Mallorca Herbst

Mallorca im Herbst, immer eine Reise wert

Mallorca, unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr 2011, dies sind die Eindrücke von Alexander Spanke, der mit seiner Frau, 2 Wochen lang unterwegs war, um neue Landschaften zu erforschen, neue Impressionen und neue Inspirationen. Viele km von Gevelsberg entfernt dringt er in Gebiete vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

So, oder so ähnlich fühlte ich mich bei so manchen unserer Abenteuer, abseits befestigter Strassen, nur um Aufnahmen zu machen, die nicht jeder Tourist mit nach Hause bringt. So ging es mit dem Auto mehr als 1000km quer über die Insel, ja ich weiß Mallorca ist nur 98km lang ;). So haben wir einsame Strände erkundet, sind Zick Zack durchs Gebirge gefahren und haben dabei jede Gelegenheit genutzt den Weg zu verlassen.

In unseren 2 Wochen ging es zu den Steilküsten von Cala Ratjada, dem Wehrturm bei Talaia de'Albercutx, Cap de Formentor, der Bucht von Sa Calobra und vielen vielen anderen teils versteckt liegenden Ecken. Doch was schreibe ich Euch wo wir waren, hier nun meine Auswahl aus 2 Wochen Erholung & Abenteuer 😉

 

Mein neuer Rucksack – Lowepro ProTrekker 300

Mit der Zeit kommt nicht nur Rat, sondern auch jede Menge Equipment. Diese Lehre habe ich in der Vergangenheit bereits mehrfach lernen dürfen und das führt irgendwann dazu, dass es im Fotorucksack eng wird und spätestens, seit ich eine Nikon D700 mit Batteriegriff mein Eigen nennen kann und dazu meine Frau die D200 übernommen hat, ja wir fotografieren bei Zeit sehr gerne zusammen, ist mein bisheriger Fotorucksack, ein Lowepro Fastpack 200, definitiv zu klein geworden.

Doch nun ist es nicht immer einfach seine Vorstellung auch in einen passende Rucksack verwandeln zu können, daher habe ich eine ganze Weile gesucht um einen Rucksack zu finden, der

  • 2 große Bodys inklusive Batteriegriff und angesetztem Objektiv,
  • das eine oder andere zusätzliche Objektiv und
  • das übliches Zubehör wie Filter, Blitzgeräte, etc.

aufnehmen kann und dabei nicht unbedingt wie ein typischer Fotorucksack aussieht.
Ja richtig, es ist nicht unbedingt leicht mich glücklich zu machen, das höre ich zuhause auch sehr oft.
Fotorucksack Lowepro ProTrekker 300AW
Nach einer ganzen Weile und dem Vergleich diverser Rucksäcke und Hersteller bin ich dann wieder zurück zu Lowepro gekommen und zwar zu der ProTrekker Serie.
Was mir auf anhieb gefiehl war, dass der ProTrekker als Outdoor & Expeditionsrucksack nicht gleich als Fotorucksack zu erkennen und als Outdoor Rucksack natürlich auch sehr robust und wetterfest gebaut ist.
Darauf hin habe ich mich für den ProTrekker 300AW entschieden, selbst der kleine 300AW ist sehr geräumig und unglaublich bequem zu tragen.
Vor kurzem fand auf Schloss Dyck in Jüchen das Lichtspektakel illumina 2010 statt, dort konnte ich den Rucksack ausgiebig testen, und selbst nach rund 4 Stunden, etlichem Auf- und Abziehen mit und ohne Stativ kam mir der Rucksack nicht als Last vor.
Natürlich kommen mit dem Rucksack jede Menge Features, die ich für mich nicht direkt nutze, z.B. das All Weather Cover oder die Möglichkeit eines Trinksystems, aber man weiß ja nie wohin es einen verschlägt und es ist doch immer wieder gut zu wissen, dass man gerüstet ist.

 

Als zusätzliches Feature bietet der Rucksack ein Notebookfach inklusive Notebooktasche mit ausreichend Platz bis 15″, das war zwar kein Kriterium bei der Auswahl, hat es aber einfacher gemacht mich zu entscheiden.

