Photography & Art


by

Alexander Spanke

Portraitworkshop an der VHS Dortmund

Die Festtage liegen nun bereits eine Weile hinter uns und ich hoffe Ihr konntet die Tage ein wenig ausspannen und genießen. Wie bereits getwittert, möchte ich heute über den vergangenen Portraitworkshop im Dezember an der VHS in Dortmund berichten.
Der Workshop nennt sich ‘Portraitkurs für Fortgeschrittene’ und läuft ein Wochenende, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf 9 Personen begrenzt, zuzüglich dem Dozenten und verschiedenen Modellen natürlich.

Zum Ablauf

Nach Begrüßung und kurzer Vorstellung ging es auch gleich mit der Einweisung in das vorhandene Equipment los, in diesen 2 Tagen standen uns diverse Studioblitze mit einer Leistung vonn 600 bis 1000 Ws, Softboxen, Schirme und Reflektoren zur Verfügung.
Ebenfalls vorhanden war ein Beauty Dish, Lichtformer und 4 unterschiedliche Hintergründe.
Der erste Tag fing mit einem gemeinsamen Shooting an, das Licht – Setup wurde vorgegeben und es bot sich die Möglichkeit sich im Umgang mit dem Model vertraut zu machen. Im Laufe der nächsten Stunden wurden verschiedene Sets zusammen aufgebaut und jeder Teilnehmer bekam etwas Zeit mit den Modellen.
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Nachdem die ersten Akkus und Speicherkarten das erste mal um Hilfe schrien, ging es zunächst in die Mittagspause – gestärkt mit einer Currywurst und anderen ungesunden Dingen wurden die Teilnehmer ab dem Nachmittag in 3 Gruppen aufgeteilt, 1 Gruppe ging in den nahe gelegenen Park, das Wetter bot sich passender Weise dazu an, und die anderen beiden Gruppen verteilten sich auf 2 Studios.

Mit dieser deutlicher kleineren Aufteilung verlief der Rest des Tages nahezu selbstständig, die Sets wurden nach eigenen Ideen aufgebaut und auch das Shooting lief eigenständig ab.
Fragen konnte man jederzeit an den Dozenten richten, welcher auch gerne tatkräftig zur Seite stand um in schwierigen Fällen, z.B. das Eliminieren von Reflektionen in einer Brille oder einfach bei störenden Requisiten im Hintergrund, zu helfen.
Der 2. Tag verlief vergleichbar zum Nachmittag des Tages zuvor, unser Dozent hielt sich im Hintergrund und die eigene Kreativität war gefordert, sowohl in Bezug auf die Beleuchtung, dem Posing und allen anderen Aspekten.
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Was habe ich für mich mitgenommen ?

Nun, abgesehen von etlichen Fotos, Antworten zu Beleuchtungsfragen und Aha – Effekten in Bezug auf die Wirkung von Blende, Abstand und dem gewähltem Hintergrund sind es folgende Punkte, die ich für mich als besonders lehrreich empfand :

  • Natpürlich ist es mir passiert, ein neues Set mit der alten Einstellung zu fotografieren, haben wir ja schließlich alle so gemacht. Daher Kontrolliere Deine Kameraeinstellungen nach jeder Lichtänderung !
  • Natürlich ist knipsen lustig, besonders in der Gruppe aber um wirklich schöne Ergbenisse zu erhalten sollte es immer nach dem Motto gehen – Erst die Idee im Kopf, dann die Umsetzung am Set
  • Der Umgang mit dem Model, OK ich habe es mir einfach vorgestellt und des öfteren ins Fettnäpfchen gegriffen. Daher hier ein paar Punkte, die ich besonders am 2. Tag als positiv empfand,
    • Humor & Charme können nie verkehrt sein
    • Sei locker, egal wir nervöse Du bist, das überträgt sich gleich mit auf das Model
    • Weiß was Du willst, siehe auch den Punkt ‘Erst die Idee im Kopf, dann die Umsetzung am Set’. Eine Fragerunde, wie z.B. “Wäre es unter Umständen möglich sofern es dir nichts ausmacht, daß Du … ” funktioniert nur recht selten, und das überall im Leben, nicht nur bei der Fotografie.
    • Meinen Sun Sniper gebe ich nicht mehr her, speziell wenn ich mal eben schnell noch eine Einstellung am Blitz ändern, oder den Reflektor bewegen musste, konnte ich die Kamera lässig an der Hüfte hängen lassen, das hat vieles erleichtert und ich hatte die Kamera sofort wieder Griffbereit zur Kontrolle der Einstellungen.

