Rezension – 52 Fotografische Projekte
Wir schreiben das Jahr 2012, weit draussen zwischen Pferden, Weiden und der Dorfbäckerei sitzt ein junger charmanter Kerl in einem unentdecktem Ort namens Gevelsberg und schreibt heute eine weitere Rezension zu einem Buch, gefüllt mit Kreativität und guten Ideen. So wollte ich schon immer mal einen Blogbeitrag beginnen :)
Bei meiner heutigen Rezension geht es um ein etwas anderes Buch, kein reines Fachbuch im herkömmlichen Sinne, dass einem erklärt wieso das Objektiv nach vorne zeigen oder der Kamera Akku nie bei Vollmond geladen werden sollte.
Es geht um Kreativität und den Anstoss die eigene zu beflügeln.
52 Fotografische Projekte von Kevin Meredith, erschienen im mitp Verlag, ist eine Sammlung von 21 Fotografen mit verschiedensten Ideen, dazu passenden Beispielfotos und kurzen Textpassagen worauf bei der jeweiligen Idee zu achten ist oder wie man dieses gelungen umsetzen kann.
Auf die Frage für wen dieses Buch interessant ist, würde ich spontan Für jeden! Antworten, denn es geht hier nicht um fotografisches Wissen sondern um Ideen, und diese umzusetzen.
Im Laufe der über 280 Seiten wird der Leser von einer Idee zur nächsten begleitet und erhält in den begleitenden Texten ganz nebenbei immer wieder gute Ratschläge wie er es schafft, dem fotografischen Alltag zu entfliehen und kreativ zu werden.
Manchmal ist das gar nicht so schwer, wie der Autor Kevin Meredith beim Thema Silhouetten sehr einfach und schön zeigt und genau das macht dieses Buch aus, es ist einfach anders und dabei keine schwere Kost.
Als persönliches Fazit, 52 Fotografische Projekte ist ein Buch, dass ich immer wieder gerne an einem Abend oder Nachmittag durchblättere wenn es darum geht endlich mal wieder was anderes zu machen, etwas Neues zu probieren.
Aus diesem Grund auch ganz klar meine Empfehlung für 52 Fotografische Projekte von Kevin Meredith
Blogparade: Mein bestes Foto 2011
Eigentlich bin ich ja mitten in meinen Rezensionswochen, aber als ich gestern von Martin’s Blogparade Euer bestes Foto 2011 gelesen habe, musste ich einfach eine kurze Pause einlegen und auch dieses Jahr wieder mitmachen :)
In der kommenden Woche mache ich dann auch wieder weiter mit meinen Rezensionen, als nächstes kommt die Rezension zu 52 Fotografische Projekte, einem, das kann ich ja schon verraten, sehr interessantem Buch, wenn es darum geht eigene Ideen zu entwickeln und sich inspirieren zu lassen.
Nun aber zurück, das beste Foto eines ganzen Jahres zu finden ist mit nichten einfach, aber wem sage ich das !? Was ich mich immer wieder frage, ist, woran mache ich fest, was das beste Foto ist ? Das Foto mit den meisten Kommentaren und bestem Feedback oder das mit dem größten Herzblut fotografiert ?
In diesem Jahr ist sehr viel passiert, so hat der Start in die Selbstständigkeit und später dann das eigene Studio eine Unmenge an neuen Bildern gebracht. Diese Flut an Bildern hat mich nicht nur gezwungen disziplinierter und effizienter in der Nachbearbeitung zu werden, sondern stellt mich jetzt auch vor eine viel größerer Auswahl an Bildern als noch im vergangenem Jahr.
Dazu kommen diverse eigene Projekte, wie z.B. das 70′s Style Sommershooting am See mit der guten Miss Gexy oder das lange Shooting – Wochenende in Heiligenhafen, wovon Ihr bis heute noch nicht alle Bilder gesehen habt.
All die Monate zusammen gefasst gibt es aber ein Shooting, welches für mich ganz besonders war und idealerweise Weise beide Kriterien verbindet, das Dessous Shooting mit der zauberhaften Janin Christin in Heiligenhafen. Zunächst als fixe Idee begonnen entwickelte es sich zu einem festen Bestandteil für das Shooting Wochenende in Heiligenhafen und genau hier habe ich mein bestes Foto 2011 gefunden.
Hier das Foto meiner Wahl mit einem besonderem Dank an alle Beteiligten !

Rezension – Tabletop – Fotografie mit Kompaktblitzgeräten
Es geht weiter in der Reihe Rezensionen rund um die Fotografie, nach Professionelle Foto-Shootings durfte ich diesmal den Titel Tabletop – Fotografie mit Kompaktblitzgeräten von Cyrill Harnischmacher lesen.
Das Buch richtet sich, bei dem Titel nicht verwunderlich, an jeden Fotografen der sich mit dem Thema Tabletop Fotografie beschäftigt oder einen guten Einstieg in dieses Thema sucht.
Cyrill Harnischmacher verdeutlicht gleich im ersten Teil “Grundsätzliches” wie wichtig Vorbereitung ist, auch wenn bei Still Aufnahmen das Model selten noch den Bus bekommen muss, so bedarf es dennoch einer guten Planung und Vorbereitung, um sich beim Shooting auf die wesentlichen Punkte konzentrieren zu können, dem Fotografieren.
Einige Seiten weiter geht es um die Technik und nützliches Zubehör, wer jetzt eine Auflistung spezieller Multidimensionaler Haltevorrichtungen oder spezieller Repro – Objektive erwartet wird enttäuscht, denn vielleicht gerade in der Tabetop Fotografie ist die Improvisation ein wichtiger Schritt zum Erfolg.
Vielmehr geht es auf den folgenden Seiten um Magnete, Stecknadeln & verschiedene Arten von Klebstoff, kombiniert mit praktischen Anwendungen und DIY Tipps, schlägt jedes McGyver Herz höher.
Hat man jetzt auch noch die Veranlagung zum Jäger und Sammler, steht dem nächsten Flohmarkt Besuch nichts mehr im Wege, denn hier findet man immer wieder Requisiten für ein attraktives und anspreches Bild.
In der zweiten Hälfte zeigt Cyrill Harnischmacher anhand von fertigen Bildern und Lichtsetups wie man gewisse Effekte erreicht und worauf man in der Praxis achten sollte, hierbei reichen die Beispiele von einem Glas oder einer Gitarre mit Nebel über eine Repro-Aufnahme bis hin zur Food – Fotografie, in welcher es besonders auf Farbtreue und dem richtigen Fokuspunkt ankommt.
Zusammenfassend ist Tabletop – Fotografie mit Kompaktblitzgeräten ein empfehlenswerter Titel und zeigt auf einfache und veranschauliche Weise wie man auch mit einfachen Mitteln zu sehr guten Ergebnissen kommt.
Ein Titel der die kommenden Weihnachtsabende interessant gestalten kann !


