Rezension – Fotografieren im Studio mit Scott Kelby

Scott Kelby hat ein neues Buch geschrieben, begleitend zu seinem Programm Light it, Shoot it, Retouch it ist nun auch endlich bei uns sein Buch Fotografieren im Studio mit Scot Kelby verfĂŒgbar und ich musste es einfach haben 🙂
 
Das Buch behandelt 12 Bilder vom Lichtsetup, ĂŒber Inszenierung bis hin zur finalen Retusche und verspricht mit Scott Kelby’s lockerer Art ein viel gelesener Titel zu werden.
Das Buch beginnt mit den typischen wichtigen Punkten, die man als Leser wissen sollte um es besser verstehen & lesen zu können, dazu gibt es einen kleinen Überblick mit welcher AusrĂŒstung die folgenden Bilder gemacht wurden inkl. weitere ErklĂ€rungen und Anmerkungen.
Im darauf folgendem Kapitel schreibt Scott Kelby ĂŒber 10 Dinge, die er gerne gewusst hĂ€tte als er mit Studioblitzen begonnen hat und öffnet hiermit einen kleinen Schatz. Er schreibt ĂŒber persönliche Erfahrungen die jeder Fotograf, sei es Amateur oder Profi, fĂŒr gewöhnlich macht, diese aber nur zu gerne bereits vorher hĂ€tte wissen wollen und sollen. So ging es auch mir als ich die Auflistung las und konnte mich des Öfteren ertappen, dass ich schmunzelnd nickte. Sei es der Hinweis, dass Stative auf Rollen die Arbeit im Studio deutlich erleichtern, oder andere wichtige Punkte, Scott Kelby gibt damit Erfahrung Preis, die sonst mit der Zeit teuer erkauft wird.
Der weitere Verlauf des Buches ist gut strukturiert und entspricht ganz und gar Scot Kelby’s Art die Dinge einfach und leicht verstĂ€ndlich darzustellen, kombiniert mit etwas Humor und fertig ist ein empfehlenswerter Titel fĂŒr Fotografen, dabei spielt es keine Rolle ob blutiger AnfĂ€nger oder ambitionierter Hobby Fotograf, es werden einfache und praktische Lichtsetups gezeigt, die schnell umgesetzt werden können, gefolgt von der finalen Retusche bis zum fertigen Bild.
Scott Kelby gibt dem Leser ein Kochbuch an die Hand, um sich selbst etwas leckeres daraus zu kochen.
Die detailierte Retusche der einzelnen Bilder nach dem Shooting bildet sozusagen die KĂŒr, der Leser hat bis hierhin gesehen worauf es bei der Lichtsetzung ankommt und bekommt nun die letzten Schritte zum finalen Bild erlĂ€utert, selbst vor einem Composing macht Scott Kelby nicht halt.
Abschließend sei noch ein wichtiger Punkt genannt, auch wenn es heisst Fotografieren im Studio mit Scott Kelby, so findet man am Ende des Buches alle Lichtsetups nochmal mit Kompaktblitzen, denn schließlich ist es dem Foto egal, ob ein 1000,- Euro Blitzkopf an einem Galgenstativ genutzt wurde, oder ob die Lichtquelle ein gĂŒnstiger Kompaktblitz an einem Assistenten war.
 
Mein persönliches Fazit, ein gelungener Scott Kelby ! Das Buch liefert die Grundlagen fĂŒr die Studioarbeit und bietet zwischen den Zeilen immer wieder viele neue Ideen & Inspiration zu den verschiedensten Themen.

Rezension – Der Fotografie – Kurs Portrait

Verzögert durch viel Arbeit und Termine konnte ich in den letzten Tagen endlich Der Fotografie – Kurs Portrait von Mark Jenkinson abschließen, einem Buch, dass mich relativ frĂŒh ĂŒberrascht hat. Mark Jenkinson macht mit seinem eher sachlichen Schreibstil Der Fotografie – Kurs Portrait zu dem was es ist, einem Fachbuch mit enorm viel Wissen.
 
Doch fĂŒr wen ist dieses Buch ĂŒberhaupt ? Nach den rund 200 Seiten wĂŒrde ich die Zielgruppe als ambitionierte Hobbyfotografen bezeichnen wollen, und zwar genau jene Hobbyfotografen die nicht nur Neues lernen, sondern auch gleichzeitig die Frage Warum beantwortet haben wollen.
 