    Hier noch ein Link, der mir in Bezug auf Modelposen sehr geholfen hat, das PDF enthält über 400 Posen, wenn ich also etwas Ruhe hatte, zog ich mich gerne zurück und ging passende Posen für das nächste Shooting durch.

    Abschließend möchte ich mich an dieser Stelle bei Stefan Komarek, Andy und Mel bedanken, die mir freundlicherweise die hier gezeigten Portraits zur Verfügung gestellt haben.

    Posted 6 months, 2 weeks ago at 19:47.

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Erfahrungen im Botanischen Garten Dortmund

So, am Sonntag war es soweit und wir waren im Botanischen Garten von Dortmund, dem Romberg Park.
In Dortmund angekommen haben wir zunächst an den Blumen – Schauhäusern bzw. Eingang Zoo geparkt, übrigens kostet es dort 1 EUR / PKW Parkgebühren.
Den Weg in den Botanischen Garten hatten nicht gleich finden können und fragten daher am Eingang der Blumen – Schauhäuser. Dort bekamen wir die Information, dass sich der gesamte Rombergpark als Botanischer Garten verstehe, und dieser selbstverständlich kostenlos zu betreten ist, lediglich für die Blumen – Schauhäuser sind 1,50 EUR / Person zu zahlen.

Mit dieser Information ging es dann quer durch den Rombergpark – eins vorweg, der Park ist riesig, lt. WebSite 65 ha. Womit wir auch gleich beim ersten Punkt sind, durch die Größe hat man so gut wie keine Probleme, dass andere Besucher ins Bild laufen. Allerdings relativiert sich das auch gleich wieder, denn im Vergleich zu Bochum und Wuppertal gibt es auch nur eine verschwindent geringe Anzahl von Blumen, hier punkten sowohl Bochum als auch Wuppertal mit einer großen Auswahl in den verschiedensten Farben.
Vergleichbar und gar etwas schöner als in Bochum, sind die Lichtspiele am Nachmittag, welche durch die verschiedenen Baumkronen dort entstehen und einen manchmal zum Träumen bringen anstatt nach der Kamera zu greifen.

Kurzum mein Fazit für Dortmund, ein sehr schöner Park der vor allem durch seine enorme Größe und Weite ein hervorragendes Erholungsgebiet ist, allerdings ist die Auswahl an Blumen doch sehr mager, womit sich aus fotografischer Sicht der Park für die Blumenfotografie im Vergleich zu Bochum und Wuppertal wenig eignet, dafür kann ich mir Portrait- oder Landschaftsaufnahmen sehr gut im Romberpark vorstellen.

Abschließend eine kurze Zusammenfassung aller 3 Gärten,

  • Bochum, ein großer Botanischer Garten mit einem schönen Angebot an farbenfrohen Blumen, ausreichend Platz und weiteren Möglichkeiten außer der reinen Blumenfotografie.
  • Wuppertal, ein eher kleiner, gemütlicher Botanischer Garten, allerdings mit schönen Blumen und einer schönen sauberen Wasserfläche.
  • Dortmund, ein enorm großer Park, allerdings empfinde ich den Begriff Botanischer Garten in Dortmund etwas hochgegriffen, da die Auswahl an Blumen doch eher gering ist. Dennoch sehr schön, vor allem wenn es um mehr als die Blumenfotografie geht.

Wie geht es nun weiter ? An dieser Stelle bin ich auf Euch angewiesen, gibt es noch weitere interessante Botanische Gärten ? Lasst es mich einfach per Mail an info@alexander-spanke.de wissen, evtl. kann man ja auch einen gemeinsamen Fotowalk veranstalten.

Posted 10 months, 2 weeks ago at 09:14.

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