tun, aber irgendetwas ist ja immer 🙂

Alles zusammen kann ich nur sagen, die Entscheidung für den Sun Sniper war definitiv kein Fehler und auch wenn der Preis selbstbewusst ist, so war es dennoch eine gute Investition.