Das Buch beginnt mit einem interessanten und umfassenden Überblick ĂŒber die Portrait Fotografie an sich, gefolgt von einem ebenso umfangreichen und nicht weniger interessantem Abschnitt ĂŒber FotoausrĂŒstung & Technik. Beide Kapitel bestechen dabei mit viel Hintergrundwissen.
Neben Grundlagen beschreibt Mark Jenkinson aber auch die etwas weicheren Themen, so heisst es in einem spĂ€teren Teil, der Fotograf mĂŒsse nicht nur ein echtes Multitalent sein, sondern sei bei seiner Arbeit nicht selten auch offener Kritik ausgesetzt, wie z.B. ‚Machen Sie das auch richtig ?‘ oder anderen skeptischen Fragen. Hier empfiehlt er, gerade bei kritischen AuftrĂ€gen keine grĂ¶ĂŸeren Experimente & Tests zu machen, schließlich kommt es auf Resultate und die Zufriedenheit des Kunden an.
SpĂ€ter geht es um das Thema Komposition & Kontext, hier macht der Autor klar, das ein gutes Bild zwingend eine gute Komposition benötigt um nicht banal oder inhaltslos zu wirken. Dazu passend geht es im Folgeteil um Objekte & Requisiten, wer von uns hat nicht schon unzĂ€hlge male Requisiten verwendet und dachte sich am Ende „Was ein Mist! Als Idee so gut aber im Bild so unpassend“, hier findet der Leser guten Rat passende Requisiten zu finden.
 
Ein Punkt, der mir persönlich und auch in meinen Workshops immer sehr wichtig ist, die ModelfĂŒhrung, kein Buch zum Thema Portrait Fotografie ist ohne sie vollstĂ€ndig. So widmet sich Mark Jenkinson auch diesem Thema und bringt das wesentliche kurz und knackig auf den Punkt, schließlich ist abseits jedes Equipments dieser Teil der Portrait Fotografie einer der wichtigsten und entscheidet mehr als jeder Blitzkopf ĂŒber ein tolles oder durchschnittliches Portrait.
Anschließend geht es um die LichtfĂŒhrung, hier sind die Übungsaufgaben zu erwĂ€hnen, ein Lichtsetup oder die Verwendung eines Reflektors zu zeigen ist eine Sache, die Wirkung spĂ€ter bei den gestellten Übungen selbst zu erfahren eine ganz andere.
 
Der letzte Teil ist dem Weg in den Beruf gewidmet, hier verdeutlicht der Autor, dass eine Spezialisierung enorm wichtig ist, schließlich ist keiner von uns ein hervorragender Metzger, Friseur & KFZ Mechaniker zugleich. DarĂŒber hinaus ist es fĂŒr einen erfolgreichen Berufsweg als Fotograf wichtig einen eigenen Stil zu entwickeln, an seinen Bildern wiedererkennbar zu sein. Dabei bedeutet Stil nicht ausschließlich Technik, wie z.B. eine bestimmte Bildbearbeitung, sondern die eigene Sichtweise in seinen Fotos einzufangen.
 
Mit Interviews verschiedener Fotografen und wichtigen Worten zum Portfolio eines Fotografen schließt der Auto sein Buch ab, mein persönliches Fazit – FĂŒr jeden aufstrebenden Hobbyfotografen eine gute Investition und Basis seine FĂ€higkeiten mit Hilfe der gestellten Übungsaufgaben zu perfektionieren.



Rezension Portrait Composings gestalten von Matt Kloskowski

In den letzten Wochen verliere ich mich immer mehr in BĂŒchern und schreibe auch darĂŒber, dabei wird mir erst heute bewusst wie viel es bereits geworden ist. Woran das liegt ? Ich weiß es nicht, zur Zeit kann ich nicht genug bekommen Neues zu lesen und zu lernen.
Eigentlich ideal um mal wieder einen Studioday zu machen …
 
Heute möchte ich Euch daher auch wieder ein Buch vorstellen, dass ich am letzten Shooting Wochenende in Heiligenhafen gelesen habe, es ist der neue Titel Portrait Composings gestalten von Matt Kloskowski.

