Rezension – Tabletop – Fotografie mit Kompaktblitzgeräten

Es geht weiter in der Reihe Rezensionen rund um die Fotografie, nach Professionelle Foto-Shootings durfte ich diesmal den Titel Tabletop – Fotografie mit Kompaktblitzgeräten von Cyrill Harnischmacher lesen.
Das Buch richtet sich, bei dem Titel nicht verwunderlich, an jeden Fotografen der sich mit dem Thema Tabletop Fotografie beschäftigt oder einen guten Einstieg in dieses Thema sucht.
 
Cyrill Harnischmacher verdeutlicht gleich im ersten Teil „Grundsätzliches“ wie wichtig Vorbereitung ist, auch wenn bei Still Aufnahmen das Model selten noch den Bus bekommen muss, so bedarf es dennoch einer guten Planung und Vorbereitung, um sich beim Shooting auf die wesentlichen Punkte konzentrieren zu können, dem Fotografieren.
Einige Seiten weiter geht es um die Technik und nützliches Zubehör, wer jetzt eine Auflistung spezieller Multidimensionaler Haltevorrichtungen oder spezieller Repro – Objektive erwartet wird enttäuscht, denn vielleicht gerade in der Tabetop Fotografie ist die Improvisation ein wichtiger Schritt zum Erfolg.


Vielmehr geht es auf den folgenden Seiten um Magnete, Stecknadeln & verschiedene Arten von Klebstoff, kombiniert mit praktischen Anwendungen und DIY Tipps, schlägt jedes McGyver Herz höher.
Hat man jetzt auch noch die Veranlagung zum Jäger und Sammler, steht dem nächsten Flohmarkt Besuch nichts mehr im Wege, denn hier findet man immer wieder Requisiten für ein attraktives und anspreches Bild.
 
 
In der zweiten Hälfte zeigt Cyrill Harnischmacher anhand von fertigen Bildern und Lichtsetups wie man gewisse Effekte erreicht und worauf man in der Praxis achten sollte, hierbei reichen die Beispiele von einem Glas oder einer Gitarre mit Nebel über eine Repro-Aufnahme bis hin zur Food – Fotografie, in welcher es besonders auf Farbtreue und dem richtigen Fokuspunkt ankommt.
 
Zusammenfassend ist Tabletop – Fotografie mit Kompaktblitzgeräten ein empfehlenswerter Titel und zeigt auf einfache und veranschauliche Weise wie man auch mit einfachen Mitteln zu sehr guten Ergebnissen kommt.
 
Ein Titel der die kommenden Weihnachtsabende interessant gestalten kann !

Rezension – Professionelle Foto-Shootings

Heute ist es mmal wieder soweit, anstatt Bilder von vergangenen Shootings zu zeigen wende ich mich, passend zur Weihnachtszeit und den ruhigen Momenten am Abend, wieder mal dem gedruckten Wort zu 🙂
 
In den kommenden Vorweihnachtswochen geht es hier in erster Linie um Bücher rund um das Thema ‚Fotografie‘, beginnend heute mit dem Titel Professionelle Foto-Shootings von Peter Travers & Brett Harkness folgen u.a. die Titel Tabletop-Fotografie mit Kompaktblitzen von Cyrill Harnischmacher und das neue Buch Professionelle Hochzeitsfotografie von Hendrik Roggemann.
 
Professionelle Foto-Shootings, aus der Edition ProfiFoto erschienen beim mitp Verlag ist ein Buch für ein sehr breites Publikum. Es kombiniert Grundlagen, wie z.B. verschiedene Lichtsetups, nach denen Anfänger schmachten mit Informationen über Shootingplanung und den Umgang mit dem Kunden, die gestandene Profis nicht oft genug lesen können.
Zusammengefasst würde ich aber den typischen ambinionierten Amateur- bzw. Hobbyfotografen als den idealen Leser dieses Buches sehen.
 
