Da hat das neue Jahr gerade begonnen, ja ich weiß, dass Ende Februar ist, geht es auch schon wieder weiter mit der Fotografie. Diesmal wurde ich gefragt, ob ich die Kommunion meiner Nichte fotografieren würde.
Natürlich sagte ich ja und bin zugleich Stolz, da ich anscheinend keinen schlechten Job bei der letzten Hochzeit gemacht habe.
Nun, die Kommunion der kleinen Kathi ist im April, somit habe ich also wieder etwas Zeit mich darauf vorzubereiten, und mit der Erfahrung durch die Hochzeit hab ich gleich ein paar Punkte, die ich diesmal besser machen möchte.
So habe ich versucht meine Fragen bereits im Vorfeld in einem Gespräch zu klären, um so die Erwartungen und Möglichkeiten besser heraus zu finden.
Die gewünschten Aufnahmen beziehen sich überwiegend auf die Feierlichkeit, da die Kirche für die Kommunion einen eigene Fotografen beauftragt hat. Zusätzlich zur Feierlichkeit sind Portraitaufnahmen und eine Gruppenaufnahme vor der Kirche gewünscht.
Bei den Portraits stellt sich mir gleich die Frage – “Wie sieht die Location aus ? Besser On-Location oder Studio im Vorfeld ?” Nun, da noch nicht feststeht wo gefeiert wird, ist diese Frage ganz klar mit Studio zu beantworten, sofern Zeit und Möglichkeit besteht kann ich schließlich immer noch On-Location einzelne Portraits aufnehmen.
Die Portraitaufnahmen der kleinen Kathi sind natürlich die wichtigsten Aufnahmen für diesen Tag, ein verwackeltes Foto von Onkel Ernst bei Kaffee & Kuchen ist schließlich leicht zu verschmerzen. Im Studio haben wir zudem unsere Ruhe und erhöhen damit auch die Chancen auf gute Ergebnisse.
Beim Thema Ausrüstung kann ich aus meiner Hochzeitserfahrung profitieren, richtig es war nur 1 Hochzeit bisher, hier wurde es bei der eigentlichen Feier für mich schwer, da mein Sigma 18-125 nicht sehr lichtstark und ich auch noch nicht sehr geübt mit dem Blitz war. Aus diesem Grund habe ich mir bereits vor geraumer Zeit das Tamron 28-75 f1/2,8 zugelegt, mit dem ich auch bereits erste Partyerfahrung inkl. Blitz sammeln konnte.
Dazu werde ich die weiteren Aufnahmen mit meinem neuen 70-200 f1/2,8 machen, um im Verlauf des Tages diskret aus der Entfernung schöne Situationen einfangen zu können, evtl. spielt das Wetter und die Zeit ja mit und wir können noch einzelne On-Location Portraits schiessen.
Die nächsten wichtigen Schritte sind für mich nun wie folgt,
- Noch offene Fragen bzgl. Location klären
Sobald die Location feststeht, werde ich dort einfach mal auf einen Kaffee und zwei Fotos vorbei schauen, so habe ich im Vorfeld schon eine Vorstellung von schönen Orten bzw. weiß ich wo es kompliziert werden kann.
- Fotoliste abstimmen
Im Gegensatz zur Hochzeit werde ich mir aber keine Liste ausdrucken und mit dieser die Feier zu begleiten, es ist vielmehr eine geistige Liste die ich im Kopf als Leitfaden versuche zu nutzen.
- Studioshooting vorbereiten und durchführen
Der Studiotermin steht bereits fest, und liegt 2 Wochen vor der Kommunion, hier gehen wir aufgrund der guten Erfahrung wieder ins Mietstudio NRW. Die Vorbereitung hierzu laufen, wir erstellen uns eine kleine Roadmap, um die geplanten 2 Stunden für Kathi so spielerisch und locker wie nur möglich zu machen.
Das wars für erste von meiner Seite zur anstehenden Kommunion, natürlich schreibe ich wieder über die weiteren Schritte, falls Ihr gute Tipps habt, freu ich mich über Feedback, sei es per Kommentar oder eMail.
Posted 5 months, 1 week ago at 11:26. 1 comment
Wie bereits angekündigt folgt heute ein Nachtrag von mir zu meinem Fotobuchtest, und zwar habe ich ein weiteres Fotobuch testen dürfen, diesmal von Pixum.de.
Thematisch gibt es in diesem 4. Teil etwas anderes, da einem ja nicht ständig Hochzeiten zur Verfügung stehen, musste unser letzter Juist – Urlaub dran glauben auf Papier gebracht zu werden, ein 26 – Seiten Querschnitt durch 4 Tage Insel, Wasser und Erholung, das ganze etwas aufgelockert mit Portrait- und Landschaftsaufnahmen.
Die Gestaltung läuft natürlich wie auch bei allen anderen Kandidaten über eine eigene Software ab, einfach herunterladen, installieren und loslegen.
Die Software steht in punkto Funktionalität bei mir weit vorne, angefangen bei nützlichen Gimmicks, wie z.B. das automatische Tauschen von Fotos über 2 Seiten, einer Vielzahl an Design- und Layoutvorlagen, bis hin zu einer große Anzahl an Cliparts und der Möglichkeit seine zu Bilder zu rahmen bietet die Software eigentlich alles, was man für ein Fotobuch – Design benötigt. Die automatische Bildoptimierung durch das Labor ist natürlich über die Optionen deaktivierbar, sowie auch die automatische Rote-Augen Korrektur.
Selbstverständlich gilt aber auch hier, eine Software wie Capture NX2 oder Photoshop sind bei entsprechenden Ansprüchen an die Qualität weiterhin notwendig.