Matt Kloskowski, Fotograf und Kursleiter fĂŒr die NAPP, hat ein Buch geschrieben, dass ich so in der Form bisher noch nicht gesehen hatte und es mich gerade deswegen sehr interessiert hat.
Es geht um diese coolen Composings, zu denen es immer wieder Video Tutorials oder ganze BlogbeitrÀge gibt. Bilder die auf Ihre eigene Art & Weise völlig unrealistisch oder einfach extrem cool sind und den Betrachter immer wieder fesseln.
Nun, das Buch soll also helfen coole Bilder zu erstellen ? Na dann mal los …
 
Portrait Composings gestalten ist in 2 grundlegende Bereiche untergliedert, den Anfang (Kapitel 1) mit jeder Menge nĂŒtzlichen Hinweisen und ErklĂ€rungn und das Ende (Kapitel 2-16), welches 15 Composings im Detail erlĂ€utert.
Mit dem ersten Kapitel legt der Autor gleich richtig los, die Grundlagen mĂŒssen her. Der Aufbau einer eigenen Hintergrund Bilderdatenbank, geeignete Lichtsetups und jede Menge kleine Kniffe machen den Einstieg leicht und dabei Hunger nach mehr, also keine Chance das Buch aus der Hand zu legen.
 
Im Anschluß geht es weiter zu Auswahltricks und der Art & Weise, wie Matt Kloskowski eine saubere Auswahl schnell und einfach erhĂ€lt und somit realistische Composings ermöglicht.
Zum Ende des ersten Kapitels sind fast alle wichtigen Punkte angesprochen, so gibt es nur noch ein Thema, bevor es weiter zu insgesamt 15 Composings geht, der richtge Hintergrund.
Das Thema habe ich ein wenig mit Angst gelesen, denn hier gehen die Meinungen gerne auseinander, wie so oft in der Fotografie, doch gibt der Autor einen guten Überblick ĂŒber die Vor- und Nachteile einer jeden Hintergrundfarbe, letztendlich verrĂ€t Matt Kloskowski auch womit er am liebsten arbeitet – grau.
Trotz aller Techniken und Erfahrungen, die beste Auswahl hilft gar nichts ohne den kreativen Teil, und dieser ist gerade bei Composings enorm wichtig.
So fĂŒhrt das Buch in den folgenden 15 Kapiteln von einem kreativen Composing zum nĂ€chsten, einmal eher cool & lĂ€ssig, danach gar DĂŒster bis hin zu Business und Familie. Ja, auch bei der Familie kann man sehr gut ein Composing nutzen, schließlich mĂŒssen ja nicht immer zur gleichen Zeit alle aufeinander treffen 😉
 
Der Stil und Aufbau von Portrait Composings gestalten erinnert ein wenig an Scott Kelby, was nicht verwunderlich ist, und fĂŒhrt den Leser locker und professionell an ein doch eher komplexes Thema heran.
Es werden vielseitige Composings aus nahezu jedem Bereich der Portraitfotografie erklĂ€rt, dazu eine Prise nĂŒtzlicher Randinformationen, wichtige Aspekte und fertg ist das Composingrezept.
 
Mir bleibt an dieser Stelle keine andere Möglichkeit als eine begeisterte Lese- & Kaufempfehlung auszusprechen, der Autor bietet mit seinem Buch das Rundum Sorglospaket wenn es um Composings geht.

Rezension – Professionelle Hochzeitsfotografie von Hendrik Roggemann

Nach Interview & Lichtsetup geht es heute wieder mit einer Rezension weiter, diesmal zu einem Thema, in das jeder Fotograf mit den Worten ‚Der hat doch eine gute Kamera, der kann doch Bilder machen‘ hineingestossen wird.
Wer jetzt die Überschrift noch nicht gelsen hat und sich fragt wovon ich schon wieder rede, es geht um die Hochzeitsfotografie.
Hendrik Roggemann hat im mitp Verlag den Titel Professionelle hochzeitsfotografie Einstieg in einen kreativen Beruf veröffentlicht, er schreibt ĂŒber seine Arbeitsweise, seine Erfahrungen und gibt dabei dem geneigten Leser immer wieder RatschlĂ€ge worauf zu achten ist oder auch wie etwas funktionieren kann.
 
