Ein persönliches Projekt – extreme MakeUp

Es war mal wieder soweit, neben Messen und diversen Sedcard Shootings habe ich mich wieder an ein eigenes Projekt gewagt – diesmal wollte ich etwas in Richtung extreme MakeUp experimentieren. Vielleicht nicht ganz so ‘extreme‘ aber auf jeden Fall sollte es bunt und intensiv sein.
CloseUps mit Wirkung, sei es durch die Farbe, das Licht oder das Model selbst.
 
Die Vorbereitungen haben eine ganze Weile gedauert, bedingt durch andere Aktivitäten und der Suche nach Model & Visa. Doch nach etlichen Wochen war es dann soweit, das Studio war für 6 Stunden gebucht, unsere Visa stand voller Begeisterung in der Tür und wir fingen an alles aufzubauen und auszumessen.
 
An dieser Stelle auch nochmal ein großes Danke schön an das Model Carda und unsere Visa von wow-make-up.de !
 
Heute sind nun die ersten Bilder fertig, und ich möchte sie Euch natürlich hier auch zeigen.
 
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Carda - extreme MakeUp

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Mein Belichtungsmesser der Sekonic L-358 Flash Master

Lange habe ich mir geweigert, doch mit dem Alter und der Erfahrung wird man nicht nur schlauer, sondern entwickelt auch andere Erwartungen an ein Shooting und dessen Ablauf.
Da ich nun nicht mehr unbedingt schlauer werde, das habe ich oft genug versucht, habe ich daher an meinen Erwartungen gegenüber einem Shooting gearbeitet, und nun ist er da, mein eigener Belichtungsmesser – der Sekonic L-358 Flash Master.
 
Wieso ? Weil es einfacher, schneller und vor allem reproduzierbar ist.
Diese 3 Punkte waren für mich zu Anfang nicht sehr wichtig, sicher habe ich es gerne einfach und auch habe ich nicht für jeden Pups 3 Stunden Zeit aber so ein Shooting war für mich immer wieder ein Abenteuer und damit lag bei mir auch der Punkt Reproduzierbarkeit keineswegs im Fokus.
Doch mit den Shootings merkte ich zunehmend, dass, wenn auch lustige, aber langwierige Lichtspielereien bei einem Shooting nicht immer erwünscht sind, besonders wenn Model und Fotograf das erste mal zusammen arbeiten.
Hier sollte der Fotograf möglichst souverän auftreten können und nicht bei zahllosen Testaufnahmen gar hilflos wirken.
Natürlich ist ein Belichtungsmesser jetzt nicht der Garant für souveränes Auftreten, da gehört nun wirklich mehr dazu, aber er hilft.
 
Soviel zur Theorie und meiner Erwartung, gestern dann der erste Praxistest mit meinem Belichtungsmesser, eins vorab es ist ein deutlicher Unterschied zu merken !
 
Die Aufbauphase ging deutlich schneller, Lichtsetup aufgebaut mittels nur wenigen Blitzauslösungen genau und zügig eingemessen, am Ende noch eine Testaufnahme die bestätigte, was der Belichtungsmesser sagte ‘Alles Roger !’.
Gut, nun war das Licht fertig, was nun ? Entspannung ! Ich konnte mich beruhigt bei einem Kaffee mit Model und Visa unterhalten, wir stimmten uns für das kommende Shooting ab, entschieden das erste Outfit und ich schaute nochmal in meine Roadmap für das Shooting, suchte die passenden Posen aus, sprach mit meinem Fotopartner über das nächste Lichtsetup und alles in allem war die Situation deutlich entspannter.
 
Ein weiterer Punkt brachte mich zu einem eigenen Belichtunbgsmesser, die eingangs genannte Reproduzierung, immer wieder kam in jüngster Vergangenheit die Situation, dass ich mich auf ein kommendes Shooting vorbereitete und überlegte – Wie war nochmal das Lichtsetup vom Shooting XY, oder wie erreiche ich nochmal den Effekt von DVD XY ?
 
Nun, ursprünglich als einzigartiges Abenteuer gesehen, kam ich nie an den Punkt ein Lichtsetup kontrolliert zu wiederholen, da war immer alles anders und dazu noch aufregend, heute fange ich langsam an mir bevorzugte Lichtsetups zu merken. Doch wie zum Teufel soll ich den Look wiederholen ?
Das geht natürlich nur mit Dokumentation und einem Belichtungsmesser :)
 
Aus diesen Gründen habe ich mich für einen Belichtungsmesser entschieden und meinem persönliches Fazit nach eine sehr empfehlenswerte Investition !

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Sedcard Shooting mit Eva – Eine Studioarbeit zu vielen Themen

In letzter Zeit schon fast regelmäßig, ging es vor 2 Wochen wieder ins Studio – Eva brauchte Aufnahmen für ihre Sedcard und da sagt man natürlich nicht nein :)
Wir trafen uns am Sonntag, bei der Abstimmung im Vorfeld hatten wir uns bereits vorab auf die Haupt – Themen der Bilder geeinigt, die wir entsprechend umsetzen wollten. Für das Shooting standen daher folgende Themen auf der Liste,

  • Sport / Wellness
  • Rockig
  • Pferd / Cowgirl
  • Elegant

Weitere Experimente waren diesmal nicht ausgeschlossen, und so brachte Eva eine überaschend große Auswahl, im Studio dachte man schon wir wollten für länger bleiben, an weiteren Outfits mit.
 
Ein weiterer Punkt stand für mich persönlich auf der Liste – das Lichtsetup. Zurück blickend auf unsere vergangenen Shootings fand ich, dass wir beim Thema Licht immer ein wenig mehr Pepp gebrauchen könnten. Ich wollte von diesem langweiligem butterweichen Licht, dass keine Akzente setzt weg und etwas neues probieren. Etwas Pepp einbringen.
 
Nach dem Studium diverser Blogs und Galerien habe ich mich für folgendes Lichtsetup entschieden,

lightsetup-eva

Bei diesem Lichtsetup gefallen mir besonders die Akzente seitlich am Model, dazu etwas farbiges Licht auf dem Hintergrund und der Lichtplan stand fest.
Eine Variation habe ich hier allerdings eingebaut, und zwar habe ich je nach Thema als Hauptlicht eine kleine Octabox oder einen Beauty Dish eingesetzt. Heute muss ich sagen, dass mir das Licht vom Beauty Dish deutlich besser gefallen hat.

Hier nun ein Auszug vom Shooting,
 
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