Blogparade: Mein bestes Foto 2011

Eigentlich bin ich ja mitten in meinen Rezensionswochen, aber als ich gestern von Martin’s Blogparade Euer bestes Foto 2011 gelesen habe, musste ich einfach eine kurze Pause einlegen und auch dieses Jahr wieder mitmachen 🙂
In der kommenden Woche mache ich dann auch wieder weiter mit meinen Rezensionen, als nÀchstes kommt die Rezension zu 52 Fotografische Projekte, einem, das kann ich ja schon verraten, sehr interessantem Buch, wenn es darum geht eigene Ideen zu entwickeln und sich inspirieren zu lassen.
 
Nun aber zurĂŒck, das beste Foto eines ganzen Jahres zu finden ist mit nichten einfach, aber wem sage ich das !? Was ich mich immer wieder frage, ist, woran mache ich fest, was das beste Foto ist ? Das Foto mit den meisten Kommentaren und bestem Feedback oder das mit dem grĂ¶ĂŸten Herzblut fotografiert ?
 
In diesem Jahr ist sehr viel passiert, so hat der Start in die SelbststĂ€ndigkeit und spĂ€ter dann das eigene Studio eine Unmenge an neuen Bildern gebracht. Diese Flut an Bildern hat mich nicht nur gezwungen disziplinierter und effizienter in der Nachbearbeitung zu werden, sondern stellt mich jetzt auch vor eine viel grĂ¶ĂŸerer Auswahl an Bildern als noch im vergangenem Jahr.
Dazu kommen diverse eigene Projekte, wie z.B. das 70’s Style Sommershooting am See mit der guten Miss Gexy oder das lange Shooting – Wochenende in Heiligenhafen, wovon Ihr bis heute noch nicht alle Bilder gesehen habt.
 
All die Monate zusammen gefasst gibt es aber ein Shooting, welches fĂŒr mich ganz besonders war und idealerweise Weise beide Kriterien verbindet, das Dessous Shooting mit der zauberhaften Janin Christin in Heiligenhafen. ZunĂ€chst als fixe Idee begonnen entwickelte es sich zu einem festen Bestandteil fĂŒr das Shooting Wochenende in Heiligenhafen und genau hier habe ich mein bestes Foto 2011 gefunden.
 
Hier das Foto meiner Wahl mit einem besonderem Dank an alle Beteiligten !
 
dessous-shooting-heiligenhafen

Blogsuche auf Blogtimes.info

Gerade eben bin ich bei Ronny von Blogtimes.info auf seine 2. Runde zur Blogsuche gestossen. Im Juni 2010 mit Runde 1 begonnen hatte ich damals die Blogparade wegen Urlaubs verpasst und mir geschworen, das nÀchste mal bist Du dabei !
 
Heute, mit Runde 2, lass ich mich also nicht abhalten und beantworte gerne seine Fragen …

Seit wann besteht Dein Fotografieblog?
alexander-spanke.de ist nun bereits 3 Jahre alt, ursprĂŒnglich bei Google Blogger gestartet ging es im Juli 2009 mit der eigenen Domain los. Damals das Thema fĂŒr mich, mein erstes mal eine Hochzeit zu fotografieren.

Welche Schwerpunktthemen behandelt Dein Blog?
Nun, plump gesagt geht es bei alexander-spanke.de um alles zum Thema Fotografie, ich schreibe ĂŒber eigene Projekte oder auch Auftragshootings, die ich seit Kurzem ĂŒber asp-fotografie.de bekomme. Hierbei geht es mir nicht um das PrĂ€sentieren der Bilder, sondern den Weg zum Bild, inkl. Lichtsetup, Besonderheiten, usw.
DarĂŒber hinaus teste ich von Zeit zu Zeit immer wieder auch mal Produke wie z.B. Apps, FotobĂŒcher, etc., von daher gehören Produkrteviews ebenfalls zum Umfang von alexander-spanke.de

Wieviel BeitrÀge veröffentlichst Du durchschnittlich pro Woche?
Wenn alles gut lĂ€uft schreibe ich 1 Artikel pro Woche, auch wenn ich aktuell etwas langsamer bin 😉

Welche fotografischen Bereiche interessieren Dich in der Fotografie?
Ganz kurz – Fast alle ! Was Ihr bei mir niiieeee sehen werdet, sind Bilder von Insekten – ich hasse Insekten !!!!! 😉 Sonst experimentiere ich gerne ohne mich dabei auf ein Genre zu beschrĂ€nken.
Überwiegend sind es aber die Themen People & Natur, seit es nun auch das eigene Studio gibt, hĂ€uft sich der People Anteil im Studio dramatisch 🙂