Bereits der erste Blick ins Inhaltsverzeichnis verspricht ein umfassendes Buch, das die wichtigsten Aspekte berĂŒcksichtigt, so gliedert sich das Buch in 6 Kapitel, von der Bedeutung der professionellen Hochzeitsfotografie ĂŒber die Frage des Stils und der geschĂ€ftlichen Umsetzung, wie z.B. effektive Werbung, zur fotografischen Umsetzung und endet bei einer kurzen Besprechung der AusrĂŒstung und einer sehr nĂŒtzlichen Liste an Links rund um das Thema Hochzeitsfotografie.
Im Laufe der Seiten muss ich immer wieder bestÀtigend nicken oder schmunzeln, da Hendrik Roggemann sehr viel wahres schreibt, dass mich immer wieder an meine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse auf Hochzeiten erinnert und ich voll und ganz bestÀtigen kann.
Interessant ist auch der Teil zum Thema Reklamationen und zeigt mal wieder, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist. Im Fazit hierzu heisst es, in jedem Fall mit Reklamationen professionell umzugehen und nicht emotional zu reagieren, was bei technischen MÀngeln durchaus einfacher sein mag, als bei nicht getroffenen Erwartungen und somit einem enttÀuschten Brautpaar. Hier kommt nun die Vorbereitung ins Spiel, denn ein gutes und ehrliches VorgesprÀch zeigt die Erwartungen und reduziert damit zeitgleich die Gefahr diese nicht zu treffen.
 
Ein weiterer wichtiger Punkt, den der Autor betont, ist Be Yourself. Es macht keinen Sinn sich zu verstellen und jemand anders zu sein, wie ĂŒberall in der Fotografie ist vieles einfacher, wenn man einfach man selbst ist, gerade dieser Punkt ist in der Hochzeitsfotografie besonders wichtig und sollte auch in Hinblick auf das eigene Marketing nicht vernachlĂ€ssigt werden.
 
Mein persönlichs Fazit, das Buch Professionelle Hochzeitsfotografie bietet dem Leser durchweg nĂŒtzliche Tipps und zeigt deutlich, dass die Hochzeitsfotografie ein eigenes Business ist. Es werden die wichtigsten Prozesse erlĂ€utert um erfolgreich sein zu können, dabei schreibt der Auto offen ĂŒber seine Erfahrungen und bietet dem Leser damit einen sehr schönen Einblick in die Thematik der professionellen Hochzeitsfotografie.

Rezension – Portrait Retusche Tricks von Scott Kelby

Tja, was soll ich Euch sagen, ich habe mich mal wieder fortgebildet und ein Buch gelesen. Diesmal ging nicht direkt um Fotografie, sondern Bildbearbeitung und wer wenn nicht Scott Kelby ist da immer eine gute Wahl ?
 
Der aktuelle Titel Scott Kelbys Portrait – Retusche – Tricks, erschienen im Addison Wesley Verlag ist ein typischer Scott Kelby, mit lockeren Schreibstil und an jeder Ecke mit einer Portion Humor verfeinert schafft es der Autor auch ein Fachbuch alles andere als trocken zu gestalten.
 
Doch nun genug SchwĂ€rmerei vorab, Scott Kelby beginnt sein Buch mit der Einleitung Sieben Dinge, die Sie liebend gern vorher gewusst hĂ€tten und verdeutlicht in dieser mit klaren und klĂ€renden Worten fĂŒr wen dieses Buch gedacht ist – fĂŒr Fotografen !
Er betont gleich vorweg, dass seine Methoden ein Portrait zu retuschieren darauf ausgelegt sind möglichst schnell, effizient und einfach ein natĂŒrliches Ergebniss zu erreichen, und nicht das perfekte Bild, wie es fĂŒr professionelle Bildbearbeiter das Ziel ist.
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Bevor es aber losgeht, Falten und Flecke bei Erhaltung der natĂŒrlichen Strukuur zu retuschieren, gibt es noch zwei interessante Punkte, zum Einen referiert Scott Kelby ĂŒber die Frage Wieso ĂŒberhaupt Retusche ? und und zum Anderen zeigt er Schnelle Tips, die die Arbeit mit Photoshop erleichtern.
Übrigens, mit dem letzten Punkt seiner Tips schneidet Scott Kelby einen Punkt an, den ich persönlich immer sehr wichtig finde. Es geht um die Frage Wie lange sollten Sie ein Bild retuschieren ? und gibt als Fazit die Antwort :

Sie mĂŒssen realtistische Entscheidungen treffen, wie viel Zeit Sie mit der Retusche zubringen.

Genau das ist es worum es auch in der Fotografie und mindest ebenso der Bildbearbeitung geht, eine eigene realistische Entscheidung zu treffen und nicht immer stur nach Prinzip F zu verfahren.
 