Kapitel 1 widmet sich den verschiedenen Aspekten eines Shootingprojekts, es werden die einzelnen Rollen und deren Zusammenspiel erläutert, die Autoren betonen die eigentliche Rolle des Fotografen als Dienstleister und erinnern, dass auch wenn man noch so gut ist, der Kunde im Zweifelsfall immer Recht hat, ganz klassisch nach dem Motto Der Kunde ist König.

Im Anschluß geht es direkt weiter mit einem Punkt, der oft viel zu kurz kommt, der eigentlichen Vorbereitung auf ein Shooting. Es ist erstaunlich an wie viele Dinge ein Fotograf denken sollte, um sich am Set zu 100% auf das Shooting konzentrieren zu können. Da lobe ich mir doch meine Assistenten die mir bereits im Vorfeld zu einem Shooting unter die Arme greifen.
 
In den folgenden Kapiteln gibt es einen gelungenen Überblick über Grundlagen, praktische Ratschläge und die immer wiederkehrende Aufforderung zu üben und zu experimentieren. Diese Aufforderung findet man selten so deutlich in Büchern und ist mir positiv aufgefallen.
Im praktischen Teil folgen dann weitere Erklärungen anhand einzelner Bilder mit weiteren Details zur Aufnahme inkl. Lichtsetup und Kameraeinstellungen, gekrönt durch interessante Interviews mit professionellen Fotografen zu den jeweiligen Genres der Fotografie.
Der letzte Teil von Professionelle Foto-Shootings verläuft ähnlich weiter, eine gesunde Mischung aus Informationen und Ratschlägen.
Hat man der Versuchung zu experimentieren bis zum Ende des Buches widerstanden, so wird man sich spätestens nach dem letzten Kapitel aufmachen und die zahlreichen Tipps & Ideen auf seine eigene Art und Weise umsetzen …

Als persönliches Fazit kann ich Professionelle Foto-Shootings als abendliche Weihnachtslektüre nur wärmstens empfehlen !

Der Fotoguide – Die Verlosung ist beendet

Es war meine erste Verlosung auf alexander-spanke.de und wenn es nach mir geht auch nicht die Letzte !
Zugegeben, am Anfang hatte ich ein wenig Sorge ob sich auch genug Teilnehmer finden würden, heute aber bin ich erleichtert einen Gewinner aus dem Topf ziehen zu dürfen !

Doch bevor ich nun den Gewinner verkünde, Spannung künstlich zum Siedepunkt bringen, ein wenig überrascht bin ich schon, so hat sich über die Kommentare kein einziger Teilnehmer finden lassen, aber dafür hat jeder von Euch Twitter genutzt. Das hätte ich so zwar nicht erwartet aber man lernt nie aus 😉
 
So, nun aber zum Gewinner … nach Aufbau einer gigantische Lostrommel, der Überprüfung durch den TÜV und der Feuerwehr habe ich es geschafft und der Gewinner des mir zur Verfügung gestellten Codes für die iPhone / iPad App ‚Der Fotoguide‘ lautet :
 
@kagamiyama
 
An dieser Steller herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit der App !

Der Fotoguide – Eine neue Fotografen App für iPhone oder iPad

Vor ein paar Wochen erhielt ich eine eMail von BlueBox Productions, ich wurde gefragt, ob ich Interesse hätte die neue iPhone & iPad App Der Fotoguide zu testen. Da ich erst seit kurzem selbst ein iPhone besitze und aktuell auf der Suche nach schönen Foto – Apps bin, kam diese eMail quasie zur idealen Zeit und ich sagte gerne zu.
 
Der Fotoguide ist neu im App Store erhältlich und beschäftigt sich, wie der Name unschwer vermuten lässt, mit der Fotografie.
Die App bietet eine große Sammlung an Tipps & Tricks zu den verschiedensten Themen, z.B. wird hier sehr anschaulich der Unterschied zwischen hartem und weichem Licht erklärt und auch das gern diskutierte Thema Schärfentiefe kommt nicht zu kurz, kleines Wortspiel zum Wochenende:), dazu gibt es ei Glossar mit über 250 Fachbegriffen und für die Zeit zwischen den Shootings ein Fotoquiz, um das erlernte Wissen auch zu vertiefen 🙂
 

Die verschiedenen Themen bestechen durch leicht verständliche Texte und veranschaulichen anhand von Bildern die entsprechende Thematik auf eine sehr schöne Art und Weise. Ebenfalls vorhanden ist eine Suchfunktion, so kann man bei einer konkreten Frage schnell und einfach zum passendem Punkt springen.
 