Zum Abschluß noch ein Wort an Dich Ronny – Klasse Aktion ! 😉

BLOGnection – Inspiration

Inspiration, das heutige Thema ist auch gleich ein schwer zu erklÀrendes.
 Inspiration, sie ist zutiefst persönlich und so individuell wie jeder einzelne von uns, trotzdem oder vielleicht gerade deswegen ist sie stĂ€ndiger Begleiter, wir diskutieren was uns wozu inspiriert hat, zeigen Bilder die uns inspiriert haben und niemand spricht laut aus, wie schwer es manchmal ist diese Eingebung ĂŒberhaupt zu finden.
Vor einiger Zeit gab es eine Blogparade zu einem Ă€hnlichen Thema, damals, initiiert von Fotoholiker.com, ging es um das persönliche Fotorezept. Mein Fotorezept passt fĂŒr mich heute ebenfalls sehr gut zur Inspiration, es geht nĂ€mlich darum nichts zu erzwingen.
 
Was ich damit meine ? Nichts funktioniert wenn mann es unbedingt und krampfhaft will ! Sei es eine Freundin zu finden, ein gutes Foto zu machen oder Inspiration zu erlangen.
FĂŒr mich gibt es nicht schlimmeres als Stress, unter Stress funktioniere ich eher wie eine Maschine, alles nach Schema ‚F‘, aber Inspiration jeglicher Art bleibt dabei weit außen vor, diese erlange ich nur, wenn ich abschalten, die Welt draussen und alle 5 FĂŒnfe grade sein lassen kann. Erst dann kommen Ideen, entstehen eigene Projekte und denke ich auf eine andere Art und Weise.
 
Am Ende möchte ich noch kurz mein Lob an die 3 Blogger vom Grill, David Teichert, Gabor Richter und Sascha Basmer aussprechen, die Idee Blognection finde ich sehr gut, und hoffe auch in Zukunft weitere schöne Themen vorgegeben zu bekommen 😉

(Blog-)Parade: Mein bestes Foto 2010

Weihnachten liegt nun hinter uns und wir befinden uns in der unwirklichsten Zeit des Jahres, in der wir auf das Jahr zurĂŒck blicken, uns fragen ob wir alles richtig gemacht haben oder atemberaubende Vorhaben wir das kommende Jahr planen.
Genau jetzt finde ich die Idee von Martin auf http://visuellegedanken.de klasse, die Blogparade ‚Euer bestes Foto‘ aus 2009 wieder aufzugreifen.
 
Damals hab ich es verpennt, heute bin ich dabei, und zwar mit folgendem Foto :
 


 
Die Aufnahme ist, wie so oft, ungeplant entstanden, wir trafen uns mit 4 Fotografen(-innen) mit Lucielle im Studio auf ein gemĂŒtliches Modelsharing. Es standen sowohl das weiße, als auch das schwarze Studio auf der Liste. So verlief das Shooting eigentlich ganz normal, ich konnte etwas experimentieren, probierte die eine oder andere Idee, zumeist im schwarzen Studio, und als wir langsam zum Ende des Shootings kamen, wollte ich noch mal eben was ganz anderes versuchen, und sagte zu Ihr ‚Schrei mich an !‚ und habe drauf gehalten 🙂
 
Das Ergebnis – fĂŒr mich das beste Foto, das ich 2010 gemacht habe.

Fotografie BĂŒcher – Tausch Verschenk Ecke

Vor Kurzem habe ich auf Zoomyboy.com eine Aktion gefunden, die ich nicht nur klasse finde, sondern mich auch beteligen möchte.
Fotografie BĂŒcher - Tausch Verschenk Ecke

In den Kommentaren bei Zoomyboy bereits versprochen bin ich also durch mein Regal gegangen, richtig mitten durch, und habe dort nach mehrfach gelesenem rund um die Fotografie gesucht.
Dabei ist mir folgendes Buch in die Finger gefallen, welches ich auch hiermit zum Tausch anbiete.

Das Buch befasst sich, bei dem Titel auch wahrscheinlich, mit der Blitzfotografie. Hierbei beginnt der Autor bei den Grundlagen und arbeitet sich im Laufe der Seiten ĂŒber typische Bereiche, wie z.B. den SĂŒnden beim Bllitzen, die Lichtstimmung oder PortrĂ€ts mit Blitz.