Zum Aufbau, das Buch ist in 6 Kapitel rund um die Retusche von Portraits aufgeteilt, gefolgt von Kapitel 7, wo Scott Kelby 3 vollstÀndige Retuschen von Anfang bis Ende zeigt.
Das erste Kapitel dreht sich um den Blickfang eines jeden Portraits, die Augen. Es werden unzÀhlige Methoden gezeigt und auch wenn ich die Eine oder Andere Methode bereits kannte ist es erstaunlich wie viel man alleine an den Augen machen kann.
Das nĂ€chste Kapitel handelt von der Hautretusche und den Wegen eine natĂŒrliche Haut mit Strukuktur zu erhalten. Im folgendem Kapitel 3 dreht sich alles um die Gesichtsform und dessen Korrektur Ă€h Optimierung. Dieser Schritt der Retusche ist seit kurzem fester Bestandteil meiner Retuschen und es zeigt sich immer wieder, welche Verbesserung noch so kleine Änderungen bewirken können.
Kapitel 4 & 5 fĂŒhren den Leser zu Haare, Lippen & Mund und zeigen vielfĂ€ltige Arten wilde Haare zu korrigieren, oder noch sinnlichere Lippen zu erhalten. Im letzen Kapitel schreibt Scott Kelby ĂŒber das Abspecken und zeigt wie schnell ein Dopelkinn verschwindet oder man auch bei Gruppenfotos einzelne Personen zum Vorteil verschlankt.
 
Das wirklich letzte Kapitel sind die eingangst genannten vollstÀndigen Retuschen, hier sieht man nochmal komprimiert, welche Methode wo eingesetzt wurde und hilft anschaulich eigene Entscheidungen bei seinen eigenen Bildern zu treffen.
 
Mein Fazit ? Absolut empfehlenswert ! Nein, nicht weil ich ein Fan von Scott Kelby bin, sondern weil dieses Buch schnell und anschaulich zeigt, was möglich ist und wie es funktioniert. Dabei ist es keine schwere Kost und dient auch nach dem Durcharbeiten als ideales Nachschlagewerk, wenn es um eine bestimmte Retusche geht, die man nicht jeden Tag macht.

Rezension – 52 Fotografische Projekte

Wir schreiben das Jahr 2012, weit draussen zwischen Pferden, Weiden und der DorfbĂ€ckerei sitzt ein junger charmanter Kerl in einem unentdecktem Ort namens Gevelsberg und schreibt heute eine weitere Rezension zu einem Buch, gefĂŒllt mit KreativitĂ€t und guten Ideen. So wollte ich schon immer mal einen Blogbeitrag beginnen 🙂
 
Bei meiner heutigen Rezension geht es um ein etwas anderes Buch, kein reines Fachbuch im herkömmlichen Sinne, dass einem erklÀrt wieso das Objektiv nach vorne zeigen oder der Kamera Akku nie bei Vollmond geladen werden sollte.
Es geht um KreativitĂ€t und den Anstoss die eigene zu beflĂŒgeln.
52 Fotografische Projekte von Kevin Meredith, erschienen im mitp Verlag, ist eine Sammlung von 21 Fotografen mit verschiedensten Ideen, dazu passenden Beispielfotos und kurzen Textpassagen worauf bei der jeweiligen Idee zu achten ist oder wie man dieses gelungen umsetzen kann.
 
Auf die Frage fĂŒr wen dieses Buch interessant ist, wĂŒrde ich spontan FĂŒr jeden! Antworten, denn es geht hier nicht um fotografisches Wissen sondern um Ideen, und diese umzusetzen.
Im Laufe der ĂŒber 280 Seiten wird der Leser von einer Idee zur nĂ€chsten begleitet und erhĂ€lt in den begleitenden Texten ganz nebenbei immer wieder gute RatschlĂ€ge wie er es schafft, dem fotografischen Alltag zu entfliehen und kreativ zu werden.
Manchmal ist das gar nicht so schwer, wie der Autor Kevin Meredith beim Thema Silhouetten sehr einfach und schön zeigt und genau das macht dieses Buch aus, es ist einfach anders und dabei keine schwere Kost.
 
Als persönliches Fazit, 52 Fotografische Projekte ist ein Buch, dass ich immer wieder gerne an einem Abend oder Nachmittag durchblÀttere wenn es darum geht endlich mal wieder was anderes zu machen, etwas Neues zu probieren.
 
Aus diesem Grund auch ganz klar meine Empfehlung fĂŒr 52 Fotografische Projekte von Kevin Meredith

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