Mein neuer Rucksack – Lowepro ProTrekker 300
Mit der Zeit kommt nicht nur Rat, sondern auch jede Menge Equipment. Diese Lehre habe ich in der Vergangenheit bereits mehrfach lernen dürfen und das führt irgendwann dazu, dass es im Fotorucksack eng wird und spätestens, seit ich eine Nikon D700 mit Batteriegriff mein Eigen nennen kann und dazu meine Frau die D200 übernommen hat, ja wir fotografieren bei Zeit sehr gerne zusammen, ist mein bisheriger Fotorucksack, ein Lowepro Fastpack 200, definitiv zu klein geworden.
Doch nun ist es nicht immer einfach seine Vorstellung auch in einen passende Rucksack verwandeln zu können, daher habe ich eine ganze Weile gesucht um einen Rucksack zu finden, der
- 2 große Bodys inklusive Batteriegriff und angesetztem Objektiv,
- das eine oder andere zusätzliche Objektiv und
- das übliches Zubehör wie Filter, Blitzgeräte, etc.
aufnehmen kann und dabei nicht unbedingt wie ein typischer Fotorucksack aussieht.
Ja richtig, es ist nicht unbedingt leicht mich glücklich zu machen, das höre ich zuhause auch sehr oft.

Nach einer ganzen Weile und dem Vergleich diverser Rucksäcke und Hersteller bin ich dann wieder zurück zu Lowepro gekommen und zwar zu der ProTrekker Serie.
Was mir auf anhieb gefiehl war, dass der ProTrekker als Outdoor & Expeditionsrucksack nicht gleich als Fotorucksack zu erkennen und als Outdoor Rucksack natürlich auch sehr robust und wetterfest gebaut ist.
Darauf hin habe ich mich für den ProTrekker 300AW entschieden, selbst der kleine 300AW ist sehr geräumig und unglaublich bequem zu tragen.
Vor kurzem fand auf Schloss Dyck in Jüchen das Lichtspektakel illumina 2010 statt, dort konnte ich den Rucksack ausgiebig testen, und selbst nach rund 4 Stunden, etlichem Auf- und Abziehen mit und ohne Stativ kam mir der Rucksack nicht als Last vor.
Natürlich kommen mit dem Rucksack jede Menge Features, die ich für mich nicht direkt nutze, z.B. das All Weather Cover oder die Möglichkeit eines Trinksystems, aber man weiß ja nie wohin es einen verschlägt und es ist doch immer wieder gut zu wissen, dass man gerüstet ist.
Als zusätzliches Feature bietet der Rucksack ein Notebookfach inklusive Notebooktasche mit ausreichend Platz bis 15″, das war zwar kein Kriterium bei der Auswahl, hat es aber einfacher gemacht mich zu entscheiden.

Der Innenraum ist, wie es zu erwarten war, gut organisert und übersichtlich gestaltet, in der Mitte passen problemlos meine 2 Bodys und an der Seite ist genügend Platz für Objektive, Blitzgeräte und anderes Zubehör.
Sowie im Deckel, wie auch außen herum sind verschiedene Fächer für Zubehör und Kleinkram, so habe ich nun feste Fächer für Filter, Adapter oder ein sauberes Mikrofasertuch, wenn es mal wieder schmutzig wird.
Alles in allem bin ich wirklich zufrieden, auch wenn der Rucksack preislich nicht gerade ein Schnäppchen war, so habe ich für das Geld bekommen was ich haben wollte, einen geräumigen und praktischen Fotorucksack.
Read More...Gastbeitrag : Urlaubsfotos mit der Digitalkamera – die schönsten Erinnerungen festhalten
Es ist soweit, ich versuche mich mal wieder an neuen Dingen, doch dreht es sich heute nicht um eine fotografische Technik oder einen Trick den ich mir abgeschaut habe, sondern heute ist es ein Gastbeitrag von Lutz Hufrath – www.digicam-blogger.de.
Lutz schreibt in seinem Blog über viele Aspekte der Fotografie, sein Schwerpunkt hierbei liegt beim Equipment, egal ob professionelle DSLR oder die kleine schwarze für die Hosentasche.
Aber nun zu Lutz und seinem Gastbeitrag :
Neben den Bildern im Kopf und den wunderbaren Erinnerungen an einen traumhaften Urlaub sind Fotos eine schöne Urlaubserinnerung. Und darum möchte man natürlich möglichst viel aus seinen Urlaubsbildern herausholen.