Fotorucksack Lowepro ProTrekker 300AW

Der Innenraum ist, wie es zu erwarten war, gut organisert und übersichtlich gestaltet, in der Mitte passen problemlos meine 2 Bodys und an der Seite ist genügend Platz für Objektive, Blitzgeräte und anderes Zubehör.
Sowie im Deckel, wie auch außen herum sind verschiedene Fächer für Zubehör und Kleinkram, so habe ich nun feste Fächer für Filter, Adapter oder ein sauberes Mikrofasertuch, wenn es mal wieder schmutzig wird.

Alles in allem bin ich wirklich zufrieden, auch wenn der Rucksack preislich nicht gerade ein Schnäppchen war, so habe ich für das Geld bekommen was ich haben wollte, einen geräumigen und praktischen Fotorucksack.

Schottland 2010 – Fotografische Impressionen einer Reise

Es ist nun bereits über 8 Wochen her, dass wir aus unserem Fotourlaub in Schottland zurück sind.
Was soll ich Euch sagen, es war einfach herrlich 🙂 – 10 ganze Tage voller Entspannung, die Kamera stehts dabei und es gab nichts worüber man sich Sorgen oder Gedanken machen musste, OK fast nichts. 😉

Wie zu Anfang geschrieben, startete unser Urlaub bereits bei Amsterdam, von dort ging es mit der Fähre hinüber nach NewCastle, von wo wir mit unserem Auto die eigentliche Rundreise begannen.
Nach einem kurzem Stop in Glasgow am ersten Tag fuhren wir weiter in Richtung Highlands, wir haben unzählige km hinter uns gelassen und mitunter traumhafte Orte gefunden, dabei sind wir meist einfach nur der Nase und dem Gefühl nach durchs Land gefahren; Abends ging es dann in ein Hotel und zum Abendessen.

Die Tage vergingen natürlich wie im Fluge, als wir nach 7 Tagen im ersten Hotel mit WLAN eingecheckt hatten, viel uns auf wie weit der Urlaub schon war. Die restlichen Tage verblieben wir dann in Edinburgh, und sortierten zunächst unsere >1600 Bilder, die wir zuvor geschossen hatten.
Es brauchte eine Weile, bis wir allein das Gröbste sortiert hatten und noch länger, bis eine finale Auswahl bearbeitet war, speziell bei der Auswahl für diesen Beitrag hatte ich so meine Probleme, ich konnte mich einfach nicht von Bildern trennen, kann Euch aber auch nicht fluten 🙂

Hier nun eine ‚kleine‘ Auswahl unserer Bilder …

Es geht hinunter in den Philippstollen

Wie im Interview bei Der Holg – Menschen hinter der Sucher und auf Twitter bereits erzählt, wurde ich vor einigen Wochen gefragt, ob ich nicht Lust hätte Aufnahmen von einem alten Bergwerksstollen bei authhentischem Licht zu machen.
Natürlich sagte ich sofort zu, ein solches Abenteuer lass ich mir nur ungerne entgehen. Das ganze verlief in einer Privatführung, ausserhalb der üblichen Touristenzeiten. Auf diese Weise hatten wir die Möglichket die Touristenbeleuchtung auszuschalten und dazu natürlich alle Freiheiten beim Fotografieren.

Wir trafen uns also an einem Wochenende, und fuhren ein, in die Welt von Gestein und Dunkelheit, begleitet durch eine Karbid Lampe und dem stetig schwenkendem Licht der Helmlampen. Der Abstieg, OK es ging weniger hinab als mehr gerade hinein, begeisterte uns von Anfang an. Die engen Gänge und Zeugen vergangener Arbeiten war wirklich faszinierend, vor allem aber die Stille weiter hinten war erstaunlich, ausser dem eigenem Atem, etwas plätscherndem Wasser und hin und wieder ein wenig Gestein das irgendwo hinunter rollte hörte man nichts, es war unglaublich.

Hier nun ein paar Eindrücke unter Tage …

Wir sind dann mal weg …

Letzte Woche lag er noch in weiter Ferne, doch nun ist es soweit – unser Urlaub beginnt morgen. Die Koffer liegen fertig gepackt im Auto, die Strecke ist geplant und das Fotoequipment geladen, gereinigt und sortiert.