Bei Euch steht auch ein bereits X-mal gelesenes Exemplar im Regal und Ihr habt Interesse an der Blitzfotografie ? Dann schnell eine eMail an info@alexander-spanke.de oder Kommentar hinterlassen …

Fotoholiker’s Blogparade – Mein Fotorezept

So, die gute Julia startet also eine Blogparade zum Thema ‚Verrate Dein Fotorezept‘ und da möchte ich natĂŒrlich auch etwas beisteuern.
Doch bevor ich mein Rezept hier nÀher beschreibe kurz zu mir, mein Name ist Alexander Spanke und ich bin nun mitlerweile bereits 32 Jahre alt.
Die Fotografie war fĂŒr mich schon immer faszinierend, das Festhalten einzigartiger Momente, so daß ich mir mit 16 etwa meine erste SLR gekauft habe, ein gebrauchtes SchĂ€tzchen von Cosina, zusammen mit einem 50er und einem 28-70mm Objektiv.
Mein Schwerpunkt, wenn man das so nennen kann, war damals die Landschaftsfotografie, speziell ein See ganz in meiner NĂ€he und der Park gleich vor meiner HaustĂŒr. Meine Bilder waren damals allesamt in s/w, da ich den Film selbst entwickelte und mir der Aufwand fĂŒr die Farbentwicklung schlicht zu hoch war 😉
Heute, nur wenige Jahre spĂ€ter, habe ich die Fotografie erneut fĂŒr mich entdeckt und versuche nun mein GlĂŒck mit einer Nikon D200. S/W gibt es nun nur noch vereinzelt und auch wenn ich mich immer noch fĂŒr die Natur- und Landschaftsfotografie begeistern kann, so finde ich derzeit die Peoplefotografie wesentlich aufregender.

Aber nun genug zu mir, immerhin geht es ja um mein Fotorezept und nicht um mich. Abseits jeder Theorie in sÀmtlichen Blogs, Podcasts und der Fachliteratur wird hÀufig ein wichtiger Aspekt vergessen oder leider nur am Rande erwÀhnt, und zwar geht es darum nichts zu erzwingen.

Im Grunde doch wohl eher ein langweiliger Tipp, nicht wahr ? Aber es steckt so viel Wahrheit darin, denn ein stĂ€ndiges Erzwingen von guten Fotos und permanentes ‚Geknipse‘ bringt im Endeffekt nur den Kamera – Herstellern etwas, wenn die Kamera verschlissen und ausgetauscht werden muss, OK ein wenig ĂŒbertrieben – aber Ihr wisst was ich meine.
Gerade auch wenn ich wieder eine neue Errungenschaft ‚Mein‘ nennen kann, neige ich dazu sofort loszuziehen und gute Bilder machen zu wollen. Dabei ist es wie mit allem im Leben, unter Zwang gibt es höchstens MittelmĂ€ĂŸige Ergebnisse, wenn ĂŒberhaupt, und nichts ist frustrierender als von einer solchen Fototour ohne brauchbare Fotos zurĂŒck zu kommen.
NatĂŒrlich soll das nicht heissen, dass alle guten Aufnahmen einem zugeflogen kommen wenn man an etwas völlig anderes denkt und dabei noch die KĂŒche tapeziert; ich habe natĂŒrlich meine Kamera hĂ€ufig dabei und probiere ebenso gerne und viel herum, aber wie so oft kommen die besten Fotos meist unerwartet, wenn man nicht stĂ€ndig die Wörter ‚Will‘ und ‚Muss‘ im Kopf dabei hat.
Gut jetzt habt Ihr natĂŒrlich alle recht, im Falle eines Auftrags ist genau dies schonmal ein klein wenig schwieriger, aber genau dann ist es besonders wichtig einen klaren Kopf zu behalten und nichts zu erzwingen.

Wenn Ihr Euch also das nĂ€chste mal erwischt beim schönsten Hobby der Welt ein ‚Muss jetzt unbedingt‘ zu denken, dann macht die Kamera aus, holt Euch einen Latte Macchiato und verfallt in hemmungslose Tiefenentspannung.
Anschließend seht Ihr das ganze von einem völlig neuem Standpunkt und mit ein wenig GlĂŒck bekommt Ihr dann die besten Bilder aller Zeiten.