Fashion Shooting in Wuppertal am Bahnhof Mirke

Es war an einem November Wochenende auf einem 100 Jahre alten Dachboden, kalt, dunkel, jedes Knarzen lies uns zusammen schrecken und trotzdem nahmen wir allen Mut zusammen, bauten mit einem komischen Gefühl im Bauch die Blitze auf, stellten das Licht ein und machten Musik an, es schien eine Ewigkeit zu dauern aber dann begannen wir und man hörte nur noch das einsame Klacken der Kameras. Jeder von uns wusste, es wird ein guter Tag …
 
OK, etwas übertrieben, aber das onLocation Shooting im Bahnhof Mirke in Wuppertal war schon ein Highlight letztes Jahr, Daniel von DW-Fotodesign und ich hatten durch das Statementmagazin clownfish die Möglichkeit im alten Bahnhof Mirke shooten zu dürfen, und der Charme war noch wie vor 100 Jahren, als es noch Wartesääle für die 1., 2. und auch 3. Klasse gab.
Leider nicht mehr alles in bestem Zustand kamen wir wenige Tage zuvor zur Besichtigung, auf dem Dachboden angekommen stand sie fest, unsere Location. Die alten Holzbalken, die maroden Lehmwände, es war schlicht fesselnd.
 

Nun, Location war gefunden, unsere Modelle waren gebucht und wir arbeiteten unseren Shootingplan aus, welches Lichtsetup ? Wir wollten uns nicht zuviel vornehmen, da wir beide davon ausgingen, im Laufe des Shootings spontane Ideen umsetzen zu wollen. So haben wir uns auf 2 Grundideen geeinigt, zunächst meinen Evergreen mit Hauptlicht und 2 Streiflichtern und dann noch etwas OneLight, da wir die Struktur der Wände unbedingt mit einbauen wollten.
 


 
Hier aber nun ein Auszug der entstandenen Bilder, wie immer freue ich mich über jede Art von Feedback 🙂
 
Bahnhof Mirke in Wupertal
 
Bahnhof Mirke in Wupertal
 
Bahnhof Mirke in Wupertal

In Heiligenhafen an der Ostsee, Fashion und Dessous – Die Bilder

Wie fange ich diesen Blogbeitrag bloß an ? Nachdem ich in den letzten Wochen die eine oder andere Rezension geschrieben habe, schaffe ich es einfach nicht für diesen Blogbeitrag die Kurve zu bekommen und einen vernünftigen Anfang zu finden.
Naja, da müsst Ihr jetzt durch, nächste Woche gibt es wieder eine Rezension mit vernünftigem Anfang 🙂
 
Zum Thema – Wer mir auf Facebook, Twitter oder auch hier im Blog folgt, hat bereits gelesen, dass ich im Herbst letzten Jahres auf ein Shooting Wochenende nach Heiligenhafen gefahren bin. Zusammen mit Daniel & Gexxy hatten wir uns vorgenommen, die dort folgenden 4 Tage zu nutzen um uns fotografisch auszutoben und wieder mal Neues zu versuchen – egal ob Outdoor am Strand oder in unserem Appartment, welches wir hierzu kurzerhand in ein provisorisches Studio umgebaut hatten.
Mein persönliches Highlight an diesen Tagen in Heiligenhafen waren die beiden Dessous Shootings im Schlafzimmer, nicht, dass mir direkt an der Ostseeküste nichts anderes einfiel, aber ein Dessous Shooting in einem Hotelzimmer war schon immer ganz weit oben auf meiner Liste und war daher fester Plan an diesen Tagen.
 
Zum Lichtsetup, hier war die Idee den Raum mit Licht möglichst zu fluten um so einen sanften Bildlook zu erreichen, unterstützt von Creme farbenden Wänden und einem ‚falschen‘ Weißabgleich.


Insgesammt haben wir hier mit 2 Blitze gearbeitet, die wir mittels Funk ausgelöst haben. Das Hauptlicht, rechts vom Fotografen, ging durch einen Durchlichtschirm direkt an die Decke und Wand, so dass Janin Christin möglichst weich von oben herab beleuchtet wurde.
Zusätzlich kam ein weiterer Blitz hinten links im Raum zum Einsatz, dieser war ohne Lichtformer in die Ecke des Schlafzimmers gerichtet um damit gleich 2 Zwecke zu erfüllen, zunächst sollte Janin Christin durch ein etwas helleres Streiflicht vom Hintergrund separiert werden und darüber hinaus erzeugt der Helligkeitsverlauf von Vorne nach Hinten zusätzlich Räumlichkeit im Bild.
 