Ist der kreative Teil abgeschlossen heisst es die Bestellung abschicken und warten bis das Buch kommt. Der Bestellprozess selbst ist vergleichbar einfach, persönliche Daten hinzufügen und die Daten direkt zu Pixum hochladen, altertnativ gibt es auch hier die Möglichkeit das Fotobuch auf CD zu brennen und anschließend per Post zu schicken, besitzt man aber eine schnelle Internetverbindung ist der Upload die bessere Wahl.
Wie bei allen anderen Fotobüchern in meinem Test, erhielt ich nach 2 Tagen die Versandbestätigung, als besonderen Service enthält diese eMail einen Link für die Online – Vorschau. Dort kann man sich das Buch online vorab anschauen, nicht dass man das Buch nicht kennen würde, aber auf diese Weise kann man Freunden das Buch zeigen, ohne es jedesmal dabei haben zu müssen um es dann doch zu vergessen.
Das Buch selber fällt durch hohe Qualität auf, sowohl das Cover, als auch der Einband sehen sehr hochwertig aus, das 200 g/m² schwere Papier gefällt und das Druckbild ist schön, die Farben stimmen genau überein. Bei wenigen Fotos und genauem Betrachten kann man an problematischen Stellen einzelne Pixel erkennen.
Besonders gefreut hat mich die Einhaltung der Ränder, der Text geht weder im Einband verloren, noch wird er am Rand abgeschnitten.
Fazit, das Fotobuch von Pixum überzeugt durch hohe Qualität, und ein schönes Druckbild. Die Software bietet sehr schöne Funktionen, ist an seine Anforderungen konfigurierbar und einfach zu bedienen. Rundum ein schönes Buch für schöne Fotos.
Posted 7 months, 1 week ago at 12:34. 2 comments
So, mit einer kurzen Verzögerung durch unseren Kurzurlaub in Stuttgart geht es nun weiter mit dem Fazit zu unseren beiden Fotobüchern von druckstdu.de und Fujidirekt.de.
Die Erstellung der beiden Bücher habe ich ja bereits in Teil 1 und Teil 2 beschrieben, daher werde ich versuchen mich hierbei kurz zu fassen und einen objektiven Vergleich beider Bücher durchzuführen.
Fangen wir mit dem Versand an, beide Bücher wurden innerhalb kürzester Zeit gedruckt und ausgeliefert, es vergingen jeweils nur 2 Tage bis ich die Versandbestätigung per eMail erhielt und der Paketmann kurz darauf an der Tür klingelte.
Das erste Buch ist das von druckstdu.de, und macht gleich auf den ersten Blick einen sehr schönen Eindruck, der Einband mit der Glanzfolienkaschierung fühlt sich gut an, das Druckbild ist sehr schön und scharf. Der Blick in das Buch zeigte aber leider auch ein paar Schwächen, einzelne Texte liegen doch sehr dicht am Rand, so daß die letzten Buchstaben etwas in die Buchfalz rutschen und damit an Lesbarkeit verlieren. Hier sollte man zur Sicherheit etwas mehr Abstand einplanen, als von der Software bei der Gestaltung vorgegeben.
Die Fotos sind leider etwas pixelig, man sieht bei genauerem Betrachten Pixel in den dunkleren Bereichen, sowie wurden die Bilder auch etwas optimiert, die Farben sind deutlich kräftiger, was bei bei einzelnen Bildern dazu geführt hat, dass die warme Stimmung in der Kirche etwas übertrieben stark war.
Als nächstes das Fotobuch von Fujidirekt.de, auch hier macht der Einband einen sehr guten Eindruck, im Vergleich zu druckstdu.de fällt dieser aber wesentlich fester aus, das Druckbild ist ebenfalls schön klar. Fujidirekt verwendet für seine Fotobücher das Fujifilm Fotopapier, hierdurch erhalten die Fotos eine schöne Brillianz. Die Qualität der Fotos ist im allgemeinen etwas besser, ob alleine durch das Fotopapier verursacht kann ich nicht sagen, aber es sind keine Pixel sichtbar, und dank der Möglichkeit direkt in der Software die Bildoptimierung zu deaktivieren, kommen die Farben im Buch sehr nahe an die Ausgabe auf meinem Monitor heran, der warme Eindruck in der Kirche wirkt authentisch und nicht übertrieben.
Allerdings hat auch das Fotobuch von Fujidirekt.de eine Schwäche, wie auch bei druckstdu.de sind die Texte zu weit am Rand, allerdings laufen diese nicht in die Buchpfalz, sondern werden gar abgeschnitten.
Mein Fazit, beide Bücher gefallen mir durchweg sehr gut, die mangelnde Brillianz der Fotos bei druckstdu.de fällt nur bei genauem Betrachten auf und der günstige Preis von 14,99 EUR machen das Fotobuch von druckstdu.de zu einer günstigen und einfachen Möglichkeit seine Fotos in Buchform zu erhalten. Fujidirekt.de ist in diesem Vergleich mein Favorit, die Fotos auf dem Fotopapier haben eine tolle Brillianz, die Farben passen und die Haptik ist qualitativ sehr hochwertig. Das ganze hat mit 24,95 EUR natürlich auch seinen Preis, ist meiner Meinung nach aber bei der Qualität gerechtfertigt.
Abschließend noch eine kurze Anmerkung zum Kontakt bzw. Support beider Kandidaten, in beiden Fällen war dieser freundlich und schnell, also ein ganz klares Weiter so !
Posted 8 months ago at 14:59. 3 comments