Rezension Portrait Composings gestalten von Matt Kloskowski

In den letzten Wochen verliere ich mich immer mehr in Büchern und schreibe auch darüber, dabei wird mir erst heute bewusst wie viel es bereits geworden ist. Woran das liegt ? Ich weiß es nicht, zur Zeit kann ich nicht genug bekommen Neues zu lesen und zu lernen.
Eigentlich ideal um mal wieder einen Studioday zu machen …
 
Heute möchte ich Euch daher auch wieder ein Buch vorstellen, dass ich am letzten Shooting Wochenende in Heiligenhafen gelesen habe, es ist der neue Titel Portrait Composings gestalten von Matt Kloskowski.

Matt Kloskowski, Fotograf und Kursleiter für die NAPP, hat ein Buch geschrieben, dass ich so in der Form bisher noch nicht gesehen hatte und es mich gerade deswegen sehr interessiert hat.
Es geht um diese coolen Composings, zu denen es immer wieder Video Tutorials oder ganze Blogbeiträge gibt. Bilder die auf Ihre eigene Art & Weise völlig unrealistisch oder einfach extrem cool sind und den Betrachter immer wieder fesseln.
Nun, das Buch soll also helfen coole Bilder zu erstellen ? Na dann mal los …
 
Portrait Composings gestalten ist in 2 grundlegende Bereiche untergliedert, den Anfang (Kapitel 1) mit jeder Menge nützlichen Hinweisen und Erklärungn und das Ende (Kapitel 2-16), welches 15 Composings im Detail erläutert.
Mit dem ersten Kapitel legt der Autor gleich richtig los, die Grundlagen müssen her. Der Aufbau einer eigenen Hintergrund Bilderdatenbank, geeignete Lichtsetups und jede Menge kleine Kniffe machen den Einstieg leicht und dabei Hunger nach mehr, also keine Chance das Buch aus der Hand zu legen.
 
Im Anschluß geht es weiter zu Auswahltricks und der Art & Weise, wie Matt Kloskowski eine saubere Auswahl schnell und einfach erhält und somit realistische Composings ermöglicht.
Zum Ende des ersten Kapitels sind fast alle wichtigen Punkte angesprochen, so gibt es nur noch ein Thema, bevor es weiter zu insgesamt 15 Composings geht, der richtge Hintergrund.
Das Thema habe ich ein wenig mit Angst gelesen, denn hier gehen die Meinungen gerne auseinander, wie so oft in der Fotografie, doch gibt der Autor einen guten Überblick über die Vor- und Nachteile einer jeden Hintergrundfarbe, letztendlich verrät Matt Kloskowski auch womit er am liebsten arbeitet – grau.
Trotz aller Techniken und Erfahrungen, die beste Auswahl hilft gar nichts ohne den kreativen Teil, und dieser ist gerade bei Composings enorm wichtig.
So führt das Buch in den folgenden 15 Kapiteln von einem kreativen Composing zum nächsten, einmal eher cool & lässig, danach gar Düster bis hin zu Business und Familie. Ja, auch bei der Familie kann man sehr gut ein Composing nutzen, schließlich müssen ja nicht immer zur gleichen Zeit alle aufeinander treffen 😉
 
Der Stil und Aufbau von Portrait Composings gestalten erinnert ein wenig an Scott Kelby, was nicht verwunderlich ist, und führt den Leser locker und professionell an ein doch eher komplexes Thema heran.
Es werden vielseitige Composings aus nahezu jedem Bereich der Portraitfotografie erklärt, dazu eine Prise nützlicher Randinformationen, wichtige Aspekte und fertg ist das Composingrezept.
 
Mir bleibt an dieser Stelle keine andere Möglichkeit als eine begeisterte Lese- & Kaufempfehlung auszusprechen, der Autor bietet mit seinem Buch das Rundum Sorglospaket wenn es um Composings geht.

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One comment

  • Sascha Basmer März 7, 2012  

    Hallo Alexander

    ich kann dir nur zustimmen…

    Das Buch ist gefährlich gut, denn es macht süchtig… Matt Kloskowski versteht es, den Leser in den Bann zu ziehen und dabei noch das Wissen in der richtigen Dosierung zu vermitteln…

    Deine Buchbesprechung trifft den Nagel auf den Kopf!

    Sehr schön geschrieben…

    Beste Grüße
    Sascha

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