Wer gerne fotografiert, ohne dabei viel beachten zu müssen, für den ist eine kompakte Digitalkamera die beste Wahl. Wer sich gerne mehr mit der Technik der Fotografie auseinandersetzt, ist mit einer Spiegelreflexkamera am besten bedient. Das Wichtigste ist jedoch, dass man mit der Kamera klarkommt und sie beherrscht – nicht umgekehrt. Denn auch die preiswerte Digitalkamera kann großartige Ausnahmen machen.
In jedem Fall sollte man darauf achten, dass man immer genügend Speicherplatz hat und einen vollen Akku mitnimmt – nichts ist ärgerlicher, als nach dem zweiten Foto feststellen zu müssen, dass die Speicherkarte voll oder gar der Akku leer ist! Wer ein Ladegerät für Akkus mitnimmt, sollte sich unbedingt vorher über die Steckdosenformen im Urlaubsland informieren und gegebenenfalls einen passenden Adapter kaufen. Auch sollte man sich im Vorfeld über Sitten und Gebräuche informieren, um nicht in ein Fettnäpfchen zu treten oder gar etwas Verbotenes zu tun.
Die besten Natur- und Stadtfotos entstehen früh morgens, am späten Nachmittag oder kurz bevor es vollständig dunkel wird. Um die Mittagszeit ist es an sonnigen Tagen meist zu hell, um wirklich tolle Aufnahmen zu bekommen.
Sonnenuntergänge sind besonders beliebte Urlaubsmotive. Doch oftmals gibt es störende Flecken auf diesen Bildern. Wer mit einem UV-Filter vor der Linse fotografiert, sollte diesen für ein Sonnenuntergangs-Bild abnehmen. Die Sonne sollte möglichst in der Mitte des Bildes platziert sein, sodass keine oder zumindest nur geringe Spiegelungen im Objektiv entstehen.
Bei großen Gebäuden hat man oft die Schwierigkeit, dass man nicht genügend Abstand zum Objekt hat. Wer den Abstand nicht vergrößern kann, kommt um die digitale Nachbearbeitung kaum herum. Doch Bildbearbeitungsprogramme schaffen hier Abhilfe.
Beachtet man ein paar Tipps und Tricks für das Fotografieren mit der Digitalkamera, werden aus den Urlaubsfotos auch ganz bestimmt wunderschöne Erinnerungen, die auch nach Jahren den Urlaub wieder lebendig machen und einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Read More...Blitzaufsätze im Vergleich
Inspiriert durch Patrick Ludolph und sein aktuelles eBook zum Thema Blitzfotografie kam mir die Idee Euch meinen Vergleich verschiedener Blitzaufsätze zu zeigen. Dieser Vergleich wurde bei einem zurück liegendem Blitzfotografie – Kurs gemacht und ich fand es sehr hilfreich einmal die Unterschiede gleich nebeneinander, quasie unter Laborbedingungen, zu betrachten.
Bei dem Vergleich wurde ein Metz 48 auf einer Nikon D200 genutzt, jedes Foto natürlich mit gleicher Brennweite und Belichtung.
Zunächst das Ausgangsbild, direkt geblitzt ohne jegliche Aufsätze, man sieht deutlich die harten Schatten auf dem Hintergrund und am Kinn. Das ganze Bild wirkt platt und konturlos.
Als nächstes kam der original Metz Mecabounce 58-90 zum Einsatz, bis auf den sichtbaren Lichtverlust sieht man nur wenig Unterschied, die Schatten sind ebenfalls noch sehr hart.
Im Anschluß kommt die Mini Softbox von Lumiquest, auch hier sieht man einen deutlichen Lichtverlust. Zusätzlich finde ich, wirkt der Schlagschatten hinter dem Kopf deutlich weicher.
Auch aus dem Hause Lumiquest, haben wir darauf hin den Ultrabounce genutzt. Hier sieht man, wie bei allen Aufsätzen auch den üblichen Lichtverlust und einen zur Mini-Softbox vergleichbar weichen Schlagschatten.
Als letzten Aufsatz nutzten wir einen Lightsphere Universal von Gary Fong, das Resultat vergleichbar, deutlicher Lichtverlust aber Schlagschatten deutlich weicher.
Als Fazit für mich, der original Metz mecabounce 58-90 ist sein Geld nicht wert, ich kann kaum einen Unterschied in den Schatten erkennen, die beiden Lumiquest Diffusoren erzuegen dagegen einen sichtbar weicheren Schatten und sind dabei noch handlich. Der Garry Fong Lightsphere Universal erzeugt zwar auch einen weichen Schatten, allerdings ist er aufgrund seiner Größe nicht mehr wirklich handlich und fällt für mich persönlich somit aus der Liste.
Wirkliches Fazit, es geht nichts übers indirekte Blitzen ! ;)
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