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February 2012


24
Feb
Rezension – Professionelle Hochzeitsfotografie von Hendrik Roggemann

Nach Interview & Lichtsetup geht es heute wieder mit einer Rezension weiter, diesmal zu einem Thema, in das jeder Fotograf mit den Worten ‘Der hat doch eine gute Kamera, der kann doch Bilder machen’ hineingestossen wird.
Wer jetzt die Überschrift noch nicht gelsen hat und sich fragt wovon ich schon wieder rede, es geht um die Hochzeitsfotografie.
Hendrik Roggemann hat im mitp Verlag den Titel Professionelle hochzeitsfotografie Einstieg in einen kreativen Beruf veröffentlicht, er schreibt über seine Arbeitsweise, seine Erfahrungen und gibt dabei dem geneigten Leser immer wieder Ratschläge worauf zu achten ist oder auch wie etwas funktionieren kann.
 
Bereits der erste Blick ins Inhaltsverzeichnis verspricht ein umfassendes Buch, das die wichtigsten Aspekte berücksichtigt, so gliedert sich das Buch in 6 Kapitel, von der Bedeutung der professionellen Hochzeitsfotografie über die Frage des Stils und der geschäftlichen Umsetzung, wie z.B. effektive Werbung, zur fotografischen Umsetzung und endet bei einer kurzen Besprechung der Ausrüstung und einer sehr nützlichen Liste an Links rund um das Thema Hochzeitsfotografie.
Im Laufe der Seiten muss ich immer wieder bestätigend nicken oder schmunzeln, da Hendrik Roggemann sehr viel wahres schreibt, dass mich immer wieder an meine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse auf Hochzeiten erinnert und ich voll und ganz bestätigen kann.
Interessant ist auch der Teil zum Thema Reklamationen und zeigt mal wieder, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist. Im Fazit hierzu heisst es, in jedem Fall mit Reklamationen professionell umzugehen und nicht emotional zu reagieren, was bei technischen Mängeln durchaus einfacher sein mag, als bei nicht getroffenen Erwartungen und somit einem enttäuschten Brautpaar. Hier kommt nun die Vorbereitung ins Spiel, denn ein gutes und ehrliches Vorgespräch zeigt die Erwartungen und reduziert damit zeitgleich die Gefahr diese nicht zu treffen.
 
Ein weiterer wichtiger Punkt, den der Autor betont, ist Be Yourself. Es macht keinen Sinn sich zu verstellen und jemand anders zu sein, wie überall in der Fotografie ist vieles einfacher, wenn man einfach man selbst ist, gerade dieser Punkt ist in der Hochzeitsfotografie besonders wichtig und sollte auch in Hinblick auf das eigene Marketing nicht vernachlässigt werden.
 
Mein persönlichs Fazit, das Buch Professionelle Hochzeitsfotografie bietet dem Leser durchweg nützliche Tipps und zeigt deutlich, dass die Hochzeitsfotografie ein eigenes Business ist. Es werden die wichtigsten Prozesse erläutert um erfolgreich sein zu können, dabei schreibt der Auto offen über seine Erfahrungen und bietet dem Leser damit einen sehr schönen Einblick in die Thematik der professionellen Hochzeitsfotografie.





13
Feb
Interview bei NERO.

Die vergangene Woche war mal wieder hektisch, so hektisch, dass ich weder zum bloggen noch zum Fotografieren kam. Etliche Abende im Büro überfälligen Papierkram erledigt und dazu hat sich dann mein Auto gedacht auch noch so kaputt zu gehen, dass jetzt ein neues kommen muss.
 
Bei all der Arbeit gab es dann auch etwas gutes vergangene Woche, mein Interview von Jörn alias NERO. ging online.
Jörn interviewed in seiner Serie Working Title Fotografen und Lichtbildersteller, über ihre Geschichte und es sind bereits sehr viele interessante Interviews online, daher freu ich mich besonders, ein Teil dieser Serie zu sein.

Natürlich möchte ich Euch das Interview nicht vorenthalten, und freue mich immer über Feedback.
 
Hier der Link :)
 
Übrigens, wer sich jetzt denkt, sollte da nicht bald wieder eine neue Rezension kommen ? Ihr habt recht, in den kommenden Tagen folgen weitere Rezensionen zu spannenden Büchern rund um die Fotografie & Bildbearbeitung.
Der nächste Titel wird Professionelle Hochzeitsfotografie von Hendrik Roggemann und geht in wenigen Tagen online.





02
Feb
Lichtsetup 3 – Beauty und Fashion

Nachdem ich vergangene Woche das Bett hüten und mich an den Geschmack von heisser Milch mit Honig gewönen durfte, gibt es heute wieder einen neuen Blogbeitrag zu meiner Reihe Lichtsetups.
Das Lichtsetup 3 – Beauty und Fashion ist ein sehr vielseitiges Lichtsetup, welches ich vor einiger Zeit im Internet gefunden habe und gleich darauf an einem gemütlichen Sonntag Nachmittag im Studio testen konnte und gleich in meinen Lichtsetup Katalog aufgenommen habe, so überzeugt hat es mich.
Die Besonderheit an diesem Lichtsetup ist die Verwendung von meinen 2m Reflektoren als indirekte Lichtquelle, die dem Bild den finalen Look gegen.
Grundsätzlich ist das Lichtsetup nicht sehr speziell, das Model wird mit 2 kleinen Softboxen jeweils von oben herab bzw. von unten hinauf weich ausgeleuchtet und dazu hellt bei Bedarf ein weiterer Blitzkopf mit Barndoors ausgestattet den Hintergrund passend auf.
Übrigens, bedingt durch die Anordnung der beiden Hauptlichtquellen ist dieses Lichtsetup auch sehr gut bei Brillenträgern geeignet, da die Spiegelungen nicht in die Kamera treffen.


Lichtsetup Beauty und Fashion

Aber nun zum Highlight dieses Lichtsetups, der indirekten Lichtquelle für den finalen Look – meinen 2m Reflektoren.
Wie auf dem Diagramm zu sehen, wird vor dem Model ein großer Reflektor benötigt, damit dieser zur Lichtquelle wird kommt ein weiterer Blitzkopf zu Einsatz, dieser wird verkehrt herum vor dem Reflektor aufgebaut und feuert das Licht in den Reflektor, welcher das Licht frontal auf das Model zurück wirft und damit das ganze Bild zusätzlich aufhellt und diesem einen sehr sanften und weichen Look verleiht.
 


lichtsetup_beauty_makingof

Im Studio aufgebaut sieht das Lichtsetup dann etwa aus wie hier auf der rechten Seite, da ich keinen einzelnen großen Reflektor hatte, nutzte ich meine beiden 2m Styropor Reflektoren nebeneinander. Am Einstelllicht könnt Ihr bereits erkennen, zu welcher Größe die Reflektorlichtquelle etwa wird.
Aber auch hier gibt es natürlich Möglichkeiten zu variieren, zunächst kann der Blitz für den Hintergrund mit farbigen Folien versehen werden und damit einen farbigen Verlauf erzeugen oder man erhöht die Leistung des Blitzes, so dass Licht vom Hintergrund zurück auf das Model fällt, hierdurch bekommt das Model ein sanftes Streiflicht, dass Bild – Look nochmal unterstützt.
 
Ein fertigs Bild seht Ihr hier, für einen Lichtsetup Test finde ich es gelungen und freue mich bereits, auf den nächsten Einsatz bei einem Shooting.
 
Lichtsetup Beauty und Fashion Beispiel





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