Workshop in Bochum – Portrait & Studiofotografie

Sag mal kannst Du nicht ? Ach, wie hast Du das eigentlich gemacht ? Übrigens, was ich Dich noch fragen wollte ….
Wer kennt sie nicht, Fragen zu Bildern oder Ausrüstungsgegenständen. Bei solchen Fragen nehme ich mir immer sehr gerne etwas Zeit und versuche das Thema gemütlich bei einem Cappuccino oder auch telefonisch zu erläutern. Dafür bin ich auch mit viel zu viel Begeisterung beim Thema, als das ich mit einem plumpen 2 Zeiler antworten wollen würde.
Das folgte dann natürlich zu der Idee auch selbst Workshops zu geben, konzentriert auf Zielgruppe und Thema. Durch das eigene Studio gibt es nun die Möglichkeit & Räumlichkeit spannende Workshops, kombiniert mit einem Model anbieten zu können, schließlich lernt man am besten, wenn es selbst auch gleich praktisch umgesetzt werden kann.
Vor wenigen Wochen war es dann soweit, aus der einst spontanen Idee entstand der Workshop – Portrait- & Studiofotografie, schnell fanden sich auch gleich 3 Teilnehmer, die mal wieder im Studio etwas machen und dabei der Theorie ein Gesicht geben wollten.
Das Konstrukt für den Workshop war schnell gefunden, basierend auf eigenen Erfahrungen aus diversen Workshops wusste ich, was mir wichtig ist und was meine NoGos sind. So ist es mir wichtig bei einem Workshop auch etwas zu vermitteln, wahnsinns Idee, oder ? Es soll kein geführtes Modelsharing werden, wo ich alles vorgebe und nur für Rückfragen & Kaffee zur Verfügung stehe. Am Ende eines Workshops, wenn die Teilnehmer nach Hause gehen und behaupten etwas gelernt zu haben, dann habe ich mein persönliches Ziel erreicht.
Nach ein wenig Fachsimpelei mit anderen Workshop Trainern in Bezug auf Organisation & Ablauf stand dann ein paar Tage später der grobe Ablauf fest, fehlte nur noch die Detailarbeit 🙂 Die darauf folgenden Tage bestanden aus reiner Büroarbeit, ich schrieb mir mein Script. Nachdem ich also unzählige Bücher, Blogbeiträge und Unterlagen gelesen und verarbeitet hatte war es endlich fertig, das Script oder wie man es auch nennen könnte, mein Buch 😉
 
Workshop bei Alexander SpankeThematisch ging es, wie geschrieben, um die Portraitfotografie im Studio , mit ein wenig Grundlagen zu Beginn ging es an dem Tag um Fragen wie die ‚richtige‘ Brennweite, Schärfentiefe und ihre Wirkung oder auch den so oft diskutierten Aufnahmewinkel bei einem Portrait mit möglichen Bildkompositionen.
Die Theorie über die Studiotechnik ließ ich bei diesen Themen möglichst unauffällig mit einfließen ohne einen ermüdenen Monolog über Blitzleistung, Funkauslösung und Galgenstative halten zu müssen.
Workshop bei Alexander SpankeNach unserer Mittagspause und einem frischen Kaffee ging es vermehrt um Arbeitsabläufe, strukturiertes Arbeiten im Studio und einen Punkt der mir immer sehr wichtig ist, das souveräne Auftreten, selbst wenn neben mir gerade ein Blitzkopf in Flammen aufgeht.
Im Laufe der Zeit lernten die Teilnehmer die unterschiedliche Wirkung diverser Lichtformer und beurteilten Bildwirkung & Schatten, dabei blieb stets immer Zeit für individuelle Fragen und Experimente.
Als Highlight für den Tag kam am späten Nachmittag die zauberhafte Julia, unser Model für das abschliessende Shooting, um die besprochenen Themen praktisch umzusetzen und einem weiteren wichtigen Punkt, der Modelführung. Hier war Julia natürlich eine besonders große Hilfe und ich bin ihr sehr dankbar für die tolle Zusammenarbeit !
 
Abschließend möchte ich natürlich auch noch Bilder zeigen, die auf dem Workshop entstanden sind. Mein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Sabine, die mir ihre Bilder für den heutigen Blogbeitrag zur Verfügung stellt. Danke!
&nbsp:
Hier nun Sabine’s Aufnahmen vom Nachmittag, ich freue mich schon auf den nächsten Workshop !
 


You may also like

2 comments

  • Peter Kulpe April 12, 2012  

    Bei dem Portrait war mein erster Gedanke, super Aufnahme…wenn die junge Dame nicht so mittig stehen würde. Weiter rechts plaziert bekommt der sehr schöne, intensive Blick und Gesichtsausdruck eine ganz neue Intensität. Oder irre ich mich?

  • Alexander Spanke April 14, 2012  

    Du hast recht, Julia ist sehr mittig plaziert, doch finde ich es dadurch sehr symmetrisch und stimmig, es käme auf einen Versuch an Julia anders zu positionieren …

    Gruß
    Alex

Leave a comment