Unser erste Etappe führt uns zunächst nach Glasgow, anschließend geht die Autoreise los und endet, sofern das Navi nicht ausfällt, in Edinburgh. Wenn möglich, werde ich einzelne Bilder von unterwegs hier zeigen, das wird sich aber noch klären müssen, da wir überwiegend in den Highlands unterwegs sein werden.
Natürlich wird es am Ende einen vollständigen Bilderbericht geben …

Daher bleibt mir jetzt nichts anderes übrig, als Euch ein schönes Wochenende und zwei entspannte Wochen zu wünschen – Wir sind dann mal weg !

Urlaubsvorbereitungen – Es geht nach Schottland

Eine ganze Weile steht es nun schon fest und ich habe kein Wort darüber verloren, im Mai geht es für uns, meine Frau und mich, auf Entdeckungsurlaub nach Schottland.
Vor einigen Wochen, zum Ende unseres letzten Urlaubs, fragten wir uns ‚Was machen wir eigentlich das nächste mal und vor allem wann ?‚ – Nun, das Wann war schnell geklärt nur das ‚Was‚ dauerte eine Weile.
Eine Vorgabe existierte für uns, es sollte ans Meer gehen und es sollten nicht die üblichen Verdächtigen werden a la Mallorca, Ibiza, usw.

Beeinflusst durch die Schwiegereltern kamen wir auf die Idee mit Schottlad und nach kurzem Einlesen in die dortigen Urlaubsmöglichkeiten war der Entschluß schnell gefasst – Es geht nach Schottland.

Da nun also das Ziel fest steht, haben wir uns eine Route ausgesucht, die uns beginnend in Glasgow an der West – Küste inklusive Loch Ness, diversen Schlössern entlang hoch zu den Inseln und anschließend auf der anderen Seite, vorbei an Steilküsten, Wasserfällen und selbstverständlich auch Destillerien, bis nach Edinburgh zurück führt. Zeitlich ist die Strecke auf 10 Tage geplant, so dass nicht nur die Fotografie sondern auch die Entspannung ganz oben auf der Liste steht. Vermutlich entspannt sich meine Frau am besten wenn ich Abends die Bilder vom Tag sichte und sortiere.

Was aber nun mitnehmen auf so eine Reise ? Mit einem Wort – Alles 🙂
Ja Ihr habt recht, alles ist nicht immer die beste Wahl und zeugt auch nicht gerade von Kreativität bei der Planung, aber mit nur wenigen Ausnahmen werde ich vermutlich mein gesamtes Equipment benötigen. Angefangen bei 12mm bis hin zu 200mm wird alles für die Reise verstaut, zuzüglich diverser Akkus, Adapter, Filter und natürlich auch einem Reisestativ.
Was mich aber viel länger und auch intensiver beschäftigt hat, war die Frage wie ich alles sicher transportieren kann. Bei dieser Frage habe ich unzählige Taschen, Rucksäcke und Koffer mir angeschaut, doch entweder war es zu unpraktisch, entsprach nicht meinem Wunsch nach ’sicher‘ oder kam preislich aus einer anderen Dimension.
Da es aber immer einen passenden Deckel gibt, hab ich mal gehört, ging die Suche weiter und es fand sich tatsächlich der passende Deckel – ein Koffer von B&W Outdoor Case Type 90, hier ein Link zu Taschenfreak mit schönen Bildern dazu.

Nachdem der Transport und die Aufbewahrung nun geklärt, geht es darum das Equipment vor mir selbst und anderen zu schützen, mit anderen Worten eine Versicherung für das Fotoeuipment. Nach etwas Recherche und Vergleich der Bedingungen haben wir uns für Pöpping’s Fotografenversicherung entschieden. Die Unterlagen sind mitlerweile zusammen gesucht und zum Wochenende geht der Antrag so schnell es geht zur Versicherung.

Bevor ich nun aber meinen längsten Beitrag aller Zeiten schreibe – die Vorbereitungen sind mitlerweile abgeschlossen, die Vorfreude fast auf dem Zenit, bin ich gespannt ob sich unterwegs die Möglichkeit bietet Euch Abends einzelne Aufnahmen aus Schottland zu zeigen – Wir werden es sehen, laut Unterlagen haben einzelne Hotels ein WLAN, es bleibt also spannend.

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