Nachdem also alles eingemessen war, wir fotografierten mit offener Blende von 2,8 bis 1,8, sind dann folgende Aufnahmen entstanden :
 
Dessous Shooting in Heiligenhafen
 
Dessous Shooting in Heiligenhafen
 
Dessous Shooting in Heiligenhafen
 
dessous-shooting-heiligenhafen

Ein freies Fashion Projekt – 70s Style am See

Es war an einem warmen Sommer Wochenende mitten im August …
So oder so ähnlich müsste ich diesen Blogbeitrag eigentlich beginnen, wenn wir da nicht das Jahr 2011 schreiben würden und der Sommer sich erfolgreich drücken konnte.
Stattdessen ging es gut gelaunt an einem grauen und zu Beginn trockenem Wochenende in die Nähe von Münster, Mi$$ Gexy rief zum Shooting und so folgten Modelle, Fotografen und ich 🙂
 
Der Nachmittag sollte im Zeichen der 70er Jahre stehen bzw. einer modernen Umsetzung des Themans.
Wir stimmten uns bei einem Kaffee vor Ort gemeinsam ab, sortierten die Outfits und gingen erstmal spazieren, der See wollte erkundet werden.
Etwa 6 gefundene Locations später waren die Modelle soweit vorbereitet, ich völlig verschwitzt von der körperlichen Anstrengung und bei einem weiteren Kaffee suchten wir uns mit den Modellen zusammen 4 Locations für das Shooting aus.
 
Zum Lichtsetup, so arbeitete ich mit einem relativ einfachem OneLight Setup, meinem Sunbounce Micro Mini in welchen ich mit einem SB900 in die golene Seite hinein blitze, das ganze natürlich hochfrontal durch meine Frau oder Mi$$ Gexy gehalten 😉
 
Wir arbeiteten uns quasie einmal um den See herum wobei die folgenden Fotos entstanden :
 
Shooting am See
 
Shooting am See
 
Shooting am See
 
Shooting am See
 
Hier gibt es am Lichtsetup noch eine kleine Änderung, da ich bedingt durch Bäume und dem bereits fortgeschritenem Nachmittag kein Gegenlicht mehr hatte gab es einen zweiten Blitz, der direkt im Bild die Sonne immitierte und damit die gewünschten harten Streiflichter erzeugte.
 
Shooting am See
 

Fashion / Sedcard Shoot mit Kim

Heute habe ich wieder mal ein paar Aufnahmen von einem Sedcard Shooting, diesmal mit unserem Model Kim.
Kim möchte eine Karriere als Model starten und benötigt Bilder für ihre Sedcard, soweit der Anfang dieser kleinen nicht unüblichen Geschichte. An diesem Punkt stellt sich mir immer wieder die Frage, was genau ist denn gewünscht und was kann man machen ohne schnell in übliche Standard – Aufnahmen zu rutschen.
Wie kann man diese Frage wohl besser klären als bei einem Cappuccino in lockerer Runde, ja ich weiß, ich trinke zuviel Kaffee …
 
An einem Abend vor ein paar Wochen trafen wir uns also mit Kim in einem kleinen Cafe in Wipperfürth und sprachen über das kommende Shooting. Wie zu erwarten war, hatte Kim natürlich keinen festen Plan mit Aufnahmen parat, aber sie wusste schon was ihr gefällt und das war sehr viel Wert. Zum Ende, 2 Cappuccino und einen Latte Macciato später, hatten wir uns auf 1-2 übliche Themen, Legere/Büro und Abendgarderobe, und dazu 1-2 verrücktere Ideen geeinigt.
 
An einem Wochenende darauf trafen wir uns also im Studio und zusammen mit unserer Visagistin Miss Gexxy erarbeiteten wir uns sowohl die Outfits, als auch die geplanten Stylings. An dieser Stelle muss gesagt sein liebe Gexxy, Deine beiden Styling – Ideen für die verrückten Themen sind absolut spitze !
 
Hier also nun die Auswahl vom Nachmittag, Feedback ist wie immer sehr willkommen 😉
 


 

 

 

 

 

 

 
Ausnahmsweise hatte ich diesmal zwischendurch auch Zeit für ein MakingOf Foto, wenn auch noch früh zu Beginn des Shooting.
 

Fashionshooting mit Cat-m

 
Nachdem ich in den letzten Wochen mehr über mich und meine fotografische Entwicklung geschrieben habe, gibt es heute wieder einen kurzen Erfahrungsbericht vom letzten Shooting – diesmal war das Thema Fashion.
 
 
Wie das im Leben so ist, ergab sich im Oktober auf dem Dortmunder Herbst ein zufälliger aber sehr netter Kontakt zu Cat-m.
Bei einem Cappuccino in der Pause entstand die Idee, doch einmal zusammen zu arbeiten und bereits wenige Wochen später war es dann soweit – pünktlich um 11:00 Uhr trafen wir uns samt Visagistin mitten in Wuppertal.
 
Im Gegensatz zu anderen Shootings, hatten wir uns diesmal als Vorbereitung eine feste Planung für Licht & Dekoration vorgenommen, so dass Experimente weder notwendig noch erwünscht waren. Wir bauten also auf, haben das Licht eingemessen und konnten auch sofort loslegen. Da diverse Outfits gewünscht waren brauchten wir auch eine gute Planung um mit der gebuchten Studiozeit auszukommen.
Am Ende muss ich zugeben, ohne die ausführliche Planung hätten wir nur halb so viel geschafft und damit ist auch mein Fazit aus diesem Shooting :
 
Planung ist nicht nur das halbe Leben, sondern auch ein wichtiger Teil des Shootings.
 
Hier aber nun die Bilder …