 
Mein persönlicher Favorit ist das Quiz, damit kann man immer mal wieder etwas Zeit überbrücken und man findet auch immer eine Frage, die man falsch beantworten kann.
 
Als Fazit kann ich sagen, Der Fotoguide ist eine gelungene App für jeden der sich mit der Fotografie beschäftigt und kann sie Euch nur empfehlen !
 
Damit aber nicht nur ich weiß, wie Der Fotoguide aussieht und funktioniert habe ich einen Gutscheincode für den App Store für Euch !
 
Diesen verlose ich unter allen Kommentaren oder Twitter Erwähnung die ich mittels @alexanderspanke in meiner Timeline sehe bis zum 22. Juli, also kommende Woche…
 
In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende und freue mich auf Eure Kommentare …

me(e)box – Das webbasierte Dateiverwaltungssystem

Nachdem ich in den letzten Wochen doch überwiegend mit unserem Studio beschäftigt war und dadurch auch weniger gebloggt habe als sonst, gab es für heute wieder mal einen neues Produkt zu testen. Diesmal ist es die me(e)box, ein webbasiertes Dateiverwaltungssystem.
 
Die Idee ist keine neue, es gibt bereits andere Anbieter die Online – Speicherplatz anbieten, me(e)box positioniert sich hier auch etwas anders als mir bekannte Anbieter. Zielgruppe für das Dateiverwaltungssystem sind mehr Firmen und Selbstständige, die sowohl für den internen Gebrauch, als auch direkt für den Kunden eine Lösung benötigen Daten schnell, einfach und sicher, es werden 256 Bit SSL Zertifikate angeboten, austauschen zu können.
 
Bei meinem Test bin ich gleich von Begin an gut zurecht gekommen, die Bedienung ist intuitiv und übersichtlich, was mir besonders gefiehl ist der Punkt, dass man sich das Look & Feel für sich selbst anpassen lassen kann. Dieser Service hilft natürlich auch gegenüber seinen Kunden die vertraute Farbgebung zu behalten und damit weiterhin serös und professionell aufzutreten.
Zum technischen Teil – so war ich positiv überascht, es wurde sowohl beim Up- als auch Download die fast volle Bandbreite genutzt, was speziell bei größeren Dateien kostbare Zeit spart.
Die maximalen Dateigrößen sind für den heutigen Gebrauch akzeptabel gut dimensioniert, so kann ich Dateien von bis zu 1GB auf meinen Onlinespeicher hochladen. Nicht, dass ich täglich 1GB große Dateien hätte aber es beruhigt zu wissen, dass ich es könnte.
Die Mandantenfähigkeit bei unbegrenzter Anzahl an Benutzern und der Möglichkeit dies selbst zu konfigurieren, ist für mich das Highlight der me(e)box und zeigt auch ganz deutlich welche Zielgruppe hier angesprochen werden soll.
 
Für die Bedienung ist keinerlei Spezial-Software notwenig, man bedient seine me(e)box einfach mittels Browser, jedoch hat man sich entschieden Flash als Vorraussetzung einzusetzen, wodurch ich mit meinem iPhone die me(e)box leider nicht bedienen konnte – schade finde ich.
 
Mein persönliches Fazit, ich finde die me(e)box kann eine wirkliche Bereicherung für Geschäftskunden sein, sie ist einfach zu handhaben, sie ist schnell und durch das mögliche Customizing behält man auch sein gewohntes Look & Feel.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich persönlich bei der Zielgruppe so meine Schwierigkeit habe, denn Geschäftskunden, welche in der Regel eigene WebServer betreiben, installieren sich doch bei Bedarf zunächst selbst auf den eigenen Servern ein Online Dateiverwaltungssystem, immerhin ist die me(e)box keine kostenlose Lösung.